21/08/2026
Der größte Brand in der Geschichte Nordrhein-Westfalens ist nach einer Woche gelöscht. 🙏
Seit vergangenem Donnerstag hatten Einsatzkräfte im Hürtgenwald gegen die Flammen gekämpft. Rund 300 bis 400 Hektar Wald sind verbrannt oder geschädigt. Am gestrigen Abend teilte der Bürgermeister von Hürtgenwald, Stephan Cranen, nun mit: Das Feuer ist gelöscht! Evakuierte Bewohnerinnen und Bewohner waren bereits zuvor zurück in ihren Häusern.
Auch im belgischen Hohen Venn, wo der Brand rund 3.000 Hektar erfasst hat, hat sich die Lage inzwischen entspannt. Einer der beiden Fire Fighter des Landes unterstützte dort seit Anfang der Woche die belgischen Einsatzkräfte.
Ministerpräsident .Wuest und die stellvertretende Ministerpräsidentin hatten sich am Samstag ein Bild von der Lage gemacht. Forstministerin Silke Gorißen war am Dienstag erneut vor Ort: „Was hier unter schwierigsten Bedingungen geleistet wird, verdient höchsten Respekt.“ Auch Umweltminister Oliver Krischer und Innenminister Herbert Reul waren in den Waldbrandgebieten vor Ort.
Die Waldbrandgefahr nimmt infolge von Trockenheit und Hitze langfristig zu. Deshalb geht das Land bei der Prävention konsequent voran:
▶️ 2022 hat die Landesregierung ein Waldbrandschutzkonzept vorgestellt – mit Maßnahmen zu Prävention, Früherkennung und Bekämpfung.
▶️ Landesweit stehen zwei geländegängige Fire Fighter bereit. Mit 10.000-Liter-Tanks bringen sie rund 30.000 Liter Wasser pro Stunde aus – auch dort, wo herkömmliche Löschfahrzeuge an ihre Grenzen kommen.
▶️ Am Niederrhein erkennt seit 2024 das Fire-Watch-System Rauchentwicklung aus großer Entfernung. Es hat unter anderem den Waldbrand in Sonsbeck am 14. August gemeldet.
▶️ Mit der Waldstrategie vom April 2026 baut das Land klimaangepasste, strukturreiche Mischwälder auf und bewaldet die seit 2018 entstandenen Schadflächen wieder.
Unsere Wälder widerstandsfähiger zu machen, bleibt eine Aufgabe für viele Jahre.
Doch heute gebührt unser tiefer Dank noch einmal den unzähligen Einsatzkräften und Ehrenamtlichen, die mit ihrer Arbeit und ihrem unermüdlichen Einsatz in der vergangenen Woche Schlimmeres verhindert haben!