Schwarzburg-Sondershausen

Schwarzburg-Sondershausen Wir erinnern an das Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen. Es ist unser Heimatgebiet. Wir teilen gern Ihre Beiträge! Warum habe ich diese Seite gemacht?

Wir möchten auch an das ausgestorbene Geschlecht erinnern, an die Altertümer und Naturschönheiten im Gebiet des ehemaligen Fürstentums. Herzlich willkommen, auch wenn das Geschlecht derer, die das Fürstentum regierten ausgestorben sind so lebt es doch in den Menschen weiter. Als Jugendlicher war ich Leser der Bibliothek im Schloss von Sondershausen und habe da einige Bücher zur Geschichte meiner p

ersönlichen Heimat ausgeliehen. Das fand ich faszinierend. Jetzt habe ich mich daran erinnert und möchte einfach etwas dazu beitragen, dass wir unsere Geschichte kennen. Gerade nach den beiden unsinnigen Weltkriegen sollte es wichtig sein unsere Herkunft zu kennen und aus der Geschichte zu lernen. Am Beispiel von Sondershausen, lassen sich unsere Vorfahren recht gut ausmachen, denn diese haben Spuren hinterlassen. auf dem Frauenberg (Hermunduren und Thüringer), auf dem Schloss (Schwarzburger und Hohnsteiner), in der Stadt (Deutsche und Juden) und auch im Brückental (Bandkeramiker), wo es schon vor langer Zeit eine Ansiedlung gab. Heimat ist für mich ein wichtiger Bergriff, da unsere Familie die ihre verloren hat: "Schlesien" Aber das ist eine andere Geschichte. Einige hundert Jahre herrschten die Schwarzburger in Sondershausen und Umgebung der sogenannten Unterherrschaft. Heute entspricht das fast dem Kyffhäuserkreis. Das prägt uns noch immer. Das Geschlecht der Schwarzburger ist eines der wenigen echt Thüringer Geschlechter, die bis 1918 regierten. Alle anderen waren eigentlich sächsische Dynastien, welche die thüringischen Kleinstaaten regierten.

Die letzten Schwarzburger, ein Zugereister und ein Nachkomme
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HEUTE VOR 135 JAHREN GESTORBEN ...
WIR ERINNERN AN:
GÜNTHER FRIEDRICH CARL II.
FÜRST VON SCHWARZBURG-SONDERSHAUSEN

Günther Friedrich Carl II. von Schwarzburg-Sondershausen war ein deutscher Fürst, der vom 19. August 1835 bis zum 17. Juli 1880 regierender Fürst von Schwarzburg-Sondershausen, Graf von Hohnstein, Herr zu Arnstadt, Sondershausen, Leutenberg und Blankenburg war.

Fürst Günther Friedrich Carl II. war Sohn des Fürsten Günther Friedrich Carl I. von Schwarzburg-Sondershausen und dessen Gemahlin Fürstin Caroline, Tochter des Fürsten Friedrich Karl von Schwarzburg-Rudolstadt.
Seine Mutter prägte seine Erziehung maßgeblich. Sie unternahm mit ihm während seiner Jugend mehrere Reisen ins Ausland und erzog Günther zu einem aufgeklärten und fortschrittlich denkenden Menschen. Er beerbte seinen greisen Vater am 19. August 1835 im Amt des regierenden Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen, einem etwa 900 km² umfassenden Kleinstaat aus je einem Gebietsteil in Nord- und in Mittelthüringen. Im Jahr 1837 verstarb sein Vater.
Günther begann einige Jahre nach seinem Amtsantritt, den Staat zu reformieren. Als erstes trat das Fürstentum 1835 dem deutschen Zollverein bei. Des Weiteren gab Günther ihm am 24. September 1841, zu seinem 40. Geburtstag, eine neue Verfassung. Als Folge der neuen Verfassung wurde am 7. September 1843 ein erster Landtag in Sondershausen abgehalten. Dennoch kam es bei der Revolution von 1848 auch in Schwarzburg-Sondershausen zu Aufständen. Diese fanden im Wesentlichen in den beiden großen Städten des Landes (Arnstadt und Sondershausen), aber auch in den kleineren Amtsstädten Gehren und Ebeleben statt, sodass preußische (Unterherrschaft) und sächsisch-thüringische (Oberherrschaft) Truppen das Land besetzten und zur Ruhe führen wollten. Als Folge der Revolution trat am 12. Dezember 1849 eine neue, liberal-freisinnige Verfassung in Kraft, die die Rechte des Fürsten beschnitt. Diese währte jedoch nicht lange, da sie bereits am 8. Juli 1857 revidiert und die alte Ordnung im Wesentlichen wiederhergestellt wurde. Mit zunehmendem Alter wurden auch die Ansichten des Fürsten konservativer. 1866 stimmte Schwarzburg-Sondershausen im Bundestag gegen die von Österreich geforderte Mobilmachung gegen Preußen und trat in der Folge dem Norddeutschen Bund bei. Damit wurde die Militärhoheit an Preußen übertragen, obgleich sie schon zuvor de facto ebenda lag. Bereits 1850 war er Ritter des preußischen Schwarzen Adlerordens geworden. Er war 1868 preußischer Generalmajor à la suite der Armee und seit 1871 Chef des Infanterie-Regiments Nr. 71. Er avancierte im selben Jahr zum Generalleutnant und später, im Jahr 1879 zum General der Infanterie.
Mit der Reichsgründung 1871 war das Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen ein Bundesstaat des Deutschen Kaiserreichs geworden; an der Kaiserproklamation im Spiegelsaal zu Versailles am 18. Januar 1871 hatte der Fürst nicht teilgenommen.
In die Amtszeit von Günther Friedrich Carl II. fällt die Industrialisierung Schwarzburg-Sondershausens. Eine erste Eisenbahnstrecke verband 1867 Arnstadt mit Erfurt und 1869 erreichte sie auch die Hauptstadt Sondershausen, die fortan an Erfurt im Süden und Nordhausen im Norden angeschlossen war. Mit der Eisenbahn und der Industrialisierung setzte in Schwarzburg-Sondershausen ein allgemeiner Aufschwung ein. Das Land entwickelte sich langsam von einem ärmeren Agrarstaat zu einer zumindest teilweise industrialisierten Gesellschaft, wenngleich es immer noch zu den rückständigeren Staaten Thüringens zählte. Dies gilt vor allem für den nördlichen Landesteil, die sogenannte "Unterherrschaft". Sie gehört heute zum Kyffhäuserkreis, dem nach wie vor wirtschaftlich schwächsten Kreis Thüringens. Allerdings waren diese Entwicklungen mehr von außen als vom Fürsten selbst beeinflusst.
In seiner Regierungszeit kam es zu regen Bautätigkeiten. Er ließ sein Residenzschloss in Sondershausen im damaligen Modegeschmack des Klassizismus umgestalten, dazu holte er Carl Scheppig, einen bedeutenden Schinkelschüler aus Berlin an den Sondershäuser Hof. Durch finanzielle Engpässe und die Scheidung des Fürstenpaares konnten die Pläne nur teilweise umgesetzt werden.
Am 17. Juli 1880 übergab Günther die Amtsgeschäfte aufgrund seines hohen Alters und eines Augenleidens an seinen Sohn Karl Günther.
Günther Friedrich Carl verstarb schließlich am 15. September 1889 und seine Gebeine wurden nachträglich im Jahr 1891 in die neu erbaute fürstliche Grabkapelle der Trinitatiskirche in Sondershausen überführt.

RUHE IN FRIEDEN

15/09/2025

SONDERSHAUSEN VOR 500 JAHREN 👣📜🫅

Was passierte eigentlich im Jahre 1525 in Sondershausen? Dies erzählen euch unsere Gästeführer während einer circa zweistündigen Tour von Jechaburg bis zum Schloss.
Der nächste Termin für die Erlebnisführung "Sondershausen 1525 - eine Spurensuche" findet am kommenden Samstag, dem 28.06. um 15 Uhr statt. Es gibt noch freie Plätze - anmelden könnt ihr euch in der Stadtinformation Sondershausen.
Gemeinsam mit dem Gästeführer trefft ihr euch in der Sondershäuser Innenstadt und fahrt mit dem Bus nach Jechaburg. Von der Kirche Sankt Petri beginnt der geführte Spaziergang und leitet euch bis zum Sondershäuser Schloss. Ihr begebt euch auf die Spuren der Bauern und erfahrt interessante Fakten über die damalige Situation und welche Rolle Thomas Müntzer dabei spielte.

Ihr habt kommenden Samstag keine Zeit?
Kein Problem, für die Erlebnisführung sind noch weitere Termine vorgesehen:
Freitag, 25.07. um 15 Uhr
Sonntag, 10.08. um 10 Uhr
Sonntag, 21.09. um 11 Uhr
Freitag, 24.10. um 13 Uhr

Wir freuen uns über eure Teilnahme! 💙

Bad Blankenburg mit herrlicher Aussicht vom Allianz-Café
10/08/2025

Bad Blankenburg mit herrlicher Aussicht vom Allianz-Café

Heute  Besuch auf der Heidecksburg.... Berichte folgen..
09/08/2025

Heute Besuch auf der Heidecksburg.... Berichte folgen..

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Berlin/Gotha. . . ./Sondershausem
Rue Montesquieu 31
13469BERLIN

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