Stiftung Haus Oberschlesien

Stiftung Haus Oberschlesien Die Stiftung wurde am Barbaratag 1970 gegründet. Stifter ist die Landsmannschaft der Oberschlesier (Bundesverband). Tagungsräume verfügbar.

Sie arbeitet im Geiste der Völkerverständigung unter dem Motto: „Erbe erhalten - Europa gestalten“. Anfragen unter [email protected] oder unter (02102) 965 256

MEDIENMITTELUNG Ratingen, 15. März 2026 Oberschlesien verbindet: Kooperation zur jüdischen Geschichte geplantJüdischer K...
15/03/2026

MEDIENMITTELUNG

Ratingen, 15. März 2026

Oberschlesien verbindet: Kooperation zur jüdischen Geschichte geplant
Jüdischer Kulturverein „Schalom“ Ratingen und Stiftung Haus Oberschlesien loten gemeinsame Projekte aus

Ratingen. Der jüdische Kulturverein „Schalom“ Ratingen und die Stiftung Haus Oberschlesien wollen künftig enger zusammenarbeiten. Ein erstes Gespräch zwischen dem Vorsitzenden des Kulturvereins, Vlad Ilstein, und dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Sebastian Wladarz, hat nun mögliche gemeinsame Projekte ausgelotet. Anlass für den Austausch ist unter anderem der 70. Todestag des bedeutenden jüdischen Rabbiners Leo Baeck.

Gemeinsame Projekte in Planung

Nach den Vorstellungen beider Seiten könnte eine Kooperation dazu beitragen, sowohl jüdische Kultur als auch die Geschichte Oberschlesiens in Ratingen stärker sichtbar zu machen. „Eine Zusammenarbeit macht aus vielerlei Hinsicht Sinn“, sagt Sebastian Wladarz. Es gebe zahlreiche thematische Überschneidungen. So wird unter anderem über Konzert- und Podiumsveranstaltungen im Oktogon der Stiftung Haus Oberschlesien nachgedacht. Auch im Museum könnte das Thema jüdisches Leben in Oberschlesien künftig stärker berücksichtigt werden. „Gerade kulturelle Formate können Menschen erreichen, die sich vielleicht sonst nicht intensiv mit Geschichte beschäftigen“, sagt Vlad Ilstein. „Musik, Gespräche und Begegnungen sind oft der beste Zugang zu historischen Themen.“ Wladarz ergänzt, er habe schon mehrfach im eigenen Hause auf die großen Potenziale dieses Themenfeldes für die historisch-politische Bildung hingewiesen.

Facettenreiche jüdische Geschichte

Oberschlesien wird häufig vor allem mit Bergbau und Montanindustrie verbunden. Tatsächlich war das jüdische Leben in der ehemaligen deutschen Ostprovinz und heutigen Partnerregion Nordrhein-Westfalens jedoch über lange Zeit äußerst vielfältig. Zahlreiche Nobelpreisträger, Industrielle, Komponisten und andere herausragende Persönlichkeiten mit jüdischen Wurzeln stammen aus der Region oder wirkten dort. Zu ihnen zählt auch der Rabbiner Leo Baeck, der in Oppeln sein theologisches Hauptwerk „Das Wesen des Judentums“ verfasste und später zu den bedeutendsten Vertretern des liberalen Judentums in Deutschland zählte. „Viele Menschen wissen gar nicht, wie stark jüdische Persönlichkeiten die Geschichte und Kultur Oberschlesiens geprägt haben“, sagt Ilstein. „Dieses Wissen wieder sichtbar zu machen, ist eine wichtige Aufgabe.“

Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft

Vlad Ilstein sieht in einer Zusammenarbeit großes Potenzial: „Wir wollen eine Brücke von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft schlagen.“ Ziel sei es, jüdisches Leben in der Stadt sichtbar zu machen und gleichzeitig Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. „Für uns ist entscheidend, dass Erinnerung nicht nur rückwärtsgewandt ist“, betont der Vorsitzende des Vereins "Schalom". „Sie soll auch Orientierung für die Gegenwart geben und Mut für die Zukunft machen.“ Die gemeinsame Vorstellung: „Wir wünschen uns ein starkes und gut in der Stadtgesellschaft verwurzeltes jüdisches Leben in Ratingen. Dafür müssen wir insbesondere die junge Generation erreichen.“

Reise nach Oberschlesien geplant

Eine wichtige Rolle könnte auch der Austausch mit der nordrhein-westfälischen Partnerregion Oberschlesien im heutigen Polen spielen. Dort erinnern zahlreiche Einrichtungen an das jüdische Leben der Region, darunter das Haus der Erinnerung der oberschlesischen Juden in Gleiwitz. Gemeinsam mit solchen Institutionen könnten Projekte zur Erinnerungskultur und historisch-politischen Bildung entstehen.

Wie schnell aus ersten Gesprächen konkrete Schritte werden können, zeigt eine bereits geplante Kurzreise Mitte April. Eine kleine Delegation will Oppeln, Gleiwitz, Beuthen und Kattowitz besuchen. „Solche Begegnungen vor Ort sind besonders wertvoll“, sagt Ilstein. „Sie ermöglichen einen direkten Austausch mit Menschen und Institutionen, die sich ebenfalls für die Bewahrung jüdischer Geschichte engagieren.“ In Gleiwitz hat zudem die Familie der Mutter des heutigen Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, ihre Wurzeln.

Kooperation auf institutioneller Basis möglich

Auch über eine formelle Kooperation zwischen dem jüdischen Kulturverein „Schalom“ und der Stiftung Haus Oberschlesien wurde bereits gesprochen. „Das gegenseitige Interesse ist vorhanden“, sagt Wladarz. „Wenn eine Zusammenarbeit sinnvoll ist, spricht vieles dafür, sie auch auf eine institutionelle Grundlage zu stellen.“

Bild: Verstanden sich auf Anhieb blendend: Sebastian Wladarz (li.) von der Stiftung Haus Oberschlesien und Vlad Ilstein (re.) vom Jüdischen Kulturverein "Schalom" Ratingen

Positives Signal der Landesregierung
13/03/2026

Positives Signal der Landesregierung

MEDIENMITTEILUNGEuropaminister Liminski würdigt deutsch-polnische Zusammenarbeit ausdrücklich – Stiftung Haus Oberschles...
10/02/2026

MEDIENMITTEILUNG
Europaminister Liminski würdigt deutsch-polnische Zusammenarbeit ausdrücklich – Stiftung Haus Oberschlesien verstetigt Partnerschaft durch Beitrittswunsch zum Verband des Hauses für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit

Ratingen, 10. Februar 2026

Ratingen/Düsseldorf. Die Partnerschaftserklärung zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und der Woiwodschaft Schlesien wird bis zum Jahr 2031 fortgeführt. Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und der Marschall der Woiwodschaft Schlesien haben die im Text der Erklärung vorgesehene Verlängerungsoption genutzt und die Partnerschaft im November 2025 schriftlich um weitere fünf Jahre verlängert. Dies teilte nun Europaminister Nathanael Liminski MdL der Stiftung Haus Oberschlesien mit. Diese hatte zusammen mit dem Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit Anregungen für eine etwaige Neufassung der Erklärung eingereicht.
Mit dieser Entscheidung setzen beide Seiten ein klares politisches Signal für Kontinuität, Verlässlichkeit und die strategische Bedeutung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit. Der verlängerte Rahmen unterstreicht zugleich die zentrale Rolle der Zivilgesellschaft bei der Umsetzung politischer Partnerschaften.
Der Europaminister des Landes Nordrhein-Westfalen und Chef der Staatskanzlei, Nathanael Liminski MdL, begrüßt in einem Schreiben an Vorstandschef Sebastian Wladarz ausdrücklich und mit Nachdruck die Zusammenarbeit der Stiftung Haus Oberschlesien mit dem Haus für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit. Er würdigt das gemeinsame Engagement als beispielhaft für eine lebendige Partnerschaft, in der politische Vereinbarungen durch zivilgesellschaftliche Akteure konkret, sichtbar und nachhaltig umgesetzt werden.
Vor diesem Hintergrund erscheint die Entscheidung des Vorstandes der Stiftung Haus Oberschlesien im vergangenen Dezember, dem Verband der Gesellschaften des Hauses für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit in Gleiwitz (Gliwice) beizutreten, umso sinnhafter. Mit diesem Schritt soll die Zusammenarbeit nicht nur vertieft, sondern institutionell verstetigt und langfristig abgesichert werden.
Sebastian Wladarz, Vorsitzender der Stiftung Haus Oberschlesien, erklärt:
„Die ausdrückliche Würdigung unserer Zusammenarbeit durch den Europaminister des Landes Nordrhein-Westfalen ist ein starkes politisches Signal und eine große Anerkennung für die Arbeit der der Stiftung. Der Beschluss unseres Vorstands, dem Verband der Gesellschaften des Hauses für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit in Gleiwitz beizutreten, ist eine bewusste strategische Entscheidung: Wir wollen die Partnerschaft nicht nur mit Leben füllen, sondern sie dauerhaft verankern. Die Verlängerung der NRW–Schlesien-Partnerschaft bis 2031 gibt uns dafür den notwendigen politischen Rückhalt.“

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen betont damit, dass erfolgreiche europäische Zusammenarbeit weit über Regierungshandeln hinausgeht und maßgeblich vom Engagement verlässlicher zivilgesellschaftlicher Partner getragen wird. Die Stiftung Haus Oberschlesien und das Haus für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit stehen exemplarisch für diesen Ansatz.

Hintergrund:
Das Haus der Duetsch-Polnischen Zusammenarbeit wurde im Jahre 1998 durch den Bundespräsidenten Roman Herzuog und den polnischen Staatspräsidenten Aleksander Kwaśniewski in Gleiwitz (Gliwice) eröffnet und ist die erste bilaterale Institution, in der Verbände / Institutionen beider Länder Mitglied sind. Im Fokus der Arbeit des Hauses stehen Projekte mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

In seiner letzten Sitzung in diesem Jahr hat der Stiftungsvorstand mehrheitlich den formellen Beschluss gefasst, dass mi...
23/12/2025

In seiner letzten Sitzung in diesem Jahr hat der Stiftungsvorstand mehrheitlich den formellen Beschluss gefasst, dass mit der Investition des Bundes der Museumsbetrieb der Stiftung (Oberschlesisches Landesmuseum) in Ratingen verbleiben, in eine eigenständige Rechtsform überführt und dafür ein Betreiberkonzept erarbeitet werden soll. Dieser Beschluss war pro forma notwendig, weil die auflösende Bedingung des vorangegangenen Beschlusses festgestellt werden musste. Presseverlautbarungen ersetzen keine Vorstandsbeschlüsse. Die Entscheidungen über Stiftungsangelegenheiten fallen in Ratingen, nicht in Berlin oder woanders. Mit dem Vorstandsvorsitzenden stimmten drei weitere Vorstandsmitglieder dafür, zwei dagegen.

Einstimmig wurde der Wirtschafts-, Stellen- und Arbeitsplan des Oberschlesischen Landesmuseums beschlossen und somit der Antrag auf Förderung auf den Weg gebracht. Erfreulich ist auch der Beschluss über den Beitritt der Stiftung zum Verband des Dom Współpracy Polsko-Niemieckiej!

      Der letzte Vertreter der Spätromantik
30/11/2025


Der letzte Vertreter der Spätromantik

Der oberschlesische Komponist und Dirigent Richard Wetz war in Vergessenheit geraten. Mit Audioaufnahmen und einem Dokumentarfilm will die Stiftung Haus Oberschlesien sein Erbe bewahren.

Richard Wetz zum 150. Geburtstag. Konzert und Filmpremiere im Festsaal des Rathauses zu Erfurt.
24/11/2025

Richard Wetz zum 150. Geburtstag. Konzert und Filmpremiere im Festsaal des Rathauses zu Erfurt.

Mit seinem Lebensbogen schlägt der 1875 in Gleiwitz geborene Richard Wetz eine Brücke zwischen seiner schlesischen Heima...
24/11/2025

Mit seinem Lebensbogen schlägt der 1875 in Gleiwitz geborene Richard Wetz eine Brücke zwischen seiner schlesischen Heimat und seinen späteren Wirkungsorten, den thüringischen Städten Erfurt und Weimar. Diese regionale Brücke bricht der Komponist, Dirigent und Lehrer bis zu seinem Lebensende 1935 nicht ab.

Unterschiedlichste Strömungen des frühen 20. Jahrhunderts sind ihm bekannt, spielen aber in seinen Kompositionen keine wesentliche Rolle. Sein Klangideal bewegt sich um seine großen Vorbilder Franz Liszt, Anton Bruckner und Richard Wagner. Typisch für seine Werke sind die erstaunliche kontrapunktische Dichte, weit gespannte thematische Phrasen und höchst kunstfertige harmonische Verästelungen.

Die auf dieser CD erstmalig veröffentlichten Chorwerke stammen aus seiner späten Schaffensphase und sind auch im Zusammenhang mit den Erfahrungen als Chorleiter sowohl in Erfurt wie auch des überaus gut ausgebildeten Riedelschen Gesangsvereins in den Jahren 1913/14 in Leipzig zu sehen. Das junge Vokalensemble Ad Astra, das sich der Pflege selten zu hörender Chormusik verschrieben hat, legt unter seinem Gründer und Leiter Lukas Tobias Sommer hiermit seine erste Aufnahme vor.

Die Passacaglia und Fuge d-Moll für Orgel op. 55 ist von einer einzigartigen Stellung im kompositorischen Wirken von Richard Wetz. Es wird das einzige große veröffentlichte Orgelwerk des Erfurters bleiben. Das Werk ist von einer beeindruckenden Polyphonie gekennzeichnet. Kilian Homburg spielt es an der 1911 erbauten Walcker-Orgel der Jakobuskirche Ilmenau, einer elsässischen Reformorgel symphonischer Prägung mit der größten Registerzahl in Thüringen.

https://vkjk.de/cds/richard-wetz.html

14/11/2025

MEDIENMITTEILUNG

Ratingen, 14. November 2025

Bund gibt Geld für die Dauerausstellung des Oberschlesischen Landesmuseums. Stiftungschef zeigt sich verhalten optimistisch: „Standortsicherung ist nicht gleich Zukunftssicherung. Wichtige Herausforderungen bleiben ungelöst“


Der Vorstand der Stiftung Haus Oberschlesien hat lediglich aus den Medien erfahren, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages 870 T€ für die Neukonzeption der Dauerausstellung des Oberschlesischen Landesmuseum zur Verfügung gestellt hat. Dazu erklärt der Vorstandsvorsitzende Sebastian Wladarz:

„Dass wir lediglich über Medien informiert werden ist betrüblich. Dennoch danke ich insbesondere Dr. Bernd Fabritius und PstS Christoph de Vries für Ihren Einsatz. Die Vorstandsmehrheit hat den klaren Beschluss gefasst, dass ein Standorterhalt des Oberschlesischen Landesmuseums infrage kommt, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Eine davon ist eine finanzielle Beteiligung des Bundes. Wenn dieser nun beschlossen hat, in einen nachteiligen Standort zu investieren, dann werden wir das positiv prüfen. Es ist aber auch die Folge des konsequenten Beschlusses der Vorstandsmehrheit, sich alle Optionen offen zu halten und den Druck auf die Bundestagsvertreter aufrechtzuerhalten.

Mir persönlich, da bleibe ich dabei, wäre eine Investition des Bundes am Standort Zollverein für die Zukunftssicherung der Einrichtung als zielführender erschienen. Die Bundestagsabgeordneten haben sich mit der Dauerausstellung nämlich nur eine der vielen Baustellen ausgesucht und dafür Finanzmittel bereitgestellt. Es ist bedauerlich, dass für die weitaus gravierendere Baustelle, nämlich den von enormen Kostensteigerungen betroffenen institutionellen Haushalt, keine Mittel bereitgestellt werden. Damit wird die nächste Tariferhöhung 2026 schon zur Zitterpartie, da das Land Nordrhein-Westfalen klargemacht hat, die Lohnsteigerungen nicht kompensieren zu können. Insofern ist Standortsicherung nicht gleichbedeutend mit Zukunftssicherung.

Für diejenigen, denen lediglich an einer Standortsicherung gelegen war, ist heute sicher ein guter Tag. Bei denjenigen, die an einer Zukunftssicherung gearbeitet haben, bleiben dennoch viele Fragen offen. Das Konzept für die Dauerausstellung muss erst noch vom Vorstand beschlossen werden. Der wissenschaftliche Beirat, der die Konzeption begleiten sollte, ist auch noch nicht gegründet. Schließlich müssen auch noch die Zahlen verifiziert werden. Ob das zur Verfügung gestellte Finanzvolumen dazu ausreicht, alle nötigen Investitionen abzudecken, um den Museumsbetrieb vollständig ins Museumsgebäude zu verlagern, bleibt abzuwarten. Es stehen uns noch viele rechtlich-strukturelle und finanzielle Herausforderungen ins Haus. Ich bin gespannt, ob uns der Bund bei der Lösung dieser Themen helfen wird.Denn zur keiner Zeit wurden bei mir Unterlagen zur wirtschaftlichen Situation der Stiftung angefragt.

Natürlich werden wir bemüht sein, das Beste daraus zu machen. Wenn die Bundespolitiker sich aber nun hinstellen und behaupten, sie hätten die Zukunft des Oberschlesischen Landesmuseums gesichert, so ist das nicht ganz richtig. Die Hauptlast wird bei den Mitarbeitenden liegen und beim Vorstand. Bis das Geld fließt, wird noch viel Zeit vergehen. Ob die Zukunft der Einrichtung tatsächlich für die Zukunft gesichert ist, wird sich erst in einigen Jahren herausstellen. Das ist kein bewusster Pessimismus, nicht dass es falsch verstanden wird, sondern ein klarer Blick auf die Herausforderungen. Für Lobeshymnen ist es insoweit noch viel zu früh.“

MEDIENERKLÄRUNG Ratingen, 28. November 2025 Vorstandsmitglieder zeigen sich überrascht über angebliche Stiftungsratsbesc...
28/10/2025

MEDIENERKLÄRUNG

Ratingen, 28. November 2025

Vorstandsmitglieder zeigen sich überrascht über angebliche Stiftungsratsbeschlüsse

Zu der im Internet und auf der Homepage des Oberschlesischen Landesmuseums veröffentlichten Meldung, der Stiftungsrat habe den Beschluss des Vorstandes erneut beanstandet, erklärt der Vorstandsvorsitzende Sebastian Wladarz:

"Die Vertretung der Stiftung nach außen obliegt satzungsgemäß dem Stiftungsvorstand. Ich bin daher überrascht über die Meldung, zumal dem Vorstand die Ergebnisse der Stiftungsratsbesprechung bislang noch nichteinmal zugeleitet wurden. Die Stiftungsratsvorsitzende hatte zu einem Austausch des Stiftungsrates mit dem Vorstand eingeladen, an dem ich auf Grund einer Dienstreise nicht teilnehmen konnte. Eine Tagesordnung habe ich ebenfalls nicht erhalten. Insofern fragt sich schon formell, unter welchen Tagesordnungspunkt ein mutmaßlicher Beanstandungsbeschluss gefasst worden sein soll. Ich gehe daher schon deswegen davon aus, dass der letzte Vorstandsbeschluss weiterhin gilt. Alles andere würde die Satzung aushebeln, denn in seiner letzten Sitzung hat der Vorstand die Beanstandung des Stiftungsrates klar zurückgewiesen. Dabei ist er allerdings dem Stiftungsrat entgegengekommen, für den Fall, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages entsprechend beschließt. Insofern ist eine erneute Beanstandung nicht statthaft und verstößt zudem gegen die Satzung, welche Kettenbeanstandungen nicht vorsieht. Die Mehrheit des Vorstandes wundert sich daher über eine Meldung, die aus unserer Sicht nicht der Rechtslage entspricht. Darüber hinaus ist sie der Sache nicht dienlich."

Mit einer kleinen, aber feinen Trachtengruppe haben wir heute Abschied von Klaus Plaszczek genommen. Klaus war zeitleben...
11/07/2025

Mit einer kleinen, aber feinen Trachtengruppe haben wir heute Abschied von Klaus Plaszczek genommen. Klaus war zeitlebens immer sehr stolz auf „seine“ Trachtengruppen. Und wir waren heute stolz, die oberschlesische Tracht für ihn tragen zu dürfen. Mach et jut, Klaus. Glück auf!

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