26/04/2025
Helm auf und los geht’s!
Toller Programmpunkt im Ferienprogramm des Mehrgenerationenhauses Nürnberger Land. Nach der Begrüßung von Mechthild Scholz (Leiterin MGH) lernten 9 Kinder beim MTB Fahrtechniktraining mit der ehemaligen Profifahrerin Kerstin Kögler die Grundlagen des Mountainbikens. Und stellten fest: es gibt viel zu lernen. 3 Stunden lang gab die gebürtige Reichenschwanderin, die nun in Henfenfeld wohnt, an diesem Vormittag Einblicke in ihre große Leidenschaft: das Mountainbike fahren. Sie fuhr viele Jahre auf mehreren Kontinenten Rennen z.B. in Kanada, Sri Lanka oder Schottland. Seit mehr als 10 Jahren ist die Dipl- Betriebswirtin (FH) hauptberuflich Fahrtechniktrainerin, Mental Coach und Ausbilderin im Bundeslehrteam Mountainbike der DIMB. Sie hat ihr Hobby zum Beruf gemacht.
Überglücklich, sie zwischen all ihren Terminen als Expertin gewonnen zu haben, ist Erwin Unfried vom Förderverein des Mehrgenerationenhauses, selbst begeisterter Ausdauersportler und Mountainbiker. Mit einer großen Portion Lockerheit vermittelte Kerstin ihre Botschaften an die Jungs, aber auch mit dem nötigen Ernst. Das fing schon bei der Ausrüstung an: bevor es losging wurden die Räder und auch der Sitz der Radhelms gründlich gecheckt und bei einigen nochmal nachjustiert. Denn ein gut sitzender Helm ist wichtig. Ebenso wichtig sind auch Lenkerendstopfen, die bei Kindern aus ihrer Erfahrung öfters fehlen und wichtig für die Sicherheit bei Stürzen sind.
Rollt das Bike erst einmal heißt es: „Aufstehen, im Stehen fahren, die Kurbeln sind waagerecht und gerade in Kurven und Wurzeln sind gebeugte Arme wichtig. Um die Hindernisse locker abfedern zu können. Wenn dann noch der Blick vorausgeht, klappen die Kurven auf dem neuen Pumptrack gleich viel besser. Beim Bremsen gilt es auch einiges zu beachten: maximal mit zwei Fingern an die Bremsen und bergab so bremsen, dass keine Räder blockieren. Gebremst wird immer mit beiden Bremsen. Für die Verbesserung der Bremsdosierung gab es einige Übungen, bevor es einen kurzen steilen Wurzelpfad bergab ging. Auch das meisterten alle, genauso wie drei Treppenstufen. Immer wieder drehten die Kinder begeistert auf dem Pumptrack ihre Runden und wurden schneller und auch sicherer. Einige wagten sich sogar ans Springen.
Die Zeit verging viel zu schnell und die Kinder wollten nach drei Stunden noch überhaupt nicht heim. Die Freude stand ihnen ins Gesicht geschrieben!
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