Neuapostolisches Sozial- und Bildungswerk e.V.

Neuapostolisches Sozial- und Bildungswerk e.V. Das Neuapostolische Sozial- und Bildungswerk e.V. (NAK-SBW e.V.) Der Grundgedanke ist Hilfe zur Selbsthilfe.

ist ein gemeinnütziger Verein mit sozialen Projekten, arbeitet in intensiver Nähe zur Neuapostolischen Kirche und versteht sich als Diakonie.

31/08/2026

21/08/2026
In eigener Sache: Sommerzeit – FerienzeitDie Sommerferien sind eine Zeit der Erholung und des Genusses. Sie bieten die M...
14/08/2026

In eigener Sache: Sommerzeit – Ferienzeit

Die Sommerferien sind eine Zeit der Erholung und des Genusses. Sie bieten die Möglichkeit, den Alltag hinter sich zu lassen oder neue Orte zu entdecken. Ob zu Hause oder auf Reisen, die Ferienzeit ist eine Gelegenheit, gemeinsame Zeit zu verbringen oder einfach mal abzuschalten.

Nicht jeder fährt in den Sommerferien in den Urlaub, oder kann es aus finanziellen Gründen nicht – aber das heißt nicht, dass der Sommer langweilig sein muss! Ganz im Gegenteil: Auch zuhause kannst du eine unvergessliche Zeit erleben, wenn du dich auf kleine Abenteuer, kreative Ideen und entspannte Momente einlässt. Hier kommen einige Tipps, die du in den Ferien machen kannst, ohne verreisen zu müssen – allein, mit Freunden oder Familie.

Picknick im Park
Einfach, günstig und super schön: Schnapp dir eine Decke, Snacks, kalte Drinks und deine Lieblingsmenschen. Ob im Stadtpark oder auf einer Wiese am Stadtrand – draußen schmeckt alles besser.

Wasserbomben-Battle
Wenn es richtig heiß ist, gibt’s kaum was Lustigeres als eine Wasserschlacht. Ob mit Wasserbomben, Eimern oder einfach dem Gartenschlauch – nass werden ist erlaubt, Lachen garantiert!

Open-Air-Kino Zuhause
Baue dir dein eigenes Outdoor-Kino mit einem Laptop, einer Leinwand (z. B. ein helles Bettlaken) und Popcorn. Filme unter dem Sternenhimmel? Mega Sommerfeeling!

Fahrradtour mit Ziel
Such dir ein Ziel aus – einen See, ein Café, einen Aussichtspunkt – und fahr mit dem Rad los. Mach unterwegs Fotos, hör Musik oder gönn dir ein Eis zur Belohnung.

Sternschnuppen gucken
Im August ist Perseiden-Zeit – das heißt: viele Sternschnuppen! Schnapp dir eine Decke, leg dich auf den Rücken und schau in den Nachthimmel. Wünsche nicht vergessen!

Dein eigenes Mini-Festival
Entwerfe es mit Freund:innen im Garten oder auf dem Balkon. Die Idee für dein eigenes kleines Festival ist geboren. Lichterketten, Musik, Snacks und vielleicht ein Motto – z. B. „Tropical Vibes“ oder „Retro 90s“ sorgen für weitere Stimmung.

Stadtrallye mit Freund:innen
Erstelle eine kreative Stadtrallye mit kleinen Aufgaben, Fotochallenges oder Rätseln. Ihr könnt euch gegenseitig überraschen oder Teams bilden – der Spaßfaktor ist hoch!

Koch- oder Backchallenge
Schnapp dir ein Rezept, das du noch nie probiert hast – ob Sushi, Sommerrollen oder Erdbeertorte. Noch cooler mit einer kleinen „Wer kocht’s besser?“-Challenge mit Geschwistern oder Freunden. Warum nicht?

Offline
Auch eine gute Ferienidee: Einen Ferientag offline verbringen. Challenge dich selbst: 24 Stunden ohne Handy, TikTok & Co. Stattdessen: Brettspiele, Gespräche, Musik hören oder draußen chillen. Klingt krass – fühlt sich aber erstaunlich gut an!

Es gibt noch viele weitere gute Ideen und Tipps, die man in den Sommerferien umsetzen kann. Überrascht euch selbst! Es wird mit Sicherheit dann ein schöner Sommer werden.

Übrigens
Auch in der SBW-Redaktion stehen im August die Telefone still und werden die Laptops und Handys nicht gebraucht. Unsere ehrenamtlichen Redakteure:innen brauchen auch ihren Urlaub.
Wir „lesen“ uns dann erst wieder am Dienstag, 1. September – schöne Ferien!

Beitrag auf unserer Webseite
Autor: H.J.
Foto: Pixabay/Canva

Wissen - Ewigkeits-Chemikalien“ belasten unser TrinkwasserSie verschmutzen nicht nur dauerhaft Wasser und Boden, sondern...
13/08/2026

Wissen - Ewigkeits-Chemikalien“ belasten unser Trinkwasser

Sie verschmutzen nicht nur dauerhaft Wasser und Boden, sondern reichern sich über die Nahrung und verbrauchernahe Produkte auch in Mensch und Tier an: Fluorchemikalien (Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen, kurz PFAS). Laut Bundesamt für Risikobewertung werden diese Chemikalien hauptsächlich über Lebensmittel und das Trinkwasser aufgenommen.

Weitere
Quellen sind die Außen- und Innenraumluft, Hausstaub und der Kontakt mit Verbraucherprodukten. PFAS sind extrem stabil und werden daher als „Ewigkeits-Chemikalien“ bezeichnet. Sie sind biologisch nicht abbaubar und reichern sich daher in der Umwelt, in Mensch und Tier immer weiter an. Das trifft auf Industrieländer wie Deutschland zu, und selbst in den entlegensten Regionen dieser Erde wurden diese Chemikalien schon nachgewiesen.

Bisher ist nur von einem kleinen Teil der PFAS bekannt, welche gesundheitlichen Schäden sie bewirken können. Oftmals werden sie von Mensch und Tier nur langsam abgebaut und ausgeschieden. Durch die langsame Ausscheidung können sich die Chemikalien außerdem weiter im Körper anreichern.

Studien an größeren Bevölkerungsgruppen weisen darauf hin, dass bestimmte PFAS die Leber, das Hormon- und Immunsystem schädigen und den Fettstoffwechsel stören, die Wirkung von Impfungen verschlechtern, ein geringeres Geburtsgewicht zur Folge haben, die Fruchtbarkeit verringern oder sogar Krebs erzeugen können.

Die Verbraucherzentrale NRW hält die Beschränkung von PFAS als Gruppe für dringend erforderlich, unter anderem, weil alle der deutschlandweit mehr als 1.000 untersuchten Kinder mit bestimmten PFAS belastet waren. Ein erheblicher Teil der Kinder wies so hohe Blutwerte auf, dass eine Gesundheitsgefährdung nicht mehr sicher ausgeschlossen werden kann. Als mögliche Ursachen wurden in dieser Studie unter anderem Muttermilch, kontaminiertes Trinkwasser und Imprägniersprays identifiziert.

Verbote einzelner PFAS führten in der Vergangenheit dazu, dass diese durch andere, bisher nicht regulierte PFAS ersetzt wurden. Es würde zu lange dauern, tausend Einzelsubstanzen in Bezug auf ihre Umwelt- und Gesundheitswirkung sowie Kombinationseffekte zu bewerten und jede einzeln gesetzlich zu beschränken. Allen PFAS gemeinsam ist ihre extreme Stabilität in der
Umwelt. Daher ist es notwendig, den Einsatz der gesamten Stoffgruppe zu beschränken.

Wo in Deutschland PFAS hergestellt oder verwendet werden, sind Boden und Wasser und auch die Menschen häufig mit PFAS belastet. Jedes Jahr, in dem die Substanzen weiter im großen Umfang genutzt werden dürfen, bedeutet eine noch größere Belastung von Mensch und Umwelt mit „Ewigkeits-Chemikalien“.

Quelle: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelthaushalt/produkte/ewigkeitschemikalien-pfas-wo-sie-stecken-warum-sie-problematisch-sind81811

Beitrag auf unserer Webseite
Autor: HJ
Foto: Pixabay/Canva

Auskommen mit dem EinkommenGasanschluss kündigen - welche Kosten entstehen? Wenn Haushalte ihre alte Gasheizung durch Wä...
12/08/2026

Auskommen mit dem Einkommen
Gasanschluss kündigen - welche Kosten entstehen?

Wenn Haushalte ihre alte Gasheizung durch Wärmepumpe oder Fernwärme ersetzen, wird der Gasanschluss überflüssig. Doch was passiert nach der Kündigung? Und dürfen Netzbetreiber Kosten für die Stilllegung des Anschlusses verlangen? Die Verbraucherzentrale klärt auf

Das Wichtigste in Kürze:
..Wenn du einen Gasanschluss kündigst, sollte der Netzbetreiber entscheiden, was mit dem Anschluss passiert.
..Er kann pausiert, stillgelegt oder zurückgebaut werden. Ein erstes Gericht hat nun entschieden, dass du dafür nicht bezahlen musst.
..Fordert dein Netzbetreiber Geld fürs Pausieren, Stilllegen oder Zurückbauen, dann lass dich im Zweifel rechtlich beraten!

Verbraucher:innen berichten zunehmend, dass Gasnetzbetreiber nach der Kündigung des Anschlusses für dessen Stilllegung oder Rückbau hohe Kosten verlangen – teilweise im drei- bis vierstelligen Bereich. Gleichzeitig zeigen Beispiele: In anderen Netzgebieten wird dies kostenlos angeboten. Das sorgt für Verunsicherung. Tatsächlich ist die Rechtslage derzeit noch nicht abschließend geklärt.

Wie kündige ich richtig?
..Gasliefervertrag beim Gaslieferanten kündigen. Beachte die vertraglichen Laufzeiten, oft bis zu 24 Monate.
..Messstellenvertrag beim Messstellenbetreiber kündigen. Das ist nur notwendig, wenn über den Messstellenbetrieb ein separater Vertrag zustande gekommen ist. Im Regelfall ist er Teil des Liefervertrags, einem so genannten kombinierten Vertrag.
..Netzanschlussvertrag beim Gasnetzbetreiber kündigen. Hierbei gibt es in der Regel eine Frist von einem Monat zum Monatsende.

Wichtig: Ein Sonderkündigungsrecht des Gasliefervertrags besteht grundsätzlich nicht, nur weil du auf ein anderes Heizsystem umsteigst. Darum solltest du den Umstieg entsprechend vorausschauend planen.

Was passiert nach der Kündigung?

Nach der Kündigung solltest du dem Netzbetreiber die Entscheidung überlassen, wie mit dem Anschluss weiter verfahren wird. Es sei denn, du hast ganz konkrete Vorstellungen, die du umgesetzt haben möchtest. Dies kann dann allerdings zu Kosten führen, wenn du mit dem Netzbetreiber ein ganz bestimmtes Vorgehen vereinbarst.

Es gibt drei typische Möglichkeiten:

1. Inaktiver Anschluss ("Pausieren")

...Anschluss bleibt erhalten und betriebsbereit ..Gas kann später wieder genutzt werden
...Jährliche "Vorhaltepauschale" möglich

2. Stilllegung (Trennung)
..Anschluss wird außer Betrieb genommen ..Hauptabsperreinrichtung in der Straße wird geschlossen, Messeinrichtungen werden ausgebaut ..Gasleitungen werden aus Sicherheitsgründen entgast ..Leitungen bleiben im Boden ..Wiederanschluss ist gegebenenfalls möglich.

3. Rückbau ..Anschluss wird vollständig entfernt ..Gasleitung wird von der allgemeinen Versorgungsleitung abgetrennt und Netzanschlussleitungen sowie Anlagenteile werden entfernt ..Neue Versorgung nur mit komplett neuem Anschluss möglich ..Durch Erdarbeiten aufwändig und teuer. Der Rückbau ist die teuerste Variante, da die Leitungen nicht nur stillgelegt, sondern aufwändig aus dem Boden entfernt werden müssen.

Entstehen Kosten oder nicht?

Die Frage ist noch nicht abschließend geklärt. Es gibt keine eindeutige gesetzliche Regelung und unterschiedliche Auffassungen. Allerdings stärkt eine erste Gerichtsentscheidung individuelle Verbraucherrechte.

Das Oberlandesgericht (OLG) Oldenburg hat mit Urteil vom 5. Dezember 2025 (Az. 6 UKl 2/25) entschieden: Die Stilllegung eines Anschlusses ist keine "Änderung" im Sinne der gesetzlichen Regelung (§ 9 NDAV). Damit fehlt die gesetzliche Grundlage für Kostenforderungen. Das heißt, dass Kosten für die Stilllegung nach diesem Urteil ohne vertragliche Vereinbarung nicht an Verbraucher:innen weitergegeben werden dürfen. Geklagt hat die Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Der betroffene Gasnetzbetreiber möchte die Entscheidung nicht hinnehmen und hat Revision gegen das Urteil eingelegt. Nun muss der Bundesgerichtshof (BGH) entscheiden. Erst dann liegt eine höchstrichterliche Rechtsprechung zu der Thematik vor. Auch die Schlichtungsstelle Energie sieht keine rechtliche Basis, um Verbraucher:innen die Kosten pauschal aufzuerlegen.

Anders kann es sein, wenn bereits beim Anschluss ans Gasnetz mit dem Anbieter individuell vertraglich geregelt wurde, wer die Kosten für eine Stilllegung oder den Rückbau trägt.

(Quelle: Verbraucherzentrale Niedersachsen)

Beitrag auf unserer Webseite
Autor: HJ
Bilder: Pixabay/Canva

Gesunde Ernährung – Sekundäre PflanzenstoffeWelche sekundären Pflanzenstoffe gibt es?Die Welt der sekundären Pflanzensto...
11/08/2026

Gesunde Ernährung – Sekundäre Pflanzenstoffe

Welche sekundären Pflanzenstoffe gibt es?
Die Welt der sekundären Pflanzenstoffe ist vielfältig und bunt. Sie dienen der Pflanze als Abwehrstoff oder Lockmittel. Einige Bitterstoffe schützen die Pflanze vor Fraßfeinden, vor Schädlingen oder auch Krankheiten. Ihre Farb- und Duftstoffe locken Insekten und Vögel an, um die Verbreitung und Vermehrung der Pflanze zu fördern.

Auch wir können die natürlichen Farbstoffe nicht übersehen. Ihr habt euch sicher schon gewundert über die kräftige blau-violette Färbung von Heidelbeeren, Kirschen, roten Trauben, Rotkohl, Radicchio oder Auberginen sind. Da sind die Anthocyane für verantwortlich.

In den Medien hört man immer wieder von Polyphenolen, zu deren Gruppen diese Lebensmittel gehören. Dagegen das Orange von Möhren, Kürbis oder
Aprikosen, oder auch das Rot von Tomaten und Paprika ist auf Carotinoide zurückzuführen. Sie stecken oft in Randschichten und unter der Schale, ein Grund Äpfel nicht zu schälen. Beachte, dass einige hitzeempfindlich sind. Sie können durch Kochen vollständig zerstört werden.

Giftige sekundäre Pflanzenstoffe
Die meisten sekundären Pflanzenstoffe sind wichtig für unsere Gesundheit. Jedoch gibt es einige wenige, die schädlich sind, wie z. B. die Alkaloide Solanin und Caconin.

Kartoffelkeime und grüne Stellen an den Kartoffeln schmecken bitter und können zu Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen führen. Diese Stellen solltest du deswegen entfernen.

Ebenso gesundheitsschädlich wirkt die Vorstufe von Blausäure. Sie kommt in Bittermandeln, Limabohnen, den Kernen von Steinobst und Zitrusfrüchten sowie Leinsamen vor. Die giftige Blausäure wird durch Einweichen oder Erhitzen freigesetzt. Deswegen solltest du das Koch- und Einweichwasser nicht weiter verwenden und möglichst höchstens 15 g Leinsamen, etwa 1 bis 2 Esslöffel pro Mahlzeit essen.

In Hülsenfrüchten befinden sich Proteine, die den Sauerstofftransport im Blut stören und zu Verdauungsproblemen führen können. Durch Erhitzen werden diese fast vollständig zerstört. Rohe Bohnen enthalten das giftige Lektin Phasin. Gegarte Bohnen sind aber ungefährlich. Wichtig ist nur, dass du die Bohnen 30 Minuten erhitzt und das Kochwasser entsorgst.

Wirkungen von sekundären Pflanzenstoffen
Carotinoide: Karotten, Tomaten, Paprika, grünes Gemüse wie Spinat, Grünkohl, Grapefruit, Aprikosen, Melonen, Kürbis - beugen Krebs vor, schützen die Zellen, stärken das Immunsystem, senken den Cholesterinspiegel.

Saponine: Hülsenfrüchte, Soja, Hafer, Spargel - Krebsvorbeugend und senken den
Cholesterinspiegel.

Phystosterine: Nüsse, Sonnenblumenkerne, Sesam, Soja, Hülsenfrüchte - krebsvorbeugend, senken
den Cholesterinspiegel, gegen Bakterien, Pilze und Viren, stärken das Immunsystem.

Glucosinolate: Alle Kohlarten, Rettich, Radieschen, Kresse, Senf – gegen Krebs, Bakterien, Pilze
und Viren und senken den Cholesterinspiegel.

Flavonoide: Äpfel, Birnen, Trauben, Kirschen, Beeren, Zwiebeln, Auberginen, Grünkohl, Soja, grüner und schwarzer Tee – gegen Krebs, Bakterien, Pilze und Viren, Blutgerinnseln, schützen die Zellen, entzündungshemmend, stärken das Immunsystem, regulieren Blutdruck und Blutzuckerspiegel.

Quelle: NDR - Ernährungsdocs

Beitrag auf unserer Webseite
Text: E.Z.
Foto: Pixabay/Canva

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Recklinghausen
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