Fachstelle Antisemitismus Brandenburg

Fachstelle Antisemitismus Brandenburg Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Fachstelle Antisemitismus Brandenburg, Gemeinnützige Organisation, Postfach 60 06 08, Potsdam.

Die Fachstelle Antisemitismus Brandenburg wird gefördert durch das Handlungskonzept "Tolerantes Brandenburg" und ist in Trägerschaft der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus KIgA e.V.

Die Synagoge in Cottbus ist innerhalb weniger Tage mehrfach Ziel antisemitischer und rechtsextremer Schmierereien geword...
30/04/2026

Die Synagoge in Cottbus ist innerhalb weniger Tage mehrfach Ziel antisemitischer und rechtsextremer Schmierereien geworden. Am 24. April 2026 stellte eine Polizeistreife in der Nähe der Synagoge eine gezündete Silvesterfontäne fest und bemerkte im Zuge dessen einen an der Fassade angebrachten antisemitischen Schriftzug. In der Nacht zum 27. April 2026 wurde dann ein großflächiges Hakenkreuz an der Synagoge entdeckt. In beiden Fällen ermittelt der Staatsschutz wegen des Verdachts der Volksverhetzung; ein möglicher Zusammenhang zwischen den Taten wird geprüft.

Polizei und Gemeinde stehen im Austausch über mögliche Anpassungen der Schutzmaßnahmen. Auch die Fachstelle Antisemitismus Brandenburg hat Kontakt zur Jüdischen Gemeinde Cottbus aufgenommen.

Wir sind entsetzt über diese Angriffe. Sie richten sich gezielt gegen jüdisches Leben und stellen in ihrer Häufung eine neue Qualität dar. Jüdische Einrichtungen in Brandenburg sind immer wieder Ziel von Schmierereien und Angriffen – die aktuelle Verdichtung der Vorfälle in Cottbus ist jedoch besonders alarmierend und macht deutlich, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt. In den vergangenen Wochen ereigneten sich in Cottbus weitere rechtsextreme Vorfälle, die sich gegen zivilgesellschaftlich Engagierte richten.

Die wiederholten Angriffe deuten auf eine gezielte Einschüchterung von Jüdinnen und Juden sowie der gesamten Zivilgesellschaft hin. Auch das Zentrum gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit (ZGA) verzeichnet im Zusammenhang mit den Vorfällen deutlich mehr Anfragen als zuvor. Dies macht die zunehmende Verunsicherung vor Ort sichtbar und zeigt zugleich, wie wichtig tragfähige, communitybasierte Unterstützungs- und Beratungsstrukturen in solchen Situationen sind.

Wir erklären unsere Solidarität mit allen Betroffenen und setzen uns weiterhin gemeinsam mit den Initiativen und Einzelpersonen aus Cottbus für ein demokratisches Miteinander in der Region ein.

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Weitere Informationen zu den Fallzahlen der Vorjahre und die Möglichkeit zur Meldung von Vorfällen finden Sie hier: www.kiga-brandenburg.org

Fachstelle Antisemitismus Brandenburg
Diana Sandler (ZGA)

Brandanschlag auf das Privatgrundstück von Andreas Büttner – Erklärung der Fachstelle Antisemitismus BrandenburgIn der N...
05/01/2026

Brandanschlag auf das Privatgrundstück von Andreas Büttner – Erklärung der Fachstelle Antisemitismus Brandenburg

In der Nacht zum 4. Januar 2026 wurde am privaten Wohnhaus des Brandenburger Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner ein Brandanschlag verübt. Ein Schuppen wurde angezündet, zudem wurde ein rotes Hamas-Dreieck auf der Haustür angebracht. Der Staatsschutz ermittelt.

Andreas Büttner und seine Familie waren zu Hause, körperlich unverletzt, doch wie er im Interview mit der Jüdischen Allgemeinen sagt, war „plötzlich das Gefühl von Sicherheit weg“. Genau darauf zielen solche Taten ab: Menschen dort zu treffen, wo sie sich am sichersten fühlen sollten.

Unsere Zahlen zeigen, dass antisemitische Angriffe im privaten Wohnumfeld 2024 deutlich zugenommen haben. 40 antisemitische Vorfälle wurden dokumentiert, darunter Gewalt, Bedrohungen und verletzendes Verhalten. Besonders alarmierend ist die Häufung gezielter Sachbeschädigungen: In mindestens 16 Fällen wurden Wohnungstüren von als jüdisch oder israelisch wahrgenommenen Personen mit antisemitischen Symbolen und Drohungen beschmiert, darunter Davidsterne, rote Dreiecke, „Hamas“ oder „Stirb“. Ziel dieser Taten ist es, Betroffene einzuschüchtern.

Wir stehen solidarisch an der Seite von Andreas Büttner, seiner Familie und allen Betroffenen antisemitischer Gewalt. Antisemitismus und Hass – im öffentlichen wie im privaten Raum – dürfen keinen Platz haben.

Weitere Informationen zu den Fallzahlen der Vorjahre und die Möglichkeit zur Meldung von Vorfällen finden Sie hier:

www.kiga-brandenburg.org

Andreas Büttner
Staatskanzlei Brandenburg
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Noch bis zum 9. November finden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Jüdisches Kaleidoskop Brandenburg“ Veranstaltungen zu...
05/11/2025

Noch bis zum 9. November finden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Jüdisches Kaleidoskop Brandenburg“ Veranstaltungen zur Sichtbarmachung des vielfältigen jüdischen Lebens statt. Das Programm bietet spannende Einblicke in Kultur, Geschichte, Gesellschaft, Dialog und vieles mehr.

Ausgewählte Veranstaltungshinweise findet ihr auf den folgenden Slides.

🗓️ 6. November | Ausstellung: 41 Stolpersteine – 41 Schicksale

Ausgestellt werden die Biografien zu den 41 verlegten Stolpersteinen in Kleinmachnow. Verknüpft wird die Ausstellung mit einem Appell für eine friedliche Verständigung – in der Zusammenschau historischer Ereignisse und aktueller Entwicklungen. Die Auftaktveranstaltung findet im Foyer des Rathauses mit Lesung aus Akten und anschließender Diskussion statt. Die Ausstellung ist anschließend für einen Zeitraum von sechs Wochen geplant.
Der Eintritt ist frei und ohne Anmeldung.

🗓️ 9. November | Ausstellung Jüdisches Leben in Brandenburg

Wie lebten Jüdinnen und Juden in Brandenburg? Was prägte ihren Alltag, was forderte sie heraus – und was bleibt bis heute sichtbar? Die Themenführung im Brandenburg Museum lädt dazu ein, jüdisches Leben in Brandenburg aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Die Plätze sind auf 12 Teilnehmer:innen begrenzt, Anmeldung unter [email protected]

🗓️ 9. November | Gedenkveranstaltungen zur Reichspogromnacht

Sechs Städte laden im Rahmen der Veranstaltungsreihe am Sonntag zum Gedenken an die Reichspogromnacht ein.

👉 Alle Veranstaltungen und weitere Infos: www.kiga-brandenburg.org/veranstaltung/judisches-kaleidoskop-brandenburg-2025

Heute startet das „Jüdische Kaleidoskop Brandenburg“. Die Veranstaltungsreihe zeigt, wie vielfältig Erinnerung, Kunst un...
05/11/2025

Heute startet das „Jüdische Kaleidoskop Brandenburg“. Die Veranstaltungsreihe zeigt, wie vielfältig Erinnerung, Kunst und Begegnung in Musik, Kunst, Sport, Dialog und Gedenken sein können.

Drei ausgewählte Veranstaltungshinweise findet ihr auf den folgenden Slides.

🗓️ 3. November | Jüdischer Salon Brandenburg: Jüdisches Leben im Dialog

Der Jüdische Salon Brandenburg ist ein seit 2023 etabliertes Format der Fachstelle Antisemitismus Brandenburg. Im Mittelpunkt steht der Austausch über unterschiedliche Erfahrungen jüdischen Lebens in ländlichen Regionen – wie Brandenburg – und in größeren Städten mit gewachsenen Gemeinden. Aufgrund der großen Resonanz findet der Salon in Kooperation mit der Makkabi Deutschland Jugend erstmals digital statt.

👉 Weitere Infos gibt es auf den Instagramkanälen der undjugend.
Nur mit Voranmeldung unter: https://easy-feedback.de/anmeldung/2040457/cEMntnp

🗓️ 4. November | Ausstellung: Die Jüdische Gemeinde Frankfurt (Oder)

Im Rahmen der Sonderausstellung „Some Were Neighbors / Einige waren Nachbarn“ präsentiert die Jüdische Gemeinde Frankfurt (Oder) ihre Geschichte und ihr heutiges Wirken.
Der Eintritt ist frei und ohne Anmeldung.

🗓️ 5. November | Jüdische Vielfalt und rabbinische Praxis: Gespräch mit Rabbiner:innen

Rabbinerin Anita Kantor und Rabbiner Netanel Olhoeft beantworten Ihre Fragen zum liberalen (Reform) und konservativen (Masorti) Judentum, zu den religiösen Praktiken und Traditionen sowie zum Rabbinerberuf und den Besonderheiten der rabbinischen Ausbildung in Potsdam.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: [email protected]

👉 Alle Veranstaltungen und weitere Infos: www.kiga-brandenburg.org/veranstaltung/judisches-kaleidoskop-brandenburg-2025

Lesung & Gespräch mit Sara Klatt„Das Land, das ich dir zeigen will“🗓 11. November 2025, 18 Uhr📍 Stiftung für Toleranz un...
04/11/2025

Lesung & Gespräch mit Sara Klatt
„Das Land, das ich dir zeigen will“

🗓 11. November 2025, 18 Uhr
📍 Stiftung für Toleranz und Völkerverständigung, Schlossstraße 12, 14467 Potsdam

Sara Klatt studierte in Hannover Dokumentarfotografie sowie in Potsdam und Haifa Jüdische Studien. Heute lebt sie in Berlin. Mit ihrem autobiografisch-fiktiven Roman über Israel hat sie derzeit viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Ihr Roman findet ein breites interessiertes Publikum, und Klatt ist aktuell auf Lesereise in Deutschland und Österreich – mit einem Halt in Brandenburg, bei der Themenwoche Jüdisches Kaleidoskop Brandenburg 2025.

Gerade in der Zeit nach dem 7. Oktober 2023 erzählt ihr Buch von einem anderen Israel – einem, das viele Leser:innen hier vielleicht nicht so kennen oder bislang nicht aus dieser Perspektive betrachtet haben. Es schildert lebendig die Vielfalt der Gesellschaften, die dieses Land prägen.

Im Anschluss laden wir zu einem gemütlichen Gespräch bei einem Glas Wein ein, bieten Raum für Austausch und selbstverständlich die Gelegenheit, das Buch direkt vor Ort zu erwerben.

Veranstalter: KlgA e.V./fab, Stiftung für Toleranz und Völkerverständigung, Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Brandenburg e.V.

✉ Anmeldung: Teilnahme nur mit Voranmeldung per E-Mail an [email protected]

Am Montag startet das „Jüdische Kaleidoskop Brandenburg“ – eine Woche voller Begegnung, Bildung und Vielfalt!In ganz Bra...
01/11/2025

Am Montag startet das „Jüdische Kaleidoskop Brandenburg“ – eine Woche voller Begegnung, Bildung und Vielfalt!

In ganz Brandenburg finden ab dem 3. November zahlreiche Veranstaltungen statt, die das vielfältige jüdische Leben sichtbar machen. Das Programm, gestaltet von der Fachstelle Antisemitismus Brandenburg in Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartner:innen, verbindet die Themenfelder Kultur, Kunst, Erinnerung, Gesellschaft sowie Sport und zeigt, wie jüdisches Leben Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft prägt.

Den Auftakt macht der Sport: Gemeinsam mit der Fachstelle Antisemitismus Brandenburg setzen wir bereits am 2. November beim Spiel des 1. FFC Turbine Potsdam gegen VfL Wolfsburg II ein deutliches Zeichen für Dialog, Haltung und Vielfalt. Ab 12:30 Uhr lädt der Markt der Möglichkeiten im Stadion dazu ein, sich über Initiativen, Projekte und gesellschaftliches Engagement zu informieren. Auch wir sind mit einem Stand vertreten.

Besucher:innen erwartet ein spannender Spieltag mit einem abwechslungsreichen Begleitprogramm, auf und neben dem Platz.

Das Kaleidoskop zeigt: Jüdisches Leben ist lebendig, bunt und facettenreich, und Brandenburg setzt damit ein starkes Zeichen für Vielfalt und Zusammenhalt.

📅 Alle Informationen zur Eröffnung und den weiteren Veranstaltungen: Jüdisches Kaleidoskop Brandenburg 2025 www.kiga-brandenburg.org/veranstaltung/judisches-kaleidoskop-brandenburg-2025

Morgen eröffnet unsere Themenwoche:
01/11/2025

Morgen eröffnet unsere Themenwoche:

Unser : Der Auftakt zur Themenwoche „Jüdisches Kaleidoskop Brandenburg“ findet morgen (02.11., ab 12:30 Uhr) im Karl-Liebknecht-Stadion in Potsdam.de mit einem „Markt der Möglichkeiten“ zu Projekten rund um Vielfalt, Toleranz und gesellschaftliches Engagement statt. Beim Zweitligaspiel des 1. FFC Turbine Potsdam gegen VfL Wolfsburg II setzen Spielerinnen und Publikum ein Zeichen gegen Antisemitismus.
Bis zum 09. November machen brandenburgweit Vorträge, Workshops, Ausstellungen, Konzerte und interkulturelle Begegnungen jüdisches Leben sichtbar.
Hier geht’s zum Programm:https://www.kiga-brandenburg.org/wp-content/uploads/2025/10/251017_fab_Juedisches_Kaleidoskop_Programmheft_Scren_neu_neu.pdf
Das „Jüdische Kaleidoskop“ wird von der Fachstelle Antisemitismus Brandenburg in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern veranstaltet und von Tolerantes Brandenburg gefördert.
Unser Brandenburg

Jüdischer Salon Brandenburg: Jüdisches Leben im Dialog – Perspektiven zwischen Land und Stadt📅 3. November, 19:00 Uhr💻 D...
28/10/2025

Jüdischer Salon Brandenburg: Jüdisches Leben im Dialog – Perspektiven zwischen Land und Stadt

📅 3. November, 19:00 Uhr
💻 Digital (Link nach Anmeldung)

Der Jüdische Salon Brandenburg ist ein seit 2023 etabliertes Format der Fachstelle Antisemitismus Brandenburg. Er bietet Raum für Begegnung, Austausch und Diskussion über aktuelle Themen jüdischen Lebens – innerhalb und außerhalb jüdischer Communities.

In diesem Jahr findet der Salon erstmals rein digital statt – und erweitert sich dadurch über die Landesgrenzen hinaus. Gemeinsam mit der Makkabi Deutschland Jugend laden wir zu einem Abend des Austauschs über unterschiedliche Erfahrungen jüdischen Lebens in ländlichen Regionen wie Brandenburg und in größeren Städten mit gewachsenen Gemeinden ein.

Zu Gast ist unter anderem Margaryta Paliy, die von ihren Erfahrungen berichten wird.

👉 Zur Anmeldung: https://easy-feedback.de/anmeldung/2040457/cEMntnp

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

In Kooperation mit .jugend

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Unser Programm zur Kaleidoskop-Woche 2025 ist online und umfasst mehr als 40 Veranstaltungen im gesamten Bundesland: Fuß...
21/10/2025

Unser Programm zur Kaleidoskop-Woche 2025 ist online und umfasst mehr als 40 Veranstaltungen im gesamten Bundesland: Fußball, Lesungen, Konzerte, Führungen und Workshops – für jede:n ist etwas dabei. Jetzt anmelden und vorbeischauen!

Alle Veranstaltungen wurden von Initiativen, Vereinen und engagierten Einzelpersonen aus der brandenburgischen Community eingereicht – und zeigen, wie vielfältig jüdisches Leben und Engagement im Land sind. Danke dafür!

Link zum Programm: https://www.kiga-brandenburg.org/veranstaltung/judisches-kaleidoskop-brandenburg-2025/

Die Themenwoche „Jüdisches Kaleidoskop Brandenburg“ findet bereits zum vierten Mal statt – in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt „Dialog“.

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Der 7. Oktober 2023 hat tiefe Spuren hinterlassen – in Israel, in jüdischen Gemeinden weltweit und auch hier in Deutschl...
07/10/2025

Der 7. Oktober 2023 hat tiefe Spuren hinterlassen – in Israel, in jüdischen Gemeinden weltweit und auch hier in Deutschland. An diesem Jahrestag sind unsere Gedanken bei den Opfern, die vor zwei Jahren auf brutale Weise ermordet wurden. Wir trauern um die unschuldigen Menschen und fühlen mit ihren Angehörigen und Freund:innen. Unsere Gedanken sind auch bei den Geiseln, und wir hoffen auf ihre baldige Freilassung. Allen betroffenen Familien und Menschen wünschen wir Frieden und Kraft.

Adresse

Postfach 60 06 08
Potsdam
14406

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