04/07/2026
+++ TRTSB - RC2026 - RAPID-PIT +++
Unseren zweiten Start – den Rapid-Pit – hatten wir am Samstagnachmittag gegen 15:30 Uhr als vorletztes Team der Challenge.
Die Lage stellte sich wie folgt dar: Ein Peugeot Cabrio stand seitlich aufgebockt auf einer Betonbarriere. Der Fahrer saß noch auf dem Fahrersitz und war zunächst nicht eingeklemmt, zeigte jedoch Anzeichen einer Kreislaufinstabilität. Zusätzlich blockierte ein weiterer Pkw die Fahrertür des Peugeot. Hinter diesem Fahrzeug befand sich ein Stromverteiler, wodurch ein Verschieben des Fahrzeugs zunächst nicht möglich war.
Während unser Medic den ersten Kontakt zum Patienten aufnahm, kümmerte sich der Captain um die Abschaltung des Stromverteilers. Parallel sicherten unsere Technicals (Tool & Safety) beide Fahrzeuge gegen ungewollte Bewegungen.
Als Befreiungsöffnung entschieden wir uns für die Entfernung des Daches sowie der Heckscheibe. Hierbei kamen hydraulisches Rettungsgerät und die Säbelsäge gleichzeitig zum Einsatz. Währenddessen betreuten Medic und Co-Medic (1. Safety) den Patienten.
Kurz nach der Dachentfernung verschärfte sich die Lage: Der Medic meldete, dass der Patient zunehmend eintrübte und zudem „doch“ mit einem Arm zwischen Sitz und Tür eingeklemmt war. Sofort wurde das Spineboard bereitgestellt und mit dem Akku-Spreizer der notwendige Freiraum geschaffen.
Mit kurzen, klaren Kommandos, eingespielten Handgriffen und einer sauberen Teamleistung konnte der Patient zügig auf das Spineboard und anschließend schonend aus dem Fahrzeug gerettet werden.
Außerhalb des Fahrzeugs führte der Medic einen abschließenden Bodycheck durch. Mit Schutzdecken spendeten wir dem Patienten Schatten, während gleichzeitig die Sicherung der Fahrzeuge nochmals kontrolliert wurde.
Eine starke Teamleistung! 💪🚒
Captain: Markus Towae
Medic: René Rackwitz
Tools: Manuel Braun & Björn Matheis
Safety: Justin Jung & Christopher Benkert
Im Anschluss erhielten wir auch für diesen Pit ein ausführliches Debriefing durch das Schiedsrichterteam. In konstruktiver Atmosphäre wurden sowohl die positiven Aspekte als auch Verbesserungspotenziale besprochen.
Genau dieser fachliche Austausch macht die Rescue Challenge so wertvoll. Insgesamt waren wir mit unserer Leistung sehr zufrieden.