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migranet-mv Netzwerk der Migrantenorganisationen in MV zur Förderung der Selbtsorganisation und politischen und gesellschaftlichen Partizipation

MIGRANET-MV wurde im Mai 2009 während der 3. Konferenz der Migrantenselbstorganisationen aus MV gegründet. Bis jetzt wurden 15 Konferenzen durchgeführt mit Resolutionen, Beschlüssen und Programmarbeit zur Integration der Migrantinnen und Migranten in Mecklenburg-Vorpommern. MIGRANET-MV arbeitet mit verschiedenen organisationen und Institutionen in MV zusammen und vertritt die Migrantinnen und Migr

anten in MV gegenüber verschiedenen Institutionen, wie dem Integrationsbeirat beim Sozialministerium in MV. Durch die Organisation eines Netzwerks der Migrantenorganisationen in Mecklenburg- Vorpommern und Rostock ist die aktive Partizipation und das gesellschaftliche Engagement von Migrantinnen und Migranten ermöglicht und gestärkt worden. Gleichzeitig wird das Netzwerk die Erschließung und Nutzung der Möglichkeiten der Partizipation der Migrantinnen und Migranten und die Übernahme von gesellschaftlicher Mitverantwortung fördern. Ziel ist, die Bildung von legitimierten Interessenvertretungen, sowie die Selbstorganisation von Migrantinnen und Migranten in Mecklenburg- Vorpommern und Rostock zu unterstützen und die Einbeziehung von Vertreterinnen und Vertretern der Migrantenorganisationen in die Planung, Durchführung und Auswertung von Integrationsmaßnahmen auf kommunaler- und Landesebene dadurch zu sichern. Die Beteiligung von Migrantinnen und Migranten bei demokratischen Entscheidungsprozessen und somit ihre engere Einbindung in das Gemeinwesen wird langfristig und nachhaltig angestrebt. Das Netzwerk hat mehr als 70 Migrantenorganisationenaus verschiedenen landkreisen und kreisfreien Städten als Mitglieder und hat aus diesen einen Sprecherrat gebildet. Im Sprecherrat sind drei Sprecher: Herr Iman-Jonas Dogesch, Frau Luise Breider und Herr Amadou Abdoulaye, die MIGRANET-MV außerhalb gegenüber anderen Organisationen verterten. Die Geschäftstelle ist angesiedelt beim FABRO. Politische Forderungen des Netzwerk der Migrantenselbstorganisationen aus MV MIGRANET-MV

S.:https://www.migranet-mv.de/wp-content/uploads/konferenz/resolutionen/2021/2021.01-Resolution.pdf

Pressemitteilung  Wismar, 28.05.2026Migranet MV fordert Verbesserung der Situation in den Notunterkünften Wismar-Haffbur...
28/05/2026

Pressemitteilung Wismar, 28.05.2026

Migranet MV fordert Verbesserung der Situation in den Notunterkünften Wismar-Haffburg und Warin .

Migranet MV erreichen zunehmend Rückmeldungen und Beschwerden von Geflüchteten aus den Notunterkünften in Wismar-Haffburg und Warin. Die Berichte betreffen insbesondere die Qualität der sozialen Beratung sowie den Umgang mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Unterkünfte.
Mehrere Betroffene schildern, dass Beratungen nicht ausreichend wohlwollend erfolgen, teilweise verspätet stattfinden oder von einem unangemessenen Umgangston geprägt sind. Zudem entsteht bei vielen Geflüchteten der Eindruck, dass Beratungen nicht für alle Menschen gleichermaßen fair und respektvoll durchgeführt werden.
Als Beispiele wurden Fälle genannt, in denen wichtige Anträge – etwa zur Familienzusammenführung – verspätet gestellt wurden, wodurch erhebliche Probleme für die Betroffenen entstanden sind. In einem weiteren Fall soll eine geflüchtete Person keine Unterstützung bei einem Antrag auf dezentrale Unterbringung erhalten haben, da ihr bereits im Vorfeld mitgeteilt wurde, dass der Antrag keine Aussicht auf Erfolg habe. Trotz des ausdrücklichen Wunsches der betroffenen Person wurde keine Hilfe angeboten.
Besorgniserregend ist außerdem, dass sich zunehmend Geflüchtete aus Warin und Wismar an externe Regelberatungsstellen wenden, weil sie sich in den Unterkünften nicht ernst genommen fühlen oder von einem schroffen und respektlosen Umgang berichten.
Migranet MV betont, dass eine respektvolle, professionelle und menschenwürdige Beratung für alle Geflüchteten gewährleistet werden muss. Gerade Menschen in schwierigen Lebenssituationen sind auf verlässliche Unterstützung, faire Behandlung und transparente Informationen angewiesen.
Gemäß § 2 Abs. 1 der Gemeinschaftsunterkunftsverordnung Mecklenburg-Vorpommern (GUVO M-V) müssen Gemeinschaftsunterkünfte menschenwürdig gestaltet werden. Darüber hinaus verpflichtet § 2 Abs. 2 GUVO M-V dazu, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Ergänzend regelt die Richtlinie für den Betrieb von Gemeinschaftsunterkünften und die soziale Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner in Mecklenburg-Vorpommern die fachgerechte soziale Beratung und Betreuung von Geflüchteten.
Vor diesem Hintergrund fordern wir die konsequente Prüfung der fachlichen Voraussetzungen des Betreuungspersonals. Die Betreuung vulnerabler Menschen setzt pädagogische sowie psychosoziale Qualifikationen voraus und darf nicht durch unqualifiziertes Personal ohne entsprechende Ausbildung erfolgen.
Wir fordern die zuständigen Stellen dazu auf,
• die Beschwerden ernst zu nehmen,
• die Beratungsstrukturen in den Unterkünften zu überprüfen,
• die Qualität der sozialen Betreuung sicherzustellen,
• die fachlichen Voraussetzungen des Betreuungspersonals konsequent zu prüfen,
• sowie einen respektvollen und diskriminierungsfreien Umgang mit allen Bewohnerinnen und Bewohnern zu gewährleisten.
Migranet MV steht weiterhin im Austausch mit Betroffenen und Beratungsstellen und setzt sich für die Rechte sowie die menschenwürdige Behandlung von Geflüchteten in Mecklenburg-Vorpommern ein.

Projektleiter Migranet MV
Samer Haj Khamis

MIGRANET-MV e.V.
(derzeit noch eingetragen als FABRO e.V.)
Interkulturelles Zentrum
Waldemarstraße 33
18057 Rostock

Tel: 0172 9215637
E-Mail:[email protected]
Internet: www.Migranet-mv.de

Heute waren wir als Migranet-MV Team bei der Veranstaltung„Globale Solidarität – Starkes Engagement in Mecklenburg-Vorpo...
27/05/2026

Heute waren wir als Migranet-MV Team bei der Veranstaltung
„Globale Solidarität – Starkes Engagement in Mecklenburg-Vorpommern“
in der IHK zu Schwerin dabei 🌍✨

Wir bedanken uns für den spannenden Austausch, die inspirierenden Gespräche und die wertvollen Impulse.

Besonders gefreut haben wir uns über die Beiträge von
Reem Alabali Radovan, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung,
sowie Bettina Martin, Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Gemeinsam für Solidarität, Vielfalt und gesellschaftliches Engagement 💙

Frohes Eid al-Adha!Liebe Musliminnen und Muslime,zu diesem besonderen Fest wünschen wir Ihnen und Ihren Familien von Her...
26/05/2026

Frohes Eid al-Adha!

Liebe Musliminnen und Muslime,

zu diesem besonderen Fest wünschen wir Ihnen und Ihren Familien von Herzen ein frohes, friedliches und gesegnetes Eid al-Adha.

Möge dieses Opferfest Ihnen Gesundheit, Freude, Hoffnung und viele schöne Momente mit Ihren Liebsten schenken.
Mögen Mitgefühl, Solidarität und Zusammenhalt unsere Gemeinschaft weiterhin stärken.

Schöne Feiertage und Eid Mubarak!

Ihr Team von
Migranet-MV e.V.

. . V . .

Am Montagabend nahm ich an der Konferenz des Deutschen-Ukrainischen Zentrums teil.Im Rahmen der Konferenz „Erfolgsgeschi...
20/05/2026

Am Montagabend nahm ich an der Konferenz des Deutschen-Ukrainischen Zentrums teil.

Im Rahmen der Konferenz „Erfolgsgeschichten“ durften wir viele inspirierende Menschen kennenlernen, die trotz Flucht, Herausforderungen und Neuanfang ihren Mut und ihre Träume nicht aufgegeben haben.

Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, welches berufliche, wissenschaftliche und menschliche Potenzial Ukrainerinnen und Ukrainer in Deutschland mitbringen. Besonders bewegend waren die persönlichen Geschichten von Menschen, die ihren Weg in den deutschen Arbeitsmarkt gefunden, Unternehmen gegründet, neue Berufe erlernt oder ihre berufliche Zukunft in Deutschland aufgebaut haben.

Für uns von MIGRANET-MV war es eine große Freude, Teil dieses wichtigen Austausches zu sein. Solche Treffen stärken nicht nur die Vernetzung, sondern auch den gegenseitigen Respekt, die Solidarität und das gemeinsame Miteinander.

Vielen Dank an alle Organisator:innen, Teilnehmenden und Unterstützer:innen für diesen inspirierenden Tag! 💙💛

Bericht zur 53. Sprecherratssitzung in WismarAm 25.04.2026 fand die 53. Sitzung des Sprecherrates in Wismar statt. An de...
25/04/2026

Bericht zur 53. Sprecherratssitzung in Wismar
Am 25.04.2026 fand die 53. Sitzung des Sprecherrates in Wismar statt.
An der Sitzung nahmen Vertreter*innen verschiedener Initiativen und Organisationen teil.

Ein zentraler Bestandteil der Sitzung war die Diskussion über die bestehenden Strukturen des Sprecherrates sowie deren Weiterentwicklung. Dabei wurden Möglichkeiten erörtert, die Zusammenarbeit effizienter zu gestalten und die interne Organisation nachhaltig zu stärken.
Darüber hinaus wurde die Rolle des Sprecherrates im Hinblick auf die kommenden Landtagswahlen thematisiert. In diesem Zusammenhang wurden Ideen entwickelt, wie demokratische Parteien unterstützt werden können, insbesondere durch Informationsarbeit, Sensibilisierung und die Mobilisierung von Wähler*innen.
Ein weiterer wichtiger Punkt war der Austausch zwischen den Migrantenselbstorganisationen (MSO), mit dem Ziel, die Vernetzung zu stärken und gemeinsame Aktivitäten zu fördern.
Zudem wurde der Geschäftsführer der Organisation DAMOST zur Sitzung eingeladen. Dabei fand ein konstruktiver Austausch von Ideen statt und Möglichkeiten der weiteren Zusammenarbeit wurden erörtert.

23/04/2026
PressemitteilungGutachten beleuchtet Hintergründe der Insolvenz des Dachverbands Sächsischer Migrant*innenorganisationen...
15/04/2026

Pressemitteilung
Gutachten beleuchtet Hintergründe der Insolvenz des Dachverbands Sächsischer Migrant*innenorganisationen

Hinweis: Die Vorstellung des Gutachtens findet im Rahmen der Landespressekonferenz, Sächsischer Landtag (Bernhard-von-Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden), am 24.04.2026 um 10 Uhr statt.

Ein Gutachten des Politikwissenschaftlers Dr. Felix Hoffmann (Technische Universität Chemnitz, Rat für Migration e.V.) arbeitet die Hintergründe der im März 2024 erfolgten Insolvenz des Dachverbands Sächsischer Migrant*innenorganisationen e.V. (DSM) auf. Das Ergebnis: Der Verband wurde nach Einschätzung des Gutachtens unrechtmäßig in die Insolvenz getrieben – mit weitreichenden Folgen für die Integrations- und Zivilgesellschaftspolitik im Freistaat Sachsen.
Der DSM war über Jahre die zentrale Stimme migrantischer Organisationen im Land. Er vereinte rund siebzig Vereine, unterstützte Teilhabeprojekte und vermittelte zwischen Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft. Mit der Insolvenz ging eine der wichtigsten Strukturen für Partizipation und Interessenvertretung von Menschen mit Migrationsgeschichte in Sachsen verloren. Die Insolvenz stand im Zusammenhang mit Empfehlungen des Sächsischen Rechnungshofs (SRH) und Rückforderungen der Sächsischen Aufbaubank (SAB). Obwohl kein strafrechtliches Fehlverhalten festgestellt wurde, führten die finanziellen Konsequenzen letztlich zur Zahlungsunfähigkeit des Verbandes.
Das nun vorliegende Gutachten ordnet den Fall politisch und strukturell ein. Es bezeichnet den Vorgang als Präzedenzfall auf dem Weg in eine „elektorale Autokratie“ – weil hier, so der Bericht, „nicht nur die demokratisch orientierte Teilhabeförderung auf Landesebene beschnitten, sondern gezielt demokratische Akteur:innen der sächsischen Zivilgesellschaft zum Schweigen gebracht werden sollen“.

Die öffentliche Vorstellung des Gutachtens soll eine Debatte über den Umgang des Freistaates mit zivilgesellschaftlichen Trägern anstoßen. Sie berührt Grundfragen demokratischer Teilhabe, Integrationspolitik und die Zukunft einer vielfältigen, lebendigen Zivilgesellschaft in Sachsen.

An der Vorstellung des Gutachtens werden Vertreter:innen folgender Organisationen teilnehmen:
• Eter Hachmann, Vorsitzende Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland – DaMOst e.V.
• Dr. Felix Hoffmann, Technische Universität Chemnitz, Rat für Migration e.V.
• Prof. Dr. Matthias Quent, Institut für demokratische Kultur Hochschule Magdeburg Stendal
• Kanwal Sethi, ehemaliger Co-Vorsitzender Dachverband Sächsischer Migrant*innenorganisationen e.V.

Die Präsentation des Gutachtens ist im Rahmen der Landespressekonferenz vorgesehen. Bitte melden Sie sich nach Möglichkeit vorab an.

Pressekontakt: Melanie Skurt, lilazwei GmbH 0173/ 36 36 393 [email protected]

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