27/06/2026
Hitze ist auch für unsere Flossenträger inzwischen ein Problem. Kaum Wasserbewegung durch aktuelle Schleusenschließungen bei Altenrheine, bei den Seen findet kein Wasserzu- oder Ablauf statt. Sie werden zur "Badewanne", zum Glück auch mit tiefen Stellen wie beim Varenroder. Ein wissenswerter Bericht vom Nachbarverband klärt über den Umgang mit unseren sensiblen Räubern auf. Z.B. Abhaken noch direkt im Wasser, keine unnötig verlängerte Drillzeit durch zu leichtes Geschirr usw.
Hitzewelle bedroht Fische und Gewässer
Durch die aktuelle Hitzewelle haben sich viele Gewässer stark aufgeheizt mit Wassertemperaturen jenseits der 25°C (Steinhuder Meer am 26.06.: 27,5 °C). Für Fische bedeuten derart hohe Temperaturen extremen Stress.
Aufs Angeln verzichten
Wir empfehlen dringend, die Angelei in Salmonidengewässern nicht auszuüben, um die extrem gestressten Fische zu schonen. Und grundsätzlich zu überlegen, die Angelei für ein paar Tage einzustellen.
Hoher Sauerstoffbedarf - wenig Sauerstoff vorhanden
Je wärmer das Wasser ist, desto höher ist der Stoffwechsel der Fische. Das führt zu einem hohen Sauerstoffbedarf. Allerdings ist im warmen Wasser wesentlich weniger Sauerstoff gelöst. Das Drillen eines Fisches ist dann eine zusätzliche Stresssituation, die unter den aktuellen Bedingungen zum Tod führen kann.
Keep 'em wet!
Beim Zurücksetzen von Fischen sollte unbedingt der Aufenthalt an der Luft vermieden werden. Die Fische sollten sehr vorsichtig und so schonend wie nur möglich im Wasser vom Haken gelöst werden.
Faktencheck Hitze und Gewässer
In unserem Faktencheck Hitze geben wir euch Empfehlungen wie ihr euch am Wasser / beim Angeln verhalten solltet und welche Maßnahmen ihr ggf. für eure Gewässer treffen könnt. Das sind leider nicht sehr viele...
https://www.av-nds.de/wp-content/uploads/2023/07/2022-08-12_AVN-nachgehakt_HitzeFischeGewaesser.pdf