10/06/2026
Teilhabe ist aus psychologischer Perspektive keine abstrakte Größe, sondern zentrale Voraussetzung für Selbstwirksamkeit, Identitätsentwicklung und Zugehörigkeitserleben.
Ihre Gewährleistung ist keine optionale Leistung, sondern ein selbstverständlicher Auftrag einer inklusiven Gesellschaft.
Werden Teilhaberechte relativiert, wird dieses Erleben von Kontrolle und Sicherheit nachhaltig beeinträchtigt.
Gerade in Reha- und Entwicklungsprozessen zeigt sich die Bedeutung verlässlicher, personenzentrierter Unterstützungsstrukturen.
Eine Verschiebung hin zu pauschalen Lösungen widerspricht den individuellen Bedarfs- und Wirklogiken.
Teilhabe muss daher konsequent als Rechtsanspruch verstanden und verbindlich umgesetzt werden.