Volksbund Mecklenburg-Vorpommern

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Volksbund Mecklenburg-Vorpommern Landesverband Mecklenburg-Vorpommern im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.

Diese Woche hat unser Bildungsreferent einen Workshop mit Soldaten der Bundeswehr durchgeführt. Dabei wurden unter ander...
22/10/2026

Diese Woche hat unser Bildungsreferent einen Workshop mit Soldaten der Bundeswehr durchgeführt. Dabei wurden unter anderem die Kriegsgräberstätten auf dem Alten Friedhof in Schwerin besucht. Die Workshop war eine Kooperation mit der

Der Volksbund MV stellt die Kriegsgräber des Bundeslandes vor. Heute: Der Alte Friedhof Schwerin.Der Alte Friedhof ist n...
20/10/2026

Der Volksbund MV stellt die Kriegsgräber des Bundeslandes vor. Heute: Der Alte Friedhof Schwerin.

Der Alte Friedhof ist nach dem Golm auf Usedom die größe Kriegsgräberstätte des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Mehr als 4000 Tote fanden hier ihre letzte Ruhestätte.

Die erste Kriegsgräberstätte auf dem Friedhof diente den Toten des 1. Weltkrieges, die in Schweriner Lazaretten verstorben waren.1937 wurde hier das heute noch zu sehende Denkmal eingeweiht, nachdem zwei vorhergehende Denkmäler wegen Baufälligkeit abgerissen werden mussten.

Dasselbe Grabfeld nahm auch die ersten toten Soldaten des 2. Weltkrieges auf. Dies waren die letzten Einzelgrabsteine, die für Kriegstote aufgestellt wurden – alle anderen sind in anonymen Gräberfeldern oder Massengräbern beigesetzt. 1943 wurden die ersten Grabfelder für Bombenopfer aus Hamburg angelegt. Gegen Kriegsende starben tausende Flüchtlinge in der Stadt, deren Weg hier durch Erschöpfung und Krankheiten ihr Ende nahm. Ebenso schnellte die Zahl der in Schweriner Lazaretten verstorbenen Soldaten in die Höhe.

Auch Opfer des Nationalsozialismus wie Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge wurden hier begraben. Die meisten Toten dieser Opfergruppen liegen aber auf anderen Friedhöfen: Dem Friedhof der Opfer des Faschismus und auf der Gedenkstätte Grünes Tal.

🕊️ Dauerhaftes Gedenken: Neue Grabzeichen in LudwigslustDiese Woche konnten wir uns vor Ort vom Fortschritt des Austausc...
16/10/2026

🕊️ Dauerhaftes Gedenken: Neue Grabzeichen in Ludwigslust

Diese Woche konnten wir uns vor Ort vom Fortschritt des Austauschs der Grabzeichen auf der Kriegsgräberstätte für die Soldaten des Zweiten Weltkrieges auf dem kirchlichen Friedhof in Ludwigslust überzeugen.

Die bisherigen Holzkreuze sind im Laufe der Jahre zunehmend der Witterung ausgesetzt und werden mit der Zeit morsch. Um eine nachhaltige und pflegeleichtere Lösung zu schaffen, werden sie deshalb durch langlebige Grabzeichen aus Granit ersetzt.

Zum Volkstrauertag soll die erste Reihe erneuert sein. Bis Februar 2027 sollen alle Grabzeichen ausgetauscht werden.

So wird das würdige Gedenken an die Kriegstoten langfristig gesichert und die Pflege der Kriegsgräberstätte erleichtert.

Der Volksbund MV stellt die Kriegsgräber des Bundeslandes vor. Heute: Die Mahn- und Gedenkstätte Fünfeichen (Neubrandenb...
13/10/2026

Der Volksbund MV stellt die Kriegsgräber des Bundeslandes vor. Heute: Die Mahn- und Gedenkstätte Fünfeichen (Neubrandenburg).

In Fünfeichen bei Neubrandenburg befand sich während des Zweiten Weltkriegs Schauplatz eines der größten Kriegsgefangenenlager in Mecklenburg. Ab 1939 entstand hier das Stalag II A, in dem zehntausende Soldaten aus zahlreichen europäischen Ländern – darunter Frankreich, Polen, der Sowjetunion, Italien und Serbien – unter unmenschlichen Bedingungen interniert wurden. Mehr als 70.000 Gefangene durchliefen das L***r, da mit rund 10.000 Gefangenen belegt war. Mehr als 6000 Sowjetsoldaten und 500 Soldaten anderer Nationen fanden hier ihren Tod.

Nach Kriegsende im Frühjahr 1945 nutzte der sowjetische Geheimdienst NKWD das Gelände weiter und richtete dort das Speziallager Nr. 9 ein. In diesen Nachkriegsjahren starben infolge von Unterernährung, Kälte und Seuchen fast 5000 weitere Menschen, wodurch das L***r zu einem Ort doppelten Leids wurde. 1949 wurde das L***r aufgelöst. Bis 1989 ist das Gelände Truppenübungsplatz der NVA. Eine Ende der 50er-Jahre errichtetes Mahnmal für die NS-Kriegsgefangenen war der Öffentlichkeit nie zugänglich.

Lange Zeit waren die Gräber der L***ropfer Fünfeichens der Öffentlichkeit verborgen. Erst nach der Friedlichen Revolution 1989/90 konnte das dunkle Kapitel umfassend aufgearbeitet werden. 1993 wurden Bronzetafeln mit den Namen der Opfer angebracht.

🎺 Musik, die Gutes bewirkt: Über 1.500 € für den Frieden! Ein gelungener musikalischer Nachmittag für den guten Zweck: A...
13/10/2026

🎺 Musik, die Gutes bewirkt: Über 1.500 € für den Frieden!

Ein gelungener musikalischer Nachmittag für den guten Zweck: Am vergangenen Samstag begeisterte das Landespolizeiorchester Mecklenburg-Vorpommern unter der Stabführung von Cornelius During-Schwarzmaier die Besucherinnen und Besucher in der Palmberg-Halle in Schönberg.

Auf Einladung des Regionalverbandes Nordwestmecklenburg des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. erlebte das Publikum ein abwechslungsreiches Konzert, das nicht nur musikalisch überzeugte, sondern auch ein wichtiges Anliegen unterstützte.

🎶 Mehr als 1.500 Euro Reinerlös kamen für die friedensstiftende Arbeit des Volksbundes zusammen. Die Einnahmen tragen dazu bei, Kriegsgräber des Ersten und Zweiten Weltkriegs zu erhalten und zu pflegen sowie die Erinnerung an die Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft wachzuhalten.

🙏 Ein herzliches Dankeschön gilt dem Landespolizeiorchester, allen Mitwirkenden, den Unterstützerinnen und Unterstützern sowie dem Publikum, das mit seinem Besuch dieses großartige Ergebnis möglich gemacht hat!

Denn: Kriegsgräberstätten sind Mahnstätten für den Frieden. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Menschlichkeit, Erinnerung und Verständigung. 🕊️

Eindrücke von unserer gestrigen Vortragsveranstaltung in der Akademie Schwerin zum Thema „Das Schweriner Abkommen“. Wir ...
09/10/2026

Eindrücke von unserer gestrigen Vortragsveranstaltung in der Akademie Schwerin zum Thema „Das Schweriner Abkommen“.

Wir haben uns sehr über das große Interesse an der Veranstaltung gefreut.

Die neue Ausgabe unserer Vereinszeitschrift „Frieden“ ist erschienen. Ein Zufallsfund an der Donau hat der neuen FRIEDEN...
08/10/2026

Die neue Ausgabe unserer Vereinszeitschrift „Frieden“ ist erschienen.

Ein Zufallsfund an der Donau hat der neuen FRIEDEN dieses Cover „beschert”: Bei Niedrigwasser tauchte ein Wehrmachtsmotorrad auf und unser Umbetter exhumierte zwei Tote. Der Fund schlug so hohe Wellen national wie international, dass er dem Schwerpunkt der Herbstausgabe den Rang ablief – zumindest auf dem Titelblatt. Im Fokus des Hefts steht auf 16 Seiten der Erste Weltkrieg.

Interessierte können die neue Ausgabe bei den Landesverbänden erhalten oder in der Mediathek auf der Website des Volksbundes herunterladen.

08/10/2026
Der Volksbund MV stellt die Kriegsgräber des Bundeslandes vor. Heute: Der Ehrenfriedhof Ludwigslust „Am Bassin“.Als das ...
06/10/2026

Der Volksbund MV stellt die Kriegsgräber des Bundeslandes vor. Heute: Der Ehrenfriedhof Ludwigslust „Am Bassin“.

Als das Konzentrationslager Wöbbelin (ein Außenlager des KZ Neuengamme) im April 1945 vor dem Heranrücken der US-amerikanischen Truppen evakuiert werden sollte, starben Tausende Häftlinge auf Todesmärschen oder im völlig überfüllten und unzureichend versorgten L***r an Entkräftung, Hunger und Krankheiten. Die amerikanischen Streitkräfte fanden bei ihrer Ankunft Anfang Mai 1945 hunderte unbestattete Leichen vor.

Um die Bevölkerung und die Öffentlichkeit mit den Verbrechen des NS-Regimes zu konfrontieren, ordneten die US-Truppen an, die zahlreichen Toten des L***rs würdig zu bestatten. Die Bevölkerung sowie gefangene deutsche Soldaten und Offiziere mussten an der Beerdigung teilnehmen.

1951 wurde das Mahnmal errichet. 2001 wurde die Gedenkstätte mit Einzelgrabplatten und Informationstafeln neu gestaltet.

Noch nie stand der Einsatzort eines Umbetters so sehr im Zentrum der Öffentlichkeit wie das Donau-Ufer in Budapest Anfan...
05/10/2026

Noch nie stand der Einsatzort eines Umbetters so sehr im Zentrum der Öffentlichkeit wie das Donau-Ufer in Budapest Anfang August, als Niedrigwasser ein Wehrmachtsmotorrad und zwei Tote freigab. Für Gabor Kohlrusz war die nächste Grablage allerdings weit interessanter: In Behrida exhumierte er für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. 35 Soldaten – nach langer Recherche.

Nach Überraschungsfund in Budapest führt bei Veszprém mehrjährige Recherche endlich ans Ziel

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Schwerin
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