Das Heilige Römische Reich taumelt ohne mächtigen König durch die Weltgeschichte. Die starken Kaiser der Staufer, denen die Gründer der Fraternitas Libertatis treu ergeben waren, hinterlassen eine Lücke, die keiner der nachfolgenden Herrscher zu schließen vermochte. Die Fürsten dieser Zeit hatten soviel Macht wie nie, setzten durch, dass sie Könige selbst wählen dürfen, die natürlich so gewählt wu
rden dass ihre Macht nicht schwindet, wodurch die Könige eben auch zu schwach wurden so ein Riesenreich zu regieren. Der Aufschwung, die Bevölkerungsexplosion und der neue Reichtum an Wissen, Geld und Macht verursachten viele neue Probleme für die es noch keine Lösungen gab. Prägend für diese Zeit waren die großen Händler wie Marco Polo, die Entstehung der Zünfte und damit verbunden und dadurch bezeichnend eine bürgerlicher Gewinn von Macht und Reichtum. In Italien unterhielten reiche Bürger regelrechte Armeen und Händler in ganz Europa ließen ihre Handelskarawanen von Soldaten und sogar gepanzerten Edelknechten bewachen. Die weltliche Bruderschaft der Freiheit stellt eine Truppe von erfahrenen Soldaten und ihrem Tross dar, die neben der Bewachung von Städten oder Burgen eben auch die Aufgabe des Schutzes von Handelszügen zuteil wurde. Der Hauptmann Ortwin von der Hainburg versucht durch solche Kontrakte seine Familie, Freunde und andere abenteuer- und reiselustige in Lohn und Brot zu bringen. Im Gegensatz zu anderen Söldnerhaufen wollten Sie nicht schnell und kurz in Saus und Braus leben sondern ein stetiges Einkommen in Verhältnismäßig sicherer Umgebung erwirtschaften. Die Fraternitas gönnt sich den Luxus frei von Pflichten gegenüber eines Lehnsherren ein Leben in Freiheit, allerdings eben auch ohne alltägliche Rechte von Bürgern und Bewohnern einer Dorfgemeinschaft genießen zu dürfen. Um in Friedenszeiten ein Auskommen zu haben erlernten die Mitglieder Handwerke die sie außerhalb des Zugriffs durch Zünfte ausübten was bei den städtischen Konkurrenten ihre Beliebtheit nicht steigerte, dennoch hatte sie in ihrer langen Geschichte gerade Kontrakte mit der Freien Reichsstadt Reutlingen, dem württemberger Marktflecken Münsingen, aber auch adeligen Herren der Burgen von Hohenstein und Hundersingen. In Gedenken an ihren ehemaligen Herren, dem Staunen der Welt, Friedrich II. von Staufen, wählte die Fraternitas den aufrechtstehenden Löwen in den Farben der Staufer als Wappentier in der Hoffnung dass das Heilige Römische Reich wieder zu altem Glanz erstrahlen wird, stets bestrebt im Sinne des Kaisers, Gott hab ihn selig, die Welt etwas sicherer und stabiler zu machen. Heute
Die Bruderschaft der Freiheit ist stets bestrebt den Menschen etwas über unsere Vergangenheit zu vermitteln. Wir versuchen die Geschichte des Hochmittelalters zu vermitteln, aus dem wir berichten können da es bereits hinter uns liegt. Fernab aller Hollywoodklischees und ohne einseitige Romantisiererei. Aber im Gegensatz zu anderen Mittelalterdarstellergruppen haben wir eine spezielles Anliegen. Wir versuchen durch Führungen und Belebungen auf Burgen und anderen mittelalterlichen Bauwerken und Ruinen die Menschen aus deren Umfeld auf die Geschichte der Bauten aufmerksam zu machen. Wir versuchen den oft missachteten Relikten unserer Vergangenheit Leben einzuhauchen und somit nachhaltig und auf lange Sicht für ihren Erhalt zu sorgen. Wir, die Fraternitas Libertatis, dienen für Lohn und Brot selbstlos jedem Herren dem es zu dienen lohnt. Zum Aushandeln der Condottas (Söldnerkontrakte) wendet euch an den Hauptmann der Truppe Ortwin von der Hainburg ([email protected])