Fuhr- und Ackerbauverein Speyer 1878

Fuhr- und Ackerbauverein Speyer 1878 Der Fuhr- und Ackerbauverein Speyer wurde 1878 gegründet und ist ein Verein der Landwirte aus der Region Speyer.

Er ist mittlerweile ein Ortsverein des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd e.V.

07/05/2026

Alexander Friedrich, Vorsitzender des Bauern- und Winzerverbands im Kreis, beklagt im Interview, wie unrentabel Landwirtschaft wird und was das für ...

03/04/2026
31/03/2026

Der Japankäfer (Popillia japonica) gehört zu den gefährlichsten invasiven Schädlingen Europas. Er ist als prioritärer Unionsquarantäneschädling eingestuft – sein Auftreten erfordert die Umsetzung gesetzlicher Maßnahmen.

🪲 Warum ist er so gefährlich?
• frisst als Käfer an 300 - 400 Pflanzenarten (polyphag)
• Larven schädigen Graswurzeln im Boden → Narbenverlust, Lücken, Ertragseinbußen
• ideal für ihn: feuchte, humose Grünlandböden

🌡️ Klimawandel = Türöffner
Steigende Temperaturen & milde Winter erleichtern dem Japankäfer die Ausbreitung nördlich der Alpen.

🚛 Globalisierung beschleunigt die Verschleppung
Käfer & Larven reisen über Pflanzen, Erde, Rollrasen oder als „blinde Passagiere“ an Fahrzeugen mit.

Aktuelle Situation in Deutschland
📍 seit 2024 mehr Fänge in BW & BY
📍 2025: Erstbefall in Freiburg & Trebur (HE)
📍 Pufferzonen reichten bis nach Rheinland-Pfalz → Monitoring & Auflagen durch die ADD

🌱 Warum ist Grünland besonders gefährdet?
• ideale Eiablagebedingungen
• Larvenperiode: August bis März
• Schäden oft erst spät sichtbar
• Sekundärschäden durch Krähen & Wildschweine möglich

➡️ Grünland = Hauptrisikofläche

⚠️ Betriebe müssen beachten:
• Verbringungsverbote
• Maschinenreinigung
• Bewirtschaftungsauflagen
• Monitoring & Meldepflichten

👀 Früherkennung ist entscheidend!
Verdachtsfunde unbedingt sofort melden – jede Verzögerung erhöht das Risiko einer Etablierung.

⚠️Wer einen verdächtigen Käfer entdeckt, sollte ihn einfangen, aufbewahren und fotografieren → alle wichtigen Angaben samt Foto an [email protected]

Neugierig auf mehr? 👉 Link in unserer Bio oder unter www.lwk-rlp.de – Rubrik Beratung - Pflanzenbau

Speyer, den 27.02.2026 📆 Stellungnahme der Speyerer und Otterstadter Landwirte zur Kandidatur von Mike Oehlmann und sein...
27/02/2026

Speyer, den 27.02.2026 📆

Stellungnahme der Speyerer und Otterstadter Landwirte zur Kandidatur von Mike Oehlmann und seiner angekündigten Flächenpolitik 📝 📰

Mit großer Sorge nehmen wir die im heutigen Artikel vorgestellte Positionierung des Oberbürgermeisterkandidaten Mike Oehlmann zur Kenntnis.

Die angekündigte „Wohn- und Gewerbeflächen-Offensive“ sowie die ausdrückliche Bereitschaft,
im Zuge eines „ehrlichen Abwägungsprozesses“ auch landwirtschaftliche Flächen zur Disposition
zu stellen, bedeuten aus unserer Sicht erneut eine direkte Bedrohung für die verbleibenden Ackerflächen in Speyer.

1. Speyer hat kaum noch landwirtschaftliche Reserveflächen 🛑

Bereits heute ist die landwirtschaftliche Nutzfläche in Speyer drastisch reduziert. Weitere Eingriffe würden nicht „Entwicklungsspielräume“ schaffen – sie würden die wirtschaftliche Grundlage regionaler landwirtschaftlicher Betriebe irreversibel schwächen.
Wenn nun ein Kandidat Modernisierung vor allem über zusätzliche Bau- und Gewerbegebiete
definiert, stellt sich für uns die Frage:
Wo soll diese Entwicklung konkret stattfinden, wenn nicht auf den letzten verbliebenen landwirtschaftlichen Flächen?

2. Flächenoffensive bedeutet Flächenverlust

Eine Wohn- und Gewerbeflächen-Offensive klingt nach Fortschritt.
Für uns bedeutet sie:

• weitere Versiegelung hochwertiger Böden
• steigende Pachtpreise durch Verknappung
• erschwerte Hofnachfolge
• zunehmende Existenzunsicherheit

Flächen sind unser Produktionsmittel. Ohne Fläche keine Landwirtschaft. 🧑🏼‍🌾

3. Landwirtschaft ist Teil der Lösung – nicht das Hindernis 💭💡

Die öffentliche Debatte dreht sich häufig um Wachstum, Wirtschaftsförderung und Modernisierung.
Dabei wird übersehen:

• Landwirtschaftliche Flächen kühlen das Stadtklima. 🌳 🌱 📉
• Sie wirken der Überhitzung entgegen. ☀️ 🥵
• Sie speichern Wasser. 💦 🌾
• Sie sichern regionale Lebensmittelproduktion. 🍞🍎🍏🌻🌽
• Sie bieten Naherholungsräume für Bürgerinnen und Bürger. 🏃‍♀️ 🚴🏼‍♂️ 🧑‍🧑‍🧒‍🧒 👧🏼🫄

Gerade in Zeiten von Klimaanpassungsstrategien, Entsiegelungsprogrammen und nachhaltiger
Stadtplanung wirkt eine neue Ausdehnung auf Außenflächen widersprüchlich. 🪨 🧱🏙️🚉

4. Wachstum braucht Grenzen

Wir stellen nicht infrage, dass sich eine Stadt weiterentwickeln muss. Aber Entwicklung darf nicht automatisch bedeuten, dass Außenflächen geopfert werden. Innenentwicklung vor Außenentwicklung muss verbindlicher Grundsatz bleiben. Wer ernsthaft von nachhaltiger Politik
spricht, darf landwirtschaftliche Vorrangflächen nicht als Verfügungsmasse betrachten.

5. Gefahr bei einer politischen Neuausrichtung

Sollte eine künftige Stadtführung die angekündigte Flächenpolitik konsequent umsetzen, droht:

• eine strukturelle Schwächung der regionalen Landwirtschaft
• der Verlust weiterer Familienbetriebe
• eine Verdrängung regionaler Produktion zugunsten externer Versorgung
• eine zunehmende Versiegelung mit langfristigen Klima- und Umweltfolgen
Das wäre eine Entwicklung, die nicht nur die Landwirtschaft betrifft, sondern die gesamte
Stadtgesellschaft.

6. Unser Appell 🗣️

Wir fordern alle Kandidatinnen und Kandidaten – ausdrücklich auch Herrn Oehlmann – auf:

• klar Stellung zum Erhalt landwirtschaftlicher Flächen zu beziehen 🪧
• konkrete Flächenzahlen offen zu legen
• verbindlich zuzusichern, dass landwirtschaftliche Vorrangflächen tabu sind 🛑
• Landwirtschaft als strategischen Bestandteil der Stadtentwicklung anzuerkennen Modernisierung darf nicht auf Kosten der Ernährungssicherung und des Klimaschutzes erfolgen.

Schlusswort 👩🏼‍🌾🧑🏼‍🌾

Wir Landwirte wollen weiterhin in Speyer existieren können.
Wir wollen regionale Lebensmittel produzieren.
Wir wollen das gewachsene Landschaftsbild erhalten.
Wir wollen Naherholungsräume sichern.
Eine Politik, die landwirtschaftliche Flächen primär als Baureserve betrachtet, gefährdet all das.
Speyer braucht Entwicklung – aber nicht um den Preis seiner letzten Ackerflächen.

Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf:
Treffen Sie bei der OB-Wahl eine Entscheidung, die den Erhalt unserer landwirtschaftlichen Flächen sichert.
Die Zukunft der regionalen Landwirtschaft – und damit ein Stück Zukunft unserer Stadt – liegt auch in Ihrer Hand❗️🗳️

Ihr Landwirte aus der Region
Speyer-Römerberg 💚

🌱
👩🏼‍🌾
💚
🇩🇪

Viel Erfolg 🍀  . Dein Herz ist 💚 und Du wirst das Amt mit genauso viel Elan und Passion wie Johannes ausführen 💯💪🏽👍🏼
25/02/2026

Viel Erfolg 🍀 . Dein Herz ist 💚 und Du wirst das Amt mit genauso viel Elan und Passion wie Johannes ausführen 💯💪🏽👍🏼

Ein paar Monate … gefühlt evtl. etwas mehr als 1 Jahr hatten wir es geschafft und die wenigen verbliebenen landwirtschaf...
25/02/2026

Ein paar Monate … gefühlt evtl. etwas mehr als 1 Jahr hatten wir es geschafft und die wenigen verbliebenen landwirtschaftlichen Flächen in Speyer schienen von der unermüdlichen Tracht nach Landfraß sicher zu sein. Ein kleiner Erfolg, aber die Ungewissheit mit Blick in die Zukunft wollte keiner wagen auszusprechen.

Unsere Mitgliederversammlung 2026 ist nur wenige Tage her und die Nachricht, dass die Bundeswehr zurück kommt hat es uns wieder aussprechen lassen…. 💭 Was wenn nun wieder landwirtschaftliche Flächen ins Gespräch kommen? 💥Hier ist es… Morgen auf der Titelseite der Zeitung 📰

Wir als Fuhr- und Ackerbauverein wissen, mit diesem Kandidaten müssen wir Landwirte erneut härter den je in den Kampf um unsere Existenz und den Flächenerhalt gehen… Leider 😢😔

Aber im Grunde geht es nicht nur um uns, sondern auch um die Ernährung der Bevölkerung und vor allem die Selbsversorgung 🇩🇪

👧🏼👶🏻🐕🌬️🍅🥒🥔🍓🌽🍇🥬🍐🍒🥦🌳

Wieviele ha müssen noch weichen bis Speyer komplett versiegelt ist?! 🏙️ 🪨 ☀️ 🥵 🧱

Eure verbliebenen Landwirte
Der Region Speyer-Römerberg 💚👩🏼‍🌾🧑🏼‍🌾🌾



21/02/2026
14/02/2026

💲📉 Der Cashflow vieler Ackerbauern ist negativ. Das heißt: sie geben mehr Geld aus als sie einnehmen...💲📉
👉👉 Mehr dazu im Link in den Kommentaren! 👇👇

06/01/2026

Die französischen Bauern lehnen das Mercosur-Abkommen weiterhin strikt ab und wehren sich gegen die Einfuhr von Agrarerzeugnissen aus geringeren Standards. Nun kommt ihnen die Politik entgegen.

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