02/05/2026
Wegen der angespannten Sicherheitslage konzentriert sich die Bundeswehr nun wieder voll auf die Landes- und Bündnisverteidigung. Um diesen Kernauftrag besser, schneller und effizienter erfüllen, also einen möglichen Aggressor abschrecken und abwehren zu können, hat Verteidigungsminister Pistorius im April 2024 angeordnet, die Struktur der Bundeswehr anzupassen.
Wie sieht diese Struktur aus und was ändert sich ab heute?
Die Bundeswehr besteht im Kern aus den vier Teilstreitkräften Heer, Luftwaffe, Marine und - seit Kurzem - dem Cyber- und Informationsraum, sowie zivilen Organisationsbereichen. Gemeinsam erfüllen sie den Auftrag der Bundeswehr.
Künftig übernimmt das neue Operative Führungskommando (OpFüKdoBw) die Verantwortung für alle Bundeswehreinsätze im In- und Ausland. Bisher waren diese Aufgaben organisatorisch getrennt und wurden vom Einsatzführungskommando und dem Territorialen Führungskommando wahrgenommen. Ab heute übernimmt das OpFüKdoBw erste Aufgaben. Sobald es voll einsatzbereit ist, voraussichtlich im April 2025, werden die beiden anderen Kommandos außer Dienst gestellt.
Außerdem wird ein neues Unterstützungskommando (UstgKdoBw) geschaffen. In dem ihm unterstellten Unterstützungsbereich werden die Streitkräftebasis und der Zentrale Sanitätsdienst sowie weitere Dienststellen gebündelt. Die Kommandos Sanitätsdienst und Streitkräftebasis werden anschließend ebenfalls außer Dienst gestellt.
Falls ihr Fragen zur Strukturreform habt, schreibt sie gern in die Kommentare.
Weitere Infos unter:
www.bundeswehr.de/de/aktuelles/meldungen/umbau-bundeswehr-beginnt-verteidigungsfaehigkeit-massstab-5843472
(Foto: Bundeswehr / Marco Dorow)