Am Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie wird Grundlagenforschung betrieben, wie an allen 86 Instituten der Max-Planck-Gesellschaft. Der Schwerpunkt der Arbeiten des Instituts liegt auf der Erforschung von Prozessen, die das pflanzliche Wachstum und die Biomasseproduktion bestimmen oder beeinflussen. In diesem Zusammenhang werden die Stoffaufnahme über die Wurzel, der Auf- und Abb
au von Inhaltsstoffen, deren Transport, Speicherung und Mobilisierung sowie die Frage nach der Regulation dieser Vorgänge analysiert. Zum Einsatz kommen Verfahren, die es ermöglichen eine große Anzahl von Proben auf ihre Inhaltsstoffzusammensetzung und Genaktivitäten hin zu untersuchen. Mit Hilfe der Bioinformatik können aus der Vielzahl der erhobenen Daten Computermodelle erstellt werden. Weitere Forschungsthemen beschäftigen sich mit der Physiologie und Genetik von Zellorganellen wie Plastiden und Mitochondrien sowie den molekularen Mechanismen der Evolution pflanzlicher Genome. Das Methodenspektrum bündelt und umfasst Techniken der Molekularbiologie, Genetik, Physiologie, Biochemie, Biophysik und Bioinformatik.