Fraternitas Libertatis

Fraternitas Libertatis Eine Söldnertruppe des mittleren 13. Jh.. "Ad tuendam libertatem" Damals
Wir schreiben das Jahr 1276.

Das Heilige Römische Reich taumelt ohne mächtigen König durch die Weltgeschichte. Die starken Kaiser der Staufer, denen die Gründer der Fraternitas Libertatis treu ergeben waren, hinterlassen eine Lücke, die keiner der nachfolgenden Herrscher zu schließen vermochte. Die Fürsten dieser Zeit hatten soviel Macht wie nie, setzten durch, dass sie Könige selbst wählen dürfen, die natürlich so gewählt wu

rden dass ihre Macht nicht schwindet, wodurch die Könige eben auch zu schwach wurden so ein Riesenreich zu regieren. Der Aufschwung, die Bevölkerungsexplosion und der neue Reichtum an Wissen, Geld und Macht verursachten viele neue Probleme für die es noch keine Lösungen gab. Prägend für diese Zeit waren die großen Händler wie Marco Polo, die Entstehung der Zünfte und damit verbunden und dadurch bezeichnend eine bürgerlicher Gewinn von Macht und Reichtum. In Italien unterhielten reiche Bürger regelrechte Armeen und Händler in ganz Europa ließen ihre Handelskarawanen von Soldaten und sogar gepanzerten Edelknechten bewachen. Die weltliche Bruderschaft der Freiheit stellt eine Truppe von erfahrenen Soldaten und ihrem Tross dar, die neben der Bewachung von Städten oder Burgen eben auch die Aufgabe des Schutzes von Handelszügen zuteil wurde. Der Hauptmann Ortwin von der Hainburg versucht durch solche Kontrakte seine Familie, Freunde und andere abenteuer- und reiselustige in Lohn und Brot zu bringen. Im Gegensatz zu anderen Söldnerhaufen wollten Sie nicht schnell und kurz in Saus und Braus leben sondern ein stetiges Einkommen in Verhältnismäßig sicherer Umgebung erwirtschaften. Die Fraternitas gönnt sich den Luxus frei von Pflichten gegenüber eines Lehnsherren ein Leben in Freiheit, allerdings eben auch ohne alltägliche Rechte von Bürgern und Bewohnern einer Dorfgemeinschaft genießen zu dürfen. Um in Friedenszeiten ein Auskommen zu haben erlernten die Mitglieder Handwerke die sie außerhalb des Zugriffs durch Zünfte ausübten was bei den städtischen Konkurrenten ihre Beliebtheit nicht steigerte, dennoch hatte sie in ihrer langen Geschichte gerade Kontrakte mit der Freien Reichsstadt Reutlingen, dem württemberger Marktflecken Münsingen, aber auch adeligen Herren der Burgen von Hohenstein und Hundersingen. In Gedenken an ihren ehemaligen Herren, dem Staunen der Welt, Friedrich II. von Staufen, wählte die Fraternitas den aufrechtstehenden Löwen in den Farben der Staufer als Wappentier in der Hoffnung dass das Heilige Römische Reich wieder zu altem Glanz erstrahlen wird, stets bestrebt im Sinne des Kaisers, Gott hab ihn selig, die Welt etwas sicherer und stabiler zu machen. Heute
Die Bruderschaft der Freiheit ist stets bestrebt den Menschen etwas über unsere Vergangenheit zu vermitteln. Wir versuchen die Geschichte des Hochmittelalters zu vermitteln, aus dem wir berichten können da es bereits hinter uns liegt. Fernab aller Hollywoodklischees und ohne einseitige Romantisiererei. Aber im Gegensatz zu anderen Mittelalterdarstellergruppen haben wir eine spezielles Anliegen. Wir versuchen durch Führungen und Belebungen auf Burgen und anderen mittelalterlichen Bauwerken und Ruinen die Menschen aus deren Umfeld auf die Geschichte der Bauten aufmerksam zu machen. Wir versuchen den oft missachteten Relikten unserer Vergangenheit Leben einzuhauchen und somit nachhaltig und auf lange Sicht für ihren Erhalt zu sorgen. Wir, die Fraternitas Libertatis, dienen für Lohn und Brot selbstlos jedem Herren dem es zu dienen lohnt. Zum Aushandeln der Condottas (Söldnerkontrakte) wendet euch an den Hauptmann der Truppe Ortwin von der Hainburg ([email protected])

Licht und SchattenUlm Wiblingen 2026. Wir freuen uns immer wieder Teil der Veranstaltung zu sein. Es ist einfach ein Tra...
25/05/2026

Licht und Schatten

Ulm Wiblingen 2026. Wir freuen uns immer wieder Teil der Veranstaltung zu sein. Es ist einfach ein Traum wie gut die Drainage der Wiese ist. Es gibt gutes Holz, das auch Glut macht und nicht nur Staub. Duschen. Ebener Aufbau. Mauern. Security. Top Niveau! Die Bedingungen könnten kaum besser sein. Und so rückten wir wacker an. Unbeeindruckt von allen Wetterprognosen machten wir es uns gemütlich. Und was soll’s. Wir sind zusammen, üben unser Hobby aus. Das Wetter kann so schlimm nicht werden dass wir es noch nicht erlebt hätten in 18 Jahren Lagerei. Und doch hatten wir DAS noch nie: 3 Tage Schauerwetter bei maximal 12 Grad. Bei Nacht eher um die 0 Grad. Zeug raus, Zeug rein, Zelt zu, Zelt auf. Phasenweise Grenzwertig. Einzig des Hauptmanns Laune war nicht zu trüben. Aber auch der Rest schaffte es die Laune hoch zu halten, auch dank der tollen Speisen die unsere Küche kredenzte. Räucherforelle, Biersuppe, Ambrosia vom Huhn, und zu guter letzt die berüchtigte Raupe von Wiblingen. Sagenhafte Leckereien. Auch die eine oder andere Schale Hopfentee tat der Seele gut. Beeindruckend war die Zahl der interessierten Leute die trotz widrigster Umstände beehrten. Erstaunlich dass gerade der Sonntag, der einzige Tag mit gutem Wetter dann wenig nutzte. Auch wenn Bakchus diesmal nicht bei uns musizierte, sind die als Hintergrundmusik ein Traum. Tatsache ist: Ulm macht bei egal welchem Wetter Lust auf mehr! Wir freuen uns, jetzt schon! auf nächstes Jahr! Ist es nicht ein gutes Zeichen wenn man am Ende denkt: Ein Tag länger wäre schön gewesen?

18/05/2026

Fraternitas Libertatis 2026

Zum zweiten Mal ist die Fraternitas Libertatis in den Osten Schwabens gezogen. Der Ritter Ulrich von Taginhusen musste i...
05/05/2026

Zum zweiten Mal ist die Fraternitas Libertatis in den Osten Schwabens gezogen. Der Ritter Ulrich von Taginhusen musste im Land seines Vaters Dinge erledigen und brauchte Begleitung um sicher und auf dem schnellsten Weg über die Alb ins Tal der Kammel zu finden. Der Graf Friedrich von Eppan schloss sich ihm an um politische Geschäfte in Neuburg abzuwickeln. Auch die uns schon wohl bekannte byzantische Händlerfamilie nutze die Gelegenheit und versuchte im Umland von Günzburg ihre exotischen Güter zu verhökern. Und so legten die Rotte der Fraternitas Libertatis angeführt vom Hauptmann Ortwin, begleitet von seiner Frau Hauptmann Katharina mit ihrer Prinzessin Margarete von den Erben Korwins und beschützt vom Bogner Alwin vom Tal einen Stopp am Fuße der Neuburg ein. Bevor sie nächste Woche schon nach Wiblingen weiterzieht. Wir hatten einen ruhigen und sehr abgelegenen Platz der angesichts der unglaublichen Trockenheit einer Wüste glich. Der Weg zur Burg war zwar beschwerlich der Markt aber wohl besucht von Händlern und Menschen und man konnte sich ins Getümmel stürzen wenn man mochte und wunderbar zurückziehen wenn man genug hatte. Wir hatten allerhand Proviant gebunkert und lebten wie die Götter in Frankreich. Opulente Frühstücke wurden gefolgt von leckeren Speisen wie Linsen mit Spätzle, Hirschgulasch mit Semmelknödel, P**e mit Couscous exotischem Dörrobst und außergewöhnlichen und gar vornehmen Leckereien wie Quarkbällchen und Soup Zanzarelli. Auch das eine oder andere Getränk, mitgebracht oder aus der Umgebung, wurde genossen. Alles in allem ein gelungenes Lager mit tollen, geduldigen Menschen die das sich eingewöhnende Prinzesschen Margarete gut ertrugen, aber auch das eine oder andere Tagwerk ungestört und erfolgreich verrichtete. So ein großes Lager hatte die Fraternitas Libertatis lange nicht, was durchaus seine Vorzüge hatte.

Großer Dank gilt allen Beteiligten und auch der Armati Equites für die Organisation einer so riesigen und doch völlig entspannten Veranstaltung. Unsere Hochachtung gilt euch.

Trotz des Regens waren heute viele wissbegierige und wirklich nette Menschen bei uns am Lager und haben interessante Fra...
26/07/2025

Trotz des Regens waren heute viele wissbegierige und wirklich nette Menschen bei uns am Lager und haben interessante Fragen zum Mittelalter gestellt. Bei uns kann man Helme ausprobieren, Schwerter in die Hand nehmen und Kettenhemden bestaunen und sehen, wie sie gefertigt wurden. So mancher machte ein erstauntes Gesicht bei dem Gewicht eines Kettenhemdes. Interessant war auch die Herstellung eines Langbogens für viele, die sowas noch nicht gesehen haben. 
So macht es Freude den Leuten das Mittelalter etwas näher bringen zu dürfen. Passend zur 750 Jahrfeier von Trillfingen.

Im Jahre des Herrn 1275 wurde Trillfingen das erste mal urkundlich erwähnt. Also just in dem Jahr in dem Jahr unserer Da...
25/07/2025

Im Jahre des Herrn 1275 wurde Trillfingen das erste mal urkundlich erwähnt. Also just in dem Jahr in dem Jahr unserer Darstellung. Offensichtlich hat der Ort also schon vorher existiert sonst wäre er nicht da und wir nicht hier. 😅🫣🤪

Die Fraternitas Libertatis lagert an diesem Wochenende noch in einem kleinen aber superschönen Markt am Rande des Ortes zum letzten Mal im Jahre 2025.

Also eilt herbei und seid Gast der netten Trillfingen bei ihrer einmaligen Feier.

#1276

Adresse

Reutlingen
72766

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