16/03/2025
Das muss ja geteilt werden.Danke,
Im Herbst 2024 gelang uns ein außergewöhnlicher Fotofund aus den 1880er-Jahren des bis dahin nur mit einer Buchgrafik überlieferten Logenhauses der Freimaurer.
Die Kölner Freimaurer betreiben heute in der Hardefuststraße ein zentrales Logenhaus für alle lokalen Logen. Der dortige Neubau entstand nach dem zweiten Weltkrieg und ersetzte das nach der Verbotszeit durch die Nationalsozialisten durch Bomben zerstörte alte Logenhaus von 1858. Es befand sich auf dem Grundstück Apostelnkloster 13 gegenüber der Kirche St. Aposteln.
Die Loge Minerva Rhenana kaufte das abgebildete Haus 1858 und nahm nur einige kleinere Änderungen an der Fassade vor. Im Erdgeschoß baute man auf dem hinteren Teil des Grundstücks einen großen Bankettsaal an. 1874 folge der Bau eines Gartensaals und die Einrichtung einer Kegelbahn.
[KH]
Wer die Worte Bankettsaal, Gartensaal und Kegelbahn gelesen hat, wird sich möglicherweise fragen, was das alles in einem Logenhaus der Freimaurer zu suchen hat? Wir haben im Sommer 2024 die Freimaurerei in Köln historisch näher untersucht und stießen dabei auch auf Vieles, das das Wesen der Freimaurerei deutlich machte. Wer sich den in dem Zusammenhang entstandenen Film ansehen möchte, kann dazu diesen YouTubeLink benutzen: https://youtu.be/iGDcDAj-f7I
Foto: Fotograf unbekannt, "Köln und seine Bauten", Festschrift der VIII. Wanderversammlung des Verbandes deutscher Architekten- und Ingenieurvereine, Herausgeber: Architekten- und Ingenieurverein für Niederrhein und Westfalen, Selbstverlag, Köln, 1888, Seite 597
Recherche, Fotoaufbereitung und Kolorierung: WEGEN de LEUT media, Klaus Hausmann