02/06/2026
Was bleibt von sorbischer Kultur jenseits ländlichen Brauchtums?
Die erste Kulturland Brandenburg Werkschau "Von hier aus Zukunft" zeigt drei künstlerischen Positionen, die sich der Neuverhandlung sorbischer Identitäten verschrieben haben. Mit ihren Werken eröffnen die Künstler:innen Karoline Schneider, Luka Lětko und Mira Dubian selbstbestimmte Handlungsräume für eine sorbische Identität, die urban, feministisch, divers und q***r ist.
✨ Karoline Schneider zeigt mit jama: pśichod [Grube: Zukunft] drei Arbeiten, die sich mit den Folgen des Braunkohleabbaus, q***ren sorbischen/wendischen Lebensrealitäten und Fragen von Zugehörigkeit auseinandersetzen.
🎬 Mit PYTAS A NAMAKAS – Vom Suchen und Finden präsentieren Luka Lětko und Mira Dubian den ersten niedersorbischen Coming-Out-Film. Die Geschichte zweier Jugendlicher bewegt sich zwischen Dorfleben, sorbischer Identität und dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben.
📸 ARCHIW ŁUŽYCA von Luka Lětko dokumentiert fotografisch das junge sorbisch-q***re Leben in der Lausitz und macht eine lebendige Subkultur sichtbar, die sich zwischen Tradition und Gegenwart entfaltet.
Alle drei Positionen verweisen auf das von Kulturland Brandenburg geförderte Projekt „Zeitgenössische sorbische Kunst“, das im Herbst 2026 im gezeigt wird. Im Mittelpunkt stehen die Kollektive NSK Lipsk – Neue Sorbische Kunst und kolektiw WAKUUM, die sorbische Traditionen mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen verbinden.
Mit der ersten Kulturland Brandenburg Werkschau "Von hier aus Zukunft" geben wir einen Ausblick auf das Themenjahr „Von hier aus Zukunft – Kulturland Brandenburg 2026/2027“ und die zahlreichen Projekte, die in den kommenden zwei Jahren im ganzen Land Brandenburg entstehen.
Zwischen Film, Fotografie, Installation und Klang eröffnen die Arbeiten Perspektiven auf Gegenwart und Zukunft – auf die Orte, Geschichten und Potenziale, die Brandenburg prägen und verändern.
📍 Dichtereck Ludwigsfelde�Theodor-Fontane-Str. 20–28
📍 Klubhaus Ludwigsfelde�Theodor-Fontane-Str. 42
📅 6. Juni 2026 | 15–21 Uhr�
📅 7. Juni 2026 | 13–19 Uhr
💸 Eintritt frei