30/09/2026
Presseinformation Nr. 34/2026
Rodenberg, den 10.09.2026
Aktenzeichen: 320/712200
Erste Informationspunkte und Notfallmeldestellen in der Samtgemeinde Rodenberg eingerichtet
Rodenberg. Erstmals stehen in der Samtgemeinde Rodenberg feste Informationspunkte als Anlaufstellen für die Bevölkerung in Not- und Krisensituationen zur Verfügung. Damit schafft die Samtgemeinde eine zusätzliche Möglichkeit, auch dann Informationen zu erhalten und Notrufe abzusetzen, wenn die üblichen Kommunikationswege wie Festnetztelefone oder Mobilfunk nicht oder nur eingeschränkt funktionieren. „Mit der Einrichtung der ersten Informationspunkte gehen wir einen wichtigen Schritt in der Krisenvorsorge unserer Samtgemeinde. Die Bürgerinnen und Bürger sollen auch in einer außergewöhnlichen Lage wissen, wohin sie sich wenden können, wenn plötzlich Telefon, Internet oder Mobilfunk nicht mehr zuverlässig funktionieren“, erklärt Samtgemeindebürgermeister Dr. Thomas Wolf.
Die Informationspunkte sollen insbesondere bei länger andauernden Stromausfällen eine wichtige Funktion übernehmen. Wenn absehbar ist, dass eine Störung nicht kurzfristig behoben werden kann, werden die jeweiligen Stellen zeitnah besetzt. Dort können Fragen der Bevölkerung aufgenommen sowie Notrufe für Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei entgegengenommen und weitergeleitet werden. Außerdem soll an den Informationspunkten über ereignisbezogene Aushänge, beispielsweise über die voraussichtliche Dauer eines Stromausfalls, informiert werden. Hintergrund sind unter anderem die zunehmenden Risiken durch hybride Angriffe und andere Krisenszenarien.
Vorerst sind Informationspunkte in Lauenau am Sägewerk sowie in Rodenberg und Pohle an den jeweiligen Feuerwehrgerätehäusern vorgesehen. Mittelfristig soll jeder Ort in der Samtgemeinde über einen Informationspunkt beziehungsweise eine Notfallmeldestelle verfügen. Ziel ist es, dass die Anlaufstellen für die Bürgerinnen und Bürger jeweils innerhalb kurzer Zeit fußläufig erreichbar sind. „Unser Ziel ist deshalb ein Netz von erreichbaren Anlaufstellen in allen Mitgliedsgemeinden. Die Informationspunkte sind dabei ein wichtiger Baustein unserer Vorsorge,“ erklärt Ordnungsamtsleiterin Carmen Sobeck, die das Projekt koordiniert.
„Wir wollen den Menschen in einer Krisensituation vor allem Orientierung und Sicherheit geben, sagt Ordnungsamtsleiterin Carmen Sobeck. „Deshalb ist es wichtig, dass die Informationspunkte nicht nur bekannt sind, sondern im Ernstfall auch zuverlässig besetzt werden können. An jedem Punkt wird zudem sichergestellt, dass ein Ersthelfer beziehungsweise eine Ersthelferin anwesend ist.“
Die Samtgemeinde weist zugleich darauf hin, dass die Informationspunkte keine Ausgabestellen für Lebensmittel, Medikamente oder andere Dinge des täglichen Bedarfs sind. Jeder Haushalt sollte deshalb selbst Vorsorge treffen. Empfohlen wird eine Bevorratung für mindestens fünf Tage, um eine eigenständige Versorgung auch bei einem länger andauernden Ausfall der Infrastruktur sicherstellen zu können.
Weitere Informationen zur persönlichen Notfallvorsorge und zum richtigen Verhalten in Gefahrensituationen bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) unter www.bbk.bund.de.
Für Fragen zu dieser Presseinformation steht Ihnen Carmen Sobeck unter der Telefonnummer 05723 705-37 zur Verfügung.
BUZ: Stellen das Bevölkerungsschutzkonzept für die neuen Info-Punkte in Krisenfällen vor (von links):…
(Foto: Samtgemeinde Rodenberg).
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