Sozialverband Deutschland Landesverband Mecklenburg-Vorpommern

Sozialverband Deutschland Landesverband Mecklenburg-Vorpommern Der SoVD Mecklenburg-Vorpommern unterstützt Sie bei sozialrechtlichen Problemen und beantwortet Ihre Fragen.

Wir stellen gern für Sie notwendige Anträge, reichen Widersprüche oder auch Klagen ein.

17/02/2026

Ein Dach für alle - Erstaunliche KI

Manchmal sind Maschinen den Menschen näher als gedacht.
In der letzten Woche meldet sich auf meinem Handy die KI (Meta AI) und berichtet mir zum Problem Obdachlosigkeit. Sie verwies auf Gründe für Obdachlosigkeit und befasste sich mit Arbeitslosigkeit, sozialem Wohnungsbau usw. Sie verwies auf Projekte in einzelnen Kommunen wie z.B. „Housing First“.
Das zeigt zweierlei: Der KI ist aufgefallen, dass ich mich mit den Menschen, die obdachlos sind, befasse, um ihnen helfen zu können. Und die KI war durchaus in der Lage, mir eben nicht nur allgemeine Hinweise zur Obdachlosigkeit zu geben, sondern meinem Anliegen entsprechend, auf Unterstützungsmöglichkeiten für die betroffenen Menschen zu verweisen.
Weiter zeigt dies aber auch, wie umfassend eine nicht verlangte, nicht gewollte und auch generell abzulehnende Überwachung unserer Kommunikation im Netz stattfindet.
Dies betrifft anscheinend alle unsere Lebensbereiche, auch die, in denen wir uns sozial engagieren, privat, als einem Verband zugehörig, einer Konfession verbunden oder einfach, weil wir Menschen sind.
Jeder muss aus solchen Erfahrungen seine Konsequenzen ziehen. Empfehlungen kann man nicht geben.
Im konkreten Fall werde ich weiterhin das Internet nutzen, um die Lösung des Problems Obdachlosigkeit in Mecklenburg-Vorpommern zu erreichen. Das ist auch erforderlich, da viele der dabei zur Hilfe aufgeforderten Akteure nur über das Netz erreichbar sind, so auch die staatlichen Institutionen.
Es muss an dieser Stelle deshalb von der Landesregierung und ihren ausführenden Organen gefordert werden, die Kommunikationen seiner Bürger tatsächlich zu schützen. Und da, wo dies nicht möglich erscheint, müssen alle Verwaltungen, Behörden usw. auf die Forderung, das Internet für die Kommunikation zu nutzen, verzichten. Face to Face soll das Land mit seinen Bürgern sprechen, mit den Benachteiligten, den Behinderten, den Kranken, den Alten, den Arbeitslosen, den Obdachlosen.
Wir, der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Mecklenburg–Vorpommern, werden darauf drängen, dass dies realisiert wird. Wir werden mit den Frauen und Männern, die sich um ein Landtagsmandat bewerben, unsere Wahlbausteine auch zu diesem Thema besprechen.

Dr. med. Helmhold Seidlein
SoVD – Landesvorsitzender Mecklenburg-Vorpommern

06/02/2026

Ein Dach für alle – NDR Regionalprogramm

Manchmal ist es ein nur Moment (Manfred Krug), schnell vorüber aber einprägsam.
In der letzte Januarwoche in einem Beitrag des NDR -Fernsehen Regionalprogrammes, wohl Schleswig - Holstein:
Das Innere einer Straßenbahn, die Tür öffnet sich, ein Rollstuhlfahrer wartet, die Rampe wird ausgefahren, er fährt hinaus auf den Fußweg. Niemand empfängt ihn. Niemand hilft ihm trotz der schwierigen Verhältnisse bei spiegelglatten Wegen und Straßen.
Der Blick aus der Straßenbahn zeigt die große Eingangstür eines Kauftempels, im Schutz des tiefen Einganges liegt ein Mensch, wohl in einem Schlafsack. Wohnungslos? Obdachlos? Es ist nicht bekannt. Auch er ist allein. Auch ihm hilft niemand.

Wir wissen, kluge Wissenschaftler in ihren wohltemperierten Institutsräumen haben es erforscht, sozialer Abstieg bedroht Menschen mit Behinderungen stärker als solche ohne und solche, die nicht von Geburt an mit ihren Behinderungen zurechtkommen müssen, sondern diese im Leben erworben haben, am meisten.

So ist es nicht verwunderlich, dass wir selbst bei den Ärmsten der Armen Menschen mit Behinderungen finden, die obdachlos sind.

Es gibt Festlegungen in der Landesverfassung, es gibt staatliche Stellen, es gibt Netzwerke.
Sie reichen nicht aus, um Menschen mit Behinderungen vor ihrem sozialen Absturz zu bewahren. Und sie reichen nicht aus, um Obdachlosen, Frauen, Kindern, Männern, Menschen, ohne und mit Behinderungen ihre Menschenwürde zurückzugeben.

Wir, der SoVD in M-V, nehmen das nicht hin. Niemand von uns darf das hinnehmen. Wir müssen und werden mit Menschen sprechen, die hier im Land eine sozialere Politik gestalten wollen.

Dr. med. Helmhold Seidlein
Landesvorsitzender des Sozialverband Deutschland - SoVD in Mecklenburg-Vorpommern

28/01/2026

Ein Dach für alle - Obdachlosigkeit in eisiger Zeit

Die Witterung vertreibt die Menschen von den Straßen und Plätzen. Gut ein warmes Heim zu haben.

Wer das nicht hat, der kann auf die Landesverfassung vertrauen.
Landesverfassung Mecklenburg–Vorpommern Artikel 17:
(Arbeit, Wirtschaft und Soziales)
(2) Land, Gemeinden und Kreise wirken im Rahmen ihrer Zuständigkeit darauf hin, dass jedem angemessener Wohnraum zu sozial tragbaren Bedingungen zur Verfügung steht. Sie unterstützen insbesondere den Wohnungsbau und die Erhaltung vorhandenen Wohnraums. Sie sichern jedem im Notfall ein Obdach.

Wie immer gibt es Hindernisse, im Wesentlichen sind es Unkenntnis und Bürokratie. Da sind zur Hilfe bereite Bürgerinnen und Bürger gefragt. Werden ihnen Fälle von Obdachlosigkeit bekannt, bitten wir sie den betroffenen Frauen, Männern, Jugendlichen und Kindern mit Rat und auch Tat zu Seite zu stehen und auf Notunterkünfte in den Städten von MV zu verweisen oder Betroffene dahin zu vermitteln:

Rostock: Die Notunterkünfte für obdachlose Frauen und Männer sind in Mecklenburg-Vorpommerns größter Stadt, insbesondere in den Wintermonaten, stark ausgelastet. Derzeit seien die Kapazitäten weitgehend ausgeschöpft, es komme auch zu einer Überbelegung. In Rostock ist der Straßensozialdienst der Obdachlosenhilfe Rostock unter 0381 697382 zu erreichen. Er versucht, Menschen auf der Straße direkt zu versorgen, akute Situation zu lindern und gegebenenfalls weiterzuvermitteln. Es gibt Notunterkünfte (im Rahnstädter Weg und beim ehemaligen Güterbahnhof) für die Nacht, in die täglich Menschen ohne Voranmeldung unterkommen können. Zudem können sich von November bis Ende März Menschen im Wärmestübchen beim ehemaligen Güterbahnhof an Wochenenden und Feiertagen aufwärmen. Die Obdachlosenhilfe ist mit einem Kältebus unterwegs. Der Tagesaufenthalt Bahnsteig 1 in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt bietet, außer am Wochenende, ein Tagescafé, Dusch- und Waschmöglichkeiten sowie weitere Hilfsangebote.

Schwerin: In Schwerin war am 10.01.2026 die Obdachlosenunterkunft mit 37 Menschen belegt – bei 45 Plätzen und einer durchschnittlichen Belegung von 28 Menschen. Derzeit könnten Menschen tagsüber in der Unterkunft bleiben. Auch die Bahnhofsmission bietet Verpflegung an, die Caritas habe ein offenes Angebot. In Kleiderkammern könnten sich Obdachlose mit Bekleidung versorgen.

Neubrandenburg: Hilfsangebote für Obdachlose gibt es in der Abteilung Ordnung, Verkehr und Gewerbe unter 0395 555-2502 oder -2269. Zudem gebe es das Projekt «» (0173/3744896 oder 01733689709). Das Team kümmere sich umfassend um das Thema Obdachlosigkeit. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) betreibt das Obdachlosenhaus in der Eichhorster Straße (0395/777 52418). Die Plätze reichen laut Stadt grundsätzlich aus. Wärmehallen seien in den Begegnungsstätten und der Tagesstätte des ASB zwischen 08.00 Uhr und 10.00 Uhr nutzbar.

Greifswald: Die Stadt Greifswald rät, Obdachlose direkt auf die bestehenden Hilfsangebote zu verweisen und die Stadtverwaltung zu informieren (03834 8536-4347 oder 03834 8536-0). Die Volkssolidarität betreibt im Süden der Stadt (Am Gorzberg) eine Obdachlosenunterkunft (03834 840907). Das Kreisdiakonische Werk Greifswald bietet eine Tages- und Begegnungsstätte in der Lomonossowallee mit warmen Speisen und Getränke gegen kleines Entgelt, Waschmöglichkeit und Beratung an (03834 899797).

Stralsund: Das DRK betreibt in der Mühlgrabenstraße eine Obdachlosenunterkunft mit 44 Plätzen. Am 10.01.2026 waren laut Stadt noch fünf Plätze frei. In Notfällen würden zusätzliche Plätze geschaffen. Betroffene können sich direkt an die Einrichtung (03831 703690) wenden. Dort gibt es zudem eine Kleiderkammer. Es besteht von November bis März eine Aufnahmebereitschaft. Das Stralsunder Ordnungsamt ist unter 3831 253 743 zu erreichen und kümmert sich um die Zuweisung zu Notunterkünften nach persönlicher Vorsprache.

Wismar: In Wismar reichen die Plätze der Obdachlosenunterkunft derzeit aus. 19 Menschen nächtigen in der Unterkunft. Es wird niemand abgewiesen. Bürgerinnen und Bürger können Obdachlose auf die Unterkunft hinweisen oder der Stadtverwaltung mitteilen, dass jemand Hilfe braucht.

Es wäre ein Irrtum anzunehmen, in allen anderen Städten und Gemeinden in unserem Bundesland gäbe es keine Obdachlosen. Der Sozialverband Deutschland – SoVD empfiehlt allen, die Hilfe geben wollen, in solchen Fällen die angegebenen Organisationen, Einrichtungen und Verwaltungen in den hier aufgeführten größeren Städten zu kontaktieren.
Am Ende der Kälteperiode wird der SoVD die Städte befragen, wie die Betreuung von Obdachlosen im Winterhalbjahr 2025/2026 organisiert wurde, welche Probleme es gegeben hat und welche Vorbereitungen für das Winterhalbjahr 2026/2027 daraus abgeleitet getroffen werden.

Das Thema wird auch in den Wahlbausteinen des SoVD M-V für die Landtagswahlen 2026 in unsrem Bundesland thematisiert werden.

Dr. med. H. Seidlein
SoVD – Landesvorsitzender Mecklenburg-Vorpommern

21/01/2026

Ein Dach für alle - Das Hänsel und Gretel-Syndrom

Derzeit leben deutschlandweit 47 300 Männern, Frauen, Jugendlichen und Kindern auf der Straße und werden von staatlichen Hilfsmaßnahmen meistens nicht erreicht.
Für Mecklenburg-Vorpommern dürfte die Zahl zwischen 400 und 500 liegen.

Genauere Zahlen, etwa im Gegensatz zu den umfassend katalogisierten unbegleiteten Minderjährigen, gibt es auch 2025 nicht. Dies musste die Landesregierung MV bereits 2017 auf eine Anfrage der Partei Die Linke im Landtag M-V so benennen.

Zu allen Zeiten, zumindest in der schriftlich belegten Geschichte, gab es Kinder, denen nicht nur die Fürsorge der Eltern fehlte, sondern die auch keine Möglichkeit hatten, ein Obdach in Anspruch zu nehmen.

Die in Deutschland bekannteste Geschichte, ist die von Hänsel und Gretel. Ein sehr beliebtes Kindermärchen, ein von Disney völlig verfälschtes deutsches aber auch in anderen Ländern zu findendes Zeugnis sozialer Verwerfungen, von Not, Verzweiflung und Verbrechen.

So weit weg, eine Erzählung aus dem Deutschland des dreißigjährigen Krieges, der kleinen Eiszeit, der Hungersnöte, Krankheiten und unsäglicher Grausamkeiten.

Eltern wollten nicht mit ansehen, wie ihre Kinder verhungerten und vertrauten diese einer erhofften Barmherzigkeit des Waldes an. Verführer und Verbrecher wollten angeblich diesen Kindern helfen, sie letztendlich aber psychisch und physisch vernichten. In den meisten Fällen gelang dies, manchmal wandten sich ihre Geschöpfe aber gegen sie selbst und wurden von ihnen, den Kindern, umgebracht, grausam, so auch in diesem Märchen.

Wie bekannt ist dies alles, wie vergleichbar mit unserer Zeit, in der Väter und Mütter ihre Kinder über schneebedeckte Berge, durch heiße Wüsten und auf tosende Meere schicken, oft als allerletzte Hoffnung wenigsten ihnen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Sie hoffen auf Hilfe „da draußen“.

Über die Wirklichkeit am Ankunftsort waren sie nicht informiert. Sie ahnten und ahnen nichts von den sozialen Problemen hier bereits lebender Gleichaltriger und von den Verführungen und von Hänsel und Gretel-Syndrom.

Was ist zu tun?

Erstens: Alle müssen gleich sein. Es darf nicht sein, dass einige gleicher sind.
Zweitens: Wer etwas hat, muss dem geben, der nichts hat.
Drittens: Wer etwas erhält, muss nach seinen Möglichkeiten etwas zurückgeben.
Viertens: Pflicht zur Hilfe hat der Einzelne und in einem organisierten Gemeinwesen die staatlichen Einrichtungen.
Fünftens: Unsere Verfassung gebietet Beachtung der Menschenwürde! Obdachlosigkeit von Menschen, egal woher, egal wie alt, egal aus welchen Gründen, hinzunehmen ist ein Verfassungsverstoß. Da unterscheidet sich nicht die Bundesverfassung von der Landesverfassung.
Im Wahljahr 2026 wird der Sozialverband Deutschland in Mecklenburg–Vorpommern mit seinen Wahlbausteinen auf die Kandidatinnen und Kandidaten zugehen und Ihnen diese eine Frage stellen: „Wie halten sie es mit der Verfassungstreue?“

Dr. med. Helmhold Seidlein
SoVD – Landesvorsitzender Mecklenburg-Vorpommern

19/01/2026

Ein Dach für alle – Der SoVD in M-V gegen Obdachlosigkeit

Unsere Initiative hat Widerhall ausgelöst.

Heute wurde eine Studie zur Wohnungssituation in Deutschland veröffentlich, zum fehlenden Wohnraum und um solidarisches Wohnen. Der letzte Begriff hat nur sehr eingeschränkt mit fehlendem Wohnraum zu tun. Er bedeutet: „Ein Gemeinschaftskonzept, bei dem Menschen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe in eigenen Wohnungen leben, aber durch die Nutzung gemeinsamer Räume (Küche, Garten) und gegenseitige Unterstützung (Alltagshilfe, soziale Sicherheit) den Zusammenhalt fördern und bezahlbaren, nachhaltigen Wohnraum schaffen, oft durch innovative Projekte wie Mehrgenerationenhäuser oder Genossenschaften. Es kombiniert Privatsphäre mit Gemeinschaft und zielt auf soziale Sicherheit und Inklusion, indem es Lösungen für Herausforderungen wie Alter, Armut oder Diskriminierung findet.“
Projekte dieser Art gibt es schon lange und nicht hat nur eines. Im März 2022 hatte unser Dachverband, Der Paritätische, dazu berichtet.
Weder in dem Paritäterbericht noch in den heutigen Besprechungen der Studie finden die Obdachlosen und die Menschen ohne Wohnraum gesonderte Erwähnung.
Unstrittig fehlen für Menschen, die einen Wohnraum haben, sehr oft die Möglichkeiten, in eine der Lebenssituation angepasster Wohnung, etwa aus Gründen wie größer oder kleiner, arbeitsstellennah, schulnah, elternnah usw. zu wechseln. Es fehlen auch Wohnungen für Menschen, die nach Abschluss der Ausbildung die elterliche Wohnung verlassen wollen. Und, besonders bedrückend, sehr oft gibt es für Menschen, die durch schwere Schicksalsschläge nun behindert sind, keine behindertengerechte Unterkunft.
Diesen Menschen muss geholfen werden, aber zwischen ihren Wünschen und den gesellschaftlichen Möglichkeiten steht zuerst die Sorge, um die den keinen Wohnraum haben.
Die heutige Studie kommt auf den Punkt: Es fehlen 1,4 Millionen Wohnungen in unserem Land.
Gleichzeitig wird von einem Wohnungsleerstand im siebenstelligen Bereich berichtet, ,,immerhin ja auch eine Zahl jenseits einer Million“.
Dieser Widerspruch muss verständlich erklärt werden.

Wenn wir von 1,4 Millionen fehlenden Wohnungen ausgehen und berücksichtigen, dass eine Familie im Schnitt vier Mitglieder hat, fehlen also Wohnungen für rund 350.000 Familien.
Der Bevölkerungszuwachs seit 2020 betrug in Deutschland rund 1 Million Menschen. Obigen Ansatz genutzt, sind wir also bei einem Bedarf von Wohnungen für rund 250.000 Familien.
Es sind so viele Zahlen unterwegs, sie zeigen große Inkonsistenzen. In jedem Fall erkennen wir, dass Wohnraum für die derzeit mehr als 500.000 Obdach- und Wohnungslosen in Deutschland vorhanden ist. Es ist eine staatliche Aufgabe Menschen und Wohnraum zusammenzubringen. Der SoVD in M-V wird die Bemühungen der staatlichen Einrichtungen, dieses Problem zu lösen, sehr genau beobachten.
Die Menschen, für die wir unsere Initiative gestartet haben, machen weniger als 10% in der Gruppe Obdachlose und Wohnungslose aus. Diesen derzeit deutschlandweit 47 300 Männern, Frauen, Jugendlichen und Kindern ein dauerhaftes Obdach bereitzustellen, von dem aus sie eine echte Chance haben in ein Leben in der Gesellschaft zurückzukehren, muss vordergründige Aufgabe sein.

Für Mecklenburg-Vorpommern dürfte die Zahl zwischen 400 und 500 liegen, exakte Angaben waren heute nicht zu finden.

Es geht uns nicht darum neuen Sozialneid zu schüren. Es geht uns darum, diesen zu vermeiden. Wer nichts hat, dem muss etwas gegeben werden. Wer etwas hat, muss danach entsprechend seinen Bedürfnissen versorgt werden.

Wir werden der heute veröffentlichen, und in vielen Abschnitten unklaren Studie, noch umfängliche Aufmerksamkeit widmen. Es sind 0,05% unserer Bevölkerung.

Zunächst hoffen wir alle, nicht nur wegen des tatsächlich „unerwartet und plötzlich, unbeeindruckt von Klimawandel“ aufgetretenen Winters, auf schnelle Hilfe für die obdachlosen Menschen.

Wenn nicht hier, wo dann, träfe der Merkelche Imperativ „Wir schaffen das“ zu!

Die Menschen da draußen auf der Straße, unter den Brücken, in Eingangsbereichen von Banken, Kaufhäusern und in Wartebereichen des ÖVPN hoffen auf uns.

Dr. med. Helmhold Seidlein
SoVD Landesvorsitzender SoVD Mecklenburg-Vorpommern

19/01/2026

Ein Dach für alle – Der SoVD in M-V gegen Obdachlosigkeit

Unsere Initiative hat Widerhall ausgelöst.
Einzelstimmen, einige Verbände und auch einige Presseorgane haben sich positiv geäußert und Erfolg gewünscht.
Im heutigen ZDF-Programm wurde dem Thema ein längerer Beitrag gewidmet. Die Form und der Inhalt des Berichtes entsprachen allerdings nicht unseren Intentionen.
Wir haben aus verschiedensten Gründen, vor allen Dingen zur Wahrung der Menschenwürde, nicht vor Menschen mit Namen, Gesicht und intimen Berichten als Quotenfänger zu benutzen.
Der Beitrag am heutigen Morgen zeigte einen, wenn auch gerafften, so doch geordneten Tagesablauf eines obdachlosen Mannes. Die Reporterin begleitete ihn, winterlich vornehm gestylt und immer froh. Die Not der besprochenen Gruppe wurde nicht deutlich. Eher konnte man annehmen, es handle sich um Werbung für Sozialarbeiter und sonstige Interessierte, die vom Morgen bis zur Nacht feststellten, dass doch alles gar nicht so schlimm sein kann. Es gab regelmäßige Mahlzeiten zu den üblichen Zeiten, es gab einen kirchlich gestützten Schlafplatz, es gab viele kostenlose S-Bahn-Fahrten durch unsere Hauptstadt.
Dieser Beitrag war nicht geeignet Menschen mit festem Wohnsitz für Menschen ohne Unterkunft zur Hilfe zu animieren. Auch Politiker können wohl nur feststellen: Ja, es gibt ein Problem, aber es ist alles geregelt. Physisch und psychisch fanden sich am Begleiteten keine Auffälligkeiten. Es musste also geschlussfolgert werden, die gesundheitliche Betreuung obdachloser Menschen sei gesichert. Auch die Probleme zwischen den verschiedenen Gruppen der Menschen ohne festen Wohnsitz wurden nicht benannt.
Solche Beiträge wünschen wir uns nicht mehr. Sie verhöhnen die Frauen, Männer, Kinder auf der Straße.
Dazu passt leider auch, dass unserer Ministerpräsidentin in ihrer heutigen Rede beim Neujahrsempfang viele Themen ansprach, u.a. auch einen Wirtschaftsaufschwung durch die Rüstungsindustrie. Es war richtig, dass sie auf die Leistungen und Erfolge des Landes in der Kinderbetreuung verwies. Ein Wort zu den Obdachlosen kam nicht aus ihrem Mund.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass erste Reaktionen auf unserer Initiative erfolgten. Der SoVD in M-V wird das Thema weiterhin mit Priorität behandeln.
Wir hoffen auf die Unterstützung durch alle Mitglieder des SoVD in M-V und seiner Sympathisanten, auf die Unterstützung anderer Landesverbände des SoVD und auf die Unterstützung des SoVD-Bundesverbandes.

Die Menschen da draußen auf der Straße, unter den Brücken, in Eingangsbereichen von Banken, Kaufhäusern und in Wartebereichen des ÖVPN hoffen auf uns.

Dr. med. Helmhold Seidlein
SoVD Landesvorsitzender SoVD Mecklenburg-Vorpommern

19/01/2026

Ein Dach für alle – Der SoVD in M-V gegen Obdachlosigkeit

Gerade hat uns die Weihnachtsgeschichte wieder sehr eindrücklich vor Augen geführt, welche Not Menschen leiden müssen, wenn sie keinen geschützten Platz für sich finden, auch nicht als Gebärende.
In der warmen Stube, die Krippensituation nachzustellen, in der trockenen geheizten Kirche das Krippenspiel zu erleben, mit der Familie „Ihr Kinderlein kommet“ zu singen, das ist schön.
Die Wenigsten denken dabei an die Menschen, denen es heute ebenso geht wie der Heiligen Familie vor mehr als 2000 Jahren.
Das sind bundesweit rund 5.00 000 Menschen, in Mecklenburg-Vorpommern sind es rund 800. Hinzukommen verdeckt wohnungslose Menschen und Menschen ohne Unterkunft, die auf der Straße leben. Zahlen dazu gibt es nicht.
Es sind Männer, Frauen, Jugendliche, Kinder, alte Menschen. Es sind Menschen, die ein Leben lang an Arbeitsplätzen ihre Pflicht erfüllt haben. Es sind Menschen, denen es aus verschiedenen Gründen oft nicht möglich war, einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachzugehen. Es sind Menschen ohne und mit Behinderungen. Es sind Menschen wie du und ich. Und es sind Menschen, die durch die gesellschaftlichen Verhältnisse und durch fehlgeleitete politische Intentionen in den Strudel der Kriminalität, der Prostitution und der Drogenabhängigkeit gerieten.
Ea sind Menschen, vergleichbar mit dem Slogan:“ Mit solchen Kindern spielst du nicht!“. Oder um mit Brecht zu sprechen: „Und die Einen sind im Dunklen und die Andern sind im Licht, doch man sieht nur die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht“.

Das wollen wir nicht hinnehmen. Schluss mit den Gewissen beruhigenden Speisungen einmal im Jahr für Obdachlose, Schluss mit Wegschauen, wenn unter den Brücken Menschen mit und ohne Hund, einen Pappbecher für Spenden vor sich, dahinvegetieren.

Der SoVD in M-V stellt 2026 unter das Motto: „Jedem einen Platz. Jedem ein Dach. Jedem Hilfe.“
Wir werden mit den Betroffenen sprechen und mit Vertretern ihrer Verbände. Wir werden Landes– und Bundespolitiker nach ihrer Sicht auf dieses Problem befragen.
Wie werden in den SoVD – Wahlbausteinen für die Landtagswahl 2026 in M-V bevorzugt auf dieses Thema eingehen.

Wir hoffen auf die Unterstützung durch alle Mitglieder des SoVD in M-V und seiner Sympathisanten, auf die Unterstützung anderer Landesverbände des SoVD und auf die Unterstützung des SoVD Bundesverbandes.

Die Menschen draußen auf der Straße, unter den Brücken, in Eingangsbereichen von Banken, Kaufhäusern und in Wartebereichen des ÖVPN hoffen auf uns.

Dr. med. Helmhold Seidlein
Landesvorsitzender SoVD Mecklenburg-Vorpommern

Am 23. Februar 2025 ist Bundestagswahl – Zeit für soziale Gerechtigkeit! 🗳️Mit diesem Beitrag kommen wir zu unserer 10. ...
21/02/2025

Am 23. Februar 2025 ist Bundestagswahl – Zeit für soziale Gerechtigkeit! 🗳️

Mit diesem Beitrag kommen wir zu unserer 10. Und letzten Kernforderung an die Parteien:

Pflegerisiko solidarisch absichern! 🏥

🚩 Pflege-Bürgerversicherung als Vollversicherung einführen:

Pflege darf kein Armutsrisiko sein! Wir fordern eine solidarische Pflege-Bürger-Vollversicherung, in die alle einzahlen und die alle pflegebedingten Kosten übernimmt. Niemand soll für eine würdevolle Pflege finanziell überfordert werden. Bis dahin braucht es einen Finanzausgleich der unterschiedlichen Risiken zwischen privater und sozialer Pflegeversicherung und eine Begrenzung der Eigenanteile, um pflegebedürftige Menschen und ihre Familien zu entlasten.

🚩 Mehr Entlastung & Unterstützung für pflegende Angehörige:

Rund zwei Drittel aller Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt – meist von Angehörigen. Diese Arbeit verdient mehr Anerkennung und bessere Unterstützung. Wir fordern den Ausbau der Tages- und Verhinderungspflege, bessere Beratungsmöglichkeiten und eine rentenrechtliche Absicherung für pflegende Angehörige. Außerdem braucht es eine angemessene Entgeltersatzleistung, um Pflege und Beruf besser zu vereinbaren.

🚩 Pflegenotstand überwinden:

Für eine gute und menschenwürdige Pflege braucht es mehr Personal und eine angemessene Bezahlung. Zur Stärkung der häuslichen Pflege und zur Entlastung pflegender Angehöriger müssen ambulante Pflegeangebote flächendeckend ausgebaut werden. Der Staat muss außerdem stärker Verantwortung übernehmen, damit die Mittel nicht in Renditeinteressen fließen, sondern für eine qualitativ hochwertige Versorgung genutzt werden.

👇 Alle Details zu unseren Forderungen bei der Pflege und unsere 9 weiteren Kernforderungen findet ihr hier:
https://www.sovd.de/bundestagswahl2025

Am 23. Februar 2025 ist Bundestagswahl – Zeit für soziale Gerechtigkeit! 🗳️Wir präsentieren euch unsere 10 sozialpolitis...
19/02/2025

Am 23. Februar 2025 ist Bundestagswahl – Zeit für soziale Gerechtigkeit! 🗳️

Wir präsentieren euch unsere 10 sozialpolitischen Kernforderungen an die Parteien. Heute geht es mit Forderung Nummer 9 weiter:

Engagiert für und mit Menschen mit Behinderungen! ♿

🚩 Inklusiven Arbeitsmarkt weiter voranbringen:

Menschen mit Behinderungen sind auf dem Arbeitsmarkt noch immer benachteiligt. Unternehmen müssen stärker in die Pflicht genommen werden, inklusive Beschäftigung zu ermöglichen. Die Beschäftigungsquote muss auf mindestens 6 Prozent erhöht und besser kontrolliert werden. Gleichzeitig müssen Werkstätten für behinderte Menschen reformiert werden, sodass mehr Entgelt bei den Beschäftigten ankommt und mehr Menschen den Sprung in den allgemeinen Arbeitsmarkt schaffen.

🚩 Barrierefreiheit schaffen:

Ob im öffentlichen Raum, im Verkehr, im digitalen Bereich oder im Gesundheitswesen – Barrierefreiheit ist essenziell für echte Teilhabe. Wir fordern eine gesetzliche Pflicht zur Barrierefreiheit auch für die Privatwirtschaft sowie finanzielle Anreize, um den Umbau voranzutreiben. Barrierefreiheit nützt in unserer älter werdenden Gesellschaft allen und ist ein zentraler Baustein für eine inklusive Gesellschaft.

🚩 Inklusive Bildung für alle ermöglichen:

Bildung darf nicht von der individuellen Situation oder der sozialen Herkunft abhängen. Wir setzen uns für hochwertige, inklusive und gemeinsame Bildungsangebote für Menschen mit und ohne Behinderungen ein, die gleiche Chancen für alle schaffen. Es braucht verbindliche Qualitätsstandards, mehr geschulte Fachkräfte und umfassende Fortbildungsangebote, damit Inklusion in Schulen und Hochschulen nicht nur Theorie bleibt.

👇 Alle Details zu unseren Forderungen zur Inklusion sowie unsere 9 weiteren Kernforderungen findet ihr hier:
https://www.sovd.de/bundestagswahl2025

Am 23. Februar 2025 ist Bundestagswahl – Zeit für soziale Gerechtigkeit! 🗳️Wir präsentieren euch unsere 10 sozialpolitis...
13/02/2025

Am 23. Februar 2025 ist Bundestagswahl – Zeit für soziale Gerechtigkeit! 🗳️

Wir präsentieren euch unsere 10 sozialpolitischen Kernforderungen an die Parteien. Heute geht es mit Forderung Nummer 8 weiter:

Sozial gerechter Klimaschutz 🌍🌱

🚩 Energiearmut vermeiden:

Steigende Energiepreise dürfen nicht dazu führen, dass Menschen in finanzielle Not geraten. Sozialleistungen wie Bürgergeld, Wohngeld und Grundsicherung müssen so gestaltet sein, dass sie die Kosten für klimafreundliche Energie abdecken. Zudem braucht es gezielte Förderprogramme, um einkommensschwache Haushalte bei der Umstellung auf erneuerbare Energien zu unterstützen.

🚩 Soziale Mobilitätswende:

Mobilität muss für alle Menschen bezahlbar und zugänglich sein. Wir fordern ein einfaches, bezahlbares ÖPNV-Ticket, das auch ohne Internetzugang erhältlich ist. Menschen mit geringem Einkommen müssen zusätzlich durch ein Sozialticket entlastet werden. Gleichzeitig muss die Infrastruktur – insbesondere im ländlichen Raum – massiv ausgebaut und barrierefrei gestaltet werden.

🚩 Abbau klimaschädlicher Subventionen:

Subventionen wie das Dienstwagen- und Dieselprivileg oder die Steuerbefreiung von Kerosin bevorteilen Besserverdienende und schaden dem Klima. Sie müssen abgeschafft werden. Stattdessen braucht es eine Förderung für klimafreundliche Alternativen, die allen zugutekommt. Die Pendlerpauschale muss zu einem Mobilitätsgeld weiterentwickelt werden.

👇 Alle Details zu unseren Forderungen zum Klimaschutz sowie unsere 9 weiteren Kernforderungen findet ihr hier:
https://www.sovd.de/bundestagswahl2025

Am 23. Februar 2025 ist Bundestagswahl – Zeit für soziale Gerechtigkeit! 🗳️Wir präsentieren euch unsere 10 sozialpolitis...
11/02/2025

Am 23. Februar 2025 ist Bundestagswahl – Zeit für soziale Gerechtigkeit! 🗳️

Wir präsentieren euch unsere 10 sozialpolitischen Kernforderungen an die Parteien. Heute geht es mit Forderung Nummer 7 weiter:

Zukunft für Kinder & Jugendliche sichern! 👦👧

🚩 Armut von Kindern und Jugendlichen bekämpfen:

Jedes fünfte Kind in Deutschland lebt in Armut – das ist inakzeptabel! Wir fordern eine echte Kindergrundsicherung, die verschiedene Leistungen bündelt und automatisiert ausgezahlt wird. Nur so können Kinder unabhängig von ihrer sozialen Herkunft gleiche Chancen haben.

🚩 Wahlalter senken:

Die Stimmen der jungen Generation müssen mehr Gewicht bekommen! Deshalb setzen wir uns dafür ein, das Wahlalter bei Bundestagswahlen auf 16 Jahre zu senken. Jugendliche verdienen es, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten.

🚩 Medienkompetenz als Schulfach einführen:

In einer digitalen Welt ist Medienkompetenz unverzichtbar. Dieses Schulfach soll nicht nur technisches Wissen vermitteln, sondern auch den verantwortungsvollen Umgang mit Daten und Medien fördern. Junge Menschen müssen besser auf die Herausforderungen der digitalen Gesellschaft vorbereitet werden.

👇 Alle Details zu unseren Forderungen zur Zukunft von Kindern und Jugendlichen sowie zu den 9 weiteren Kernforderungen findet ihr hier:
https://www.sovd.de/bundestagswahl2025

Am 23. Februar 2025 ist Bundestagswahl – Zeit für soziale Gerechtigkeit! 🗳️Wir präsentieren euch unsere 10 sozialpolitis...
08/02/2025

Am 23. Februar 2025 ist Bundestagswahl – Zeit für soziale Gerechtigkeit! 🗳️

Wir präsentieren euch unsere 10 sozialpolitischen Kernforderungen an die Parteien. Heute geht es mit Forderung Nummer 6 weiter:

Solidarische Krankenversicherung bedarfsgerecht ausbauen! 💊

🚩 Bedarfsgerechte & wohnortnahe Gesundheitsversorgung sicherstellen:

Alle Menschen in Deutschland müssen Zugang zu einer barrierefreien und wohnortnahen Gesundheitsversorgung haben. Unterversorgung in ländlichen Regionen und Überversorgung in Ballungszentren müssen ausgeglichen werden. Eine einheitliche Gebührenordnung verhindert dabei, dass gesetzlich und privat Versicherte unterschiedlich behandelt werden.

🚩 Einseitige Versichertenbelastungen abschaffen:

Patientinnen dürfen nicht zusätzlich belastet werden! Auf- und Zuzahlungen sowie Wahltarife müssen abgeschafft werden. Die Mittel der Krankenversicherung sollen zum Wohle der Patientinnen eingesetzt werden, nicht zur Renditegewinnung privater Unternehmen.

🚩 Solidarische Gesundheitsversorgung für alle:

Ein einheitliches Versicherungssystem, das alle einbezieht, ist notwendig, um die Finanzierung der Gesundheitsversorgung langfristig zu sichern. Eine Bürgerversicherung stärkt die Finanzierungsbasis und verbessert die Leistungsfähigkeit. Als weiteren Schritt fordern wir die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze zumindest auf das Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung.

👇 Alle Details zu unseren Forderungen zu Gesundheitsversorgung und Krankenversicherung sowie unseren 9 weiteren Kernforderungen findet ihr hier:
https://www.sovd.de/bundestagswahl2025

Adresse

Henrik-Ibsen-Str. 20
Rostock
18106

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Sozialverband Deutschland Landesverband Mecklenburg-Vorpommern erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Sozialverband Deutschland Landesverband Mecklenburg-Vorpommern senden:

Teilen