VVN-BdA Saar

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VVN-BdA Saar Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten LV Saar

15/10/2026
VOR 85 JAHREN...
29/09/2026

VOR 85 JAHREN...

"Als nur noch eine Person vor mir war, nahm ich meine ganze Kraft zusammen und sprang in die Grube. Ich habe nicht mehr abgewartet, bis mich ein Schuss traf. [...] Ich gab keinen Laut von mir und stellte mich tot. [...] Es gelang mir, mich zu befreien. Ich habe mir lange überlegt, in welche Richtung ich mich bewegen soll. Ich musste mich sehr sehr langsam und vorsichtig bewegen. Ich musste über viele Leichen steigen, über Kinder, über Menschen, die sich teilweise noch bewegten. Es war sehr schwer und sehr schrecklich."

- Dina Mironova Proničeva, Überlebende von Babyn Jar -

Heute vor 85 Jahren begann in Babyn Jar das größte Massaker an Jüdinnen und Juden im Zweiten Weltkrieg. Mehr als 33.000 Männer, Frauen und Kinder wurden in einem Tal bei Kiew durch Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD am 29. und 30. September 1941 ermordetet.

Plakatanschläge forderten die Juden Kiews am 28. September 1941 auf, sich in der Nähe Babyn Jars einzufinden, mitsamt ihren Wertsachen. Ihnen wurde erzählt, dass sie umgesiedelt werden sollten. Alle wurden erschossen. Auch Kinder. Vor der Erschießung mussten die Opfer ihren Besitz abgeben und sich entkleiden.
Die Opfer mussten sich in der Schlucht von Babyn Jar n***t auf die Leichen der zuvor Getöteten legen. Dann erschossen die Deutschen. So füllte sich die Grube nach und nach mit Tausenden Opfern.

Nach der verlorenen Schlacht von Stalingrad wurde versucht, die Spuren des Massakers zu beseitigen, weil eine Rückkehr der Roten Armee befürchtet wurde. Das Sonderkommando 1005 A, eine Gruppe bestehend aus ca. 10 SD-Männern und 30 deutschen Polizisten sowie 327 Gefangenen des nahe gelegenen KZ Syrez mussten die Leichen „enterden“, angeblich 40.000 bis 45.000, und auf Scheiterhaufen, die aus benzingetränkten Eisenbahnschwellen aufgeschichtet wurden, verbrennen. Danach wurden die Zwangsarbeiter als Mitwisser erschossen. Einige entkamen und berichteten nach dem Krieg über diese Leichenverbrennungen.

Ehre sei dem Andenken aller Gemordeten.

Das Thema Saarländer*innen im Spanischen Bürgerkrieg wird uns noch längere Zeit beschäftigen. Vor allem gilt es darauf z...
12/09/2026

Das Thema Saarländer*innen im Spanischen Bürgerkrieg wird uns noch längere Zeit beschäftigen. Vor allem gilt es darauf zu drängen einen Ort der Erinnerung bzw. des Gedenkends zu schaffen.

Wir freuen uns auf "Unsere Heimat ist heute vor Madrid", Freitag, 11. September 2026 im Kino Achteinhalb, Nauwieser Stra...
10/09/2026

Wir freuen uns auf "Unsere Heimat ist heute vor Madrid", Freitag, 11. September 2026 im Kino Achteinhalb, Nauwieser Straße 19.

VORBESPRECHUNG FÜR DEN SPANIEN-ABEND
Auf dem Friedensfest in Berlin traf Regionalmitarbeiter Patric Bies auf Fritz Mergen (rechts) von den Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936–1939 e. V. (KFSR). Fritz ist morgen um 19 Uhr zu Gast Kino 8 1/2 und berichtet dort über seinen Vater, und wie es ihm und seiner Familie im Saarland nach 1945 erging.
Als Folge der Volksabstimmung 1955, verließen sie das Saarland auf Nimmerwiedersehen in Richtung Berlin.
Seit Vater, der ebenfalls Fritz hieß, überlebte den Spanischen Bürgerkrieg und das Konzentrationslager Dachau.
Bildmitte: Ewald P. Schulz ist Historiker bei KFSR.
https://www.sn.at/salzburg/politik/dieses-weinen-und-schreien-liess-mir-keine-ruhe-art-81153

03/09/2026
ANTIFASCHISMUS NUTZT DER ALLGEMEINHEIT!
02/09/2026

ANTIFASCHISMUS NUTZT DER ALLGEMEINHEIT!

Aus der aktuellen ANTIFA, Mitgliederzeitung der VVN-BdA Vor 90 Jahren starb Andreas Naumann im Spanischen Bürgerkrieg. G...
01/09/2026

Aus der aktuellen ANTIFA, Mitgliederzeitung der VVN-BdA
Vor 90 Jahren starb Andreas Naumann im Spanischen Bürgerkrieg. Gedenken am Ban St. Jean bei Boulay.

90 JAHRE SPANISCHER BÜRGERKRIEG Rund 250 Saarländer*innen eilten der Spanischen Republik zur Hilfe. Und kämpften mit der...
17/07/2026

90 JAHRE SPANISCHER BÜRGERKRIEG
Rund 250 Saarländer*innen eilten der Spanischen Republik zur Hilfe. Und kämpften mit der Waffe in der Hand gegen den faschistischen Umsturzversuch. 60 von ihnen sahen ihre Heimat nicht wieder.
Heute, zum Jahrestag, gab es im Arrivalroom in Saarbrücken einen ersten Aufschlag.
Weitere Veranstaltungen folgen im Herbst.

ANTIFA NEWS AUS DEM SAARLAND
08/07/2026

ANTIFA NEWS AUS DEM SAARLAND

22/06/2026

GESTERN AM BAN ST. JEAN BEI BOULAY
Gemeinsame Kranzniederlegung mit den Kolleg*innen von Ver.di-Saar-Blies, Rosa Luxemburg Stiftung Saarland und La France Insoumise, Departement Moselle.

Adresse

Futterstraße 3
Saarbrücken

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