Ich sehe was, was du nicht siehst

Ich sehe was, was du nicht siehst Ein Fotoprojekt mit Geflüchteten in Regensburg. Mit Einwegkameras zeigen sie uns ihren Alltag, ihre Umwelt, was ihnen wichtig ist.

Die Titelseiten der Zeitungen sind heutzutage voller Bildern von Flüchtlingen, die versuchen nach Deutschland zu kommen oder bereits angekommen sind: Fotos von Wartenden an Bahnhöfen, in Zügen, vor Essens- und Kleiderausgaben. Das ist die Sichtweise von Deutschland und der Welt auf die Flüchtlinge, wie sie tagtäglich in den Medien gezeigt wird. Mit dem Fotoprojekt sollte ein Perspektivenwechsel er

möglicht werden, der den Flüchtlingen selbst Raum gibt, uns ihren Alltag zu zeigen und uns ihre ersten Eindrücke von Deutschland durch ihre Augen sehen zu lassen. Ganz nach dem Motto „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Hierfür wurden an Flüchtlinge in der Regensburger Erstaufnahmeeinrichtung Einwegkameras verteilt, mit denen sie Augenblicke aus ihrem Alltag in der Notunterkunft festhalten konnten. Weitere Motive waren ihre Lieblingsplätze in Regensburg, was ihnen Kraft gibt und was für sie typisch Deutsch ist. Außerdem konnten sich die TeilnehmerInnen unseres Projekts mithilfe eines Fragebogens dazu äußern, was sie mit ihren Bilder gerne ausdrücken möchten, was ihr größter Wunsch und was Deutschland für sie ist. Einige der beeindruckendsten Bilder werden ab 13. Dezember im Historischen Museum im Rahmen der Ausstellung „Tanzende Giraffe und blaue Katze“ zu sehen sein.

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Regensburg

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