27/04/2026
Nach 14 Jahren als erster Vorsitzender des Bürgervereins tritt Stepan Arndt auf der Jahreshauptversammlung nicht mehr zur Wiederwahl an. Als neuen Vorsitzenden wählen die Mitglieder Ronny Söllner.
Bei seinem Rückblick auf das Vereinsjahr schaute Vorsitzender Stephan Arndt unter anderem auf den Tag des Bieres, die Beteiligung am Ölpumperfest, das Pizza-Backen für Kinder, das erste Open-Air Kino und die Kirchweih mit dem Entenrennen. Weiter galt der Blick auf die Eisspende für die Kinder und am AWO-Seniorenzentrum sowie das Aufhängen der Äpfel an den Geburtsbaum. Gestaltet wurde die Kalte Kirchweih mit Livemusik und Handwerkermarkt sowie der Weihnachtsbaum am Marktplatz geschmückt. Erstellt und verkauft wurde der Jahreskalender und die Weihnachtsfahrt führte nach Leipzig.
„Wir haben viel auf die Beine gestellt“ fasste der Vorsitzende abschließend zusammen. Bei seinem Rückblick sah Arndt nicht nur einzelne Veranstaltungen oder Termine. Er sah vor allem das, was den Bürgerverein wirklich ausmacht – ein starkes Miteinander. Seinem Namen wurde der Bürgerverein auch im vergangenen Jahr gerecht. Durch die Veranstaltungen, die kulturellen Beiträge und die Aktivitäten habe der Verein mit seinen Mitgliedern das Ortsleben sichtbar bereichert. Ob im kulturellen Bereich, bei gemeinsamen Festen oder bei Projekten für die Gemeinschaft seien genau das die Momente, was den Verein ausmacht: Menschen kommen zusammen, helfen zusammen und verbringen eine gemeinsame Zeit. Dabei dürfe man nicht vergessen, dass hinter jeder Veranstaltung viele Stunden Arbeit, Planung, Organisation, Auf- und Abbau stehen. Daher erschien es ihm wichtig an alle Dank zu sagen, die sich einbringen und Verantwortung übernehmen.
Bei seinem Rückblick auf das vergangene Jahr bezog er auch seine Zeit als Vorsitzender ein. In dieser Zeit habe man gemeinsam viel erlebt, aber auch Herausforderungen gemeinsam gemeistert. Besonders in Erinnerung sei ihm dabei die Corona-Hilfsaktion geblieben.
Arndt sah das Amt des ersten Vorsitzenden mehr als nur eine Aufgabe. Es war eine Erfahrung, die ihn geprägt habe. Es sei ihm nicht leichtgefallen, das Amt des ersten Vorsitzenden abzugeben. Doch zeigte er sich überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt sei. Denn der Bürgerverein lebe davon, dass Verantwortung weitergegeben wird, neue Ideen entstehen und sich neue Menschen einbringen. „Es war mir eine Ehre, dieses Amt ausführen zu dürfen“, schloss er seine Ausführungen.
Schatzmeister Martin Sommer listete die Einnahmen und Ausgaben auf. Den Mitgliederstand bezifferte er mit 101. Weiter informierte er, dass 23 Äpfel am Geburtsbaum hängen.
Zügig und einvernehmlich gestaltete sich die Wahl zur Vorstandschaft. Als neuen ersten Vorsitzenden wählten die Mitglieder Ronny Söllner. Ihm zur Seite wurden als zweite Vorsitzende Martin Sommer und Luke Commandeur gewählt. Weiter wurden gewählt als Schatzmeister Alexandra Sommer, als Schriftführer Andrea Ernst und als Beisitzer Stephan Arndt, Manfred Amschler, Doris Poperl, Otto Schardt, Jessica Kneidl, Tom Dobner, Jasmin Gäbelein. Als Kassenprüfer wurden bestimmt Sabine Schwenzfeier und Jochen Körner.
Nach der Wahl würdigte Martin Sommer die Verdienste von Stephan Arndt als Vorsitzender und sagte Dank für all die Veranstaltungen und Aktionen. 14 Jahre stand er als Vorsitzender dem Bürgerverein vor. Für seine Verdienste wurde Arndt zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Als erste Amtshandlung drückte Vorsitzender Söllner Mitgliedern den Dank für ihre vorhergehende Tätigkeit und den Einsatz für den Bürgerverein mit einem Präsent aus: Otto Schardt-2.Vorsitzender bis 2026, Manfred Amschler-2.Vorsitzender bis 2026, Clarissa Arndt -Beisitzer bis 2026, Jessica Kneidl - Management Bücherbox.
Vorsitzender Söllner wünschte sich bei der Jugend mehr Interesse für den Bürgerverein und stellte den Aufruf „Jetzt mal unter uns“ der Versammlung vor. Sich einbringen und engagieren könne man sich in der Kulturgruppe und der Baugruppe als auch in der Geselligkeit, Jugend und Öffentlichkeitsarbeit.
Zur Sprache wurde das Entenrennen zur Kirchweih gebracht. Um dieses fortführen zu können, seien Investitionen notwendig. Diese stimmten die Mitglieder zu.
Letztlich stellte Söllner die Frage in den Raum „Was machen wir in Zukunft?“ Als nächste Veranstaltung nannte er am 14. Juni das Literatur-Café, sowie weitere bereits geplante Aktionen für das Jahr 2026.
Bericht und Bild: Thomas Micheel (Vielen Dank!))