09/02/2026
Ihr habt vielleicht von der Ehrung durch die SHZ gehört und gelesen. Da ist zwar immer von mir die Rede, aber es geht um etwas ganz anderes.
Die SHZ hat unter Schirmherrschaft von Daniel Günther die Aktion „Herzensdienste“ initiiert. Dabei werden aus dem ganzen Land ehrenamtlich tätige Personen geehrt, die stellvertretend für eine ganze Gruppe von vergleichbaren Vereinen und Institutionen stehen. Voraussetzung ist, dass die Person vorgeschlagen wird. Es ist also keine Ehrung der „Besten“, der „Engagiertesten“ etc. In meinem Fall hat Wolfgang Krug mich vorgeschlagen. Ausgewählt wurde ich, da ich der Einzige unter den Vorgeschlagenen war, der eine Tafel gegründet hatte. „Mitgegründet“ müsste es besser heißen, denn wir waren zu Beginn ein heterogenes Team von 9 Personen. Einige erinnert sich noch…
Man möchte mit der Aktion die gesamte Vielfalt des Ehrenamtes im Land hervorheben und das jeweils an den Geschichten von Personen vorstellen.
Wenn wir von „verdienen“ sprechen, so wurden wir insgesamt als Team der Schenefelder Tafel hervorgehoben. Das Team hat es sicher verdient. Ich bin nur einer aus dem Team, wenn auch der 1. Vorsitzende. Wenn also gedankt wird, dann ganz sicher dem Team der Schenefelder Tafel, oder besser, uns allen.
Mir fiel aber bei der Veranstaltung auf, dass eine ganz wesentliche Gruppe des Ehrenamtes unerwähnt blieb und das habe ich dann getan. Die gesamte Kommunale Selbstverwaltung, also das, was man in bestimmten Facebook Gruppen gerne als „die Politik“ beschimpft, ist Ehrenamt. Noch weiter, bis auf die paar Personen, die als Landes- Bundes- oder Europaabgeordnete tätig sind und Dezernenten in den größeren Städten, ist die gesamte Politik Ehrenamt. Ohne diese ehrenamtlich Tätigen, würde in keiner Gemeinde irgendetwas funktionieren. Es würde Stillstand herrschen. In der Kommunalpolitik nennt man diese Ebene der Politik „kommunale Selbstverwaltung“. In dieser gibt es keine Regierung und keine Opposition. Es funktioniert zwischen den handelnden Personen oder auch nicht. Das ist ganz wie im normalen Leben. In Schenefeld funktioniert es ziemlich gut.
Daniel Günther nahm das dankbar auf und verstärkte es noch. Da ich beides mit Leidenschaft tue, war mir das wichtig zu erwähnen.
Ich danke Wolfgang Krug sehr, dass ich dank seines Vorschlags an dieser schönen Veranstaltung teilnehmen durfte.
Noch was: Ehrenamt macht Freude und verlängert das Leben.
Nur mit Freude und einer Priese Leidenschaft wird das was. Es lohnt sich! Für uns alle.