KIKO Brandenburg

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KIKO Brandenburg Die KIKO Brandenburg ist die zivilgesellschaftliche Kontakt- und Informationsstelle zur Umsetzung der Istanbul-Konvention im Land.

KIKO informiert über das Menschenrechtsabkommen und ist laut für das gemeinsame Ziel eines gewaltfreien Lebens für ALLE.

Gemeinsam gegen häusliche Gewalt – der Arbeitskreis im Havelland startet neu!Am 13. Oktober kamen in Rathenow mehr als 4...
16/10/2026

Gemeinsam gegen häusliche Gewalt – der Arbeitskreis im Havelland startet neu!

Am 13. Oktober kamen in Rathenow mehr als 40 Vertreter*innen verschiedener Institutionen und Organisationen zusammen, um den Arbeitskreis gegen häusliche Gewalt im Havelland wieder ins Leben zu rufen.

Nach Grußworten von Jane Baneth (Vorstandsfrau AWO Bezirksverband Potsdam e.V.) und Michael Koch (Beigeordneter des Landkreises Havelland) gaben fachliche Inputs zur Istanbul-Konvention und zur Arbeit der AWO BIK-West im Havelland wichtige Impulse für den gemeinsamen Austausch. 💬 Im Mittelpunkt stand vor allem die Frage: Wie wollen wir das Netzwerk künftig gestalten?

🤝 Der Wiederauftakt bildet eine wichtige Grundlage, um die regionale Vernetzung zu stärken, Kräfte zu bündeln und den Schutz und die Unterstützung von Betroffenen häuslicher Gewalt gemeinsam weiterzuentwickeln.

Vielen Dank an alle Beteiligten für den engagierten Austausch, die wertvollen Perspektiven und die Bereitschaft, das Netzwerk aktiv mitzugestalten! 💜

Besonderen Dank an das Team der BIK-West, des Beratungs- und Krisenzentrum Rathenow, die GBA des Landkreises Bianca Lange, Diana Golze und Juliane Mossdorf für die Organisation.

Danke, dass wir als Moderation und mit einem Input dabei sein durften.

„Warum geht sie nicht einfach?“ 📣 Nicht die Betroffene muss erklären, warum sie bleibt. Wir müssen uns fragen, welche Ba...
14/10/2026

„Warum geht sie nicht einfach?“ 📣 Nicht die Betroffene muss erklären, warum sie bleibt. Wir müssen uns fragen, welche Barrieren sie daran hindern eine gewaltvolle Beziehung zu verlassen.

Im Alter können jahrzehntelange Beziehungen, finanzielle Abhängigkeit, gesundheitliche Einschränkungen, Pflegebedarf und soziale Isolation zusätzliche Barrieren schaffen.

Deshalb sollten wir die Perspektive verändern: weg von der Frage, warum eine Betroffene nicht geht – hin zu der Frage, was sie braucht, damit sie sicher gehen kann.

Gewaltschutz muss diese Möglichkeiten schaffen.

Sicher im digitalen Raum: Schulung zu digitaler Gewalt informiert und stärkt BetroffeneDigitale Gewalt kann viele Formen...
12/10/2026

Sicher im digitalen Raum: Schulung zu digitaler Gewalt informiert und stärkt Betroffene

Digitale Gewalt kann viele Formen annehmen – von Stalking und Cybermobbing bis hin zu Überwachung und Kontrolle durch digitale Medien. Um Frauen, Angehörige und interessierte Menschen für diese Risiken zu sensibilisieren und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen, bietet die Volkshochschule in Kooperation mit der Fachstelle digitalisierte Gewalt an Frauen, häusliche Gewalt und Stalking der AWO BIK West eine kostenfreie Schulung zum Thema digitale Gewalt an.

▶️ Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 4. November 2026 von 16:00 bis 19:00 Uhr im Gotischen Haus (Johanniskirchplatz 4) statt.

📣 Das Angebot richtet sich an Frauen, die digitale Gewalt erleben, erlebt haben oder sich davor schützen möchten sowie an Angehörige von Betroffenen.

In einem geschützten und verständlichen Rahmen werden unterschiedliche Formen digitaler Gewalt erklärt und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt.
Ziel der Veranstaltung ist es, Betroffene zu stärken, Wissen zu vermitteln und die Sicherheit im Umgang mit digitalen Risiken zu erhöhen. Die Teilnehmenden lernen, Warnzeichen zu erkennen, sich
wirksam zu schützen und passende Unterstützungsangebote zu finden. Neben praxisnahen Tipps gibt es Raum für Fragen sowie die Möglichkeit, individuelle Beratung in Anspruch zu nehmen.

Das Angebot ist niedrigschwellig, alltagstauglich und ohne Vorkenntnisse zugänglich. Niemand muss
persönliche Erfahrungen teilen. Die Teilnehmenden können sich informieren, hilfreiche Strategien kennenlernen und Unterstützungsmöglichkeiten entdecken, ohne eigene Erlebnisse offenlegen zu
müssen.

Weitere Infos und Anmeldung unter www.vhs-brandenburg.de

Der Internationale Mädchen*tag erinnert jedes Jahr daran, dass die Rechte, Bedarfe und Perspektiven von Mädchen* sichtba...
10/10/2026

Der Internationale Mädchen*tag erinnert jedes Jahr daran, dass die Rechte, Bedarfe und Perspektiven von Mädchen* sichtbar gemacht und strukturell berücksichtigt werden müssen.

Mädchen* sind überproportional von digitaler und sexualisierter Gewalt betroffen. Die repräsentative Jugendsexualitätsstudie des BIÖG von 2025 zeigt, dass Mädchen* mehr als doppelt so häufig körperliche sexualisierte Gewalt und Gewalt im Internet erleben als Jungen*. Den Daten zufolge erfahren Mädchen* sexualisierte Gewalt mit Körperkontakt und digitale Gewalt häufig durch Gleichaltrige.

Dies hat oft mit unterschiedlichen Rollenvorbildern- und -erwartungen bzw. dem Fehlen positiver Vorbilder zu tun.

Auch fehlt Jugendlichen oft der Zugang zu Informationen über unterschiedlichen Gewaltformen in Beziehungen sowie über ihre Rechte. Die Gefahr ist, dass Mädchen* das Erleben von Gewalt in Beziehungen früh normalisieren, wenn sie pädagogisch nicht entsprechend begleitet werden; Jungen* hingegen normalisieren eventuell im jungen Alter bereits übergriffiges Verhalten und das Ausüben von Gewalt innerhalb von Liebesbeziehungen.

KIKO Brandenburg und KuKMA Brandenburg fordern daher zum Mädchen*tag:
▶️ Mädchen*arbeit ausdrücklich als Bestandteil der Gewaltprävention anzuerkennen und zu verankern,
▶️ die spezifischen Schutz-, Beratungs- und Unterstützungsbedarfe von Mädchen* und jungen FLINTA* systematisch zu berücksichtigen,
▶️ bestehende Strukturen und Expertise der Mädchen*arbeit in die Planung und Weiterentwicklung der Gewalthilfestrukturen einzubeziehen,
▶️ verlässliche Schnittstellen zwischen Mädchen*arbeit, Jugendhilfe, spezialisierten Fachberatungsstellen und dem Gewalthilfesystem zu schaffen,
▶️ eine langfristige, auskömmliche Finanzierung präventiver Mädchen*arbeit sicherzustellen,
▶️ Jungen*arbeit als Teil geschlechterreflektiertet Pädagogik für Brandenburg zu veranlkern und fachlich weiter zu entwicklen sowie sich für die Finanzierung und Etablierung einer Fachstelle für kritische Jungen*arbeit, einzusetzen.

Reproduktive Gewalt als Partnerschaftsgewalt beginnt dort, wo Menschen die Selbstbestimmung über ihren eigenen Körper un...
29/09/2026

Reproduktive Gewalt als Partnerschaftsgewalt beginnt dort, wo Menschen die Selbstbestimmung über ihren eigenen Körper und ihre reproduktiven Entscheidungen genommen wird.

Das kann ganz unterschiedliche Formen annehmen: Verhütungsmittel werden versteckt oder zerstört, eine Schwangerschaft wird erzwungen, Druck auf eine Entscheidung ausgeübt oder Betroffene werden zu einem Schwangerschaftsabbruch gedrängt beziehungsweise daran gehindert.

Was all diese Handlungen verbindet: Eine andere Person versucht, Kontrolle über den Körper und die Entscheidungen eines Menschen auszuüben.

Es ist wichtig, reproduktive Gewalt als solche zu benennen und sichtbar zu machen.

⚠ Betroffene können sich an das Hilfetelefon (116 016) oder Schutz- und Beratungseinrichtungen in ihrer Nähe wenden (nbfev.de).

‼ Reproduktive Rechte sind Menschenrechte.Jeder Mensch hat das Recht, selbst über den eigenen Körper, die eigene Sexuali...
28/09/2026

‼ Reproduktive Rechte sind Menschenrechte.

Jeder Mensch hat das Recht, selbst über den eigenen Körper, die eigene Sexualität und die eigene Familienplanung zu entscheiden – frei von Zwang, Gewalt, Diskriminierung und Stigmatisierung.

Der Safe Abortion Day erinnert daran: Der Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen ist keine Frage von Moral oder Meinung, sondern von Gesundheit, Gleichberechtigung und Menschenwürde.

Deshalb müssen wir alle laut sein für: den flächendeckenden, uneingeschränkten Zugang zu Beratung und medizinischer Versorgung, die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen, eine Gesellschaft, in der reproduktive Selbstbestimmung für alle Realität ist.

Jetzt bestellen: Unser neues Faktenblatt „Stalking“Es bündelt die wichtigsten Informationen kompakt und verständlich und...
24/09/2026

Jetzt bestellen: Unser neues Faktenblatt „Stalking“

Es bündelt die wichtigsten Informationen kompakt und verständlich und eignet sich damit zum Nachlesen, Weitergeben und als Arbeitsmaterial.

📌 Für Fachkräfte, die mit Betroffenen arbeiten.
📌 Für Multiplikator*innen, die für das Thema sensibilisieren wollen.
📌 Und für alle, die Stalking besser verstehen und erkennen möchten.

Denn Wissen kann helfen, Stalking frühzeitig zu erkennen, Betroffene ernst zu nehmen und Unterstützung gezielt zu vermitteln.

👉 Du möchtest das Faktenblatt für deine Arbeit oder Einrichtung?

📧 Brandenburgische Fachkräfte und Organisation können kostenfreie Exemplare bestellen mit einer Email an [email protected]

💻 Das Faktenblatt steht auch auf unser Webseite zum kostenlosen Download und Ausdrucken zur Verfügung: kiko -brandenburg.de/material

Stalking kann das Leben von Betroffenen massiv verändern – und die Frage „Was kann ich jetzt tun?“ ist in einer solchen ...
23/09/2026

Stalking kann das Leben von Betroffenen massiv verändern – und die Frage „Was kann ich jetzt tun?“ ist in einer solchen Situation oft gar nicht so leicht zu beantworten.

Einige erste Schritte können helfen: den Kontakt klar und einmalig ablehnen, das eigene Umfeld informieren und einzelne Stalking-Handlungen dokumentieren. Wichtig ist aber auch: Jeder Stalkingfall ist anders. Welche weiteren Schritte sinnvoll und sicher sind, sollte deshalb immer individuell betrachtet werden.

Die Fachberatungsstellen der Opferhilfe Brandenburg unterstützen Betroffene dabei, die eigene Situation einzuschätzen und eine passende Strategie zu entwickeln. Die Beratungsstellen findet ihr in Potsdam, Cottbus, Senftenberg, Frankfurt (Oder) und Neuruppin.

💜 Unterstützung anzunehmen ist ein wichtiger Schritt.
Alle Kontaktdaten und weitere Informationen findet ihr im Post.

Fast jede*r Achte in Deutschland erlebt im Laufe des Lebens Stalking. Besonders häufig sind Frauen betroffen, die Täter ...
22/09/2026

Fast jede*r Achte in Deutschland erlebt im Laufe des Lebens Stalking. Besonders häufig sind Frauen betroffen, die Täter sind überwiegend Männer und stammen oft aus dem persönlichen Umfeld – etwa Ex-Partner, Freunde oder Kollegen.

Stalking kann für Betroffene über Monate oder Jahre hinweg eine enorme psychische Belastung und Einschränkung im Alltag bedeuten.

Wichtig: Betroffene müssen damit nicht allein bleiben. Beratungsstellen bieten Unterstützung, helfen dabei, die Situation einzuordnen und mögliche nächste Schritte zu besprechen.

📞 Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 116 016
▶ Stalking Beratung der Opferhilfe: opferhilfe-brandenburg.de
📍 Frauenschutz- und -beratungseinrichtungen: nbfev.de

Speichert den Beitrag oder teilt ihn – damit diese Anlaufstellen diejenigen erreichen, die sie brauchen. 💜

Erkner Initative ruft zur Mahnwache auf:“Mahnwache zum Gedenken an die Opfer 🕯️🌹Donnerstag 24. September 2026Marktplatz ...
21/09/2026

Erkner Initative ruft zur Mahnwache auf:

“Mahnwache zum Gedenken an die Opfer 🕯️🌹

Donnerstag 24. September 2026

Marktplatz Erkner

17 Uhr

Wir wollen der Frauen gedenken, die durch Femizide in Gosen-Neu Zittau und Erkner getötet wurden und allen Opfern von Gewalt. Wir werden nicht wegschauen.

Wir sind Menschen aus Erkner und der Region. Unter uns sind Freundinnen, Nachbarinnen und Trauernde, Frauen, die selbst Gewalt erlebt haben, Menschen, die fassungslos sind. Denn diese Morde sind nicht irgendwo weit weg geschehen. Das ist hier passiert. In unserer Region. An Orten, an denen wir leben, arbeiten, zur Schule gehen und unsere Kinder in den Kindergarten bringen.

Femizid beschreibt den Mord an Frauen, weil sie Frauen sind. Femizide sind keine Einzelfälle. Sie reihen sich ein in die alltägliche Gewalt, die vor allem Frauen z.B. von ihren Partnern erleben. Alle verdienen Schutz und ein würdevolles Leben!

Deshalb kommen wir am 24. September zusammen. Wir wollen, dass die Getöteten nicht vergessen werden. Wir wollen ein Zeichen setzen: gegen Gewalt an Frauen, gegen Femizide und gegen das Wegschauen.”

Adresse

Alter Markt 6
Potsdam
14467

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