04/08/2026
Im Saarland beginnt in der kommenden Woche wieder die Schule. Eltern stellen sich die Frage, wie ihre Kinder sicher zur Schule kommen. Für viele Kinder ist das Fahrrad genau richtig: Es geht schnell, macht Spaß und fördert die Selbstständigkeit. Doch immer noch sind viele Schulwege nicht sicher genug, und immer noch verunglücken zur morgendlichen Schulwegzeit zu häufig Kinder im Straßenverkehr. Der ADFC gibt Tipps, wie Eltern den Schulweg mit ihren Kindern üben können – und fordert gleichzeitig Tempo 30 innerorts, Schulstraßen und Schulwegepläne für mehr Sicherheit und Selbstständigkeit.
1. Eltern sollten mit ihren Kindern den Weg zur Schule gemeinsam festlegen und dabei nicht unbedingt den schnellsten und kürzesten, sondern den sichersten nehmen.
2. Der Schulweg sollte mehrfach auf dem Hin- und auf dem Rückweg abgefahren werden und zwar unter realen Bedingungen, also zu typischen Schulwegzeiten.
3. Das sind potenzielle Gefahrenstellen: An Ein- und Ausfahrten zu Grundstücken und Parkplätzen werden Kinder öfter übersehen. Kreuzungen sind häufig unübersichtlich und nicht sicher gestaltet, außerdem passiert vieles zur selben Zeit. Hier ist es gut, bei den Übungsfahrten erst einmal anzuhalten und die Kreuzung zu beobachten.
4. Wenn alles gut läuft, das Kind vorausfahren und die Entscheidungen selber treffen lassen. Der Erwachsene fährt hinterher und greift nur noch ein, wenn es nötig ist.
5. Gemeinsam den Zeitpunkt bestimmen, ab wann das Kind sicher selbstständig fahren kann. Sowohl das Kind als auch die Eltern müssen das Gefühl haben, dass es ab jetzt sicher möglich ist.
Ausführlicher: https://www.adfc.de/pressemitteilung/schulstart-mit-dem-rad-selbststaendige-kinder-brauchen-sichere-schulwege
Foto: (c) ADFC / Gerhard Westrich