21/10/2026
„Alles, was aus der Geschichte vergessen wird, ist für Ewigkeiten weg – und ungerecht. Es war da und es muss bewältigt werden.“
Diese bewegenden Worte von Zeitzeugin Irma Bergmann brachten auf den Punkt, warum Erinnerungskultur lebendig bleiben muss. Für unseren Projektfilm haben wir die gemeinsame Woche von 20 Jugendlichen aus Pirna und dem ungarischen Pécs mit der Kamera begleitet.
Unter dem Motto „Spuren der Geschichte – Wege der Zukunft“ begaben sich Schüler:innen des Evangelischen Schulzentrums Pirna und des Valeria-Koch-Bildungszentrums Pécs auf gemeinsame Spurensuche:
🔹 Sie erforschten die Geschichte der rund 50.000 Ungarndeutschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg in den „Grauen Kasernen“ in Pirna ankamen.
🔹 Sie hörten Irma Bergmann zu, die als Fünfjährige selbst vertrieben wurde.
🔹 Und sie stellten fest, wie nah Vergangenheit und Gegenwart beieinander liegen – denn einige Teilnehmende entdeckten dabei ihre ganz eigenen familiären Wurzeln.
Ob beim gemeinsamen Tanzen, beim Bouldern, bei der Foto-Reflexion mit Blick über Pirna oder beim Gespräch im Sächsischen Landtag: Aus anfänglicher Zurückhaltung sind echte Freundschaften gewachsen. Wie Schüler Lörinc es so treffend auf seiner Fotokarte festhielt: „Brücke: verbindet Menschen, Kulturen & die Zukunft.“
🎬 Schaut euch jetzt den gesamten Projektfilm auf unserem YouTube-Kanal an und taucht ein in eine intensive Woche voller Begegnungen!
👉 https://f.mtr.cool/r3jlf3mf2b
Und die Reise geht weiter: Im November bricht die deutsche Gruppe zum Gegenbesuch nach Ungarn auf! 🇭🇺🇩🇪