Ehemalige Synagoge Rexingen

Ehemalige Synagoge Rexingen Träger- & Förderverein ehemalige Synagoge Rexingen e.
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V. / Förderstiftung Jüdischer Betsaal Horb / Arnold & Friederike Isenberg Bibliothek
https://linktr.ee/ehemaligesynagogerexingen

📚 Buchtipp: „Die Kinder von Auschwitz singen so laut!“Das Buch von Magdalena Guttenberger und Manuel Werner erzählt die ...
04/09/2026

📚 Buchtipp: „Die Kinder von Auschwitz singen so laut!“

Das Buch von Magdalena Guttenberger und Manuel Werner erzählt die Lebensgeschichte von Martha Guttenberger, einer Sintiza aus Ummenwinkel.

🕯️ 1943 wurde Martha gemeinsam mit ihrer Familie nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Ihren vierjährigen Sohn Josef und fast alle ihre Angehörigen verlor sie dort. Martha selbst überlebte Auschwitz und weitere Konzentrationslager.

🏠 Nach der Befreiung kam sie nach Ravensburg-Ummenwinkel, einem sog. 'Zigeunerzwangslager'. Dort lebten Sinti-Familien noch jahrzehntelang unter schwierigen Bedingungen in den ehemaligen Baracken des NS-Zwangslagers.

📖 Das Buch basiert auf Marthas Erinnerungen, die ihre Schwiegertochter Magdalena über viele Jahre aufzeichnete, ergänzt durch Dokumente, Fotografien und weitere Recherchen.

Martha Guttenberger starb 2009. Ihre Geschichte ist Erinnerung und Mahnung zugleich – gegen Antiziganismus und für eine Gesellschaft, die aus der Vergangenheit lernt.

📚 Ihr möchtet mehr über Sinti und Roma in Deutschland erfahren?

Weitere Informationen findet Ihr beim Zentralrat Deutscher Sinti und Roma.
👉 https://zentralrat.sintiundroma.de/
https://www.sinti-roma.com/

📍 Das Buch könnt Ihr in unserer Arnold & Friederike Isenberg Bibliothek ausleihen:

🏛️ Ehemalige Synagoge Rexingen, Freudenstädter Straße 16
🕒 Öffnungszeiten:
mittwochs 16–18 Uhr (nach Vereinbarung)
sonntags 14–17 Uhr sowie nach Anfrage

📧 [email protected]

Kommt gerne vorbei – wir freuen uns auf Euren Besuch! 📚✨



Bildquellen:

Bild 1: (Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-J0525-0500-003 / CC BY-SA 3.0 DE, Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

Bild 2: Quelle: Bundesarchiv, R 165 Bild-244-71 / CC BY-SA 3.0 DE, Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

Bild 3: Mariusz Cieszewski / Ministry of Foreign Affairs of the Republic of Poland, CC BY-ND 2.0.

Karte: OpenStreetMap-Mitwirkende, Kartendaten © OpenStreetMap, ODbL 1.0.
Lizenz: https://www.openstreetmap.org/copyright

❤️ Von guten Nachbarn, schlechten Zeiten und der Liebe zur verlorenen HeimatWas bedeutet „Liebe“, wenn wir auf die Gesch...
01/09/2026

❤️ Von guten Nachbarn, schlechten Zeiten und der Liebe zur verlorenen Heimat

Was bedeutet „Liebe“, wenn wir auf die Geschichte jüdischen Lebens in Rexingen blicken?

Anlässlich des Europäischen Tages der Jüdischen Kultur laden wir Euch am Sonntag, 6. September 2026, um 14 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch das historische Rexingen ein. 🏘️

Gemeinsam begeben wir uns auf die Spuren der jüdischen Familien, die hier lebten, arbeiteten und das Dorfleben mitprägten. Historische Gebäude, Stolpersteine, persönliche Geschichten und einzigartige Dokumente geben Einblicke in das jüdische Leben vor Ort. ✡️📜

Erstmals führt der Rundgang auch ins Rexinger Rathaus. Dort werden u. a. eine historische Jahrgerichtsordnung aus Johanniterzeit und die hebräischen Eheverträge (Ketubot) gezeigt. Ein weiterer besonderer Ort ist die ehemalige Arrestzelle, die an die Verfolgung und Deportation jüdischer Rexinger erinnert.

Im Mittelpunkt steht dabei das diesjährige Motto des Europäischen Tages der Jüdischen Kultur: „Liebe“. ❤️ Liebe zwischen Eltern und Kindern, zwischen Ehepartnern, zur Heimat und zur verlorenen Heimat.

📅 Sonntag, 6. September 2026
🕑 Start: 14 Uhr
📍 Ehemalige Synagoge Rexingen
🎟️ Eintritt frei – Spenden willkommen

👉 Interesse? Kommt vorbei!
Eine Anmeldung ist unter [email protected] oder 0157 3116 4886 möglich.

Wir freuen uns auf Euch!


Bildquellen: Rexinger Synagogenverein

🕯️ Vortrag zur NS-Verfolgung der Jenischen-Familie Reinhardt aus UntermusbachWer waren die Jenischen? Wie wurden sie wäh...
31/08/2026

🕯️ Vortrag zur NS-Verfolgung der Jenischen-Familie Reinhardt aus Untermusbach

Wer waren die Jenischen? Wie wurden sie während des Nationalsozialismus verfolgt? Und was geschah mit der Jenischen-Familie Reinhardt aus Untermusbach?

Friedrich Reinhardt, genannt Fritz oder Friedrich Nam, wurde 1882 in Untermusbach geboren. Er und seine Familie wurden während der NS-Zeit verfolgt und nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Von den zwölf Kindern überlebten nur zwei.

Der Historiker Fritz Peter hat die Geschichte der Familie Reinhardt recherchiert. In seinem Vortrag stellt er seine Forschungsergebnisse vor und zeichnet anhand historischer Quellen das Schicksal der Familie nach. 🔎

📅 Samstag, 5. September 2026
🕝 14:30–17:00 Uhr
📍 Oberes Torhaus (Erdgeschoss), Hauptstr. 12, 72280 Dornstetten

🎟️ Eintritt frei – Spenden willkommen
ℹ️ Keine Anmeldung erforderlich

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis „Familiengeschichte heute“, Dornstetten statt. https://www.vfkbw.de/index.php/arbeitskreise/dornstetten

Mehr zur Geschichte und heutigen Situation der Jenischen:
👉 http://www.zentralrat-jenische.de



Bildquellen: (1)Bezirksmuseum Buchen, Bildarchiv Karl Weiß; (2) Geburtsregister Musbach; (3) Zentralrat der Jenischen Deutschland, URL: https://zentralrat-jenische.de/uber-uns/geschichte

🕯️ Auf den Spuren der FamiliengeschichteIm Juli besuchten die Nachkommen von Isbert Levi aus Schweden Rexingen – auf der...
25/08/2026

🕯️ Auf den Spuren der Familiengeschichte

Im Juli besuchten die Nachkommen von Isbert Levi aus Schweden Rexingen – auf der Suche nach den Spuren des Großvaters wurden sie von Mitgliedern des Synagogenvereins begleitet. Dee Weg durch das Dirf führte sie in die Synagoge, in das Ortsarchiv, auf den jüdischen Friedhof und zu den Stolpersteinen vor dem ehemaligen Wohnhaus der Familie.

🤝 Die Betreuung von Nachkommen sowie die Recherche, Dokumentation und Aufarbeitung jüdischer Familiengeschichten gehören zu den zentralen Aufgaben unseres Vereins. Wir freuen uns, Nachkommen dabei zu unterstützen, die Geschichte ihrer Vorfahren wiederzuentdecken und die Verbindung zu ihren Wurzeln in Rexingen und Horb herzustellen.

💬 Möchtet Ihr Stolpersteinverlegungen in Horb und seinen Teilorten unterstützen, mitfinanzieren oder mitforschen?

Meldet Euch gerne bei uns:

📧 [email protected]

💶 Spenden für Stolpersteinverlegungen in Horb und den Teilorten:
Träger- und Förderverein Ehemalige Synagoge Rexingen e. V.
IBAN: DE10 6039 1310 0275 3260 04
Verwendungszweck: „Horb stolpert“

📖 Wer war Isbert Levi?Isbert Levi wurde 1924 in Rexingen geboren. Mit nur 14 Jahren musste er seine Heimat verlassen: Im...
19/08/2026

📖 Wer war Isbert Levi?

Isbert Levi wurde 1924 in Rexingen geboren. Mit nur 14 Jahren musste er seine Heimat verlassen: Im Juli 1939 gelang ihm mit einem Kindertransport die Flucht nach Schweden. Seine Eltern Jenny und Samuel Levi blieben zurück und wurden 1941 nach Jungfernhof deportiert und ermordet. Stolpersteine in Rexingen in der Kirchstraße 19 erinnern an ihr Schicksal.

In Schweden baute sich Isbert Levi ein neues Leben auf. Er wurde Konditor, erhielt die schwedische Staatsbürgerschaft und eröffnete später sein eigenes Café – Levi's Coffeeroom. Nach Rexingen kehrte er nur ein einziges Mal zurück, hielt aber lebenslang den Briefkontakt zu seiner Kindheitsfreundin Maria.

Mit diesem Beitrag erinnern wir an seine bewegende Lebensgeschichte – und zeigen, wie eng die Geschichte Rexingens mit den Schicksalen seiner ehemaligen jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner verbunden ist. Wie sich sein Enkel und seine Urenkel im Juli 2026 auf Spurensuche in Rexingen begeben haben, erfahrt Ihr demnächst hier…

🧡 Erinnern heißt, Geschichten weiterzuerzählen.



Bildquellen: Rolf Schäfer, Dr. Max Kahn, NY/Synagogenverein Rexingen, Forschung Barbara Staudacher

14/08/2026

Eine Familienreise von Chicago nach Horb und Tübingen🌍
Teil 3

Die Spurensuche der jüdischen Familie Sered-Schoenberg aus Chicago brachte neue Erkenntnisse zutageund verloren geglaubte Familiengeschichten wurden wiederentdeckt. In der jüdischen Familiendatenbank sind sie nun für die kommenden Generationen gesichert👣📖
Nadav Sered-Schoenberg teilt in diesem Reel seine Eindrücke und Dankbarkeit für die Unterstützung durch den Rexinger Synagogenverein mit uns.

11/08/2026

Eine Familienreise von Chicago nach Horb und Tübingen🌍
Teil 2.

Die Spurensuche der jüdischen Familie Sered-Schoenberg aus Chicago führte sie von Horb nach Tübingen. Dort hatte Dr. med. Hammel Kurse an der Universität belegt, wie Dokumente im Archiv der Uni-Bibliothek belegen. 👣📖
Lynne Sered-Schoenberg teilt in diesem Reel ihre Eindrücke und Dankbarkeit für die Unterstützung durch den Rexinger Synagogenverein mit uns.

📚 Buchtipp aus unserer Isenberg-BibliothekWie sah jüdisches Leben in Schwaben aus – und wie wird heute daran erinnert?De...
07/08/2026

📚 Buchtipp aus unserer Isenberg-Bibliothek

Wie sah jüdisches Leben in Schwaben aus – und wie wird heute daran erinnert?

Der Sammelband „Jüdisches Leben in Schwaben. Kultur und Geschichte in der Frühen Neuzeit“ vereint Beiträge zur Geschichte, Kultur und Erinnerung jüdischen Lebens in Schwaben. Die Texte gehen auf eine Tagung zurück, die 2021 in Weingarten stattfand.

Im Buch erwarten Euch spannende Themen wie:
🪦 die Geschichte jüdischer Friedhöfe in Schwaben
🕯️ die Darstellung jüdischen Lebens in Gedenkstätten
👨‍👩‍👧‍👦 die „Genealogische Datenbank Jüdische Familien im Südwesten“, die Familiengeschichten über Ortsgrenzen hinweg sichtbar macht.

📖 Der Band zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig jüdisches Leben in Schwaben war und ist – und welche Bedeutung Erinnerung, Forschung und Vermittlung heute haben.

📍Das Buch könnt Ihr in unserer Arnold und Friederike Isenberg Bibliothek ausleihen:
🏛️ Ehemalige Synagoge Rexingen, Freudenstädter Straße 16
🕒 Öffnungszeiten:

mittwochs 16–18 Uhr (nach Vereinbarung)

sonntags 14–17 Uhr

sowie nach Anfrage

📧 [email protected]

Kommt gerne vorbei – wir freuen uns auf Euren Besuch! 📚✨

📚☕ Herzliche Einladung zum Bücher- & Synagogenfest 2026 in Rexingen!📅 Wann? Sonntag, 9. August 2026🕑 Uhrzeit: 14–17 Uhr📍...
31/07/2026

📚☕ Herzliche Einladung zum Bücher- & Synagogenfest 2026 in Rexingen!

📅 Wann? Sonntag, 9. August 2026
🕑 Uhrzeit: 14–17 Uhr
📍 Wo? Ehemalige Synagoge Rexingen & Arnold und Friederike Isenberg Bibliothek
🎟️ Eintritt: frei

Freut Euch auf einen inspirierenden Sonntagnachmittag mit interessanten Begegnungen und neuen Entdeckungen!

✨ Das erwartet euch:
☕ Kaffee, Kuchen & kalte Getränke
📚 Großer Bücherflohmarkt mit Literatur zu Judentum, deutsch-jüdischer Geschichte, Shoa, Israel und interreligiösem Dialog
📖 Kurzlesungen ab 15 Uhr mit ausgewählten Texten aus der jüdischen Literatur – passend zum diesjährigen Motto „Liebe“ des Internationalen Tages der jüdischen Kultur.

Nutzt die Gelegenheit, unsere Gedenkstätte kennenzulernen, in unserer Bibliothek zu stöbern und mit uns und anderen Besuchern ins Gespräch zu kommen.

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Adresse

Freudenstädter Str. 16
Rexingen
72160

Öffnungszeiten

14:00 - 17:00

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