25/01/2026
⛔ بيان قانوني صادر عن ناشطين سوريين وأبناء الجالية السورية في جمهورية ألمانيا الاتحادية
نحن الموقّعين أدناه من ناشطين سوريين وأبناء الجالية السورية المقيمين في جمهورية ألمانيا الاتحادية، وانطلاقاً من مسؤوليتنا القانونية والأخلاقية، وبصفتنا ملتزمين باحترام الدستور الألماني وسيادة القانون، نتقدم بهذا البيان لتوضيح موقفنا من أحداث وقعت خلال مظاهرات عامة نُظّمت من قبل جهات مؤيدة لقوات "قسد " ومن جنسيات مختلفه .
أولاً: الالتزام بالنظام الدستوري الألماني وتحـييد الأراضي الألمانية عن الصراعات
نؤكد احترامنا الكامل للقانون الأساسي الألماني (Grundgesetz)، ولا سيما مبدأ حماية النظام العام والسلم الأهلي. ونشدد على أن ممارسة حرية التعبير وحرية التجمع يجب أن تبقى ضمن الحدود القانونية التي تمنع الإساءة، والتحريض، والعنف، أو المساس بكرامة الإنسان.
وانطلاقاً من هذا الالتزام، اتخذنا قراراً واعياً بعدم تنظيم اي مظاهرات حتى اللحظة داخل الأراضي الألمانية، رغم حقنا القانوني في ذلك، وذلك حرصاً على:
• عدم التسبب بأي اضطرابات أو أعمال شغب،
• وعدم تعريض السلم الأهلي للخطر،
• وتفادياً لأي احتكاكات محتملة مع أطراف أخرى لا نضمن التزامها بالطابع السلمي والقانوني للتظاهر.
ويأتي هذا القرار تأكيداً على احترامنا العميق لأمن ألمانيا واستقرارها، وإيماننا بأن حماية النظام العام مسؤولية جماعية.
ثانياً: توصيف قانوني للانتهاكات المرتكبة
لقد شهدت بعض المظاهرات المشار إليها وكما سمعنا إلى ممارسات تخللها :
• استخدام عبارات سبّ وشتم علنية،
• إطلاق خطاب قائم على الكراهية القومية ناهيك عن تكسير بعض المحال التجاريه وتعطيل الحركه العامه ،
• التحريض اللفظي ضد فئات محددة على أساس الهوية،
• والمساس العلني بالكرامة الإنسانية.
ونؤكد أن هذه الأفعال، متى ثبتت، لا تندرج ضمن الحماية القانونية لحرية التعبير، بل تشكل أفعالاً مجرّمة وفق القانون الجنائي الألماني.
ثالثاً: موقفنا من قوات سورية الديمقراطية (قسد)
نوضح أن موقفنا من قسد هو موقف سياسي وحقوقي مشروع، يستند إلى تقارير موثقة عن:
• انتهاكات جسيمة لحقوق الإنسان،
• الاعتقال التعسفي،
• التعذيب،
• وتجنيد القاصرين.
ويُشدد على أن هذا الموقف لا يُشكل بأي حال موقفاً عدائياً تجاه أي مكوّن قومي أو عرقي، ولا سيما الشعب الكردي، بل هو موقف مبدئي ضد الممارسات المخالفة للقانون الدولي الإنساني.
رابعاً: رفض التعميم والخطاب الإقصائي
نرفض بشكل قاطع أي خطاب طائفي أو قومي أو عنصري، ونؤكد التزامنا بمبدأ المساواة أمام القانون، واحترام الكرامة الإنسانية المنصوص عليها في المادة الأولى من الدستور الألماني.
خامساً: المطالبة بتطبيق القانون
نطالب الجهات المختصة في جمهورية ألمانيا الاتحادية بالتحقيق في الأفعال المخالفة للقانون، وتطبيق النصوص القانونية ذات الصلة دون تمييز أو انتقائية، حفاظاً على السلم الأهلي وسيادة القانون.
Rechtliche Erklärung von syrischen Aktivistinnen und Aktivisten sowie Mitgliedern der syrischen Gemeinschaft in der Bundesrepublik Deutschland
Wir, die Unterzeichnenden – syrische Aktivistinnen und Aktivisten sowie Mitglieder der syrischen Gemeinschaft mit Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland –, handeln aus rechtlicher und moralischer Verantwortung und in Anerkennung unserer Verpflichtung zur Achtung des deutschen Grundgesetzes und der Rechtsstaatlichkeit. Mit dieser Erklärung legen wir unsere Haltung zu Ereignissen dar, die sich im Rahmen öffentlicher Demonstrationen ereignet haben, welche von Gruppierungen organisiert wurden, die den „Syrischen Demokratischen Kräften (QSD)“ nahestehen, sowie von Teilnehmenden unterschiedlicher Nationalitäten.
Erstens: Verpflichtung zur verfassungsmäßigen Ordnung und Neutralität deutschen Staatsgebiets gegenüber ausländischen Konflikten
Wir bekräftigen unseren uneingeschränkten Respekt vor dem deutschen Grundgesetz (Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland), insbesondere vor dem Schutz der öffentlichen Ordnung und des gesellschaftlichen Friedens. Wir betonen, dass die Ausübung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit innerhalb der gesetzlichen Grenzen zu erfolgen hat, die Beleidigungen, Aufstachelung zu Hass, Gewalt sowie jede Verletzung der Menschenwürde untersagen.
Vor diesem Hintergrund haben wir bewusst entschieden, bislang keine Demonstrationen auf deutschem Staatsgebiet zu organisieren, obwohl uns dieses Recht rechtlich zusteht. Diese Entscheidung erfolgte aus folgenden Gründen:
• zur Vermeidung von Störungen oder Ausschreitungen,
• zum Schutz des gesellschaftlichen Friedens,
• sowie zur Vermeidung möglicher Konfrontationen mit Akteuren, deren Verpflichtung zu einem friedlichen und rechtskonformen Protest nicht gewährleistet ist.
Diese Haltung unterstreicht unseren tiefen Respekt für die Sicherheit und Stabilität Deutschlands sowie unsere Überzeugung, dass der Schutz der öffentlichen Ordnung eine gemeinsame Verantwortung darstellt.
Zweitens: Rechtliche Einordnung der begangenen Verstöße
Einige der genannten Demonstrationen waren – nach übereinstimmenden Berichten – von folgenden Handlungen begleitet:
• der öffentlichen Verwendung beleidigender und beschimpfender Ausdrücke,
• der Verbreitung eines nationalistisch geprägten Hassdiskurses sowie der Zerstörung einzelner Geschäftslokale und der Behinderung des öffentlichen Verkehrs,
• der verbalen Aufstachelung gegen bestimmte Gruppen aufgrund ihrer Identität,
• sowie der öffentlichen Verletzung der Menschenwürde.
Wir stellen klar, dass derartige Handlungen – sofern sie bestätigt werden – nicht unter den Schutz der Meinungsfreiheit fallen, sondern gemäß dem deutschen Strafrecht strafbare Handlungen darstellen.
Drittens: Unsere Haltung zu den Syrischen Demokratischen Kräften (QSD)
Wir stellen klar, dass unsere Haltung gegenüber den Syrischen Demokratischen Kräften (QSD) eine legitime politische und menschenrechtliche Position darstellt, die sich auf dokumentierte Berichte über:
• schwere Menschenrechtsverletzungen,
• willkürliche Inhaftierungen,
• Folter,
• sowie die Rekrutierung von Minderjährigen
stützt.
Diese Position richtet sich in keiner Weise gegen eine ethnische oder nationale Bevölkerungsgruppe – insbesondere nicht gegen das kurdische Volk –, sondern stellt eine prinzipielle Ablehnung von Praktiken dar, die gegen das humanitäre Völkerrecht verstoßen.
Viertens: Zurückweisung von Pauschalisierung und ausgrenzender Rhetorik
Wir lehnen jede Form von sektiererischem, nationalistischem oder rassistischem Diskurs entschieden ab und bekennen uns ausdrücklich zum Grundsatz der Gleichheit vor dem Gesetz sowie zur Achtung der Menschenwürde, wie sie in Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes verankert ist.
Fünftens: Forderung nach konsequenter Rechtsanwendung
Wir fordern die zuständigen Behörden der Bundesrepublik Deutschland nachdrücklich auf, alle rechtswidrigen Handlungen zu untersuchen und die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen ohne Diskriminierung oder selektive Anwendung durchzusetzen, um den gesellschaftlichen Frieden und die Rechtsstaatlichkeit zu wahren.