Adolf-Bender-Zentrum

Adolf-Bender-Zentrum Für Demokratie, Vielfalt & Menschenrechte.
💬 Workshops, Bildung, Beratung.
📍St. Wendel

Spiel:Raum – Mein Recht zu spielen 🌍🎮Das Adolf-Bender-Zentrum und das Bürgerlabor St. Wendel laden euch am Weltspieltag ...
27/05/2026

Spiel:Raum – Mein Recht zu spielen 🌍🎮

Das Adolf-Bender-Zentrum und das Bürgerlabor St. Wendel laden euch am Weltspieltag ein, die Welt des Spielens neu zu entdecken! ✨

🕹 Testet analoge & digitale Spiele
🥽 Erlebt virtuelle Abenteuer mit VR-Brillen
🧩 Probiert Spiele aus dem 3D-Drucker aus
🎨 Gestaltet analog eure eigenen Nicknames & Avatare
Außerdem erfahrt ihr mehr über eure Kinderrechte – besonders über das Recht auf Spiel und Freizeit.

📍 Bürgerlabor St. Wendel
📅 11. Juni 2026
⏰ 14:30 -18:00
👧🧒 Ein offenes Angebot für Kinder und Jugendliche

Kommt vorbei, entdeckt Neues, werdet kreativ und habt gemeinsam jede Menge Spaß!

📘 Das Grundgesetz – Fundament unserer DemokratieAm 23. Mai feiern wir den Tag des Grundgesetzes – die Grundlage unseres ...
23/05/2026

📘 Das Grundgesetz – Fundament unserer Demokratie
Am 23. Mai feiern wir den Tag des Grundgesetzes – die Grundlage unseres Zusammenlebens und unserer Demokratie.
Seit 1949 schützt es nicht nur unsere Freiheit, sondern gibt uns allen auch das Recht, unsere Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

🗣️ Meinungsfreiheit.
📰 Pressefreiheit.
🗳️ Freie Wahlen.
🤝 Gleichheit vor dem Gesetz.

Das Grundgesetz ist kein Text nur für Juristinnen und Juristen – es ist ein Versprechen an uns alle:
Dass jede Stimme zählt. Dass Kritik erlaubt ist. Dass Demokratie vom Engagement der Menschen lebt.

Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Debatten zeigt sich, wie wertvoll ein demokratisches Fundament ist. Demokratie ist nicht selbstverständlich – sie lebt davon, dass wir sie jeden Tag verteidigen, gestalten und respektvoll miteinander diskutieren.

Lasst uns den Tag des Grundgesetzes nutzen, um daran zu erinnern:
Unsere Demokratie lebt von Beteiligung, Verantwortung und Zusammenhalt.

Für Demokratie und Menschenrechte. Jeden Tag.

🕊 8. Mai – Tag der BefreiungHeute vor 81 Jahren, am 8. Mai 1945, endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Die bedingungslo...
08/05/2026

🕊 8. Mai – Tag der Befreiung
Heute vor 81 Jahren, am 8. Mai 1945, endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht bedeutete das Ende von Krieg, Faschismus und dem beispiellosen Terror des nationalsozialistischen Regimes.

Nach sechs Jahren Krieg, über 60 Millionen Toten und der systematischen Ermordung von sechs Millionen Jüdinnen und Juden sowie Millionen weiteren Verfolgten bedeutete dieser Tag Hoffnung, aber auch Trauer um das Unfassbare, was geschehen war.

Lange Zeit wurde der 8. Mai in Deutschland als "Tag der Niederlage" gesehen. Erst spät - durch die Rede des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker 1985 - setzte sich die Sichtweise durch, dass dieser Tag eine Befreiung war – von einem menschenverachtenden Regime, welches Krieg, Rassismus und Völkermord zur Staatsdoktrin gemacht hatte.

Wir gedenken heute am 8. Mai der Opfer: Der Ermordeten, der Entrechteten, der Widerständigen. Und wir danken all jenen, die Widerstand geleistet haben – im Kleinen wie im Großen.

Erinnern heißt Verantwortung übernehmen. Auch heute. Jeden Tag.

Für Demokratie und Menschenrechte. Jeden Tag.



📸 : Bundesarchiv Bild 183-J0422-0600-002, Berlin-Karlshorst, Kapitulation, Shukow, Keitel.jpg

Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Saarland mit Sitz im Adolf-Bender-Zentrum e.V. hat ihren Jahresberi...
07/05/2026

Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Saarland mit Sitz im Adolf-Bender-Zentrum e.V. hat ihren Jahresbericht antisemitischer Vorfälle 2025 veröffentlicht. 57 antisemitische Vorfälle hat RIAS Saarland für das Jahr 2025 dokumentiert. Im Vergleich zum Zeitraum vor den Massakern in Israel vom 7. Oktober 2023 und dem darauffolgenden Krieg bleibt die Zahl der dokumentierten Vorfälle im Saarland damit auf erhöhtem Niveau. Auch 2025 kann also nicht von einer Entspannung der Lage gesprochen werden.

Die häufigste Erscheinungsform war wie in den beiden Vorjahren der israelbezogene Antisemitismus, der in 63% der Fälle eine Rolle spielte. Häufig trat dieser in Kombination mit anderen antisemitischen Erscheinungsformen auf.

Fast alle dokumentierten Fälle ereigneten sich offline, mehr als die Hälfte im öffentlichen Raum. Auf 26 Versammlungen wurden antisemitische Vorfälle beobachtet.

Darüber hinaus wurden unter anderem sieben Vorfälle in Bildungseinrichtungen dokumentiert, darunter fünf an Schulen. Besonders alarmierend sind Vorfälle an Schulen, bei denen teilweise jüdische Schüler:innen wiederholt und direkt antisemitisch angefeindet wurden. Antisemitische Vorfälle an Schulen schränken jüdische Kinder und Jugendliche in ihrem Recht auf Bildung ein und erschweren eine angstfreie Teilnahme am Unterricht.

Der Normalisierung antisemitischer Vorfälle in den letzten Jahren muss entschieden entgegengetreten werden! Politik und die Zivilgesellschaft sind dafür verantwortlich.

Die detaillierte statistische Auswertung, exemplarische Vorfälle und ein Schwerpunktkapitel zu Antisemitismus an Schulen finden sich im Jahresbericht 2025: https://adolfbender.de/beratung/rias-saarland/

Zum 100. Geburtstag von Helmut Becker (1926-2017)🕊Helmut Becker wurde als junger Mensch Opfer des nationalsozialistische...
16/04/2026

Zum 100. Geburtstag von Helmut Becker (1926-2017)🕊

Helmut Becker wurde als junger Mensch Opfer des nationalsozialistischen Unrechts – eine Erfahrung, die sein gesamtes Leben prägen sollte.

Geboren 1926 in Idar-Oberstein, erlebte auch er die Anziehungskraft der damaligen Zeit: Gemeinschaft, Sport und Förderung in der Hi**er-Jugend. Als talentierter Athlet wurde er Rheinlandmeister im Ringen und Gewichtheben und war als Skispringer aktiv. Doch ein verlängerter Urlaub während seiner Arbeit in einem kriegswichtigen Betrieb führte 1942 zu seiner Verhaftung durch die Gestapo.

Über Gefängnisse gelangte in das Jugend-KZ Moringen. Dort war er Gewalt, Hunger und Willkür ausgesetzt. Eine Erfahrung prägte ihn besonders: Für einen eingeübten Hi**ergruß wurden ihm Zähne ausgeschlagen – ein Moment, der ihn endgültig zum Gegner des Regimes machte. ⚖️

Nach der Haft folgte kein Neuanfang, sondern der Fronteinsatz in der Wehrmacht. Becker wurde verwundet, geriet in Kriegsgefangenschaft und kam in Gefangenenlager. Dort gehörte er zu den wenigen, die sich mit demokratischen Ideen auseinandersetzten – und wurde dafür ausgegrenzt.

Nach dem Krieg arbeitete er unter anderem als Koch und lebte zeitweise im Ausland. Bis ins hohe Alter sprach Helmut Becker als Zeitzeuge vor jungen Menschen. Seine Botschaft: Was geschehen ist, darf nicht vergessen werden. 🕰️

Noch mehr zum Leben von Helmut Becker gibt´s zu sehen auf YouTube : "Von Idar-Oberstein ins Jugend-KZ Moringen" https://youtu.be/SgkjWCr73M4?si=jaoDR9AT9eRIFSYa

Für Demokratie und Menschenrechte. Jeden Tag.



📸: Adolf-Bender-Zentrum e.V.

Beginn des Prozesses gegen Adolf Eichmann👨‍⚖Am 11. April 1961 begann in Jerusalem der Prozess gegen Adolf Eichmann. Der ...
11/04/2026

Beginn des Prozesses gegen Adolf Eichmann👨‍⚖

Am 11. April 1961 begann in Jerusalem der Prozess gegen Adolf Eichmann. Der ehemalige SS-Obersturmbannführer war als Leiter des Referats IV B 4 im Reichssicherheitshauptamt eine Schlüsselfigur bei der Organisation der Deportation von Millionen Jüdinnen und Juden in die Ghettos und Vernichtungslager des NS-Regimes und des Holocausts.

Nach Kriegsende entzog sich Eichmann zunächst der Strafverfolgung. Unter falscher Identität lebte er in Deutschland, bevor er 1950 nach Argentinien floh. Dort blieb er über Jahre hinweg unbehelligt. Obwohl Hinweise auf seinen Aufenthaltsort bereits früh vorlagen, wurden diese nicht konsequent von den deutschen Behörden verfolgt.

Erst durch die Initiative des hessischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauer kam es zu konkreten Maßnahmen. Eichmann wurde deshalb in Zusammenarbeit mit israelischen Stellen im Mai 1960 vom Geheimdienst Mossad in Argentinien aufgespürt und nach Israel entführt – außerhalb eines formellen Auslieferungsverfahrens.

Im anschließenden Prozess gegen ihn stützte sich die israelische Anklage auf umfangreiches Beweismaterial, darunter etwa 1.600 Dokumente sowie zahlreiche Zeug:innenaussagen von Überlebenden des Holocausts. Diese Berichte trugen außerdem wesentlich dazu bei, die Ausmaße der nationalsozialistischen Verbrechen einer weltweiten Öffentlichkeit vor Augen zu führen.

Eichmann selbst bestritt seine persönliche Schuld und stellte sich als Ausführender von Befehlen dar. Im Dezember 1961 wurde er dennoch in fast allen Anklagepunkten für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. Die Hinrichtung erfolgte 1962.

Der Prozess gegen Eichmann gilt bis heute als bedeutender Schritt in der juristischen Aufarbeitung der NS-Verbrechen. Zugleich löste er eine breitere gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem Holocaust aus – sowohl international als auch innerhalb Israels, wo das Thema zuvor oft verdrängt worden war.

Für Demokratie und Menschenrechte. Jeden Tag.



📸: Deutsches Historisches Museum, Berlin, Inv.-Nr.: F 61/1414 über https://www.dhm.de/lemo/bestand/objekt/adolf-eichmann-1942

1. April 1933 - Boykott auf jüdische Geschäfte🕯Am 1. April 1933 begann im Deutschen Reich ein landesweiter Boykott jüdis...
01/04/2026

1. April 1933 - Boykott auf jüdische Geschäfte🕯

Am 1. April 1933 begann im Deutschen Reich ein landesweiter Boykott jüdischer Geschäfte, Arztpraxen und Anwaltskanzleien. Unter Parolen wie „Deutsche! Wehrt Euch! Kauft nicht bei Juden!“ wurden jüdische Menschen gezielt ausgegrenzt und wirtschaftlich angegriffen.

Organisiert wurde die Aktion vom sogenannten „Zentral-Komitee zur Abwehr der jüdischen Greuel- und Boykotthetze“ unter Leitung von Julius Streicher. Unterstützt von NS-Organisationen wie Sturmabteilung (SA), Schutzstaffel (SS) und Hi**erjugend (HJ) blockierten Mitglieder Zugänge zu jüdischen Geschäften, bedrohten Kundinnen und Kunden sowie Patientinnen und Patienten und verübten Übergriffe auf jüdische Eigentümer.

Der Boykott war kein spontanes Ereignis, sondern Teil einer bereits seit den 1920er-Jahren zunehmenden antisemitischen Stimmung, die nach der Machtübernahme durch Adolf Hi**er weiter eskalierte. Staatliche Stellen wie Polizei und Justiz griffen kaum ein, wodurch Gewalt und Diskriminierung faktisch geduldet wurden.

Propagandistisch begleitet wurde die Aktion unter anderem von Joseph Goebbels, der angebliche „Greuelberichte“ aus dem Ausland instrumentalisierte, um den Boykott zu rechtfertigen.

Die Reaktionen der Bevölkerung blieben überwiegend verhalten: Offene Zustimmung für den Boykott blieb vielfach aus, teils gab es vereinzelte Gesten der Solidarität mit den jüdischen Betroffenen. Auch international wurde das Vorgehen des NS-Staates mit großer Sorge beobachtet. Aufgrund geringer Wirkung und wachsender Kritik wurde der Boykott aber bereits am Abend des 1. April ausgesetzt und am 4. April offiziell für beendet erklärt.

Trotz seines kurzen Verlaufs markiert der Boykott einen frühen, öffentlich sichtbaren Schritt in der systematischen Ausgrenzung und Verfolgung jüdischer Menschen im nationalsozialistischen Deutschland.

Für Demokratie und Menschenrechte. Jeden Tag.



📸: Bundesarchiv Bild 183-R70355
über LEMO unter https://www.dhm.de/lemo/bestand/objekt/boykottaktion-vor-dem-warenhaus-wertheim-1933

🎮 Rückblick auf unseren Pädagogischen Tag 🎮Gemeinsam als Team haben wir uns intensiv mit dem Thema *Games in der politis...
31/03/2026

🎮 Rückblick auf unseren Pädagogischen Tag 🎮

Gemeinsam als Team haben wir uns intensiv mit dem Thema *Games in der politischen Bildung* auseinandergesetzt – und dabei nicht nur theoretisch gearbeitet, sondern auch selbst gespielt, ausprobiert und reflektiert.

Im Fokus standen Fragen wie:
👉 Wo können Games sinnvoll in der politischen Bildung eingesetzt werden?
👉 Welche Games passen in welchen Kontext?
👉 Was steckt hinter Spielemechaniken und welche Arten von Games gibt es überhaupt?

Ein besonderes Highlight: Wir konnten herausfinden, welche *Spielpersönlichkeit* in uns steckt – von strategisch planend bis neugierig entdeckend war alles dabei.

Anschließend ging es in die Praxis: Wir durften aus einer Vielzahl spannender Spiele wählen und selbst Erfahrungen sammeln, darunter Minecraft, Detroit: Become Human, Through the Darkest of Times, Papers Please und The Unstoppables.

💡 Unser Fazit:
Games können definitiv einen wertvollen Beitrag zur politischen Bildung leisten. Sie ermöglichen es, sich aktiv mit gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen, Perspektiven zu wechseln und in die Rolle von Entscheidungsträger*innen zu schlüpfen. Dabei werden Konsequenzen von Handlungen direkt erfahrbar – ein Lernprozess, der nachhaltig wirkt.

Wir nehmen viele neue Impulse mit und freuen uns darauf, Games künftig noch gezielter in unsere pädagogische Arbeit einzubinden!

Für Demokratie und Menschenrechte. Jeden Tag.

🚨 Nächste Runde Ottweiler - was geht bei euch?!Beim Walk & Talk habt ihr gezeigt, was euch in eurer Stadt wichtig ist 💬🔥...
30/03/2026

🚨 Nächste Runde Ottweiler - was geht bei euch?!

Beim Walk & Talk habt ihr gezeigt, was euch in eurer Stadt wichtig ist 💬🔥
Jetzt bringen wir eure Ergebnisse direkt zum Bürgermeister ins Rathaus!
Wir fassen alle Ideen in einer Präsentation zusammen.

🗓 01. April 2026
⏰ ab 18:00 Uhr
📍 Sitzungssaal Rathaus Ottweiler
👥 Für Jugendliche von 12–20 Jahren
🍕Snacks & Getränke gibt´s natürlich auch!

💡 Deine Ideen. Deine Stadt. Deine Stimme. Mach mit!

Eine geeminsame Veranstaltung des Adolf-Bender-Zentrums e.V. und der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Neunkirchen in Kooperation mit der Stadt Ottweiler.

Für Demokratie und Menschenrechte. Jeden Tag.

Eine tolle Aktion, die SV 07 Elversberg gemeinsam mit uns an der Walter-Bernstein-Grundschule in Schiffweiler durchgefüh...
27/03/2026

Eine tolle Aktion, die SV 07 Elversberg gemeinsam mit uns an der Walter-Bernstein-Grundschule in Schiffweiler durchgeführt hat. Ein starkes Zeichen für eine offene und bunte Gesellschaft.🙌

Adresse

Gymnasialstraße 5
Sankt Wendel
66606

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