Solingen ist bunt statt braun

Solingen ist bunt statt braun Solingen ist bunt statt braun! Ziel des Bündnisses „Bunt statt Braun“ ist es ein Zeichen zu setzen, dass Rechtsextremismus in Solingen nichts zu suchen hat

In Solingen konnten sich seit dem Brandanschlag 1993, bei dem Jugendliche aus der Neonazi-Szene zwei Frauen im Alter von 18 und 27 und drei Mädchen im Alter von vier, neun und zwölf Jahren ermordeten, keine rechte Parteien oder Gruppierungen etablieren. Ein Grund ist, dass stets Bürgerinnen und Bürger mit viel Engagement gegen Hass und Intoleranz demonstriert haben. So auch 2007, als die NPD versu

chte, in Solingen “Info”-stände abzuhalten. Daraufhin trafen sich zahlreiche Parteien, Vereine und Privatleute, um gegen die rechtsradikale Partei vorzugehen und gründeten das Bündnis “Bunt statt Braun” in Solingen. Hunderte Solingerinnen und Solinger demonstrierten friedlich gegen die beiden NPD Infostände in Solingen, die auch die letzten sein sollten. Einige andere geplante Infostände musste die rechtsradikale Partei mangels Erfolg absagen. So wurde ein Zeichen für ein friedliches Zusammenleben mit Menschen aus aller Welt gesetzt und deutlich gemacht, dass Solingen bunt statt braun ist.

618 Unterschriften in nur 3 Stunden – an zwei Standorten in Solingen! 🚀Mit unserer Aktion für die AfD-Verbotskampagne NR...
01/06/2026

618 Unterschriften in nur 3 Stunden – an zwei Standorten in Solingen! 🚀

Mit unserer Aktion für die AfD-Verbotskampagne NRW haben wir gezeigt: Viele Menschen wollen nicht tatenlos zusehen, wie die Demokratie von rechts angegriffen wird. Die große Unterstützung und die zahlreichen Unterschriften machen Mut und zeigen, dass das Thema viele bewegt.

Wir appellieren deshalb mit der Aktion an die Mitglieder des Landtags NRW und die Landesregierung NRW:
Treten Sie dafür ein, dass der Bundesrat gemäß Art. 21 Abs. 2 Grundgesetz beim
Bundesverfassungsgericht beantragt, ein Parteiverbotsverfahren gegen die AfD durchzuführen.

Wir appellieren an die Mitglieder des Bundestags aus NRW: Ergreifen Sie dazu im Bundestag die Initiative! - JETZT!

Ein riesiges Dankeschön an Jo Johänning für die Unterstützung mit Jacques Tillys „fahrendem Fisch“, der für neugierige Blicke, Lächeln, Gespräche und Applaus gesorgt hat.

Ebenso ein großes Danke an alle Helferinnen und Bündnispartnerinnen, die gesammelt, diskutiert und unterstützt haben: Omas gegen Rechts, Solingen ist Bunt statt Braun, Solinger Appell, Naturfreunde und VVN-BdA. Gemeinsam bewegen wir etwas!

Wer noch flott digital unterzeichnen will:

https://weact.campact.de/petitions/nrw-appell-afd-verbot-jetzt

Am Samstag, den 23. Mai – dem Tag des Grundgesetzes – beteiligen wir uns gemeinsam mit mehreren Solinger Bündnissen an d...
13/05/2026

Am Samstag, den 23. Mai – dem Tag des Grundgesetzes – beteiligen wir uns gemeinsam mit mehreren Solinger Bündnissen an der landesweiten Kampagne „AfD-Verbot.jetzt“.

Unterstützt uns von 10 bis 13 Uhr beim Sammeln von Unterschriften für den NRW-Appell zur Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens und setzt dabei ein sichtbares Zeichen für Demokratie, Menschenwürde und gegen Rechtsextremismus. (Aufbau jeweils 9:30, Abbau nach 123:00 Uhr) 
 
📍 Unsere Infostände:

➡ Mitte: Kirchstraße/Kölner Straße (neben DM)

➡ Ohligs: Düsseldorfer Straße / Ohligser Markt (Höhe REWE)

🐟 Parallel wird der monumentale „Wir sind mehr“-Fisch von Jacques Tilly durch Solingen unterwegs sein – ein starkes Symbol für eine offene und solidarische Gesellschaft gegen Hass und Hetze. 

Die Aktion wird gemeinsam getragen von:

OMAS GEGEN RECHTS Solingen, Bündnis Solingen ist Bunt statt Braun, Solinger Appell, Naturfreunde Ortsgruppe Solingen-Wald/Ohligs und Ortsgruppe Theegarten und der VVN-BdA Kreisvereinigung Solingen.
 
Wir freuen uns sehr, wenn ihr vorbeikommt, beim Sammeln unterstützt oder einfach Präsenz zeigt. Gerade in diesen Zeiten kommt es darauf an, gemeinsam sichtbar zu sein.

Lasst uns zeigen, dass wir mehr sind, auch an Pfingsten!

Solidarische Grüße

Solingen ist Bunt statt Braun

24/02/2026
Die Petition „NRW-Appell AfD-Verbot“ ist seit heute online. Unterschreibt gerne und unterstützt die Kampagne, um Druck a...
06/02/2026

Die Petition „NRW-Appell AfD-Verbot“ ist seit heute online. Unterschreibt gerne und unterstützt die Kampagne, um Druck auf die NRW-Landesregierung auszuüben. Deren Entscheidung, für den Antrag auf ein Verbotsverfahren im Bundesrat zu stimmen, kann der Debatte um das Verbot die entscheidende Wende geben.

Unterschreiben könnt Ihr auf der Seite: https://nrw-appell-afd-verbot.de/ oder bei weact: https://weact.campact.de/p/nrwappell.

Die Initiative will bis Juni 100.000 Unterschriften zusammen bekommen und für eine breite gesellschaftliche Diskussion sorgen. Ihr könnt auch auf der Seite des Bündnisses "AfD-Verbot jetzt" Unterschriftenlisten runterladen. So können auch ganz klassisch Unterschriften gesammelt werden - gut geeignet, wenn man ins Gespräch kommen will.

Wir sind überzeugt, dass es vielen Menschen bei uns in NRW wichtig ist, zur Verteidigung der Demokratie und gegen autoritäre Entwicklungen aktiv zu werden. Das Eintreten für das Verbotsverfahren gegen die AfD ist nicht der einzige – aber doch ein sehr wichtiger – Schritt, das zu erreichen.

Februar 2024 - Tausende Menschen trieb es auf die Straße, sie wollten Zeichen setzen gegen Hass, Hetze und Menschenfeind...
01/02/2026

Februar 2024 - Tausende Menschen trieb es auf die Straße, sie wollten Zeichen setzen gegen Hass, Hetze und Menschenfeindlichkeit. Ein Lied entstand, fast aus dem Nichts. Erst gab es nur die eine Zeile, dann floss es aus Jo Roemelts Feder. Die starke und gut mitzusingende Melodie floss ungefähr eine halbe Stunde nach Übersendung des Textes aus Stephanie Schlüters Notenfeder.

Ein Lied für alle, zum Mitsingen, zum Mutmachen, zur Mahnung: „Nie wieder ist jetzt". Februar 2026 - nun ist das Lied erwachsen geworden, hat einen Mantel aus Klängen und Bildern bekommen. Hört es euch an. Teilt es. Schaut das Video - seit dem 1. Februar 2026 auf allen Plattformen.

Danke an Reinhard Finke, der im Tonstudio von Valve Records den Sound gebaut hat. Danke an Annika, Pete und Diana, die den Song mit Leben gefüllt haben. Danke an alle Sänger*innen im Projektchor für ihre Leidenschaft. Danke an Matthias, Jörg und Manuel. Und danke an Roman für die tollen Bilder im Video. Danke an die Jugendlichen vom Jugendcafé Glorious für den Videodreh und an die vielen tollen Menschen mit ihrer Botschaft und ihrem Dabeisein.

Zusammen sind wir nicht allein!

https://youtu.be/DnTUrhN_TfY?si=JggMequjTwKulXhF



roemelt
dewenterfusgen

Mit einer Menschenkette um das Solinger Rathaus am 30.08.2025 um 12 Uhr werden die Omas gegen Rechts und weitere Unterst...
27/08/2025

Mit einer Menschenkette um das Solinger Rathaus am 30.08.2025 um 12 Uhr werden die Omas gegen Rechts und weitere Unterstüzer*innen – kurz vor der Kommunalwahl – Gesicht zeigen für die Demokratie. Wir wollen deutlich machen, dass wir ein Rathaus wollen, das für Respekt und Menschenwürde eintritt, ein Rathaus, in dem jeder Mensch gleich zählt, in der Umwelt und Klimaschutz berücksichtigt werden, und dass wir keine Parteien brauchen, die all dies mit Füßen treten. Die sollen draußen bleiben.

Daher wollen wir am Samstag rund um das Rathaus stehen, um es zu „schützen“, indem wir unsere Stimme erheben und ein „Band um es legen“."

Zu dieser Menschenkette rufen die OMAS GEGEN RECHTS gemeinsam mit den Bündnissen auf:

Solingen ist Bunt statt Braun

parents for future

Solinger Appell

Jugendstadtrat

und weitere viele Aktive

Es werden sprechen:

Pfarrer Jo Römelt

OB Tim Kurzbach

Sabine Firouzkhah (Omas gegen Rechts)

Heute fand am Theater eine "Abschlussveranstaltung" zu dem Projekt "10 + 1 Bäume" statt, was eigentlich ein schiefes Bil...
27/06/2025

Heute fand am Theater eine "Abschlussveranstaltung" zu dem Projekt "10 + 1 Bäume" statt, was eigentlich ein schiefes Bild ist, denn die Bäume müssen jetzt wachsen und Früchte tragen, wie OB Tim Kurzbach richtigerweise betonte. Die Bäume stehen für die zehn Opfer des NSU, der zwischen 2000 und 2007 in Deutschland mordete, und ein elfter für alle Opfer rechtsextremer Gewalt. 2021 initiierte der Zuwanderer- und Integrationsrat unter dem Vorsitz von Nasser Firouzkhah das Projekt. Die Stadt pflanzte die Bäume in den letzten Jahren im ganzen Stadtgebiet. Für den elften Baum am Theater haben mehrere Solinger Initiativen, darunter das Bündnis Solingen ist Bunt statt Braun und der Verein Max-Leven-Zentrum Solingen, die Patenschaft übernommen.

Mitat Özdemir, ehemaliger Vorsitzender der Interessengemeinschaft Keuppstraße aus Köln berichtete vom immer noch anhaltenden Kampf der Betroffenen für ein Mahnmal zur Erinnerung an den Nagelbombenanschlag des NSU. Jahrelang seien sie als Verdächtige behandelt und stigmatisiert worden. Auch wenn man nach der Aufklärung viel Unterstützung erfahren habe, möchte er den Vorwurf einer "Extrawurst" nicht stehen lassen. "Ja, wir hatten auch eine ,Extrabombe' und das muss sichtbar werden." Er habe zu oft das Gefühl erlebt, nicht gesehen zu werden und keine Solidarität zu erfahren. Er wünscht sich einen Ort, wo Menschen zusammenkommen und gemeinsam an einer besseren Zukunft arbeiten.

Nasser Firouzkhah betonte: wir brauchen eine Politik, die unbequeme Wahrheiten wie strukturellen Rassismus benennt und angeht. Dieser Prozess müsse mit Ernsthaftigkeit, Mut und klarem Wertekompass verfolgt werden.

Die Bäume sollen Mahnung sein für eine solidarische, gerechte Zukunft. Gedenken dürfe nicht zur Routine werden, es bedeute, unbequem und standhaft zu bleiben.

"'Nie wieder' ist unsere tägliche Verantwortung!" so Nasser Firouzkhah.

Das Projekt wurde vom Stadtdienst Integration betreut und ist auf der Webseite 11bäume.de dokumentiert.

Wir gedenken: Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter.

Adresse

Kölner Str. 17
Solingen
42651

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