Klima Region Rottweil

Klima Region Rottweil Die erste Klimaschutz-Genossenschaft für die Region Rottweil

Liebe Mitglieder,wir laden euch herzlich zur diesjährigen Generalversammlung der Klimaregion Rottweil EG ein. Um 19 Uhr ...
17/06/2026

Liebe Mitglieder,

wir laden euch herzlich zur diesjährigen Generalversammlung der Klimaregion Rottweil EG ein.
Um 19 Uhr im Refektorium des Kapuziner Rottweil.

Gemeinsam blicken wir auf das vergangene Jahr zurück, besprechen aktuelle Entwicklungen und gestalten die Zukunft unserer Klimaregion.

Kommt vorbei – eure Stimme zählt!

Wir freuen uns auf euch.

Die Klimaregion Rottweil EG

Der Bürgerenergiepark Berner Feld ist beschlossene Sache. Das Abstimmungsergebnis und die Haltung einiger Gemeinderät*in...
15/06/2026

Der Bürgerenergiepark Berner Feld ist beschlossene Sache. Das Abstimmungsergebnis und die Haltung einiger Gemeinderät*innen werfen aber doch auf Fragen auf, die der Vorstand der KRR nicht unbeantwortet lässt.
Hier der Leserbrief dazu:

Zur Abstimmung des Rottweiler Gemeinderates zu 3 PV-Anlagen entlang der B27
Am vergangenen Mittwoch wurden drei Freiflächen-Fotovoltaikanlagen in Rottweil
Gemeinderat genehmigt. Das Abstimmungsverhalten warf Fragen auf. Auch für uns als KlimaRegionRottweil stellen sich hier Fragen, eine davon lautet:
Warum fällt Teilen des Gemeinderates die Zustimmung zu unserem Rottweiler
Leuchtturmprojekt “Bürgerenergiepark Berner Feld” so schwer?

Wir unterscheiden uns als Projektträger von den beiden anderen durch folgende Aspekte:
1. Wir repräsentieren das größte genossenschaftlich organisierte Bürger-Engagement in den letzten Jahren in der Region, während die anderen Projekte von privaten Einzelinvestoren getragen sind.
2. Jede und jeder Einzelne kann sich bei uns beteiligen und bei Entscheidungen
mitwirken. Wir arbeiten innerhalb der Genossenschaft komplett ehrenamtlich,
Gewinne kommen den Mitgliedern zugute.
3. Wir sind ein regionales Startup, das seit 2,5 Jahren mit Klimaschutz-Projekten für Wertschöpfung ausschließlich in der Region Rottweil sorgt. Selbstverständlich haben wir u.a. bereits Dächer in der Region mit Photovoltaik belegt.
4. Unser Projekt hat eine positive Bilanz bei den Ökopunkten und ist somit ohne weitere Ausgleichsflächen förderlich für Natur und Umwelt. Die extensive landwirtschaftliche Nutzung der Parkfläche und des Umfelds ist fester Bestandteil des Projektes.
5. Wir waren bei der Abstimmung das einzige Projekt, bei dem ein von allen Seiten als sehr wichtig eingestufter Strom-Speicher integraler Bestandteil ist. Des Weiteren streben wir mit dem Speicher einen innovativen und bedeutenden Beitrag zur Versorgungssicherheit und Netzstabilität an.

All diese Punkte sind den Mitgliedern des Gemeinderates doch wichtig, spielten für einige jedoch bei der Abstimmung wohl keine entscheidende Rolle. Ansonsten hätte der Bürgerenergiepark Berner Feld mehr als 10 JA-Stimmen und 7 Enthaltungen bekommen müssen. Die Argumente, die wir stattdessen zu hören bekamen, sind – man muss es leider so hart sagen – sachlich falsch:
1. Unsere PV Anlage gefährdet die Versorgungssicherheit mit Nahrungsmitteln in keiner Weise, das Gegenteil ist der Fall. Derzeit wachsen auf dem konventionellen Acker Energiepflanzen. Die Erneuerbare Stromerzeugung durch unsere Anlage ist circa 50 mal (!) höher als die durch diese Energiepflanzen. Man könnte wegen unserer Anlage 50 mal mehr Fläche mit Energiepflanzen-Anbau in Nahrungsmittel-Anbau umwandeln – ohne Erneuerbare Stromerzeugung zu verlieren. Entsprechend ist unsere Anlage ein Beitrag zur Effizienz.
2. Unsere Anlage entzieht der Nahrungsmittelproduktion keine Flächen, sondern schafft sogar neue. Im Energiepark ist eine extensive Weidewirtschaft vorgesehen (wie bei den beiden anderen beschiedenen Anlagen auch). Bei der vorgesehenen Beweidung mit Schafen können neben dem Fleisch auch die Wolle und ggf. auch Milch genutzt werden.
3. Eine sogenannte Agri-PV Anlage an dieser Stelle ist nicht die bessere Lösung. Wir haben diese Möglichkeit selbstverständlich geprüft und eine unternehmerische
Entscheidung dagegen getroffen. Weder ist eine solche Anlage für uns wirtschaftlich darstellbar noch kalkulierbar, noch ist sie günstiger für Natur- und Artenschutz. Der Materialbedarf an Beton, Stahl und Kabeln liegt bei einer hoch aufgeständerten Agri-PV-Anlage in Bezug auf die erzeugte Energie deutlich höher, was die Ökobilanz verschlechtert. Wir können als Genossenschaft im Interesse unserer Mitglieder das Kapital nicht einem solchen Risiko aussetzen. Und nicht zuletzt bräuchte man einen spezialisierten Landwirt, der die Fläche verbindlich für die nächsten 30 Jahre nutzen kann und will. Wir sind davon überzeugt, dass auf der von uns geschaffenen Fläche mehr Strom, Lebensmittel und Artenvielfalt entstehen werden als auf der Agri PV-Anlage, auf der wie bisher schon Rinder weiden sollen.
4. Unsere Anlage ist energiepolitisch keinesfalls überflüssig, das Gegenteil ist richtig.
Wir sind derzeit in sehr guten Gesprächen mit der KEER GmbH (Kooperation
Erneuerbare Energien im Landkreis Rottweil), die einen Einstieg in das Projekt plant.
Mithin zeigt sich der regionale Energieversorger stark an der Realisierung des
Projekts interessiert. Würde er dies bei einem überflüssigen Projekt tun? Unsere
Anlage trägt erheblich zu Energiesicherheit in der Region bei, was insbesondere
auch am Einsatz intelligenter Speichertechnik liegt.

Zusammengefasst sind sicher alle drei Anlagen sinnvoll, aber unser Projekt bietet durch die genannten Alleinstellungsmerkmale einen deutlichen Mehrwert. Dennoch erhielten wir die geringste Zustimmung im Gemeinderat. Dies ist befremdlich. In unserer Genossenschaft arbeiten wir überparteilich und über alle Generationen hinweg zusammen für unsere Zukunft, für unsere Region und für die der nächsten Generationen.
Es würde uns sehr freuen, wenn dieses Engagement in Zukunft auf eine breitere Basis gestellt wird. Ablehnung unseres Projektes aus „grundsätzlichen Bedenken“ – wie wir das auch hörten – riecht stattdessen nach Ideologie, die an der Sache vorbei geht.
Wir danken an dieser Stelle ausdrücklich unserem Oberbürgermeister Herrn Dr. Ruf für sein Engagement für unser Projekt sowie natürlich auch dem Gemeinderat für sein doch zustimmendes Votum.

Henry Rauner, Simon Spreter, Ulli Wagner, Vorstand der KlimaRegionRottweil eG

Gemeinsame volle Kraft für die Energie. Arbeitseinsatz an der PV - Kita Zimmern
13/06/2026

Gemeinsame volle Kraft für die Energie. Arbeitseinsatz an der PV - Kita Zimmern

Grünes Licht für den Bürgerenergiepark Berner Feld!Mit einer klaren Mehrheit wurde gestern im Gemeinderat der Weg für da...
11/06/2026

Grünes Licht für den Bürgerenergiepark Berner Feld!

Mit einer klaren Mehrheit wurde gestern im Gemeinderat der Weg für das Zukunftsprojekt frei gemacht. Ein starkes Signal für die regionale Energiewende und die Zukunft der Region. Wir freuen uns mit KRR und allen Beteiligten über diese wichtige Entscheidung.

Teil 7 unserer Reihe zum Bürgerenergiepark „Berner Feld“Der Bürgerenergiepark „Berner Feld“ steht für eine Vielzahl von ...
08/06/2026

Teil 7 unserer Reihe zum Bürgerenergiepark „Berner Feld“

Der Bürgerenergiepark „Berner Feld“ steht für eine Vielzahl von Vorteilen für unsere Region: Er kann künftig mehr als 1.000 Haushalte mit Strom versorgen – deutlich mehr, als die derzeit auf der Fläche angebauten Energiepflanzen energetisch leisten. Sein leistungsfähiger Batteriespeicher stabilisiert das Stromnetz, indem er Spannung und Frequenz ausgleicht und Energie genau dann bereitstellt, wenn sie benötigt wird.
Gleichzeitig steigert das Projekt die Artenvielfalt gegenüber der bisherigen konventionellen Nutzung der Fläche, stärkt die regionale Wertschöpfung durch günstigen Strom vor Ort und schafft damit Perspektiven statt neuer Abhängigkeiten. Darüber hinaus ist die Anlage schwarzstartfähig und kann nach einem großflächigen Stromausfall selbstständig wieder hochfahren, um die Wiederherstellung der Stromversorgung zu unterstützen.
Bemerkenswert ist zudem, dass der Bürgerenergiepark ohne Fördergelder auskommt und stattdessen Gewerbesteuereinnahmen für die Kommune generiert.

Zum vorläufigen Abschluss unserer Reihe möchten wir einen Leserbrief wiedergeben, der kürzlich in der regionalen Presse veröffentlicht wurde:

„Mit Verwunderung habe ich über die knappe Abstimmung bezüglich des Bürgerenergieparks „Berner Feld“ gelesen. Ich wünschte mir diesen längst in den Startlöchern.
Ich bin selbst zu alt, um mich noch groß zu engagieren, und ich rechne auch nicht mehr mit künftigen Renditen. Ich gehöre der Generation an, die den Klimawandel mitverantwortet, aber ihn kaum mehr erlebt.
Nichtsdestotrotz sehe ich, was ich sehe – globale und regionale Auswirkungen des Klimawandels, ungute wirtschaftliche Abhängigkeiten, gesellschaftliche Verwerfungen. Jedes Engagement gegen weitere Treibhausgasemissionen und jede Anpassung an sich verändernde Lebensbedingungen sind gut und richtig in wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Hinsicht.
Ich verstehe nicht, wie man das nicht sehen kann. Deshalb an die Damen und Herren des Gemeinderates: Bitte machen Sie sich frei von parteipolitischem Kalkül und von der doch recht verstörenden Energiepolitik der Bundesregierung. Wir alle leben im Kreis Rottweil. Dieser Energiepark kommt den Bürgern dieser Region zugute. Er dient allen. Wenn wir schon keinen Einfluss auf die großen Stellschrauben der Politik haben, so stehen Sie doch bitte dem lokalen Engagement der Bevölkerung nicht im Weg. Ermöglichen Sie den Bürgerenergiepark „Berner Feld“.“

Wir hoffen, dass die Gedanken von Frau Ebert in der weiteren Diskussion Gehör finden und die Chancen dieses Projekts für unsere Region im Mittelpunkt der Beratungen stehen.

Tolle, informative Zusammenfassung
08/06/2026

Tolle, informative Zusammenfassung

Wenn am 10. Juni die Mitglieder des Rottweiler Gemeinderats ihre Hand heben, wird formal über einen Bürgerenergiepark abgestimmt. Auf dem Papier geht es um eine Fläche am Berner Feld, n

Teil 6 unserer Reihe für den Bürgerenergiepark Berner FeldDie EnergiewendeDie Energiewende ist volkswirtschaftliche Selb...
07/06/2026

Teil 6 unserer Reihe für den Bürgerenergiepark Berner Feld

Die Energiewende

Die Energiewende ist volkswirtschaftliche Selbstverteidigung – auch ohne CO2-Debatte.
Vergessen wir für einen Moment den Klimaschutz. Warum ist die regionale Energiewende trotzdem dringend geboten? (Siehe image_2.png)
Unabhängigkeit: Weniger Importe von zwielichtigen Staaten.
Sicherheit: Dezentrale, regionale Versorgung schützt uns alle.
Wirtschaftlichkeit: Wind- und PV-Strom sind unschlagbar günstig. Wir leben billiger und erfolgreicher.
Gesundheit: Saubere Energie bedeutet eine gesündere Umwelt.
Warum wir dafür Freiflächen brauchen:
Unser geplanter „Bürgerenergiepark Berner Feld“ wird Strom für ca. 1.000 Haushalte liefern. Das schafft kein Dach. Um dieselbe Menge über Dach-PV zu erzeugen, bräuchten wir die vierfache Dachfläche der Rottweiler Innenstadt komplett belegt.
Wegen Denkmalschutz, Verschattung und Wirtschaftlichkeit ist das reine Wunschdenken. Balkonkraftwerke und Dach-PV helfen, aber den echten Durchbruch bringen nur Freiflächenanlagen.
Dass die Lage drängt, bestätigen auch das US-Verteidigungsministerium und der Weltrisikobericht: Der Klimawandel ist eine akute Gefahr für die globale Sicherheit
Wir als Genossenschaft packen es an und arbeiten in alle Richtungen. Denn: Alles, was geht, hilft!
Mehr Infos auf unserer Webseite.

Teil 5 unserer Reihe für den Bürgerenergiepark Berner FeldHaben wir wirklich schon zu viel Solarstrom?Nein. Auch wenn de...
05/06/2026

Teil 5 unserer Reihe für den Bürgerenergiepark Berner Feld

Haben wir wirklich schon zu viel Solarstrom?

Nein. Auch wenn der Photovoltaik-Ausbau rasant voranschreitet: Bisher sind erst 8 % unserer Mobilität und 19 % unserer Heizungen erneuerbar. Das Problem ist nicht die Erzeugung, sondern die Infrastruktur, die hinterherhinkt.
Das Investitionsinteresse der Bürgerinnen und Bürger ist riesig. Damit dieses Potenzial genutzt werden kann, müssen Planungsverfahren beschleunigt und Netze sowie Speicher mit derselben Priorität ausgebaut werden wie die Erzeugung selbst.
Das ist gelebte Technologieoffenheit: In Systemen denken, nicht nur in Modulen. Ein konkreter Schritt auf diesem Weg ist der Bürgerenergiepark Berner Feld – mit einem leistungsfähigen Speicher, optimal verzahnt mit dem regionalen Netz.

Teil 4 unserer Reihe für den Bürgerenergiepark Berner FeldKosten und GewinnpotentialeBürgerenergiepark „Berner Feld“: Wi...
03/06/2026

Teil 4 unserer Reihe für den Bürgerenergiepark Berner Feld

Kosten und Gewinnpotentiale

Bürgerenergiepark „Berner Feld“: Wirtschaftlich ohne Förderung

Das Projekt rechnet sich komplett ohne staatliche Hilfe oder EEG-Förderung. Die Klimaregion eG trägt alle Netzanschlusskosten selbst und arbeitet rein wirtschaftlich.

Das bringt der Bürgerenergiepark für unsere Region:

Gewinne für die Bürger: Da das Team ehrenamtlich arbeitet, fließen die Erträge über Renditen direkt an die Genossenschaftsmitglieder statt an Großkonzerne.
Direkte Beteiligung: Jeder Bürger kann Mitglied werden und über Beteiligungsdarlehen vom Erfolg der Anlage profitieren.
Mehrwert vor Ort: Die Region profitiert von nennenswerter Gewerbesteuer. Dank des Speichers bleibt der günstige Strom auch ohne Sonnenschein lokal verfügbar.
Ein echter Bürgerenergiepark: Unabhängig, profitabel und ein Gewinn für die Gemeinschaft vor Ort.

Teil 3 unserer Reihe für den Bürgerenergiepark „Berner Feld“: Stabilität statt NetzbelastungEntgegen der oft geäußerten ...
01/06/2026

Teil 3 unserer Reihe für den Bürgerenergiepark „Berner Feld“:

Stabilität statt Netzbelastung

Entgegen der oft geäußerten Kritik belasten Erneuerbare Energien das Stromnetz nicht – sie stützen es. Der geplante Bürgerenergiepark Berner Feld sichert die regionale Stromversorgung flexibel und effizient ab.
Die Eckdaten des Projekts:
*Leistung:4.400 kWp Spitzenleistung für rund 5 Millionen kWh Solarstrom pro Jahr.
Speicherkapazität:
Ein geplanter 10.000 kWh Speicher puffert Mittagsspitzen oder Windstrom und speist dann ein, wenn der Bedarf hoch ist.
Flexibilität:
Dank einer Anschlussleistung von 4.400 kW kann die Anlage flexibel Strom einspeisen oder aufnehmen. Die Anschlusskosten trägt der Energiepark.
Die Anlage ist schwarzstartfähig. Nach einem Blackout kann das regionale Netz mithilfe des Speichers, der Bestandteil der Ringleitung um Rottweil wäre, eigenständig wieder hochgefahren werden.
In Kooperation mit der ENRW sorgt der Bürgerenergiepark für Netzstabilität, Flexibilität und Kostenreduktion

Adresse

Roßwasenweg 33
Rottweil
78628

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