25/06/2026
Heute in der Zeitung, der Pressebericht über die Generalversammlung:
Die 3. Generalversammlung der KlimaRegionRottweil eG (KRR) am vergangenen Donnerstag, dem 18. Juni, war geprägt von Zuversicht. Die vom Aufsichtsratsvorsitzenden Oliver Niefer geleitete Versammlung fand im voll besetzten Refektorium des Kapuziners statt. Zunächst berichtete Marketing-Vorstand Ulli Wagner vom fortschreitenden Klimawandel: Die Welt überschreitet weiterhin die eigentlich vereinbarte 1,5 Grad-Grenze von Paris, dennoch werden die deutlich höheren Subventionen fossiler Energieträger nicht, die niedrigeren zugunsten Erneuerbarer Energien aber sehr wohl auf den Prüfstand gestellt. In der KRR ist man unbeirrt gewillt, die Energiewende vor Ort ausdauernd und konstruktiv voranzubringen. Die Mitgliederzahl ist auf fast 500 angewachsen, der Wirkungsbereich hat sich vergrößert, so sind einige Mitglieder auch in den Kreisen Tuttlingen und Schwarzwald-Baar hinzugekommen, man konnte Projekte wie die PV auf dem Schwimmbad der Eichendorffschule fertigstellen und nun auch den Bürgerenergiepark Berner Feld auf den Weg bringen. Man ist in Gesprächen mit mehreren Wind-Energie-Beteiligungen und öffnet sich weiteren Vorhaben. Bei einem Geschäftsguthaben von 783.400 Euro, so berichtete Finanz-Vorstand Henry Rauner, verzeichnete die KRR einen erstmaligen Überschuss fürs Jahr 2025 in Höhe von fast 28.000 Euro, der als Rücklage und Gewinnvortrag in den kommenden Jahresabschluss übertragen wird. Neben zu erwartenden Dividenden stellte Henry Rauner die Möglichkeiten exklusiver Darlehen für Mitglieder als lukrative Investitionsmöglichkeit in einzelne Projekte vor. Schließlich erläuterte Technik-Vorstand Simon Spreter wie sich die verschiedenen Projekte entwickeln. So reifen in der TerraPreta-Kooperation mit der Stadt Rottweil 260 Kubikmeter Schwarzerde heran, für die PV Eichendorff wird eine Erweiterung der Anlage geplant und für den Bürgerenergiepark Berner Feld plant die KEER (Kooperation Erneuerbare Energien im Landkreis Rottweil) einen Einstieg ins Projekt. Die Wahl des neuen Aufsichtsrats erfolgte einstimmig, im Amt bestätigt wurden Oliver Niefer (als Vorsitzender), Alexander Rustler (als neuer Stellvertreter), Hubert Holl und Carmen Jäger. Neu gewählt wurden Gerald Baumann, Beate Kalmbach und Stefan Wallstein. Beim geselligen Abschluss war man sich auch bei fast subtropischen Temperaturen einig, dass die KRR auf einem notwendigen und guten Weg ist.