Kinderrechte

Kinderrechte Wir verhelfen Kindern und deren Eltern zu Ihrem Recht

12/03/2025
♥ Verfassungswidrige Regelsätze ♥♥ Das bedeutet es für Bürgergeld-Bezieher ♥Das Sozialgericht Karlsruhe hat entschieden,...
21/10/2024

♥ Verfassungswidrige Regelsätze ♥
♥ Das bedeutet es für Bürgergeld-Bezieher ♥
Das Sozialgericht Karlsruhe hat entschieden, dass Regelleistungen verfassungswidrig zu niedrig sind. Was bedeutet das nun.

Inhaltsverzeichnis

Warum könnten die Regelsätze verfassungswidrig sein?
Worum geht es im Vorlageverfahren des SG Karlsruhe?
Das Gericht begründet seine Zweifel mit folgenden Punkten:
Warum sind die Einmalzahlungen von 150 bzw. 200 Euro strittig?
Weshalb erfolgten die Auszahlungen zu spät?
Auf welcher Grundlage wurden die Beträge berechnet?
Was sind die verfassungsrechtlichen Fragen?
Welche Auswirkungen hat das Verfahren für Bürgergeldempfänger?

Weiterhier

Unser Kollege Detlef Brock hat am Wochenende berichtet, dass das Sozialgericht Karlsruhe entschieden hat, dass die Regelleistungen verfassungswidrig zu

17/05/2024

Was bedeutet Satz aus Bibel: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht ins Himmelreich hineinkommen.

11/10/2022

Gehörst du auch zur Fraktion Sorge?
Sorge, dein Kind könne in der Schule scheitern?
Sorge, dein Kind könne im Leben nicht zurecht kommen?
Sorge, dein Kind könnte ausgegrenzt oder abgelehnt werden?
Sorge, dein Kind strengt sich nicht genug an, erkennt den Ernst nicht, begreift nicht, was passieren kann?
Sorge, das Leben deines Kindes könnte nicht so glücklich sein wie du es ihm wünschen würdest?

Sorge. Sorge. Sorge.

Der Duden definiert Sorge als „durch eine unangenehme, schwierige, gefahrvolle Situation hervorgerufene quälende Gedanken, die ein bedrückendes Gefühl der Unruhe und Angst“ hervorrufen.
Wow.
Ich bin sehr sicher, dein Kind will das nicht.
Ich bin sicher, es möchte mit seinen Handlungen nicht der Verursacher für deine Angst sein. Es möchte sehr sicher überhaupt nicht in die gefühlte Verantwortung geraten, dich zu „quälen“, wenn es mal keine Lust auf Hausaufgaben hat oder wenn es seit drei Tagen schlechte Laune hat oder wenn es die zweite Mathearbeit in Folge vergeigt.
Ich bin sehr sicher, dein Kind möchte grundsätzlich und überhaupt gar nicht, dass deine Gedanken und Ängste in Verbindung mit seinen Entscheidungen stehen und dich „quälen“.
Denn das quält es.

Dabei scheint Sorge ja so niedlich und beinahe ein Ausdruck der Fürsorge, während Sorge tatsächlich nur die kleine Schwester der Angst ist: die sozial anerkannte Form der Überbehütung, die dir vorgaukelt, dass du es ja nur gut meinst.
Ja, du meinst es gut.
Aber du meinst es nicht gut weil du dich sorgst, sondern trotzdem.
Es herrscht die Illusion, es würde weniger Unerwünschtes eintreten, nur weil du dich sorgst oder als sei die Abwesenheit von Sorge ein Mangel an Fürsorge.

Nix davon ist wahr.

Sorge ist Zweckentfremdung deiner Vorstellungskraft
Sie hat übrigens den gleichen Effekt auf deinen Körper, als sei das, worum du dich sorgst bereits eingetreten. Es entsteht nahezu der selbe Stresshormoncocktail in dir, der dich auf Kampf oder Flucht vorbereitet, der entstehen würde, wenn die Situation, die du befürchtest, tatsächlich eintreten würde, weil dein Körper nicht unterscheiden kann, ob du „nur“ denkst oder ob die Sache in deinem Kopf real stattfindet.
Für deinen Körper ist real, was du denkst und für dein Kind wird real wovor du Angst hast.
Mit deiner Sorge formst du seine Welt, womit real werden kann, was zuvor nur deine Befürchtung war.
Wir sehen das bei unseren Klienten ständig.

Dein Kind braucht deine Sorge nicht, sondern die Freiheit, eigene Fehler zu machen und nebenbei bleiben ohnehin all die Gefahren des Lebens bestehen -ob du dich sorgst oder nicht.
Die Frage ist lediglich, ob du dein Kind mit oder ohne deine Sorge ins Leben schickst und damit ohne oder mit Vertauen in seine und deine Fähigkeiten.
Sorge ist für dein Kind auf Dauer nämlich fehlendes Vertrauen und das stärkt es nicht, sondern schwächt es und das ist ganz sicher das Gegenteil dessen, was du damit ursprünglich erreichen wolltest.
Du wolltest es ja schützen mit deiner Sorge.
Sorge ist aber gar kein geeignetes Mittel um dein Kind zu schützen weil sie durch die Hintertür schwächt, beengt und Vertrauen kostet.

Dich nicht zu sorgen, bedeutet also nicht zwingend Gleichgültigkeit, sondern Vertrauen.
Vertrauen bedeutet nicht, dass immer alles gut ausgeht, sondern dass dein Kind damit umgehen kann, wenn es nicht gut ausgeht.
Dein Kind braucht also dein Vertrauen darauf, dass es alles in sich trägt, um jedem Sturm gewachsen zu sein und dein Vertrauen in dich, ihm alles mitgegeben zu haben, was es dazu benötigt.

Vertrauen ist Liebe.
Liebe ist das Gegenteil von Angst.

Nenn deine Sorge beim Namen und behalt deine Angst und du wirst feststellen, dass du deinem Kind mehr zutraust, als deine Angst dir erlaubt, denn Angst haben wir alle.
Die Frage ist doch, tun wir das, wovor wir uns so fürchten, mit Angst, zur Not auch trotz der Angst.
😊

Anstatt dich um dein Kind zu sorgen, sorg dich also lieber darum, dass du nicht unterscheiden kannst, ob du Grund zur Sorge hast, weil eine Gefahr real ist oder ob du das nur befürchtest, weil du eine Gefahr für real hältst.
Und dann sorg sich darum, dass du dich immerzu sorgst.

Sorg dich doch heute mal um deine Sorge:
Veränder heute etwas, wovor du dich scheust.
Tu etwas, bei dem du scheitern kannst.
Hol dir eine Runde Ablehnung ab.
Riskiere Zugehörigkeit indem du zu dir stehst und find raus, wie du dich dabei fühlst.
Starte etwas Neues, ohne zu wissen, ob es dich trägt.
Mach nen dicken fetten FEHLER und setz einen drauf: freu dich drüber.
Gesteh anderen Fehler zu.
Lach deine Sorge aus und park sie in der letzten Reihe deiner Gedanken.
Wenn du Glück hast, wartet sie nicht auf dich.

Du hast die Wahl.
❤️
Break the cycle.

30/09/2022

Freitag ist YouTube Tag und heute gibts ein ganz besonderes Video.
Heute reden wir über die vermaledeiten Erziehungsstile und ich erzähl dir, wieso sie mich sogar ein bisschen auf die Palme bringen.
Ich mag nämlich keine Erziehungsstile!
Keinen einen.
Ich mag die darin versteckte Frage nicht, wann etwas richtig und wann es falsch ist, weil ich diese Frage nämlich generell nicht mag, nur halt im Umgang mit unseren Kindern am allerwenigsten.

Mir begegnen einfach zu häufig Kinder, die „richtig“ sein möchten für ihr Gegenüber und die sich verbiegen und entsprechen wollen, um wieder „richtig“ zu sein und dazuzugehören.
An dieser Stelle wird die lang und tief und unbewusst und über eine Kindheit hinauswirkende Überzeugung „ich bin nicht (gut) genug“ geboren, die so viele Menschen in sich tragen. Das Benzin für unsere Leistungsgesellschaft und für die Diagnosen der Erschöpfungssyndrome, Burn-Outs und depressiven Störungen, die nicht nur unter Erwachsenen auf besorgniserregende Weise zunehmen.

Jeder Erziehungstrend bedient sich also der elterlichen Unsicherheit, sich selbst zu vertrauen und nutzt gleichzeitig das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Bindung. Oder anders ausgedrückt, nur WEIL Eltern sich (gern auch unerkannt vor sich selbst) nicht genug genug fühlen, lassen sie sich von Erziehungsstilen jeder Art instrumentalisieren.
Das Dogma ist geboren.
Während also ein Erziehungsstil immer nur eine Krücke ist, die dir helfen soll, dein Kind auf bestmögliche Weise zu begleiten, trennt sie dich in Wahrheit davon, dir selbst zu vertrauen- zumindest dann, wenn die Werte und Inhalte eines solchen Stils keine Inspiration darstellen, sondern Halt.

Kannst du jetzt also aufhören, dich an bedürfnisorientiert, unerzogen, autonom oder bindungsorentiert auf Augenhöhe (nicht) zu erziehen, zu klammern?
Oder kannst du jetzt einfach aufhören, es richtig machen zu wollen und aufhören, es nicht mehr falsch machen zu dürfen?
Kannst du jetzt im Außen nach Inspiration suchen, die deine innere Wahrheit zum Klingen bringt, anstatt nach Orientierung und Bestätigung, damit du dich sicher fühlst?
Mag sich nicht so anfühlen.
Kannst du aber bereits.
Du kannst das alles schon.
Du bist dein Experte.
❤️
Noch mehr Inspiration dazu, findest du im neuen YouTube (Abo nicht vergessen 😍) Video „Warum Erziehungsstile Quatsch sind“
Link im Kommentar.

Break the cycyle.

14/09/2022

Bestrafungen sind bei modernen Eltern passé. Doch auch Belohnungen sind eine Form von »Dressur«, sagt Neurobiologe Gerald Hüther. Warum er für einen dritten Weg plädiert.

24/06/2022

Wenns bei dir mal wieder schwierig wird:

Regeln von Grenzen unterscheiden zu können, ist ein Ausdruck von Bewusstsein.

Regeln zu befolgen, weil es sie gibt oder sich an sie zu klammern,geschieht aus Angst.

Regeln in Frage zu stellen, ist ein Akt der Freiheit.

Regeln zu verhandeln, ist ein Zeichen der Größe.

Regeln zu achten, die einem anderen bedeutsam sind, geschieht aus Liebe.

Regeln sind nicht Grenzen, auch wenn sie in der Folge begrenzen können und deine Grenzen kannst du nicht verregeln, jedenfalls nicht, wenn du eine gleichwürdige Beziehung führen möchtest.

Kinder brauchen keine Grenzen, weil kein Mensch es braucht, begrenzt zu werden.
Das was Kinder jedoch brauchen, sind Eltern, die ihre eigenen Grenzen spüren und sie wahren.
Manchmal hat das dann in der Konsequenz (Bedeutung: „Folge, Auswirkung“, nicht aber Strafe, wie es so gern zweckentfremdet wird😉) eine Begrenzung für das Kind zur Folge, die es mehr oder minder gut tolerieren kann.
Das Kind braucht aber diese Grenze nicht.
Du brauchst sie.
Für dich.
Dein Kind braucht deine Haltung dahinter, entstanden aus innerer Stärke und Souveränität und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen- für dich, deine Bedürfnisse und die Beziehung zu deinem Kind.
Es ist eben diese Haltung, die Zauberzutat für Kooperation, die deinem Kind Vorhersehbarkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit vermittelt und die es sie wahren lässt.
Es ist nicht die Grenze selbst, die lediglich ein Ausdruck deiner Haltung ist.

Deine Grenze gehört dir.

Für dein Kind ist sie ein Geschenk, denn erst aus dieser erfahrenen Sicherheit heraus wird es ihm möglich, eigene innere Stärke zu entwickeln, eigene Grenzen wahrzunehmen und authentisch für sie einzustehen.

Dein Leben- deine Spielregeln!
Grenzgenial, oder?
💛
Break the cycle.

Du willst mehr davon? Schau ins neue YouTube Video „Regeln, Grenzen, Kooperation - wer trägt bei euch den Hut?“
Link im Kommentar (Und vergiss nicht, uns zu abonnieren, damit du kein Video mehr verpasst, denn der FB Algorithmus schluckt das nur zu gern)

13/04/2022

Sie bestimmen darüber, wer sie wickelt, was sie essen und ob sie Mittagsschlaf halten: In der ersten zertifizierten Demokratie-Kita Deutschlands dürfen schon die Kleinen mitreden – und es klappt!

21/03/2022

Liebe Mama, lieber Papa,

heute muss ich dir was sagen und es fällt mir nicht leicht.
Ich weiß, du versuchst zu jedem Zeitpunkt das Beste.
Ich weiß, du bist noch nicht fertig und du lernst noch dazu.

Ich weiß, ich mach dich manchmal ganz wütend und traurig und wenn du dann so wütend und traurig bist, dann gehts mir nicht gut.
Dann schäme ich mich und fühl mich schuldig, denn ich hab dir diese Gefühle bereitet.
Dann will ich nicht sein wer ich bin, sondern will mich wegmachen, weil ich nicht aushalte, was du über mich denkst und dass du das wegen mir fühlen musst, was so hässlich ist.
Dann bin ich hässlich.
Dann möchte ich kurz sterben.
Das merkst du vielleicht nicht, aber ich.

Du sollst mich bitte lieb haben und stolz auf mich sein und ich will auch gar keinen Ärger machen und du kannst mir glauben, ich versuch das immer wieder.
Wenn du mich strafst, weil ich gelogen hab, du mich schimpfst, weil ich frech war, wenn du mich beleidigst weil ich zu langsam lerne, du mich anbrüllst oder haust, weil ich dich so wütend mache, du mich wegschickst, weil du mich gerade nicht aushältst und wenn ihr wegen mir streiten müsst, dann halte ich das kaum aus.
Dann will ich mich auflösen.
Dann fühl ich mich schrecklich alleine und möchte, dass alles sofort wieder gut ist und dafür würde ich alles tun, aber dann kann ich gar nichts tun.
Dann bist du so weit weg.

Bitte streite nicht mit mir und wenn das schon nicht geht, dann bitte droh mir nicht.
Das macht mir Angst.
Geh nicht von mir weg, wende dich nicht ab.
Lass mich nicht allein mit all den schrecklichen Gefühlen, von denen du irgendwann beschlossen hast, sie nicht aushalten zu können.
Und mit denen man dich allein gelassen hat.

Was dir schon geschadet hat, das quält mich.
Was du vergessen hast, fühle ich.
Was dich überfordert, das versetzt mich in Panik.
Was du an mir nicht magst und erträgst, lehne ich an mir ab.
Was du von mir forderst, erfülle ich.
Auch wenn du’s nicht merkst.
Weil ich alles tue für deine Nähe.
Weil ich dich brauche.
Solange ich dich brauche.

Bitte behandel mich so, als würde mein Leben von deinem abhängen
Behandel mich so, als würdest du heute meine Welt von morgen formen.
Behandel mich bitte so, wie der verletzteste Teil in dir es sich einmal gewünscht hat.

Ich bin vielleicht „nur“ ein Kind.
Aber ich bin dein Kind.
Und ich bin abhängig von dir und deiner Bereitschaft, deinen eigenen Schatten zu begegnen.
Bitte halt dich aus.
Damit du mich aushältst, wenn ich gerade zu viel bin.

Dein Kind.
💛

Break the cycle.

♥ Lehrt Kinder wie sie Denken, nicht was sie zu denken haben ♥
08/02/2022

♥ Lehrt Kinder wie sie Denken, nicht was sie zu denken haben ♥

♥Verstoß gegen Be­schleunigungs­gebot in Kindschaftssachen♥Verstoß gegen Be­schleunigungs­gebot in Kindschaftssachen weg...
18/12/2021

♥Verstoß gegen Be­schleunigungs­gebot in Kindschaftssachen♥
Verstoß gegen Be­schleunigungs­gebot in Kindschaftssachen wegen zu langer Fristsetzung zur Erstellung eines Gutachtens und Termin­verschiebungen wegen Urlaubs
Gericht muss für straffe Verfahrensführung sorgen
Es verstößt gegen das Be­schleunigungs­gebot in Kindschaftssachen (§ 155 Abs. 1 FamFG), wenn das Gericht zur Gutachtenerstellung eine zu lange Frist setzt und wegen Urlaub von Ver­fahrens­beteiligten großzügig Termine verschiebt. Das Gericht hat vielmehr für eine straffe Verfahrensführung zu sorgen. Dies hat das Oberlandesgericht Koblenz entschieden.
Dem Fall lag folgender Sachverhalt zugrunde: Seit Juli 2018 war vor dem Amtsgericht Altenkirchen ein Umgangsverfahren anhängig. Im Juli 2021 erhob der Kindesvater eine Beschleunigungsrüge, da das Gericht seiner Meinung nach das Verfahren nicht schnell genug betreibe. Hintergrund dessen war unter anderem, dass das Gericht Ende Dezember 2020 dem Sachverständigen zur Vorlage eines Ergänzungsgutachtens eine Frist von sechs Monaten gesetzt hatte. Zu diesem Zeitpunkt war das Verfahren bereits 2 ½ Jahre anhängig und der Kindesvater hatte seit März 2020 keinen Umgang mit seinem Kind gehabt. Nachdem das Gutachten Ende Mai 2021 vorlag, setzte das Gericht großzügige Stellungnahmefristen. Aufgrund von Urlaubsplanungen verschiedener Verfahrensbeteiligter wurde der eigentlich im August 2021 angesetzte Termin zunächst auf September und schließlich auf Ende Oktober 2021 verschoben.
Amtsgericht wies Beschleunigungsrüge zurück
Das Amtsgericht hielt die Beschleunigungsrüge für unbegründet und wies sie daher zurück. Dagegen richtete sich die Beschwerde des Kindesvaters.
Oberlandesgericht sah Verstoß gegen Beschleunigungsgebot
Das Oberlandesgericht Koblenz entschied zu Gunsten des Kindesvaters. Das Gericht habe gegen das Beschleunigungsgebot des § 155 Abs. 1 FamFG verstoßen. Die erheblich zu lange Fristsetzung zur Erstellung des Gutachtens genüge in Anbetracht der besonderen Bedeutung einer alsbaldigen Regelung der persönlichen Verhältnisse des Kindes in Bezug auf die Bindungen an seine Elternteile nicht den zu stellenden Anforderungen. Dies gelte ebenfalls mit Blick auf das Verhalten des Gerichts nach Vorliegen des Gutachtens. Auch wenn das Gericht allen Beteiligten Gelegenheit zur Stellungnahme geben muss und ihm urlaubsbedingte Verhinderung der Beteiligten nicht zum Vorwurf gemacht werden könne, habe es für eine straffe Verfahrensführung zu sorgen.
Oberlandesgericht Koblenz, Beschluss vom 03.08.2021, 7 WF 535/21

Es verstößt gegen das Be­schleunigungs­gebot in Kindschaftssachen (§ 155 Abs. 1 FamFG), wenn das Gericht zur Gutachtenerstellung eine zu lange Frist setzt und wegen Urlaub von Ver­fahrens­beteiligten großzügig Termine verschiebt. Das Gericht hat vielmehr für...

♥ Vielleicht gut gemeint, aber gut gemacht? ♥https://taz.de/Kuraufenthalte-von-Kindern/!5818643/Wie leicht es doch immer...
17/12/2021

♥ Vielleicht gut gemeint, aber gut gemacht? ♥
https://taz.de/Kuraufenthalte-von-Kindern/!5818643/
Wie leicht es doch immer wieder war/ ist, Menschenrechtsverletzungen zu übersehen/ auszublenden.

Millionen Mädchen und Jungen mussten bis Ende der 1990er allein auf Kur fahren. In den Heimen haben sie teils traumatische Erfahrungen gemacht.

Adresse

Dorfstraße 39
Sankt Margarethen
25572

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