Neuapostolisches Sozial- und Bildungswerk e.V.

Neuapostolisches Sozial- und Bildungswerk e.V. Das Neuapostolische Sozial- und Bildungswerk e.V. (NAK-SBW e.V.) Der Grundgedanke ist Hilfe zur Selbsthilfe.

ist ein gemeinnütziger Verein mit sozialen Projekten, arbeitet in intensiver Nähe zur Neuapostolischen Kirche und versteht sich als Diakonie.

05/06/2026

Am kommenden Samstag, 06.06.2026 findet um 11 Uhr die diesjährige Mitgliederversammlung des Neuapostolischen Sozial- und...
04/06/2026

Am kommenden Samstag, 06.06.2026 findet um 11 Uhr die diesjährige Mitgliederversammlung des Neuapostolischen Sozial- und Bildungswerk e.V. im SBW-Zentrum Recklinghausen-Suderwich, Langobardenstraße 11 , 45665 Recklinghausen statt.

Wir laden alle Mitglieder herzlich zur Teilnahme an der Versammlung ein und bitten um vorherige Anmeldung unter 02361-5823786.

Weitere Infos zur Versammlung findet Ihr auf unserer Website www.nak-sbw.de

04.06.2026 - MK - Foto: KI generiert mit chatGPT

Wissen / Haushalt –  Umweltfreundliche Putzmittel – vier sind genug!  Verzichte auf die chemische Keule! Du hältst deine...
04/06/2026

Wissen / Haushalt – Umweltfreundliche Putzmittel – vier sind genug!

Verzichte auf die chemische Keule! Du hältst deine Wohnung auch ohne Spezialreiniger oder Desinfektionsmittel sauber. Seife und Allzweckreiniger reichen im Kampf gegen Viren aus. Aggressive Reinigungsmittel können deiner Gesundheit schaden und sind nicht umweltfreundlich.
Konservierende Zusätze und Duftstoffe braucht es nicht. Sie können sogar deine Haut oder Atemwege reizen und Allergien auslösen.

(1) Und das sind die vier, die du eigentlich nur benötigst:

> Scheuermittel oder Kratzschwamm gegen härtnäckigen Schmutz oder Verkrustung
> Essigreiniger (bzw. Essenz) oder Zitronensäure gegen Kalkablagerung oder Urinstein
> ein neutraler Allzweckreiniger für die meisten Oberflächen (Fußboden Fenster etc.)
> Handspülmittel reinigt Geschirr und ersetzt manchmal den Allzweckreiniger.

(2) Das „Putzwerkzeug“

Bei Einsatz des passenden Putzwerkzeugs reicht es oft aus, weniger Putzmittel zu verwenden als vom Hersteller angegeben.

Je nach den zu reinigenden Gegenständen/Flächen benutzt du Bürsten, Mikrofasertücher oder Edelstahlschwämme (die aber nur auf kratzfesten Oberflächen).

Für glänzende, polierte, beschichtete Oberflächen (Kunststoff, Marmor, Plexiglas) kann sogar das Mikrofasertuch zu hart sein. Hier nimmst du einen weichen Lappen.
Manche Hersteller geben dazu Hinweise. Vorsichtshalber machst du einen Versuch an unauffälliger Stelle.

Für Spiegel und Fenster reichen klares Wasser und der Einsatz von Abzieher und einem trockenen, sauberen Mikrofasertuch. Putzmittel machen hier leicht Streifen und Schlieren. Bei fettiger Verschmutzung gibst du einen Spritzer Allzweckreiniger ins Putzwasser.

(3) Effektives Keim-Killen – aber umweltfreundlich!

> Putzlappen mehrmals wöchentlich wechseln und bei 60 °C waschen.
> Putzlappen immer gut trocknen lassen.
> Du verwendest unterschiedliche Putzlappen für Spülbecken, Toilette, Boden, Fenster….
> Lichtschalter, Türklinken, Handläufe regelmäßig mit Wasser + Allzweckreiniger abwischen.
> Abfalleimer häufig leeren. Ab und zu auswischen verhindert Keim-Paradies!
> Denk an die „vergessenen Orte“ (Kühlschrank u.a.) und verwende Allzweckreiniger.
> Täglich mehrfaches (Stoß-)Lüften vermeidet Schimmelbildung.

(4) Desinfektionsmittel – ja, aber…

… nur im Ausnahmefall in deinem Haushalt. Vielleicht, wenn jemand ansteckend krank ist.
Dein Arzt oder Apotheker empfiehlt dir dann das richtige Mittel und gibt Hinweise zur Anwendung.
In Haushaltsreinigern sind Desinfektionsmittel zu niedrig dosiert. Evtl. werden empfindliche Bakterien unschädlich gemacht, aber widerstandsfähigen Keime bleiben.
Ansonsten gilt: Viele Desinfektionsmitteln strapazieren die Haut und fördern Allergien.
Sie bekämpfen nicht nur krankmachende, sondern auch gesundheitlich unbedenkliche Bakterien. Die jedoch brauchst du, um deine Abwehrkräfte zu stärken.
Zudem sind die meisten Desinfektionsmittel nur schwer biologisch abbaubar.

Quelle: Verbraucherzentrale

Beitrag auf unserer Webseite
Text und Foto: W.W. / Canva

Wissen: Kunststoff-Recycling Zukunft der Kunststoffwirtschaft in Gefahr (Teil 1)Der Krieg im Nahen Osten wirkt sich auch...
03/06/2026

Wissen: Kunststoff-Recycling

Zukunft der Kunststoffwirtschaft in Gefahr (Teil 1)

Der Krieg im Nahen Osten wirkt sich auch auf Deutschland aus. Das Öl wird knapper, die Preise steigen stetig. Das hat Folgen für die Kunststoff-Recyclingindustrie, denn die braucht immense Mengen für die Verarbeitung. Während die Europäische Union ab 2030 weitere Mindestrezyklatquoten für verschiedene Produktgruppen einführen will, gehen gleichzeitig Recyclingkapazitäten verloren. In einer Serie wollen wir ab heute versuchen, in mehreren Folgen hinter diese Problematik zu schauen.

Die Verbände der Kunststoffindustrie und der Recyclingwirtschaft warnten im vergangenen Mai in einem Brandbrief vor einem tiefgreifenden Strukturbruch und fordern von der EU-Politik entschlossenes Handeln. In ihrem gemeinsamen Brief an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und weitere Spitzenvertreter der EU haben 28 Branchenverbände und Unternehmen deshalb sechs strategische Empfehlungen für eine robustere und wettbewerbsfähige Kunststoff-Wertschöpfungskette vorgelegt.
Die Unterzeichner – darunter europäische Verbände und nationale Branchenorganisationen – sprechen von einem „entscheidenden Moment“ für die Zukunft der Kunststoffwirtschaft in Europa. Ohne schnelle Eingriffe drohten weitere Produktionsrückgänge, Insolvenzen und ein Verlust von Arbeitsplätzen. Jahrzehntelange Investitionen in Innovation und Kreislaufwirtschaft stünden auf dem Spiel, heißt es.

Produktion sinkt dramatisch

Die Lage ist dramatisch: Zwischen 2018 und 2022 schrumpfte nach Angaben der Branchenverbände die Kunststoffproduktion in Europa um 13,3 Prozent, 2023 folgte ein weiteres Minus von 8,3 Prozent. Damit droht die Produktion bald auf das Niveau des Jahres 2000 zurückzufallen, während der Verbrauch von Polymeren weiter steigt. Parallel zum Produktionsrückgang gerät auch das Recycling unter Druck. Seit Anfang 2023 gingen nach Branchenangaben fast eine Million Tonnen Recyclingkapazität durch Werksschließungen verloren.

Die Ursachen

Als Hauptursachen nennt die Branche massiv gestiegene Energiekosten, rechtliche Unsicherheit, Zersplitterung von Vorschriften und zunehmenden Wettbewerbsdruck durch günstige Importe. Hinzu kommt ein hoher Verwaltungsaufwand bei Genehmigungen und Nachweisen. „Der drohende Verlust von Standorten ist längst keine abstrakte Gefahr mehr, sondern bereits Realität“, so die Organisationen. Jüngste Stilllegungen bei Vynova, Grupo Antolin und Veolia verdeutlichen die Tragweite.

Neue Verordnung kommt

In wenigen Monaten, am 12. August 2026, steht die Kunststoff-Branche in Europa vor einer rigorosen Umwälzung: An dem Tag greift die am 11. Februar 2025 in Kraft getretene neue Verordnung der Europäischen Union (EU) für Verpackungen und Verpackungsabfälle). Diese Verordnung soll den Verpackungsverbrauch reduzieren, Recyclingfähigkeit verbessern und Kreislaufwirtschaft fördern, inklusive Mindestquoten für Rezyklate: Ab 1. Januar 2030 sind es 30 Prozent bei kontaktempfindlichen Verpackungen mit PET als Hauptbestandteil, ab 2040 in derselben Kategorie gar 50 Prozent.
Einweggetränkeflaschen aus Kunststoff müssen ab 2030 einen Anteil von 30 Prozent Rezyklaten (aufweisen, ab 2040 sogar 65 Prozent. Nach dem Willen der EU soll die PPWR die Nachfrage nach Rezyklat als Sekundärrohstoff (lies bitte unten) steigern - und so den Bedarf an fossilen Rohstoffen verringern, Treibhausgas-Emissionen minimieren sowie Kreislauffähigkeit von Kunststoffen verbessern.

Was ist ein Rezyklat?

In einer zunehmend nachhaltig ausgerichteten Welt spielen Recycling und die Wiederverwendung von Materialien eine Schlüsselrolle. Kunststoff-Rezyklate bieten dabei eine nachhaltige Alternative zu Neuwaren. Im Bereich der Kunststoffe handelt es sich bei Rezyklat um wiederverwertetes Material wie PE (Polyethylen), PP (Polypropylen) oder PET (Polyethylenterephthalat), das bereits von Haushalten oder Gewerbetreibenden einmal entsorgt wurde und nun erneut für die Herstellung neuer Produkte verwendet wird.

Kunststoffe sind überall

Kunststoff ist omnipräsent - von Badezimmer bis Backpapier, von Kleidung über Computer bis Kosmetika, nicht zu vergessen der Elektronik- und Mobilitätssektor. Weltweit werden jährlich etwa 431 Millionen Tonnen Kunststoff produziert, davon mehr als ein Drittel in China, 55 Millionen Tonnen in Europa und 13 Millionen Tonnen in Deutschland. Die Abfall-Folgen: Kunststoffpartikel selbst auf dem Himalaya und mehr als 150 Millionen Tonnen Plastikmüll landen in den Meeren.

Diese Serie wird fortgesetzt.

Quelle (https://www.dbu.de/news/dbu-mehr-kunststoff-recycling-sichert-klimaschutz-und-wirtschaftsstandort/

Beitrag auf unserer Webseite
Text: H.J.
Foto: Pixabay/Canva

Gesunde Ernährung - Ernährung beim SportGesunde Ernährung als Sportler Zu kaum einem Thema wie „die richtige Ernährung b...
02/06/2026

Gesunde Ernährung - Ernährung beim Sport

Gesunde Ernährung als Sportler

Zu kaum einem Thema wie „die richtige Ernährung bei sportlicher Betätigung“ gibt es so viele Tipps und hartnäckige Mythen: „Um Muskeln aufzubauen musst du Proteinshakes trinken“, „ohne isotonische Getränke kannst du dein Ausdauer-Training nicht durchhalten“, „veganes Essen macht leistungsschwach“ …um nur einige zu nennen. Zudem kursieren noch zahlreiche selbsternannte Ernährungsexperten durch die sozialen Medien, so dass oft nur maximale Verwirrung übrig bleibt.

Das SBW will hier klären, was es mit den Empfehlungen auf sich hat und etwas Licht in den Ernährungs-Dschungel bringen. Es stimmt schon einmal, dass sportliche Aktivität den Körper anders herausfordert, als die alltäglichen Bewegungsmuster dies tun würden, somit sollte die Energie- und Nährstoffzufuhr angepasst werden.
Dabei gibt es leider keine Pauschal-Empfehlung, denn Trainingsumfang, Sportart und die Trainingsintensität spielen ebenso eine Rolle, wie individuelle Faktoren, z.B. Muskelmasse, Alter, Geschlecht usw. Also sollte man wissen, welche Ernährungsbausteine welche Aufgaben und Funktionen haben, um seine Ernährung anpassen zu können.

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate liefern Energie und können als Treibstoff bezeichnet werden: Sie ermöglichen Geschwindigkeit und konstante Leistung. Allerdings sind die körpereigenen Speicher, selbst bei gut trainierten Sportlern, begrenzt. Deshalb sollten die Kohlenhydratspeicher aufgefüllt sein, um die Leistung stabil zu halten. Drei bis zehn Gramm pro Körpergewicht und Tag werden sporternährungswissenschaftlich empfohlen. Dabei ist es besonders nach dem Training sinnvoll, die Speicher wieder aufzufüllen, um die Regeneration zu verbessern.

Will man abnehmen, statt die sportliche Leistung auf einem konstanten Niveau zu halten, sollte man nach dem Sport eher zwei bis drei Stunden auf Kohlenhydrate verzichten.

Fett

Fette sind wichtig für unsere Ernährung und besonders bei niedrigen und moderaten Bewegungsmodalitäten wirksam. So kann eine High-Fat-Diät bei intensiver Belastung eher leistungsmindernd wirken, vor allem, wenn die Kohlenhydratverfügbarkeit eingeschränkt ist. Empfohlen wird hier eine Fettzufuhr von ca. 20 Prozent der Gesamtenergiemenge. Hier sollte auf hochwertige Fette aus pflanzlichen Ölen, Nüssen oder auch Fisch, Wert gelegt werden.

Proteine

Proteine helfen, die Spuren zu reparieren, welche das Training angerichtet hat. „Sie liefern die Bausteine für Muskulatur, Enzyme und hormonelle Prozesse und sind entscheidend für Regeneration und Anpassung“ (Quelle: Deutsche Sporthochschule Köln, 18.05.2026). Die Empfehlung für sportlich aktive Menschen liegt bei 1,2 bis 2,0 Gramm Protein pro Tag und pro Körpergewicht. Die Proteine sollten über den ganzen Tag verteilt aufgenommen und mit dem Training kombiniert werden. Ein kurzer schneller Griff zum Proteinshake bringt wenig Nutzen, wenn das Training und die sonstige Energiezufuhr nicht angepasst werden.

Flüssigkeiten

Ein Flüssigkeitsmangel führt sehr schnell zu Leistungseinbußen. Also lautet die Empfehlung: Gut hydratisiert in den Wettkampf oder das Training starten. Bei längeren Sporteinheiten von mehr als 90 Minuten sollte auch zwischen den Einheiten Flüssigkeit aufgenommen werden. Getränke mit Natrium und Kohlenhydraten helfen besonders schnell den Energie- und Elektrolyteverlust wieder auszugleichen. Die Sporthochschule Köln empfiehlt hier einen Mix aus zwei Teilen Wasser, einem Teil Apfelsaft und eine Messerspitze Salz. So kann das teure isotonische Getränk im Supermarktregal bleiben.

Vitamine und Mineralstoffe spielen eine große Rolle für Knochengesundheit, Blutbildung und den Stoffwechsel. Hier sollte aber ein individueller Check des Blutbildes beim Mediziner vorgenommen werden, statt blind von der Werbung angepriesene Supplements einzunehmen.

Das gleiche gilt für alle anderen Nahrungsergänzungsmittel, welche große Versprechungen hinsichtlich der Leistungssteigerung machen und letztendlich oft mehr Risiken bergen, als dass sie tatsächlich nutzen.

Die Ernährung als Sportler ist also kein starres Regelwerk, sondern beginnt mit dem Wissen um die einzelnen Ernährungsbausteine und den Lebensmitteln welche diese enthalten. Wer sich damit beschäftigt, lernt auch bewusster mit dem eigenen Körper umzugehen, egal ob als Profi- oder Hobby-Sportler:in.

Quellen: Deutsche Sporthochschule Köln, 18.05.2026 und Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., Positionspapiere der Arbeitsgruppe Sporternährung

Beitrag auf unserer Webseite
Text: S.D.L.
Foto: Pixabay/Canva

Das kleine „e“ auf Getränken und Verpackungen  Wer genau hinschaut, entdeckt auf vielen Flaschenetiketten oder Verpackun...
28/05/2026

Das kleine „e“ auf Getränken und Verpackungen

Wer genau hinschaut, entdeckt auf vielen Flaschenetiketten oder Verpackungen ein kleines Zeichen hinter der Mengenangabe, zum Beispiel: „500 ml ℮“ oder „1 kg ℮“

Dieses sogenannte „kleine e“ ist ein europäisches Kennzeichen für Fertigpackungen. Es sieht aus wie ein kleines stilisiertes „e“ und hat eine wichtige Bedeutung für Verbraucher und Hersteller.

Was bedeutet das Zeichen?


Das kleine „e“ zeigt an: Die angegebene Füllmenge wurde nach europäischen Vorschriften kontrolliert und entspricht im Durchschnitt der angegebenen Menge.
Das bedeutet jedoch nicht, dass jede einzelne Flasche oder Verpackung exakt die gleiche Menge enthalten muss. Kleine technische Abweichungen sind bei der Abfüllung erlaubt.
Steht beispielsweise auf einer Getränkeflasche „1 Liter ℮“, kann die tatsächliche Menge geringfügig schwanken. Entscheidend ist, dass bestimmte gesetzliche Vorgaben eingehalten werden.
Der Hersteller muss sicherstellen, dass…
> die durchschnittliche Füllmenge aller Packungen mindestens der angegebenen Menge entspricht,
> nur sehr wenige Packungen etwas weniger enthalten,
> starke Unterfüllungen praktisch ausgeschlossen sind.

Das Zeichen ist eine Art: Qualitätskennzeichen, Kontrollsymbol und zugleich eine Vereinfachung für den Warenhandel innerhalb Europas. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet dies mehr Sicherheit und Vertrauen beim Einkauf.

Woher stammt das Zeichen?

Das kleine „e“ hat die Europäische Gemeinschaft eingeführt. Damit sollte der Handel zwischen den europäischen Ländern erleichtert werden. Einheitliche Vorschriften sorgen dafür, dass Produkte einfacher in verschiedenen Staaten verkauft werden können, ohne dass überall unterschiedliche Kontrollen notwendig sind. Grundlage dafür sind europäische Richtlinien für Fertigpackungen.

Wer kontrolliert die Einhaltung?

Die Hersteller sind verpflichtet, genaue Mess- und Kontrollverfahren einzusetzen.
In Deutschland wird die Einhaltung der Vorschriften unter anderem überwacht durch Eichämter, die Lebensmittelüberwachung sowie zuständige Behörden der Bundesländer.

Warum ist das für Hersteller wichtig?

Mit dem „e“-Zeichen können Produkte leichter im europäischen Binnenmarkt gehandelt werden. Zusätzliche nationale Mengenprüfungen sind dadurch meist nicht erforderlich. Das spart Aufwand und erleichtert den europaweiten Vertrieb.

Typische Beispiele aus dem Alltag

Das kleine „e“ findet man auf vielen Produkten, zum Beispiel:

> Milch: „1 L ℮“

> Joghurt: „500 g ℮“

> Saftflaschen: „0,75 L ℮“

> Waschmittel: „20 WL ℮“ (Waschladungen)

Häufiges Missverständnis

Viele Menschen halten das kleine „e“ irrtümlich für ein Umweltzeichen, einen Recyclinghinweis oder ein Energiesymbol. Das stimmt jedoch nicht. Das Zeichen bezieht sich ausschließlich auf die Kontrolle der Füllmenge.

Offiziell wird es häufig auch bezeichnet als „EWG-Zeichen“ oder „Eichzeichen für Fertigpackungen“.

Das kleine Symbol wirkt unscheinbar, steht aber für ein europaweit geregeltes Kontrollsystem und sorgt im Alltag für mehr Transparenz und Verbraucherschutz.

28.05.2026 – Hans Jürgen Eicher (Quelle: https://t1p.de/1zkhg / Foto: ww)

Kartoffel-Spinat-Gratin mit Knoblauch und Käse  Leicht  /  zubereitet in 30 min  /  Kochzeit: 60 min  /  kostet pro Port...
27/05/2026

Kartoffel-Spinat-Gratin mit Knoblauch und Käse

Leicht / zubereitet in 30 min / Kochzeit: 60 min / kostet pro Portion 1,80 €

Zutaten für 2 Portionen

0,5 kg Kartoffeln
150 g frischen Spinat (alternativ: Tiefkühl-Blattspinat
1 Knoblauchzehe
25 g Butter
125 ml Sahne
50 g Käse gerieben
Salz + Pfeffer

Zubereitung

> Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden.
> Frischen Spinat waschen und abtropfen lassen.
> Knoblauchzehen schälen und fein hacken.
> Pfanne Butter in der Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen, Knoblauch hinzufügen und kurz anbraten.
> Spinat in die Pfanne geben und unter Rühren ca. 3 Minuten dünsten, bis er zusammenfällt.
> In einer Schüssel Sahne, geriebenen Käse, eine Prise Salz und Pfeffer verrühren.
> Eine Auflaufform mit etwas Butter einfetten.
> Die Hälfte der Kartoffelscheiben gleichmäßig in der Form verteilen.
> Den gedünsteten Spinat und Knoblauch über die Kartoffeln schichten.
> Die restlichen Kartoffelscheiben darauf schichten und mit der Sahne-Käse-Mischung übergießen.
> Das Gratin im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 60 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.
> Vor dem Servieren das Gratin etwas abkühlen lassen, damit es fest wird.


27.05.2026 – Renate Wegener (Quelle: aldi-Rezept / Foto: RW))

Gesunde Ernährung beim Wandern und CampenTeil 2 – Ernährungstipps für CamperSommerzeit ist Urlaubszeit – und zelten und ...
26/05/2026

Gesunde Ernährung beim Wandern und Campen
Teil 2 – Ernährungstipps für Camper

Sommerzeit ist Urlaubszeit – und zelten und campen wird immer beliebter. Die große Frage ist dann: Was essen wir dann? Lieber nicht Dosenravioli, Tütensuppen oder teure Outdoor-Fertiggerichten, denn auch im Freien kannst du tolle Mahlzeiten kochen. Wir zeigen dir, worauf es beim Camping-Essen ankommt.

Wenn du mit dem Wohnmobil unterwegs bist, hast du natürlich mehr Möglichkeiten als wenn du mit dem Zelt unterwegs bist. Doch auch da kannst du leckeres und gesundes Essen zubereiten. Dabei hilft dir der Spirituskocher. Der Vorteil gegenüber dem Gaskocher ist, dass du keine speziellen Kartuschen benötigst. Brennspiritus gibt’s in allen Baumärkten, Drogerien und Supermärkten vielerorts in Europa. Da du nur eine Flamme zur Verfügung hast, ist das richtige Timing alles. Wenn du z. B. Nudeln kochst, kannst du den Topf nach 5 Minuten vom Feuer nehmen und lässt die Nudeln gar ziehen. Noch unkomplizierter ist Bulgur oder Couscous, das übergießt du nur kurz mit kochendem Wasser.

Und das brauchst du dringend, außer dem Campingkocher:
Dosenöffner, Schneidbrett und Messer, Pfanne und/oder Topf, Kochlöffel und Pfannenwender, Teller und Besteck, Schüssel, Becher, Spülmittel, Spültuch, Geschirrtuch, Müllbeutel, Küchenpapier, Kühlbox mit Akku, Grill (Gas, Elektro, Kohle).

Lebensmittel zum Mitnehmen:
Überlege dir grob, was du kochen möchtest und besorge die trockenen Lebensmittel wie Brot, Reis, Nudeln, Linsen zu Hause. In der Urlaubsregion könnte es unter Umständen wesentlich teurer sein. Besorge dir ebenso haltbare Lebensmittel wie stückige Tomaten, Bohnen in der Dose, etc.

Ähnlich ist es bei frischem Obst. Besorge dir Obst was länger haltbar ist, wie Äpfel, Bananen, Knoblauch, Möhren, Tomaten, Zwiebeln, Paprika. Dörrobst ist eine gute Möglichkeit, um Müsli, Porridge oder Ähnliches zuzubereiten. Statt frischer Kräuter kannst du getrocknete Kräuter verwenden.

Hier sind ein paar praktische Zutaten zum Mitnehmen:
Genügend Wasser, Essig, Ketchup, Senf, Öl, H-Milch oder Pflanzendrink, haltbares Brot wie Knäcke, Pumpernickel, abgepacktes Brot, Getreide Produkte wie Bulgur, Couscous, Haferflocken, Nudeln, Reis, getrocknete Linsen, Brühwürfel, Gewürze, Obst und Gemüse, haltbare Sorten, Dauerwurst, Hartkäse, Konserven wie Tomaten, Mais, Bohnen, Thunfisch. Am Urlaubsort kannst du deine Vorräte ergänzen mit frischem Gemüse und Obst, Fisch oder Fleisch.

Was kann ich beim Campen kochen:
Du brauchst Lebensmittel mit kurzer Gardauer wie Linsen, Bulgur und Couscous oder Nudeln. Außerdem bieten sich Eintöpfe, Suppen und One-Pot-Gerichte an. Wenn grillen erlaubt ist, kannst du deinen Fisch, das Fleisch, Gemüse und sogar Früchte auf dem Grill zubereiten. Wenn du eine Feuerstelle machen darfst, kannst du Folienkartoffeln zubereiten. Einfach die Kartoffeln in Alufolie einwickeln und in der Glut 40 Minuten garen.

Quelle: Gesundes Camping-Essen - einfache Tipps und Rezepte

Beitrag auf unserer Webseite
Text: E.Z.
Foto: Pixabay/Canva

Adresse

LangobardenStr. 11
Recklinghausen
45665

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