17/02/2026
Gegen den AfD-Infostand im Stadtnorden!
Diesen Donnerstag (19. Februar) will die Regensburger AfD am Nachmittag einen „Infostand“ aufbauen. Vor dem Nahversorgungszentrum nahe der Endhaltestelle der Buslinie 1 „Pommernstraße“ wollen die AfD-Stadtratskandidat*innen ihre menschenverachtenden Positionen und ihre verheerenden Vorschläge für die Kommunalpolitik unter die Leute bringen.
Dass die AfD sich ausgerechnet im Regensburger Norden breit machen will, ist kein Zufall. In der Konradsiedlung und rund um die Berliner Straße erzielte die extrem rechte Partei bei den letzten Wahlen Höchstergebnisse. Dass ausgerechnet im Wahllokal „Grundschule für Vielfalt und Toleranz“ Höchstwerte für die AfD ausgezählt wurden, geisterte nach diversen Wahlen durch die Presse. Dass besagte Schule als „Hans-Herrmann-Schule“ noch bis 2015 nach dem SS-Mitglied und Nazi-Bürgermeister benannt war, scheint hingegen fast vergessen.
Die AfD sucht sich gezeilt Stadtviertel, die von sozialer Ungleichheit, Armut und Strukturschwäche betroffen sind. Dort will sie ihre Erzählung von der „Partei der kleinen Mannes“ verbreiten und marginalisierte Gruppen gegeneinander ausspielen. Warum das Quatsch ist und welche (Kommunal-)politik die AfD tatsächlich verfolgt, könnt ihr in unseren diesjährigen „KEIN KREUZ DER AFD“-Flyern lesen, die wir vor Ort verteilen werden.
Kommt am Donnerstag dem 19. Februar ab 14:30 zur Gegenkundgebung nahe der Bushaltestelle „Pommernstraße“. Zeigen wir gemeinsam, dass es in Regensburg keine Komfortzone für extrem rechte Hetze geben darf – weder im Norden noch anderswo!