25/08/2026
Auf den Spuren des Spätbarocks in der Saarpfalz
Bei idealem Wanderwetter waren am Sonntag 25 Wanderinnen und Wanderer in der Saarpfalz unterwegs. Die gemeinsame Tour führte auf die Spuren des Spätbarocks und durch den geschichtsträchtigen Waldpark Karlsberg.
Auf einer Strecke von rund zwölf Kilometern ging es durch den schattigen Homburger Wald. Dabei gab es jede Menge Geschichte zu entdecken: Der Weg führte unter anderem zu Relikten aus der Keltenzeit und ließ immer wieder erahnen, welche Bedeutung die Region einst hatte.
Zu den Stationen der Wanderung gehörten ein Keltengrab und der „Stumpfe Gipfel“, der früher als Kultstätte diente. Auch der Karlsberg- und der Schwanenweiher mit ihren Quellen lagen auf der Route. Weitere Höhepunkte waren die Orangerie und der ehemalige Bärenzwinger. Schließlich führte die Wanderung auch zur Ruine der Merburg.
Besonders spannend war dabei die Vorstellung, wie prachtvoll und aufwendig das Leben zu Zeiten des damaligen Herzogs und seines Reiches gewesen sein muss. An vielen Stellen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch Spuren dieser vergangenen Epoche entdecken und sich ein Bild davon machen, wo einst das berühmte Märchenschloss Karlsberg stand.
Nach der Wanderung ließen die 25 Teilnehmer den Tag gemütlich in der Fischerhütte Kirrberg ausklingen. Bei einer geselligen Einkehr wurden die Eindrücke der Tour noch einmal ausgetauscht und die vielen Erlebnisse des Tages gemeinsam Revue passieren lassen.
Organisiert wurde die Wanderung von der ARGE ( Arbeitsgemeinschaft der PWV Ortsgruppen Lemberg, Pirmasens Starkenbrunnen, Vinningen ). Geführt wurde die Tour von Hans-Peter Arnold vom PWV PS Starkenbrunnen und Ingrid Schimmel vom PWV Vinningen. Unterstützt wurden sie dabei von zwei Jungs aus der Waldkindergruppe Starkenbrunnen.