Menschenkinder e.V.

Menschenkinder e.V. Der Verein MENSCHENKINDER, WIR, kümmern uns um Kinder und Jugendliche deren Eltern suchtkrank oder psychisch krank sind.

Der Verein wurde 1995 als Verein "Vergessene Kinder" gegründet und arbeitet heute in den Landkreisen Reutlingen und Tübingen.

16/06/2026

Wenn wir auf Fachtagen, Veranstaltungen oder in Unternehmen erzählen, dass jedes 4. KIND in Deutschland mit einem SUCHT- oder PSYCHISCH KRANKEN ELTERNTEIL aufwächst, passiert fast immer das Gleiche:
Die Menschen können es kaum glauben, weil sie meist noch nie davon gehört haben und diese Kinder nicht sehen. Man denk es geht um Einzelfälle, um Familien in speziellen Lebenssituationen aber sicher nicht im eigenen Umfeld. 
Aber es sind die Kinder in der Nachbarschaft, im Sportverein, in der Schulklasse ihrer eigenen Kinder.

Und genau darum ist Sichtbarkeit so wichtig.
Deshalb freuen wir uns wenn unserer Bemühungen, mehr Aufmerksamkeit für dieses Thema zu erreichen, so erfolgreich sind, wie heute in unserer Stadt. Und deshalb freuen wir uns über jeden Beitrag, der geteilt wird!

Weil jedes Mal, wenn dieses Thema sichtbar wird, mehr Menschen verstehen: Diese KINDER sind überall. Und sie brauchen uns.

Wir erleben es immer wieder: Wenn die Plakate (danke der Firma ) in der ganzen Stadt hängen, dann melden sich mehr betroffene ELTERN bei uns. Mehr Familien erfahren, dass es Hilfe gibt und mehr Menschen werden aufmerksam.
Und genau so entsteht Veränderung. Erst hier in der Stadt und dann in immer größeren Kreisen - mit deiner Hilfe: Teil unsere Beiträge um diese stille Krise sichtbar zu machen, und folge uns gerne um ein Zeichen zu setzen: Wir sind viele und lassen euch nicht allein.

Als Förderverein setzen wir uns für Kinder von sucht und psychisch kranken Eltern ein, ganz konkret in unseren positiven...
12/06/2026

Als Förderverein setzen wir uns für Kinder von sucht und psychisch kranken Eltern ein, ganz konkret in unseren positiven Kinder und Jugendgruppen, in der Sensibilisierung der Gesellschaft, in der Aufklärung von Fachkräften und auch auf politischer Ebene als Sprecher des Landes Arbeitskreises Baden-Württemberg. Die Ehrung durch Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, Christine Schenderlein, ist für uns eine Bestätigung weiter dafür Sorge zu tragen, diese stille Krise mitten unter uns sichtbar zu machen!

11/06/2026

Folg uns, wenn Du auch findest, dass diese Kinder mehr Sichtbarkeit verdienen!

Das Wertvollste, das wir vom startsocial Stipendium mitnehmen, passt in keine Vitrine: die Erkenntnis, dass wir daran glaube dürfen, KINDER aus SUCHTbelasteten oder PSYCHISCH belasteten FAMILIEN eine laute Stimme zu geben! Denn sie wird gebraucht für diese Stille Krise mitten unter uns, genauso wie unsere präventive Gruppenarbeit. Nicht nur in Reutlingen und Tübingen. Überall.
Denn obwohl in Deutschland jedes 4. KIND mit einem sucht- oder psychisch kranken Elternteil aufwächst, werden diese KINDER noch immer viel zu selten gesehen. Noch immer sind präventive Angebote, jene, die als erstes gestrichen werden. Aber Prävention bedeutet nicht, Probleme zu verhindern, die vielleicht irgendwann entstehen. Prävention bedeutet, Kindern heute die Unterstützung zu geben, die sie brauchen, damit sie morgen nicht alleine mit den Folgen ihrer Kindheit kämpfen müssen.
Das Stipendium hat uns deshalb nicht nur bestätigt. Es hat uns ermutigt, größer zu denken und noch lauter für die Kinder zu werden, die selbst oft keine Stimme haben.

Wir haben keinen Preis gewonnen. Aber wir haben etwas viel Wichtigeres gewonnen: Die Gewissheit, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Und wir haben gerade erst angefangen.

05/06/2026

Die Menschenkinder im Bundeskanzleramt! Mit 24 anderen Vereinen aus ganz Deutschland gehören wir zur Bundesauswahl von startsocial e.V. und freuen uns über die Gelegenheit mehr Menschen auf das Schicksal von Kindern sucht und psychisch kranker Eltern aufmerksam zu machen. Die Preisverleihung am Dienstag wird live übertragen und am Abend in den Nachrichten von Sat1 und ProSieben ausgestrahlt. Genau da gehören diese Kinder auch hin - sie haben selbst keine Stimme und da jedes 4. (!) Kind in Deutschland so aufwächst, braucht es jeden Kanal, der die Aufmerksamkeit auf diese stille Krise mitten unter uns lenkt! Angesicht der dramatischen Kürzungen im Kinder- und Jugendbereich, dem so viele präventive Angebote zum Opfer fallen, können wir gar nicht sichtbar und laut genug sein.
Findet auch unsere 1. Vorsitzende Sabrina Pommranz!

🫶🏻 Wenn dich dieser Beitrag berührt hat, speichere ihn dir ab oder teile ihn mit jemandem, der sich darin wiederfinden k...
03/06/2026

🫶🏻 Wenn dich dieser Beitrag berührt hat, speichere ihn dir ab oder teile ihn mit jemandem, der sich darin wiederfinden könnte.

Viele KINDER aus SUCHT belasteten oder PSYCHISCH belasteten FAMILIEN wachsen mit zwei Wahrheiten gleichzeitig auf: Sie wissen, dass ihre Mutter oder ihr Vater sie liebt.
Und sie erleben trotzdem immer wieder Enttäuschung, Unsicherheit, Überforderung oder Einsamkeit.
Als Kind kannst du diesen Widerspruch nicht verstehen, du spürst nur, dass etwas fehlt.
Also versuchst du, dich anzupassen. Nicht zu viel zu sein. Zu helfen. Stark zu sein. Die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen. Und oft begleitet einen das bis ins Erwachsenenalter.
Viele erwachsene Kinder glauben heute noch, sie seien immer verantwortlich, müssten immer aufmerksam und für andere da sein - immer stark.
Dabei sind viele dieser Muster nicht ihre Persönlichkeit. Es sind Strategien, die einmal geholfen haben, mit einer schwierigen Situation zurechtzukommen.
Und vielleicht ist die wichtigste Erkenntnis: Beides darf wahr sein.
Deine Mutter oder dein Vater hat dich geliebt.
Und manches war trotzdem zu viel für ein Kind.

31/05/2026

Viele KINDER aus Familien mit SUCHT oder psychischer Krankheit entwickeln sehr früh ein feines Gespür für Stimmungen.

Sie hören am Tonfall, ob gleich Streit ausbricht.
Sie erkennen an kleinen Veränderungen, ob ein VATER oder eine MUTTER wieder konsumiert hat.
Sie scannen ständig ihre Umgebung, um vorbereitet zu sein.

Was von außen wie „besonders sensibel“ oder „reif für ihr Alter“ wirkt, ist oft etwas anderes:

Ein Überlebensmechanismus.

Denn wenn ein KIND früh lernen muss, Gefahren im eigenen Zuhause zu erkennen, lebt es in einem Zustand dauernder Wachsamkeit.

Und genau diese Wachsamkeit tragen viele von ihnen bis ins Erwachsenenleben.

Wenn dich das trifft:
Du bist nicht allein.

Und wenn du möchtest, dass mehr Menschen verstehen, was KINDER aus SUCHT- oder psychisch belasteten Familien wirklich erleben, dann hilf uns, dieses Thema sichtbar zu machen.
Folge uns und dieses Video.

26/05/2026

Wenn du das auch unglaublich findest, dann folgt uns gerne und zeig somit dass du verstehst, dass hier was gewaltig schief läuft.

Donnerstagvormittag, Beratungsstelle, 10:03 Uhr. Der Sozialarbeiter fragt: „Haben Sie Kinder?“, Haken dran, nächste Zeile. Der Moment ist vorbei. Auf dem Papier ist damit alles erledigt.
Es geht nicht um eine UNICEF-Statistik mit Platz 25 von 37 es geht darum, dass diese miese Platz im Ranking Struktur hat und ganz gewiss kein Zufall ist. Beispielsweise weil KINDER von SUCHT UND PSYCHISCH KRANKEN ELTERN im Hilfesystem oft nur abgefragt werden: gibt es welche, ja/nein, diese kleinen und jungen Menschen werden nicht als Person wahrgenommen mit ihren Ängsten, Verantwortung und Sorgen. Das System sagt faktisch: „Notiert“ aber es folgt keine automatische Weiterleitung dieser Information, kein Standard, der sicherstellt, dass irgendjemand dieses Kind aktiv sucht, anspricht, schützt.
Und nein: Das ist kein Vorwurf an die einzelnen Fachkräfte. Die meisten sind längst an der Grenze, wollen mehr tun, als die Struktur ihnen erlaubt.
Ein System, das seine Abläufe besser schützt als die Kinder, die mittendrin leben, darf sich über Platz 25 beim Kindeswohl nicht wundern. Deutschland hat sich diesen Platz hart erarbeitet.
Kinder von sucht- und psychisch kranken Eltern dürfen nicht länger Randnotiz in der Akte sein. Sie brauchen Sichtbarkeit, Sprache – und Erwachsene, die sich trauen, dieses Versagen laut zu benennen.

22/05/2026

Wir freuen uns riesig: Die MENSCHENKINDER wurden in die Bundesauswahl von aufgenommen 🎉

Für uns bedeutet das vor allem eines: Das Thema von KINDERN aus SUCHTbelasteten oder PSYCHISCH belasteten FAMILIEN bekommt eine größere Bühne.

Denn noch immer wachsen viel zu viele KINDER mit Sorgen, Verantwortung und seelischer Belastung auf, ohne dass jemand wirklich hinschaut. Und genau das muss sich ändern.

Die Teilnahme an startsocial ist für uns deshalb nicht nur eine Auszeichnung für unsere Arbeit – sondern vor allem eine Chance, noch mehr Menschen auf diese KINDER aufmerksam zu machen.

Damit sie gesehen werden.
Damit sie früher Hilfe bekommen.
Und damit endlich mehr darüber gesprochen wird.

🎈Danke an alle, die unsere Arbeit unterstützen und unsere Stimme mit größer machen.
Und wenn du uns auf diesem Weg begleiten möchtest, bleib gern hier.

17/05/2026

Es ist zum Haareraufen! Zur Schließung der Bonhoeffer Klinik, die bislang suchtkranke Kinder therapiert hat. Ab Juni gibt es nur noch 25 Plätze in ganz Deutschland aber die Gelder für Prävention werden dennoch weiter gestrichen!

3,8 Millionen KINDER.So viele wachsen in Deutschland mit einem SUCHT- oder PSYCHISCH KRANKEN Elternteil auf.Das ist nich...
06/08/2025

3,8 Millionen KINDER.
So viele wachsen in Deutschland mit einem SUCHT- oder PSYCHISCH KRANKEN Elternteil auf.
Das ist nicht „irgendeine“ Zahl.
Das heißt: Jedes 4. Kind ist betroffen.

Und wir sehen sie nicht.
Nicht im Klassenzimmer. Nicht auf dem Spielplatz. Nicht im Fußballverein.
Weil sie gelernt haben, zu funktionieren. Zu schweigen. Zu schützen.

✨ Umso wertvoller ist diese deutschlandweite Aktion von & gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium:
Sie macht diese Kinder sichtbar.
Sie sagt ihnen: Du bist nicht schuld. Du bist nicht allein. Und du darfst dir HILFE holen.
Allein dafür: von Herzen Danke. 🙏

Aber Sichtbarkeit allein reicht nicht.
Wir von MENSCHENKINDER erleben täglich, was das in der Praxis bedeutet:
Wartelisten. Fehlende Plätze. Keine dauerhafte Finanzierung.
Tausende Kinder, die auf Hilfe warten – und oft zu lange warten müssen.

🛑 Sichtbarkeit muss in Struktur münden.
In dauerhafte Finanzierung. In niedrigschwellige Angebote. In politische Priorität. Denn ohne präventive Hilfe wird jedes 3. dieser Kinder später selbst erkranken.
Wir dürfen sie nicht länger alleinlassen. Daher sind wir alle, auch in der Politik, aufgerufen nicht nur die Sichtbarkeit zu erhöhen, sondern auch konkret Hilfe anzubieten und abzusichern. Du willst uns hier in den Landkreisen Reutlingen & Tübingen unterstützen? Egal ob finanziell oder durch ehrenamtliche Unterstützung - wir freuen uns über deine Hilfe - Link zu Website ist in der Bio.

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