08/10/2026
🐝 Ein bienenfreundliches Beet anlegen, das ist meist leichter gesagt, als getan. Im zweiten Reel dieser Serie stelle ich euch drei grobe Kriterien vor, an denen ihr Pflanzen erkennt, die sowohl bienenfreundlich, als auch gut für die Biodiversität sind.
🌺1.Punkt: Ungefüllte Blüten
Die Blüten der Pflanzen sollten ungefüllt sein. Bei gefüllten Blüten sind nämlich die Staubblätter, die normalerweise Pollen produzieren, zu Blütenblättern um gezüchtet worden. Dadurch sind diese Pflanzen zwar eine Augenweide, aber keine Weide für Bienen und andere bestäubende Insekten, da sie oftmals weder Nektar noch Pollen bieten.
🌻 2. Augenmerk: Wildpflanzen
Die Pflanzen sollten bestenfalls heimische Wildpflanzen sein oder Arten, die nicht invasiv sind. Invasive Arten sind nämlich in der Lage heimische Pflanzen zu verdrängen und bedrohen somit unsere Artenvielfalt. Ein Beispiel dafür ist der sogenannte Riesenbärenklau, der zwar bienenfreundlich ist, aber anderen Pflanzen buchstäblich Platz und Licht nimmt. Außerdem sorgt dieses sogenannte „Herkuleskraut“ in Verbindung mit Sonnenlicht für schmerzhafte Blasen und Quaddeln auf unserer Menschenhaut. Also auch nicht so gut für unsere Art.
🧺Konkrete Kauftipps für heimische Wildpflanzen gibt es im nächsten Reel, seid also gespannt...
🕑 3. Punkt: Lange Blühzeit
Die besorgten Pflanzen sollten möglichst über das gesamte Jahr verteilt blühen und eine lange Blütezeit haben. Daher ist eine gute Mischung aus Frühblühern wie Krokussen, Trockenhelden für den Sommer und spätblühenden Stauden, zum Beispiel Herbstastern, wichtig, um den Bienen möglichst lange Futter zu bieten.