26/05/2026
Finken‑Freude und Spatzen‑Sorgen 🐦
Mehr als 56.000 Menschen haben bei der „Stunde der Gartenvögel“ 2026 mitgezählt & aus über 38.000 Gärten wurden mehr als eine Million Vögel gemeldet. Das zeigt, wie groß das Interesse an der Natur direkt vor unserer Haustür ist.
Die Ergebnisse sind gemischt:
✅ Finken machen Hoffnung. Der Buchfink wurde bundesweit 14 Prozent häufiger gemeldet, auch der Grünfink legte leicht zu. Das deutet darauf hin, dass es aktuell keine neue große Krankheitswelle gibt. Trotzdem gilt: Gerade beim Grünfink bleibt Vorsicht nötig – Hygiene an Futter‑ und Wasserstellen ist weiterhin wichtig.
⚠️ Sorgen bereiten dagegen vertraute Arten. Haussperling, Feldsperling, Mauersegler und Mehlschwalbe wurden erneut deutlich seltener gezählt. Wenn selbst so häufige Arten zurückgehen, ist das ein Alarmsignal für die Natur in unseren Städten und Dörfern. Gründe sind meist fehlende Nahrung, weniger Insekten und der Verlust von Brut‑ und Lebensräumen.
🖤 Die Amsel bleibt immerhin stabil – größere neue Einbrüche zeichnen sich hier aktuell nicht ab.
Doch insgesamt setzt sich der langfristige Trend fort: Immer weniger Vögel pro Garten.
Wie erlebt ihr es bei euch?
Welche Arten seht ihr häufiger – und welche fehlen euch besonders?
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