21/10/2026
🚆 Bahnlärm in Niedermohr: Endlich eine Lösung in Sicht!
Seit etwa einem halben Jahr sorgen die lauten Achtungspfiffe der Züge in Niedermohr für erheblichen Unmut bei den betroffenen Anwohnern.
Hintergrund ist nach den uns vorliegenden Informationen ein Bahnunfall im Raum Kusel, nach dem die Deutsche Bahn weitere Bahnübergänge erneut überprüft und bestehende Sicherheitsvorschriften konsequenter umgesetzt hat.
Davon betroffen ist auch ein unbeschrankter Bahnübergang bei Niedermohr, der unter anderem vom Landwirt Klaus Schwarz genutzt wird. Aufgrund der eingeschränkten Sichtverhältnisse müssen die Lokführer dort Achtungspfiffe abgeben.
Besonders belastend ist dies bei Zügen aus der Gegenrichtung von Kusel, da die Warnsignale dann bereits während der Durchfahrt durch Niedermohr ertönen.
Dank des hartnäckigen Einsatzes unseres Mitbürgers Karl-Heinz Hess und zahlreicher Gespräche mit der Deutschen Bahn ist nun endlich eine Lösung in Sicht!
Karl-Heinz hat sich intensiv für die betroffenen Anwohner eingesetzt, Unterschriften gesammelt und immer wieder auf die Lärmbelästigung aufmerksam gemacht. Gemeinsam haben wir bei der Bahn nachgehakt und auf eine Lösung gedrängt.
Am 7. Oktober fand schließlich ein gemeinsamer Ortstermin mit mehreren Vertretern der DB InfraGO AG, darunter Jörg Kölzer, betroffenen Anwohnern und mir als Ortsbürgermeister statt.
Das erfreuliche Ergebnis: Wir konnten uns auf einen konkreten Lösungsweg verständigen.
🌳 Durch umfangreiche Rückschnitt- und Rodungsmaßnahmen sollen die Sichtverhältnisse am Bahnübergang so verbessert werden, dass die vorgeschriebenen Sichtweiten eingehalten werden können.
Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind und die Bahn die Sicherheit entsprechend bestätigt, könnten die bisherigen Achtungspfiffe künftig entfallen.
Die Deutsche Bahn hat zugesagt, die erforderlichen Maßnahmen auf eigene Kosten durchzuführen.
Jetzt kommt es auch auf die Unterstützung einiger Grundstückseigentümer an.
Ein Teil der Bäume und Sträucher, die die Sicht beeinträchtigen, befindet sich auf privaten Grundstücken. Wir warten deshalb auf eine schriftliche Mitteilung der Bahn, aus der hervorgeht, welche Flächen betroffen sind.
Anschließend werden wir gemeinsam mit der Verbandsgemeindeverwaltung die Eigentümer ermitteln und persönlich ansprechen, um deren Einverständnis einzuholen.
Ich hoffe sehr, dass wir hier auf offene Ohren stoßen. Denn unser gemeinsames Ziel ist klar: Die Lärmbelästigung für unsere Bürger deutlich reduzieren und gleichzeitig die Sicherheit am Bahnübergang gewährleisten.
Mein besonderer Dank gilt Karl-Heinz Hess, der mit seinem außergewöhnlichen Engagement und seiner Beharrlichkeit wesentlich dazu beigetragen hat, dass wir jetzt so weit gekommen sind. Ebenso danke ich den beteiligten Anwohnern und den Vertretern der Deutschen Bahn für das konstruktive Gespräch.
Jetzt gilt es, die vereinbarten Schritte möglichst zügig umzusetzen. Ich bin zuversichtlich, dass wir dieses Problem gemeinsam lösen können!
Euer Uli Zimmer
Ortsbürgermeister