Rettungshundestaffeln werden von Polizei oder Feuerwehr alarmiert, wenn es darum geht Personen zu finden, die sich nicht selbst helfen können, wie:
- ältere Personen, die sich verirrt haben (z.B. auf Grund von Demenz)
- Sportler (z.B. Jogger, Mountainbiker, Reiter), die nach Sportunfällen hilflos im Wald liegen
- Personen (z.B. Wanderer, Pilzsucher, Jäger) die auf Grund eines internistisc
hen Notfalls (z.B. Schwächeanfall, Herzinfarkt) nicht mehr weiter können
- Unfallopfer, die sich im Schockzustand vom Unfallort entfernt haben
- suizidgefährdete Personen
- verschüttete oder eingeklemmte Personen nach Erdbeben oder Explosionen
Für diese Personen besteht akute Lebensgefahr, weil:
- wichtige Medikamente nicht eingenommen werden können
- Verletzungen und Erkrankungen einer dringenden ärztlichen Versorgung bedürfen
- Wasser nicht zur Verfügung steht
- lebensbedrohliche Unterkühlungen drohen
Um eine vermisste Person nachts in einem dicht bewachsenen Waldstück zufinden müssen Helfer von Polizei und Feuerwehr Mann neben Mann den gesamten Wald ablaufen. Dass kostet wertvolle Zeit die im Notfall fehlt. Rettungshunde sind auf Grund ihrer guten Nase in der Lage große Waldstücke in kurzer Zeit in kleinen Teams abzusuchen.