01/06/2026
🔴 Schwacher Frühjahrsaufschwung am unterfränkischen Arbeitsmarkt! 🔴
Die neuen Zahlen des DGB-Arbeitsmarktreports für Mai 2026 zeigen deutlich: Die erhoffte kräftige Belebung im Frühjahr ist weitgehend ausgeblieben. Die Arbeitslosenquote im Regierungsbezirk Unterfranken sinkt nur minimal von 4,1 % im April auf 4,0 % im Mai – das bedeutet insgesamt 31.131 Arbeitslose in der Region.
DGB-Regionsgeschäftsführer Frank Firsching warnt: „Für Unterfranken ist es wichtig, den Arbeitsplatzabbau in der Industrie jetzt zu stoppen.“ Dass Betriebsräte hier eine Schlüsselrolle spielen, zeigt das aktuelle Beispiel von ZF in Schweinfurt.
Die Regionen im Fokus:
📍 Agenturbezirk Schweinfurt (3,9 % | 9.588 Arbeitslose): Der Markt tritt auf der Stelle. Besonders die Haßberge stechen heraus – hier stieg die Quote in einem Jahr um 13 %. Doch es gibt ein starkes Zeichen: Durch den Einsatz des Betriebsrats wird die Fertigung des ZF-Elektromotors am Standort gesichert! Für DGB-Regionsgeschäftsführer Frank Firsching ein wichtiges Beispiel, das Schule machen sollte.
📍 Agenturbezirk Aschaffenburg (5,1 % | 11.140 Arbeitslose): Der bayerische Untermain verzeichnet die höchsten Quoten in Unterfranken. Die Stadt Aschaffenburg liegt bei 7,6 % (eine der höchsten Quoten Bayerns) und im Kreis Miltenberg stiegen die Zahlen gegen den Saisontrend. DGB-Sekretär Björn Wortmann fordert: „Ein Warnsignal! Wir brauchen mehr sichere Jobs, Tarifbindung und eine aktive Wirtschaftspolitik.“
📍 Agenturbezirk Würzburg (3,4 % | 10.403 Arbeitslose): Die niedrigste Quote in Unterfranken, aber auch hier blieb der Aufschwung aus. Ein positiver Trend: Es wurden 251 Stellen mehr gemeldet als im Vorjahr. DGB-Sekretär Jonas Schneider nimmt die Entscheider in die Pflicht: „Unternehmen und Politik müssen jetzt Arbeitsplätze sichern und in die Zukunft investieren.“
Zukunft sichern geht nur gemeinsam mit starken Betriebsräten und sicheren, tarifgebundenen Arbeitsplätzen! 💼✊