16/03/2026
Duke hat Krebs - Die ganze Geschichte dahinter.
Damit ihr ein besseres Verständnis dafür bekommt, was hinter dem Spendenaufruf steckt.
Vor ein paar Wochen begann das ganze Übel damit, das Duke Durchfall bekam. Da dieser nicht besser wurde, beschlossen wir mit ihm zu seinem Haustierarzt zu Fahren. Dieser erzählte uns, das er zur Zeit viele Hunde mit Durchfällen behandelt. Dieses würde mit dem Regenwasser zusammen hängen. Dann verschrieb er ein Antibiotikum und wir fuhren nach Hause. Nach einer Woche hatte Duke kein Durchfall mehr, dafür bekam er Hustenanfälle, welche immer zwischen 5 und 10 Min dauerten. Also wieder zum Tierarzt und noch einmal Antibiotika. Nach einer weiteren Woche bekam Duke dann wieder Durchfall. Dieses Mal wurde eine Stuhlprobe untersucht, mit dem Ergebniss, das Duke in seinem Darm zu viel Hefe Bakterien habe. Er bestellte und ein Mittel, welches die Darmflora verbessern sollte. In dieser Woche hat Duke ca 6 KG abgenommen. Als Duke zu Wochenende dann wieder mit dem Husten anfing, habe ich eine Tierarztpraxis gesucht, die am Samstag geöffnet hat. Und dann sind wir dort natürlich hingefahren.
Es handelte sich um die Praxis Extertal Bahn in Rinteln. Dr. Bosse war nicht begeistert, das bis dahin noch keine Diagnostik von der anderen Praxis gelaufen sind.
Also hat er alles in die Wege geleitet... Labor, Ultraschall, genauere Untersuchung.
Also das gelaufen war, stand eigentlich die Diagnose Lymphome.
Also riet er uns, eine Onkologische Praxis aufzusuchen.
Diese Nachricht mussten wir erst einmal verdauen. Tief traurig fuhr ich nach Hause und erzählte allen von der Verdachtsdiagnose. Uns war allen klar, das wir Duke maximale Hilfe zukommen lassen. Schließlich war er 7 Jahre für uns da, also wollten wir ihn natürlich auch alle Hilfe zukommen lassen.
Wir hatten Glück und konnten für Freitag den 13 noch einen Termin bei Frau Dr. Eberle in der Praxis VetSpezial in Lehrte bekommen.
Dort bekam Duke dann noch einmal die volle Diagnostik.
Ergebnis: Lymphome.... Alle Lymphknoten sind maximal vergrößert, er hat eine sogenannte Mottenfraßmilz und seine Leber ist auch stark vergrößert.
Tja, und dann gab es eigentlich nur zwei Optionen.
Entweder würde er ein Cortison bekommen, welches uns dann noch ein paar Tage Zeit mit ihm gibt, damit wir uns von ihm verabschieden können, oder Möglichkeit zwei war die Chemotherapie.
Ein paar Millisekunden später war unsere Entscheidung gefallen und wir wählten die Chemotherapie.
Also wurde noch eine Biopsie gemacht und er bekam seine erste Chemo.
Bei Lymphomen gibt es zwei verschiedene Zellarten. T und B Zellen. Und die müssten jetzt erst einmal bestimmt werden. Die Ergebnisse sollten Montag vorliegen. Am Freitag Nachmittag ging es Duke anscheinend etwas besser. Leider hielt das nicht über das Wochenende an. Seine Atemnot wurde wieder schlimmer. Diese kommt von den Vergrößerten Organen, welche den Bauchraum zu stark füllen und somit auf das Zwergfell drücken. Also haben wir uns am Sonntag via E-Mail an Frau Eberle gewand. Diese hat dann auch tatsächlich via E-Mail geantwortet und uns einen Termin für Montag Morgen eingeräumt.
Also sind wir am Montag wieder nach Lehrte gefahren.
Dort erfolgte dann noch einmal eine Ultraschalluntersuchung. Die Lymphknoten hatten sich stark verkleinert. Die Leber ist natürlich immer noch vergrößert und Duke hatte einiges an freier Flüssigkeit im Bauch. Diese wurde von der Ärztin drainagiert. Tja, und so konnte er wieder durchatmen. Auch war wieder Platz, damit er vernünftig fressen konnte. Alles in allem verlief der Rest des Tages für Duke richtig gut.
Ach ja, die Ergebnisse der Biopsie hat ergeben, das es sich um ein Lymphome aus B Zellen handelt. Dieses ist besser zu behandeln und es besteht die Möglichkeit, das er uns noch ein paar Jahre erhalten bleibt.
Bei T Zellen sind es meist nur 12 bis 15 Monate
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