ver.di Private Busunternehmen

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ver.di Private Busunternehmen ver.di Rheinland-Pfalz-Saarland ÖPNV Seite Privates Busgewerbe Eine Seite der Gewerkschaft ver.di über die Beschäftigten in den privaten Busunternehmen.

10/12/2024

Seit Jahren wurde er diskutiert – zum 1. Januar 2025 wird er endlich in Rheinland-Pfalz eingeführt: Der ÖPNV-Index bildet die Entwicklung der Personal- und Energiekosten für Busverkehre ab und dient als Orientierung dafür, wie hoch die finanziellen Unterstützungen von Land und Kommunen für die Busunternehmen sein müssen, um Kostensteigerungen abzufedern. 📊🔍

Damit sollte endlich mit den Ausreden der privaten Busunternehmen Schluss sein, die sich zuvor häufig hinter der Landesregierung versteckt haben: Weil sie selbst Verkehrsverträge unterschrieben haben, die zu knapp kalkuliert waren, sollten die ÖPNV-Beschäftigten auf angemessene Verbesserungen der Löhne und Arbeitsbedingungen verzichten. ❌ Die Folge waren teils monatelange Streiks.

Andreas Schackert, Bundesfachgruppenleiter Busse und Bahnen bei ver.di, zeigt sich zuversichtlich, dass die Beschäftigten durch den neuen Index endlich aufatmen können.

10/12/2024

P R E S S E I N F O R M A T I O N

Tarifkonflikt im privaten Omnibusgewerbe Rheinland-Pfalz:
ÖPNV-Index kommt endlich - ver.di kündigt trotzdem Ende der Tarifpartnerschaft mit dem Arbeitgeberverband VAV an - neue Auseinandersetzungen drohen.

Nachdem das Land den seit 2020 versprochenen Index nun zum 01.01.2025 einführt, erwartet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die umgehende Umsetzung der Tarifergebnisse mit dem VAV bis Freitag, den 13. Dezember 2024 um 12 Uhr.

Der Tarifvertrag für die Entgelte ist zum 31.12.2023 gekündigt und seit 40 Monaten haben die Beschäftigten im ÖPNV keinerlei tabellenwirksame Erhöhung mehr erhalten. Ohne den ÖPNV-Index für Rheinland-Pfalz sahen sich die Unternehmen bisher nicht in der Lage, die Lohnsteigerungen zu finanzieren.

Marko Bärschneider, der zuständige Verhandlungsführer von ver.di, äußerte sich dazu: „Ein langer Weg neigt sich dem Ende zu; der Index kommt, und auch für die bestehenden Verkehre gibt es Lösungen. Die meisten Verträge enthalten bereits eine Klausel zur Übernahme des Indexes, für die übrigen gibt es ein gesetzliches Verfahren, das zur Anwendung kommt. Daher erwarten wir die Unterschriften unter die zwei noch ausstehenden Tarifverträge, und zwar umgehend.“

„Das Jammern der Arbeitgeber - dass man mit dem Rücken an der Wand steht und nicht weiß, ob man morgen noch genug Geld hat, um die Busse zu tanken - muss ein Ende haben.“ Die Arbeitgeber würden allen Ernstes eine Vollkaskoversicherung verlangen und Vorauszahlungen und lehnten jedes unternehmerische Risiko und vor allem die soziale Verantwortung für ihre knapp 4000 Beschäftigten ab, kritisiert Tarif und Branchenexperte Christian Umlauf von ver.di.

Aus diesem Grund wird ver.di nach Ablauf der Frist keine weiteren Verhandlungen mit diesem Arbeitgeberverband führen und die Aberkennung des VAV aus der Liste der repräsentativen Tarifverträge des Landes beantragen. Dies hätte wahrscheinlich spürbare Auswirkungen auf die Fahrgäste, da es zu individuellen Tarifverhandlungen mit jedem einzelnen Unternehmen kommen könnte, was Auseinandersetzungen in ganz Rheinland-Pfalz zur Folge haben könnte.

„Es scheint unmöglich zu sein, soziale Verantwortung für die Beschäftigten und dieses Land zu übernehmen – zumindest mit diesem Arbeitgeberverband“, betonte Bärschneider.

Abschließend sagt er: „Ein Unternehmen hat jedoch bereits diese Verantwortung übernommen. Die Koblenzer Verkehrsgesellschaft wird gemeinsam mit ver.di den Weg in den TV-N gestalten und unseren Mitgliedern ein faires Entgeltniveau bieten.“


Saarland: Privates Busgewerbe LVS☝️Sonntag 10 Uhr ver.di Haus Saarbrücken😫Schwierige politische Zeiten brauchen eine sta...
08/11/2024

Saarland: Privates Busgewerbe LVS

☝️Sonntag 10 Uhr ver.di Haus Saarbrücken

😫Schwierige politische Zeiten brauchen eine starke Gewerkschaft 💪und gute Tarifabschlüsse, deshalb sind alle Beschäftigten 🫵, egal ob Mitglied oder nicht, des privaten Busgewerbes im Saarland eingeladen. Es gibt auch was zu essen und zu trinken 😉

24/07/2024

Tarifkonflikt Privates Omnibusgewerbe RLP VAV

Pressemitteilung der Mediatoren Prof. Dr. Rüdiger Sterzenbach und Volker Sparmann

Erfolgreiche Einigung im Rahmen einer Mediation im Personenverkehrsgewerbe Rheinland-Pfalz – Wichtiger Schritt Richtung Befriedung des Tarifkonfliktes

Die Mediation im privaten Personenverkehrsgewerbe in Rheinland-Pfalz ist erfolgreich abgeschlossen worden. Nun sind die öffentlichen Institutionen der Branche gefordert, die Weichen für eine stabile und erfolgreiche Zukunft zu stellen.

Am 18.Juli 2024 haben die Tarifpartner – die Vereinigung der Arbeitgeberverbände des Verkehrsgewerbes Rheinland-Pfalz e.V. (VAV) und die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mit Unterstützung der Mediatoren Professor Dr. Rüdiger Sterzenbach und Volker Sparmann einen gemeinsamen Mediationsbericht unterzeichnet. Diese Einigung markiert einen bedeutenden Fortschritt in Sachen Tarifeinigung.

Der Mediationsbericht umfasst mehrere zentrale Vereinbarungen, die die Basis für die zukünftige Zusammenarbeit und die Stabilität der Branche bilden. Ein wichtiger Bestandteil der Einigung sind neue Tarifverträge, die auf die Bedürfnisse der Arbeitnehmer und die Herausforderungen der Branche eingehen. Die Tarifverträge sehen unter anderem Maßnahmen zur Anpassung an wirtschaftliche Veränderungen und zur Sicherstellung einer fairen Entlohnung vor.

Die Einigung muss nun in konkrete Tarifverträge überführt werden. Diese Arbeit wird in den kommenden Wochen fortgesetzt, um sicherzustellen, dass die ausgehandelten Inhalte und Maßnahmen vollständig und rechtzeitig umgesetzt werden.

Ein entscheidender Faktor für die erfolgreiche Umsetzung der in den Tarifverträgen verankerten Inhalte ist die Unterstützung durch die öffentliche Hand. Die Tarifparteien betonen, dass die Umsetzung der tariflichen Leistungen maßgeblich von den Zusagen und der aktiven Mitwirkung der politischen Entscheidungsträger abhängt. Diese Unterstützung ist notwendig, um die langfristige Planungssicherheit und Stabilität der Branche zu gewährleisten.

Die Tarifparteien haben mit dieser Einigung ihre eigenen Interessen zugunsten einer gemeinsamen Lösung zum Wohl der Fahrgäste und der Branche zurückgestellt. Diese Einigung schafft die Voraussetzungen für langfristige Planungssicherheit und eine verlässliche Partnerschaft. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Arbeitsplätze und zur Stabilität des Verkehrsgewerbes in Rheinland-Pfalz geleistet. Die Tarifparteien erwarten, dass die versprochene Indexierung der Lohnkosten in der Preisgleitklausel (Rheinland-Pfalz-Index) wie versprochen ab Januar 2025 verbindlich eingeführt wird.

Sowohl die Fahrgäste als auch die Unternehmen der Branche benötigen Verlässlichkeit und Planungssicherheit. Die Beschäftigten vertrauen darauf, dass die politischen Zusagen umgesetzt werden, sodass die vereinbarten tariflichen Leistungen realisiert werden können.

25/06/2024

Tarifstreit im privaten Omnibusgewerbe Rheinland-Pfalz. Streiks bei den Werkstätten und der Verwaltung bis Sonntag.
Ver.di fordert unverzügliche Prozessvereinbarung mit Arbeitgeberverband zur Lösung des Dauerkonfliktes.

Im Tarifkonflikt zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Vereinigung der Arbeitgeberverbände Verkehrsgewerbe Rheinland-Pfalz e.V. hat ver.di die Beschäftigten der Werkstätten und der Verwaltung bei der DB Regio Bus Mitte GmbH bis Sonntag zur Arbeitsniederlegung aufgerufen, um den Druck auf den VAV- Verband aufrecht zu erhalten. Der Fahrdienst ist von diesem Ausstand derzeit nicht betroffen. Es kann jedoch sein, dass Busse aufgrund von nicht durchgeführten Instandhaltungsarbeiten oder fehlender Besetzung der Verkehrsleitstelle die Fahrt nicht aufnehmen dürfen.

Nachdem am vergangenen Donnerstag, der VAV ein von ver.di gesetztes Ultimatum zur Beilegung des Konfliktes hat verstreichen lassen, sind von Freitag bis Sonntag etwa 2300 Beschäftigte dem Streikaufruf von ver.di gefolgt und haben mit Nachdruck dafür gesorgt, dass der VAV nun einen möglichen Lösungsweg in Form eines wie bereits 2021 durchgeführten Mediationsverfahrens angeboten hat. „Dieses Angebot des VAV kann aus unserer Sicht einen probaten Einstieg in die Lösung des Dauerkonfliktes darstellen. Dem anschließend müsste aus unserer Sicht aber wie von der Arbeitgeberseite selbst öffentlich gefordert, die Verbindlichkeit einer Schlichtung folgen. Daher haben wir bereits am gestrigen Montag mit dem VAV verabredet uns unverzüglich, noch in dieser Woche zusammenzufinden, um den Lösungsprozess insgesamt konkret zu skizzierten sowie sich auf die Personen der Mediatoren und Schlichter zu verständigen“, so der Tarif- und Branchenexperte von ver.di Christian Umlauf.

„Es liegt daher nun einzig und allein in der Hand des VAV-Verbandes, seinen öffentlich eigenen Apell nach einer Lösung des Konfliktes auch gerecht zu werden und die derzeitigen Streikmaßnahmen in Werkstatt- und Verwaltung aussetzen zu lassen. Andernfalls drohen auch weitere Streikmaßnahmen in der gesamten Fläche. Diese dann auch ohne Vorankündigungsfrist beim Fahrpersonal", so der zuständige Verhandlungsführer von ver.di Marko Bärschneider.


21/06/2024

Tarifstreikt im privaten Omnibusgewerbe Rheinland-Pfalz. Ultimatum ohne Lösungsvorschlag der Arbeitgeber abgelaufen. Streiks werden am Freitag ab 08:00 Uhr landesweit fortgesetzt.


Im Tarifkonflikt zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Vereinigung der Arbeitgeberverbände Verkehrsgewerbe Rheinland-Pfalz e.V. ist das von ver.di gesetzte Ultimatum ohne Lösungsvorschlag des VAV am gestrigen Donnerstag abgelaufen. „Der VAV erklärte zum gesetzten Ultimatum, offensichtlich völlig unbekümmert, dass eine Rückmeldung in der Frist nicht möglich sei und man sich erst am kommenden Freitag mit der Unternehmerschaft treffe“, empört sich der zuständige Verhandlungsführer von ver.di Marko Bärschneider.

„Solche Hinhalte-Spielchen des Verbandes, welche in der Folge von den Arbeitgebern auf den Rücken der Beschäftigten und der Fahrgäste ausgetragen werden, haben wir auch in den vergangenen Tarifrunden so wahrgenommen, kritisiert der Tarif- und Branchenexperte von ver.di Christian Umlauf das Verhalten des VAV-Verbandes.

Ver.di ruft daher am Freitag, den 21.06.2024 ab 08:00 Uhr bis Sonntag, 23.06.2024 bis zum Schichtende sämtliche Betriebe der privaten Busunternehmen in Rheinland-Pfalz zum Streik auf.
Hiervon sind u.a. die Standorte der DB Regio Bus Mitte GmbH, der DB Regio Rhein Mosel Bus GmbH, der Fa. Zickenheiner, VRW, MVB, Palatina Bus, Queichthaler Nahverkehrsgesellschaft, Martin Becker GmbH, Stadtbus Zweibrücken GmbH, Moselbahn, City Bus Mobil in Haßloch, Koblenzer Verkehrsbetriebe, Stemmler Reisen, Scherer Reisen, Orthen Reisen, Bischoff Touristik GmbH und die Westerwaldbus GmbH betroffen.

„Sobald der VAV-Verband die Verhandlungen mit ver.di über die von ihm selbst als Lösung vorgeschlagenen 8,5 % fürs Linienpersonal aufnimmt, oder aber den ebenfalls von der Arbeitgeberseite geforderten Weg in eine Prozess- und Personengeeinte Schlichtung geht, können und werden wir die Streikphasen aussetzen“, so Bärschneider abschließend.

18/06/2024

Tarifstreikt im privaten Omnibusgewerbe Rheinland-Pfalz.

Keine geschlossene Einigungsbereitschaft in den Arbeitgeberreihen trotz eigenen Schlichtungs- und Lösungsvorschlag. ver.di setzt VAV- Verband Ultimatum von 48 Stunden.

Der Tarifkonflikt zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Vereinigung der Arbeitgeberverbände Verkehrsgewerbe Rheinland-Pfalz e.V. könnte bereits seit Wochen befriedet sein. Der Ausfall landesweiter Busverbindungen und deren Folgen wären seit Wochen erspart geblieben, wenn der VAV sich intern geschlossen für eine klare Einigung oder dessen Prozess dafür erklären würde.

Bereits vor Wochen erklärte der VAV-Verband an ver.di selbst als Lösung für dieses Jahr eine tabellenwirksame Erhöhung für die Beschäftigten im Linienverkehr von 8,5 % bei einer Laufzeit von einem Jahr, die er in den eigenen Reihen seines Verbandes abstimmen wolle.

Wenige Tage später erklärte der VAV ver.di gegenüber entgegen seines ursprünglichen Lösungsvorschlag, dass dieser von den als Annährungsversuch angedachten 8,5 % nur 2,85 % sofort leisten könne und die restlichen 5,65% bekämen die Beschäftigten bei Klarheit einer Refinanzierung hierüber.

Zwischenzeitlich fordern Arbeitergebervertreter der DB Regio Bus Mitte GmbH als größter Arbeitgeber des private Omnibusgewerbe in Rheinland-Pfalz öffentlich, die Schlichtung. Auf Nachfrage von ver.di beim VAV wisse man dort von einer solchen Erklärung nichts, stimme sich aber derzeit intern dazu ab.

Der zuständige Verhandlungsführer von ver.di Marko Bärschneider erklärt hierzu“ Dieses Verhalten der Arbeitgeberseite ist für alle vom Tarifkonflikt Beteiligten untragbar“. Ob Kalkül, oder die fehlende Bereitschaft Klarheit in den eigenen Reihen zu einer schnellen Befriedung zu schaffen. Seit Wochen jedenfalls könnten die Streiks und damit der Tarifkonflikt längst beigelegt sein, hätte der VAV mit uns über die von ihm selbst vorgeschlagenen 8,5 % verhandelt oder den Weg in eine verbindliche Schlichtung gesucht. Man duckt sich weg und nimmt es billigend in Kauf, dass Fahrgäste sich zukünftig Alternativen für den unzuverlässigen privaten ÖPNV suchen.

Nach 6 Monaten Tarifkonflikt, stimmt sich der Verband mal wieder seit Tagen ab, leidtragende sind die Beschäftigten und die Fahrgäste, das ist untragbar. Ver.di stellt deshalb nun dem VAV ein letztes Ultimatum von 48 Stunden und fordert entweder sofort Verhandlungen aufzunehmen oder den Weg in eine Schlichtung mit uns zu gehen. Nach Ablauf der Frist werden die Streikmaßnahmen härter und wie bereits angekündigt tageweise auch aus dem laufenden Fahrbetrieb fortgesetzt, so der Tarif und Branchenexperte von ver.di Christian Umlauf.


03/06/2024

Unmöglichster Arbeitgeberverband im Jahr 2024 ist..... VAV in Rheinland-Pfalz

P R E S S E I N F O R M A T I O N

Tarifstreikt im privaten Omnibusgewerbe Rheinland-Pfalz. Arbeitgeberverhalten untragbar, schlagen Lösungsangebot mit Einmalzahlung aus. Streiks ab sofort und unangekündigt auch aus dem laufenden Fahrbetrieb.

Im Tarifkonflikt zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Vereinigung der Arbeitgeberverbände Verkehrsgewerbe Rheinland-Pfalz e.V. hatte ver.di zuletzt mit Blick auf die positiven politischen Gespräche zum RLP-Index, einen Lösungsvorschlag eingebracht, der zu einer sofortigen Beilegung des Tarifkonfliktes in diesem Jahr geführt hätte.

Im Kern geht es beim ver.di Kompromiss für dieses Jahr nur um die 3000 € Einmalzahlung für alle in diesem Tarifbereich beschäftigten ver.di Mitglieder. Bereits mehrfach ist es dem VAV und ver.di auch in vergangenen Tarifrunden gelungen, festgefahrene Tarifkonflikte mit einer solchen Lösung einer Befriedung zuzuführen. Trotz vorhandener finanzieller Umsetzbarkeit hierfür, lehnt der VAV bis heute dies ohne nachvollziehbare Gründe kategorisch ab. Aus der kommunalen ÖPNV-Arbeitgeberschaft heißt es inzwischen “Wir haben für dieses Arbeitgeberverhalten kein Verständnis mehr. Mit einer Einmalzahlung wie von ver.di vorgeschlagen wären wir uns schnell einig geworden,“ so die Arbeitgeberseite der kommunalen Betriebe.

„Auch die offensichtliche Vorstellung des VAV, sich mit ihrem jüngsten Angebot von 2,85 % für den Fahrdienst einen schlanken Fuß machen zu wollen, dürfte auch auf politscher Ebene für großes Unverständnis sorgen. Denn nach eigenen öffentlichen Erklärungen des VAV sind in den Verkehrsverträgen bereits heute 2,5 % an Lohnsteigerungen eingepreist, die von der öffentlichen Hand vollständig übernommen werden. Somit liegt der Eigenanteile des VAV zur Befriedung des aktuellen Konfliktes bei sage und schreibe 0,35% und damit bei rund 7 € netto Gehaltssteigerung pro Monat pro Person im Fahrdienst. Dies ist nicht nur ein Schlag in Gesicht derer, die den ÖPNV auch auf politischer Ebene künftig finanziell besser ausgestalten und damit in wirtschaftliche Schieflage geratenen Unternehmen helfen zu wollen, es ist vielmehr auch der Ausdruck eines für Rheinland-Pfalz untragbaren Verhaltens eines Arbeitgeberverbandes, der für seine Beschäftigten im Fahrdienst keinerlei Wertschätzung entgegenbringt, empört sich der Verhandlungsführer von ver.di Marko Bärschneider.

ver.di wird daher den Druck auf den VAV nun massiv erhöhen und die Streiks nun ab sofort nur noch tageweise, unangekündigt und auch aus dem laufenden Fahrbetrieb durchführen. Dies hat zur Folge, dass bereits aufgenommene Linienfahrten nur noch bis zur Endhaltestelle gesteuert werden und die Kolleginnen und Kollegen sodann die Arbeit niederlegen.

Bis zu einer Befriedung für dieses Jahr wird ver.di darüber hinaus auch seine Beteiligung an Gesprächen zum RLP-Index für das private Omnibusgewerbe auf Eis legen, da dem VAV auch klar sein muss, dass es trotz einer Index Lösung immer auch eine angemessene Eigenbeteiligung geben muss. Diese kann keinesfalls bei 7 € netto liegen und die kommenden Arbeitskämpfe hat deshalb ausschließlich der VAV zu verantworten, erklärt der Tarif- und Branchenexperte von ver.di Christian Umlauf abschließend.


Tarifrunde privates Busgewerbe RLP mit dem VAVWir fragen uns ernsthaft, will man diesen Konflikt beenden oder will man b...
23/05/2024

Tarifrunde privates Busgewerbe RLP mit dem VAV

Wir fragen uns ernsthaft, will man diesen Konflikt beenden oder will man bewusst, dass wir weiterstreiken? Dieses "Angebot" nach 5 Monaten ist meilenweit entfernt von einer Einigung und zeugt nicht von einer Ernsthaftigkeit an einer Lösung zu arbeiten. Schade, wenn sich der VAV nicht bewegt, sind weitere Arbeitskämpfe möglich...


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