Gemeinde Reichenbach

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Seit 35 Jahren ein Ort für KinderHerbstfest mit Tag der offenen Tür war angesagt im Kinderhaus Sankt Paulus Reichenbach....
02/10/2026

Seit 35 Jahren ein Ort für Kinder
Herbstfest mit Tag der offenen Tür war angesagt im Kinderhaus Sankt Paulus Reichenbach. Und da die Einrichtung auch ihr 35-jähriges Jubiläum feiern konnte, stieg gleichzeitig die Geburtstagsparty. Ein großer Tag also mit vielen Attraktionen und vielen Gästen. „Stellt euch vor, drei besondere Herren sind heute da“ kündigte Kinderhausleiterin Monika Kulzer Bürgermeister Edi Hochmuth, Philipp Krug als Vertreter der Barmherzigen Brüder und Landrat Christian Schindler den Kindern an. Diese konnten sich bei der Führung durch die beiden Häuser von der Entwicklung vom kleinen Kindergarten mit 25 Kindern zur Kita mit Krippe, Kindergarten, Waldgruppe und Schulkindbetreuung, in der derzeit 188 Kinder betreut werden, überzeugen. Außerdem gaben die aufwendig gestalteten Infotafeln Aufschluss darüber, wie das Kinderhaus mit seinen 35 Mitarbeiterinnen seinen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag erfüllt. Ehrengäste entdecken die Einrichtung Und natürlich durften sich die drei Ehrengäste auch an den angebotenen Aktionen versuchen. So dürfte sich die Gattin des Landrates über einen schönen Ring gefreut haben. Ein besonderes Unikat, das dieser in der Erdgruppe unter Anleitung der Erzieherin Ulrike Reisinger angefertigt hatte. Auch das Kastanienwerfen machte den Gästen Spaß, und natürlich ließ man sich auch eine Seilbahnfahrt nicht entgehen. „Was meint ihr, wer ist älter: die Einrichtung oder der Landrat?“ Die offizielle Begrüßung eröffnete der Ehrengast, dem es eine große Freude war, dabei sein zu dürfen, mit einer Spezialfrage an die Kinder. Und bekam dazu eine schmeichelhafte Antwort: Natürlich lag das Kinderhaus zwei Jahre vorne. „Was hier geboten wird, ist einmalig.“ Der Landkreischef gratulierte der Einrichtung und zeigte sich sehr angetan von den „geheimen Räumlichkeiten“ und brachte seine Anerkennung für das zum Ausdruck, was das Kinderhauspersonal leistet. Tief beeindruckt war er von der Feststellung, dass schon Generationen der Gemeinde hier großgezogen wurden und die Einrichtung besucht haben. Viele Mamas und Papas, die er bei seinem Rundgang getroffen habe, vertrauen der Einrichtung nun ihre Kinder an. Landrat Christian Schindler würdigt die Entwicklung Der Landrat gestand dann, vor Aufregung fast vergessen zu haben zu erwähnen, dass er auf einem (Stecken-)Pferd gekommen war, mit einer „Eilpost“ des Kreistages, die er an Kinderhausleiterin Monika Kulzer als Dank für die wunderbare Arbeit überreichte. „Wie seid ihr drauf, geht’s euch gut?“ Dieser Stimmungstest von Bürgermeister Edi Hochmuth bei der Kinderschar, die sich auf dem gesamten Areal tummelte, wurde mit einem eindeutigen „Jaaa“ beantwortet. Das sagte bereits viel über die herrschende Stimmung aus. Der Bürgermeister, der selbst gerne öfter im Kinderhaus vorbeischaut, freute sich über die große Resonanz und fand Dankesworte für Kinderhausleiterin Monika Kulzer und ihr Team. Er wünschte allen einen wunderschönen Festtag. Verwaltungsleiter Philipp Krug übermittelte die Grüße der Einrichtung der Barmherzigen Brüder und freute sich darüber, dass Landrat Schindler sich die Zeit für einen Besuch genommen hatte. Er brachte seine Anerkennung für das Kinderhausteam und alle Helfer für die schöne Gestaltung dieses Tages zum Ausdruck. Nicht zuletzt richtete er einen Gruß an die Kinder und Gäste: „Schön, dass ihr alle da seid und unseren Berg belebt.“ Mit einem „Grüß Gott“ begrüßte Monika Kulzer dann die Bambini- und Kindergarde der Faschingsgesellschaft Larifari aus Diesenbach, die seit Jahren mit ihren Tanzeinlagen zu den Stammgästen beim Herbstfest zählt. „Lari Fari kann‘s, aber können die drei Männer auch tanzen?“, stellte die Kinderhausleiterin augenzwinkernd infrage. Und ob sie das konnten! Die Tanzgruppe freute sich über die drei Showtänzer beim Mitmachtanz, die keine Spielverderber waren und zu „Macarena“ eine gute Figur machten. Geburtstagsfest begeistert Groß und Klein Das Herbstfest, bei dem die Sonne mit den Kindern um die Wette strahlte, bot alles, um den vielen Gästen einen vergnüglichen Nachmittag zu bereiten. Das weitläufige Gelände bot zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten. Viele kleine Piraten kaperten „Paula“, das Piratenschiff. Die Seilbahn und der Barfußpark waren Anziehungspunkte, ebenso der Sandkasten, das Tierspurenspiel, das Rätselraten sowie viele weitere Stationen. In den Innenbereichen warteten die einzelnen Gruppen mit abwechslungsreichen, individuellen Angeboten auf. Hier konnten unter anderem Tontöpfe geformt, Igel, oder Mandalas der Jahreszeit entsprechend mit Herbstmaterialien aus der Natur gestaltet und gebastelt werden. Der Beautysalon der Feuergruppe hatte geöffnet um sich schminken oder die „Haare schön machen“ zulassen. So konnten die Kleinen sich nach Wahl beschäftigen. Natürlich kam das leibliche Wohl nicht zu kurz. Die Kuchentheke war reich bestückt, und bei Fabian, der das Kinderhaus als ehemaliger Erzieher selbst bestens kennt, standen Pommes, Currywurst und vieles Mehr zur Auswahl für den Hunger zwischendurch. Eine herbstliche Geburtstagsfeier also, die Groß und Klein begeisterte, und eine gute Visitenkarte für das Kinderhaus Sankt Paulus war.

Ein etwas anderer KonzertabendOVIGO Theater präsentiert seine Lieblingslieder aus den unterschiedlichsten MusicalsDie „U...
23/09/2026

Ein etwas anderer Konzertabend
OVIGO Theater präsentiert seine Lieblingslieder aus den unterschiedlichsten Musicals
Die „Unstillbare Gier nach Musical“ hat am frühen Sonntagabend viele Besucher in das Gemeinschaftshaus in Reichenbach gelockt. Das OVIGO Theater hatte sich mit einem Abend für Freunde des Musicals angekündigt.
Die Ursprünge des OVIGO Theaters liegen zwar in den 70er Jahren als Schulspielgruppe des Ortenburg-Gymnasiums Oberviechtach, unter dem Namen OVIGO – in Anlehnung an die Schule und den Ort – existiert das Theater aber erst seit dem Jahr 2012. Seither gastiert das Ensemble mit den unterschiedlichsten Inszenierungen auf den Bühnen der Oberpfalz, von Niederbayern und Oberfranken mit mittlerweile fast genau 1.000 Aufführungen. Allein im ersten Halbjahr 2026 zählte das Theater schon 10.000 Besucher. Seit diesem Jahr nun bringt das OVIGO Theater mit „OVIGO sings“ ein neues Format in Form von musikalischen Veranstaltungen an den Start.
Ein neues Format: „OVIGO sings“
Reichenbachs Bürgermeister Edi Hochmuth hieß die 90 Gäste im vollbesetzten Saal des Gemeinschaftshauses willkommen und versprach schon zu Beginn einen kurzweiligen Abend. Er selbst habe die Musicalsängerin Franziska von Hülst und ihren Begleiter Andreas Lehmann schon in Neunburg genießen dürfen, und dieses Duo dann sofort für einen Auftritt in Reichenbach engagiert.
„Die unstillbare Gier“ aus dem Musical „Tanz der Vampire“ war dann auch das Eröffnungslied der beiden sympathischen Künstler, bevor sie sich dem Publikum vorstellten. Franziska von Hülst kommt aus Maxhütte, sie ist ausgebildete Musicalsängerin und bereichert hauptsächlich Hochzeiten, Taufen oder auch Beerdigungen mit ihrem Gesang. Ihr singender Pianist Andreas Lehmann aus Neunburg ist Musiklehrer am Ortenburg-Gymnasium in Oberviechtach. Beide sind bekennende „Musical-Freaks“ und haben es sich zur Aufgabe gemacht, neue Musicals zu entdecken und ihre Lieblingslieder daraus dem Publikum zu präsentieren. In einem recht amüsanten Dialog der beiden wurde aber schnell klar, dass es eigentlich – bis auf einen Titel – ausschließlich die Lieblingslieder der Sopranistin sind, der Begleiter hat sich dieser Tatsache aber gerne gefügt.
Im Laufe des Abends wurde selbst dem kundigen Publikum bewusst, wie viele eher unbekannte Musicalsongs es überhaupt gibt, denn der Fokus lag nicht auf den so oft gehörten Dauerbrennern, sondern es standen Lieder aus den Musicals „Die Päpstin“, „Anastasia“, „Rebecca“, „Eiskönigin“, „Mozart“, „Phantom der Oper“, „Ghost“, „Les Miserables“ und „Come From Away“ auf dem Programm. Zu jedem Lied wurde jeweils die Geschichte dazu vorab wunderbar erklärt.
Für spontanen Applaus sorgte dabei die Beschreibung für das Lied „Monster“, geschrieben in D-Moll, bestehend aus den drei Tönen a, f, d, das die Musik des Bösen widerspiegelt.
Überrascht, wie viele Musicalsongs es gibt
Franziska von Hülst setzte bei ihren Musicalsongs Akzente mit ihrer teils zarten, dann aber wieder sehr kraftvollen Stimme, jeweils der Emotion des Liedes angepasst. Andreas Lehmann begleitete einfühlsam auf dem Piano. Als Duettpartner und auch solistisch interpretierte er so manche Passage sanft, dann wieder mit kräftiger Stimme geradeheraus und manches Mal fast ein wenig zu energiegeladen. Mit der allen bekannten Zugabe „Wenn ich tanzen will“ aus „Elisabeth“ wurde schließlich ein schöner Musicalabend abgerundet.
Vergessen darf man auch nicht das kulinarische Rundherum des Abends. Die Organisatoren verwöhnten in der Pause nicht nur mit kühlen Getränken, sondern fleißige Helfer hatten auch Wurstsalat, Nudelsalat und diversen Kuchen vorbereitet und so bestens für das leibliche Wohl ihrer Gäste gesorgt.

Eine Stätte der Herzlichkeit50 Jahre Johann-von-Gott-Werkstatt – Einrichtung der Barmherzigen Brüder feiert Jubiläum - E...
13/09/2026

Eine Stätte der Herzlichkeit
50 Jahre Johann-von-Gott-Werkstatt – Einrichtung der Barmherzigen Brüder feiert Jubiläum - Ein halbes Jahrhundert Teilhabe und Inklusion. Die Einrichtung der Barmherzigen Brüder hat vor 50 Jahren die Errichtung einer Werkstätte für Menschen mit Behinderung in die Wege geleitet. Ganz im Sinne ihres Ordensgründers Johannes von Gott, unter dessen Patronat diese steht. In lockerer Atmosphäre mit 200 Mitfeiernden würdigten vier Festredner am Donnerstagvormittag das Engagement der Barmherzigen Brüder und teilten unisono die Meinung: Die Werkstätte ist eine Erfolgsgeschichte voll Verantwortung und Menschlichkeit. Eingeleitet wurde das Jubiläum mit einem lebendigen Gottesdienst in der Klosterkirche, den Pfarrer Alois Hammerer und Diakon Werner Szörenyi mit Festprediger Frater Thomas Väth zelebrierten. Gutes tun, füreinander da sein. Teilen oder sich gegenseitig helfen, auch in der Werkstatt, das gab er den Mitfeiernden als Anregung mit auf den Weg. Ein lebendiger, fröhlicher Jubiläumsgottesdienst Zahlreiche Bewohner waren eingebunden. So wurde zum Gabengang ein Blumenkorb zum Altar gebracht für alle, die die Werkstatt geprägt haben. Ein Herz sollte die Menschlichkeit symbolisieren. Der Ständer für den Christbaum stand als Zeichen für Halt und gegenseitige Unterstützung, und eine Druckluftpumpe für Verbindung und Zusammenhalt. Brot schließlich für Gemeinschaft und Wein sollte an die Freude und Feiern erinnern, die gemeinsam geteilt wurden. In Höchstform und Festlaune animierten die Klosterspatzen mit rhythmischen Liedern zum Mitklatschen, und sorgten im Wechsel mit Katharina Mezei für eine lebendige, fröhliche Atmosphäre. Zur Feier im Paulus-Schmid-Haus hieß Elke Streubl, Verbundleiterin der WfbM, die Gäste willkommen und führte durch das Festprogramm. Vor den Grußworten und Glückwünschen der Festredner bekamen die Gäste in einem Film einen Einblick in die Bandbreite der Aufgabenfelder der Werkstatt, die sichtlich überraschte. „Das 50-jährige Bestehen der Johann-von-Gott-Werkstätte markiert einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Barmherzigen Brüder“, sprach Bezirkstagsvizepräsident Thomas Thumann von 50 Jahren Erfolgsgeschichte voller Verantwortung und Mitmenschlichkeit, und einem halben Jahrhundert Teilhabe und Perspektive. Die Einrichtung stehe fest zu ihrem Auftrag und leiste einen fundamentalen Beitrag zur Inklusion. Werkstätten ermöglichen Menschen mit Handicap eine an ihren Fähigkeiten orientierte Beschäftigung. Umso erfreulicher sei es für den Bezirk Oberpfalz, mit den Barmherzigen Brüdern einen verlässlichen Sozialpartner und Arbeitgeber an der Seite zu haben. „Ich durfte heute kennenlernen, was dieser Ort überhaupt ist. Wenn dich jemand spontan an der Hand nimmt und begleitet.“ Landrat Christian Schindler war sozusagen sprachlos über die herzliche Atmosphäre auf dem Klosterberg. Er betrachtete die Mitarbeiter, die mit viel Fachwissen tagtäglich wertvolle Arbeit leisten zum Wohl der Beschäftigten, die hier gerne arbeiten und Unterstützung finden, als das Herzstück der Werkstatt. Was der Orden geschaffen hat, sei außergewöhnlich. In großer Anerkennung dieses Engagements wünschte er der Werkstätte weiterhin viel Erfolg, damit Menschen mit Behinderung auch in Zukunft Chancen und Perspektiven bekommen. Er würde sich freuen, wenn diese wohltuende, außerordentliche Herzlichkeit, die hier beheimatet ist, auch künftig ein Maßstab ist für Reichenbach. Provinzial Frater Rudolf Knopp hatte seine Festrede Johannes von Gott gewidmet. Dessen Anliegen war es, den Menschen mit Würde zu begegnen. Auf der vielzitierten Augenhöhe. So wie die Skulptur, die ein Künstler in Spanien geschaffen hat. Sie stellt Johannes von Gott nicht als den Aktiven und den Patienten, den Armen nicht als Passiven dar. Vielmehr kooperieren beide, indem der Hilfesuchende die Richtung zeigt und von Johannes unterstützt wird. Darin sah der Provinzial auch das Ziel einer WfBM. „Ich bitte unseren Ordensvater, er möge mit unseren Mitarbeitenden sein, damit ihnen diese Unterstützung gelingt. Auf eine gute Zukunft auf Augenhöhe.“ Inklusion gelebt, lange bevor es den Begriff gab - Bürgermeister Edi Hochmuth ließ eine große Zeitspanne Revue passieren. „Wer alte Fotos vom Innenhof der Einrichtung um 1900 betrachtet, sieht Bewohner in Arbeitskleidung. Ihr Gesichtsausdruck lässt ein gewisses Selbstbewusstsein erkennen. Wer sich noch in den 2000er Jahren mit älteren Reichenbachern unterhalten hat, konnte erfahren, dass jedes Haus seinen Bewohner als Helfer hatte.“ Wie der Bürgermeister dazu ergänzen konnte, arbeitet seit zehn Jahren ein Bewohner der Einrichtung im Bauhof und hat sogar den T-Führerschein erworben. Die Erkenntnis, dass Beschäftigung für die Menschen so wichtig ist wie das tägliche Brot, und Arbeit auch Teilhabe bedeutet, gab es in Reichenbach also lange bevor der Begriff Inklusion geprägt wurde. Mit der Schaffung der Werkstatt vor 50 Jahren war sie ihrer Zeit weit voraus. „Es sind ausschließlich Menschen mit gutem Willen, die unsere Gesellschaft zusammenhalten. So wie Johannes von Gott, die Verantwortlichen, die auf dem Klosterberg etwas Großartiges geschaffen haben und die Mitarbeiter“, zeigte sich der Bürgermeister überzeugt. „Deshalb ist dieser Tag heute so wichtig und eine große Bühne für alle Menschen, die guten Willens sind.“ Natürlich fehlte es auch beim Festakt nicht an Musik, dafür sorgten Monika Bückert, Vincent Bückert und Alfred Stadler, die auch einen Oldie aus dem Jahr 1976 auf L***r hatten. Nachdem die Gäste mit einem Menü verwöhnt worden waren, war im Hofbereich zum Ausklang ein buntes, kreatives Bühnenprogramm mit vielen Mitmachaktionen geboten. Und auch an Kaffee und Kuchen fehlte es nicht an diesem wunderschönen Jubiläumstag voll Herzlichkeit und Emotionen.

12/09/2026
„Unstillbare Gier... nach Musical“ in Reichenbach  Damit kommt das OVIGO Theater am Sonntag, 20. September (18.00 Uhr) i...
02/09/2026

„Unstillbare Gier... nach Musical“ in Reichenbach

Damit kommt das OVIGO Theater am Sonntag, 20. September (18.00 Uhr) in das Gemeinschaftshaus nach Reichenbach.
Wie der Name bereits verrät, geht es um Songs aus Musicals. „Doch nicht unbedingt die Songs, die
man erwarten würde“, sagen die bekennenden Musical-Fans und bekannten OVIGO-Gesichter Franziska von Hülst und Andreas Lehmann. Sie haben deshalb den etwas anderen Konzertabend vorbereitet. Die Sängerin aus Maxhütte-Haidhof und ihr singender Pianist und Musiklehrer aus Neunburg vorm Wald entführen die
Besucher in eine Musicalwelt, abseits der großen, altbekannten Produktionen und Songs.
Die Besucher zeigten sich bei den ersten Terminen in diesem Jahr begeistert, leisten langen Applaus und erhoben sich von ihren Sitzen. „Der Fokus liegt auf unseren persönlichen Lieblings-Musicalsongs und weniger den zu oft gehörten Dauerbrennern“, sagt Franziska von Hülst. Darunter sind Songs aus Musicals wie
„Tanz der Vampire“, „Rudolf“ oder „Come From Away“. „Natürlich in einer ganz eigenen und unverwechselbaren Form“, so Pianist Andreas Lehmann, der als Musiklehrer außerdem einige launige Anekdoten aus seinem Arbeitsalltag erzählt.

Das Musikteam kommt am 20. September auf Einladung von Bürgermeister Edi Hochmuth nach Reichenbach. Tickets gibt es für 11,00 € (8,50 € ermäßigt). Die Tickets gibt es über ovigo-theater.de, OK-Ticket oder die
bekannten Vorverkaufsstellen.

Kreative Leute sind gefragtGemeinden Reichenbach und Walderbach zeichnen Absolventen aus Ein ganz besonderer Termin – da...
31/07/2026

Kreative Leute sind gefragt
Gemeinden Reichenbach und Walderbach zeichnen Absolventen aus
Ein ganz besonderer Termin – darin waren sich die Gemeindeoberhäupter der Regentalgemeinden Walderbach und Reichenbach, Michael Schwarzfischer und Edi Hochmuth, einig. Durften sie doch eine stattliche Anzahl an Absolventen für hervorragende Abschlussergebnisse ehren und auszeichnen. Die VG-Gemeinden hatten alle Einserschüler zu einem Empfang und anschließender Feier in das Gemeinschaftshaus Reichenbach eingeladen, um mit ihnen auf ihre außergewöhnlichen Leistungen anzustoßen.
„Wir haben alles aufgeboten, was Rang und Namen hat, um zu zeigen, dass wir richtig stolz auf euch sind“, gab Hochmuth mit Blick auf die Gäste beider Gemeinden zu verstehen. „Ihr seid weltoffen und was heute an den Schulen geschieht und geboten wird, macht sprachlos. Darauf könnte man im Blick zurück direkt neidisch werden“, nannte er als ein Beispiel von vielen die locker und cool gestalteten Abschlussfeiern mit kerniger Rockmusik. „Ihr habt viel geschafft, jetzt schaut euch um in der Welt, sammelt Erfahrungen und kommt nach einer guten Ausbildung vielleicht wieder zurück. Kreative Leute sind gefragt“, warb er.
Auch Bürgermeister Michael Schwarzfischer fand in seiner Gratulation anerkennende Worte und wünschte den jungen Leuten alles Gute für den nächsten Abschnitt. „Wenn ihr feststellt, dass ihr euch vielleicht nicht wohlfühlt, dann traut euch einen anderen Weg einzuschlagen, um dann den Beruf zu ergreifen, der euch Spaß macht.“ Den einen oder anderen werde es sicher in die weite Welt verschlagen, vermutete er, um dann zu appellieren: „Vergesst bitte eure Wurzeln nicht. Wir würden uns freuen, euch nach guter Ausbildung wieder in unseren schönen Regentalgemeinden begrüßen zu können“.
Mit der Verleihung einer Urkunde und einem kleinen Präsent würdigten die Bürgermeister mit guten Wünschen für die Zukunft die großartigen Leistungen der Anwesenden, die damit auch eine gute Werbung für die Regentalgemeinden sind. „Vielleicht sehen wir uns nochmal beim nächsten Schritt“, hoffte Schwarzfischer und lud gemeinsam mit seinem Amtskollegen Edi Hochmuth noch zum Verweilen und einem Austausch untereinander ein. Den entsprechenden Rahmen hatten die Bürgermeistergattinnen Annette Schwarzfischer und Karin Hochmuth geschaffen und für die Feier Häppchen vorbereitet.

Gemeinde Walderbach
Michael Drexler: FOS/BOS 1,50
Rebecca Huber: Realschulabschluss 1,45
Jenny Menath: Erzieherin 1,80
Michaela Pielmeier: OTH Amberg-Weiden, Studium Bachelorprüfung 1,40
Stefan Strahl: Maschinenbautechniker 1,043
Lena Schwarzfischer: Realschulabschluss, 1,45

Gemeinde Reichenbach
Elias Deinhardt: Abitur 1,50
Magdalena Ederer: Realschulabschluss 1,45
Marie-Theres Maurer: Abitur 1,40
Pia Süß: Realschulabschluss 1,45
Varetsia Vasylysa: Abitur 1,60
Martin Weigl: OTH Studium 1,40

Ein gelungenes WerkDas neue Schützenheim von Hubertus Reichenbach erhält am Wochenende den SegenDer Schützenverein Huber...
16/07/2026

Ein gelungenes Werk
Das neue Schützenheim von Hubertus Reichenbach erhält am Wochenende den Segen
Der Schützenverein Hubertus Reichenbach wurde am 6. Januar 1955 gegründet. Hauptinitiator war damals Wilhelm Zankl. Heimatlos geworden, haben die Schützen im Jahr 2020 nach gründlicher Überlegung den Beschluss getroffen, sich mit dem Neubau eines Vereinsheims ein eigenes Domizil zu schaffen und damit sozusagen ihre Zukunft zu untermauern. Schließlich ging es um „Sein oder Nichtsein“. Hauptinitiator und Organisator diesmal – (k)ein Zufall – Wilhelm Zankl, Enkel des Gründers und seit März 2000 Schützenmeister mit Traditionsbewusstsein, Begeisterung für den Schießsport, Mut und starkem Rückhalt im Verein. Kein einfaches Unterfangen, das war allen klar. Aber wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg. Gemeinsam ein Zuhause geschaffen Auf jeden Fall steckt viel Herzblut in diesem Bauprojekt. Was sich auch darin zeigt, dass die gesamte Bauphase akribisch dokumentiert wurde, und ein „Bautagebuch“ entstehen ließ, das so beginnt: „Endlich geht es los.“ Nach langer Genehmigungszeit konnte am Valentinstag (14. Februar 2023) mit den Aushubarbeiten begonnen werden. In den Monaten März bis Mai wurden die Vorbereitungen für Wasser und Strom getroffen, und der Hang gesichert. „Das Fundament ist gelegt.“ Zu Johanni war es dann so weit, das Fundament zu legen. Viele Helfer legten an zwei Wochenenden dazu Hand an. „Die Außenmauer steht.“ Von Juli bis Anfang August waren die Wochenenden reserviert für die Erstellung des Rohbaus und das Betonieren der Stützen. „Es geht in die Höhe.“ Nachdem der Bau Woche für Woche wuchs, kristallisierte sich auch die beeindruckende Dimension des neuen Heimes heraus. Alles war nur möglich, weil zahlreiche Helfer bei Wind und Wetter am Werk waren. „Unser Schützenheim hat ein Dach, wir feiern Richtfest.“ Mit Siebenmeilenstiefeln ging es im August weiter mit dem Setzen des Dachstuhls. Ein Bautagebuch voller Meilensteine Am 29. September wurde Richtfest gefeiert. „Es ist ein guter, alter Brauch, und nebenbei recht lustig auch, dass man ein Richtfest dann begeht, wenn erst einmal der Dachstuhl steht.“ Schützenmeister Willi Zankl konnte dazu zahlreichen Helfern danken, „den Firmen, der Gemeinde und der Politik und jenen allen, die mitgeholfen haben, darf ein kräftiges Hoch erschallen“. Die Böllergruppe schoss dazu einen Salut, und es gab Spanferkelbraten. „Für den Winter gerüstet“: Oktober/November 2023: Der Rohbau wird winterfest gemacht, Fenster und Bautüren gesetzt, Kanal und Wasserleitung verlegt. Pünktlich zum ersten Frost ist alles erledigt. Januar/Februar 2024: „Der Innenausbau läuft auf Hochtouren.“ Eine Herausforderung, die es zu bewältigen gab: einen großen Leimbinder an Ort und Stelle zu bringen. Die Profilrahmen stellen für die Profi-Helfer aus dem Verein kein Problem dar. „Es geht voran – innen und außen.“ Aufgrund des milden Winters konnte parallel dazu die Gasleitung verlegt und das Vordach errichtet werden. Im April beginnen die Arbeiten an der Haustechnik, gleichzeitig wird an verschiedenen anderen Gewerken gearbeitet, wie etwa am Pflaster. Im Juli ging es weiter mit der Installation der Beleuchtung und dem Setzen der Natursteinmauer. „Schluss mit kalten Füßen“. Die Monate August und September standen im Zeichen der Verlegung der Fußbodenheizung. „Fliesen, so weit das Auge reicht“ – in den ersten beiden Monaten des neuen Jahres arbeiteten die Fliesenleger auf Hochtouren, und die Deckenarbeiten gingen voran.

Fast 7.000 Stunden Eigenleistung
Farbe zieht ein ins Schützenheim. Die einzelnen Räume erhielten ihren Anstrich, und auch die Schießstände wurden montiert. Um Ostern herum kamen die ersten Möbel, die Küche wird eingebaut. „Wir hauen auf den Putz.“ Ein Großteil aller Arbeiten konnte von Vereinsmitgliedern in Eigenleistung erbracht werden. Eine Ausnahme: der Außenputz für die Fassade, dazu rollte eine Putzerkolonne an. „Wir biegen langsam in die Zielgerade ein.“ Auf der Baustelle herrscht reger Betrieb. Die Trennwände sind eingezogen, Schränke aufgebaut. Die Zeit drängt, da bis Ende Juli das alte Schützenheim geräumt werden muss, und alle Schützenutensilien „umziehen“ müssen. Am 31. August 2025 war es dann so weit, der Schießbetrieb im neuen Heim konnte starten. „Der erste Schuss gebührt unserem Schützenmeister“, darin waren sich alle einig. Zahlreiche Mitglieder, Freunde und Gönner hatten sich zu diesem denkwürdigen Ereignis eingefunden, das mit der Versteigerung des ersten symbolischen Schusses einherging. Fünf Höchstbieter spendeten jeweils eine Summe von 250 Euro, der Betrag wurde zur Hälfte an die Kinderkrebshilfe gespendet, die andere Hälfte ging an den Schützenverein. An den Wochenenden im September/Oktober wurden noch einmal viele Arbeitskräfte mobilisiert. Pünktlich zur kalten Jahreszeit konnte der neue Holzofen eingebaut werden. Im Frühjahr dieses Jahres schließlich bildeten Malerarbeiten den Abschluss für ein Gemeinschaftswerk, für das durch 78 unterschiedliche Helfer nachweislich 6.983 Stunden erbracht wurden. Da nicht alle Helfer ihre Stunden dokumentiert haben, liegt die „Dunkelziffer“ noch weitaus höher. Allein die von Vorstandsmitgliedern erbrachten Stunden liegen bei 2.176. Viele Hände haben also dazu beigetragen, eine Idee, einen großen Wunsch Realität werden zu lassen – ein einladendes Vereinsheim, barrierefrei, behindertengerecht, (Inklusion wird großgeschrieben im Verein), funktionell, mit modernsten Luftdruckständen (Schießständen), Umkleide- und Aufenthaltsräumen. Kurz gesagt, eine neue Heimat zu schaffen, die am kommenden Wochenende im Rahmen des zweitägigen Festes, das unter der Schirmherrschaft von MdB Martina Englhardt-Kopf und Ehrenmitglied Heinz Lichtenwald steht, den Segen erhält.

Ein Feuerwehrauto für die DrachenkidsGroßes Geschenk für kleine Drachen – Kinderfeuerwehr Reichenbach feiert Zehnjährige...
10/07/2026

Ein Feuerwehrauto für die Drachenkids
Großes Geschenk für kleine Drachen – Kinderfeuerwehr Reichenbach feiert Zehnjähriges
Reichenbach. (cp) Als eine der ersten Kinderfeuerwehren des Landkreises konnten die Drachenkids der Feuerwehr Reichenbach nun bereits ihr zehnjähriges Jubiläum feiern. Ein großer Tag also und ein Fest, das sie wohl nicht vergessen werden, durften sich die feuerwehrbegeisterten Jungs und Mädels doch über ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk freuen. Seit der Gründung im Jahr 2016 haben die jungen Feuerwehrbegeisterten im Alter von sechs bis zwölf Jahren mit viel Engagement und Freude an zahlreichen Aktivitäten teilgenommen und dabei wichtige Kenntnisse im Brandschutz und der Ersten Hilfe erworben. Nun ging mit dem eigenen Feuerwehrauto ein Traum für sie in Erfüllung, der Feuerwehr noch mehr erlebbar macht. Und dem Drachenkidsteam ermöglicht die Anschaffung, die Ausbildung noch praxisnäher und spannender zu gestalten. Klar, dass die „Übergabe“ von den Drachenkids mit Spannung erwartet wurde. Anna Mezei eröffnete als Vorsitzende die Jubiläumsfeier und übergab das Wort dann an Kerstin Winkler, der Leiterin des Drachenkidsteams, die mit ihrer Helfergruppe für die Organisation und den Bau des Einsatzfahrzeuges zuständig war. „Wir feiern heute unseren zehnten Geburtstag, und das soll gebührend gefeiert werden.“ Selbst in Feierlaune, aber im Bewusstsein, dass es diese Nachwuchsfeuerwehr ohne bestimmte Leute nicht geben würde, rief sie Rosi Fries, Corina Nerl und Simone Fischer zu sich, die als Dankeschön für ihre Arbeit von ihren Schützlingen jeweils eine Rose und einen Herzluftballon überreicht bekamen. Die Drachenkids können in Zukunft in eigener Uniform üben, die sie als persönliches Geburtstagsgeschenk erhielten. Zu Gast bei dieser Geburtstagsparty waren auch Bürgermeister Edi Hochmuth und Roswitha Meier vom Fachbereich Kinderfeuerwehr, die den Kids herzlich gratulierte und sich bei allen bedankte, die den Mut und die Idee zur Gründung der Kinderfeuerwehr gefunden hatten. Mit der „Enthüllung“ fiel dann der Startschuss, oder sollte man besser sagen, hieß es: „Wasser Marsch“ für das Kinderfeuerwehrfest mit jeder Menge Spielstationen. Die Geburtstagsfeier der Drachenkids ging dann nahtlos über in das Sommernachtsfest der „Großen“. Für die musikalische Unterhaltung sorgten dabei die Torries.

Entspannte Atmosphäre am RegenJohannifeier ohne Feuer: Reichenbacher Burschen lassen Vernunft waltenWeithin zu sehende, ...
29/06/2026

Entspannte Atmosphäre am Regen
Johannifeier ohne Feuer: Reichenbacher Burschen lassen Vernunft walten
Weithin zu sehende, lodernde Flammen gen Himmel und Scharen von Gästen, die fasziniert das Spektakel verfolgten. So ist man es gewohnt, wenn der Burschenverein Reichenbach zu seiner Johannifeier einlädt. Nicht so in diesem Jahr. Die momentane, extreme Hitze machte einen Strich durch die Rechnung. Die Burschen entschlossen sich, kein Risiko einzugehen, und das Sonnwendfeuer nicht zu entflammen. Auch wenn natürlich alles darauf wartete, dass der perfekt angerichtete Holzstoß bei Einbruch der Dunkelheit entzündet wird – die Besucher trugen die Entscheidung mit, kein Risiko einzugehen, sondern Vernunft walten zu lassen. Als Burschenvorstand Xaver Höcherl die vielen Gäste willkommen hieß und dies bekannt gab, zeigten die Gäste dafür Verständnis. Außerdem bot die Anlage am Regen neben Musik, bester Versorgung, einem Festzelt und einer Bar noch viel mehr. Sowohl Feuer als auch Wasser haben bekanntlich eine große Anziehungskraft. In diesem Fall verfehlte der Regenfluß seine charakteristische Ausstrahlung nicht. Die Bänke an lauschigen Plätzen, Sitzsteine und Schaukeln wurden gerne genutzt, um den Zauber dieser wunderschönen Mitsommernacht umgeben von Natur zu genießen.

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Bodensteiner Str 1
Reichenbach
93189

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