11/06/2026
🚨 𝐄𝐢𝐧𝐬𝐚𝐭𝐳 𝐢𝐦 𝐒𝐞𝐞𝐩𝐚𝐫𝐤 𝐏𝐟𝐮𝐥𝐥𝐞𝐧𝐝𝐨𝐫𝐟 🚨
Ergänzung/Kommentar zum Bericht Südkurier Linzgau: https://www.suedkurier.de/linzgau/wakeboard-park-pfullendorf-unfall-fuehrt-zu-wasserrettung-und-notarzt-einsatz-114410177
Da ist bei der Tageszeitung augenscheinlich etwas verrutscht – wir versuchen, den Einsatz richtig einzuordnen. 📰
🌊 Aufgrund des Stichworts „Bade-/Tauch-/Ertrinkungsunfall“ wurden die Fachkräfte DLRG und die Taucher, neben Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst, automatisch alarmiert. Nachdem sich der „Wassernotfall“ als medizinischer Notfall (Sport-Unfall) ergeben hatte, konnten die Spezialkräfte der Wasserrettung, nach der ersten Lagemeldung durch die ehrenamtlichen Helfer-vor-Ort-Kräfte des DRK, den Einsatz wieder abbrechen.
🚑 Das DRK war im Rahmen der 𝐇𝐞𝐥𝐟𝐞𝐫-𝐯𝐨𝐫-𝐎𝐫𝐭-Struktur im Einsatz, da der in Pfullendorf stationierte Rettungswagen 🚑 gemeinsam mit dem ebenfalls Notarzt 👨⚕️ bereits in einem Einsatz gebunden war. Aus diesem Grund wurde zusätzlich der für Pfullendorf vorhandene 𝐍𝐨𝐭𝐚𝐫𝐳𝐭-𝐇𝐢𝐧𝐭𝐞𝐫𝐠𝐫𝐮𝐧𝐝 alarmiert.
Das zweite Fahrzeug des DRK war der Rettungswagen des Regelrettungsdienst aus Ostrach. Wie auch bei den Helfern vor Ort wird beim Notarzt-Hintergrund standardmäßig ein Rettungsmittel der Regelrettung alarmiert. In diesem konkreten Fall war das der Rettungshubschrauber 🚁 „Christoph 45“.
🤝 mit Muskelkraft der Kameraden der Feuerwehr konnte der Patient nach der Erstversorgung durch die Helfer-vor-Ort des DRK und den 2. Notarzt, schonend zum Rettungswagen des Regelrettungsdienstes gebracht und dort für den transportfähig gemacht werden.
🔎 Auch wenn dieser Einsatz durch den Rettungshubschrauber natürlich besondere Aufmerksamkeit erzeugt hatte, handelte es sich um einen völlig routinemäßigen Ablauf, wie er im Rettungsdienst regelmäßig vorkommt. Die Lage wurde durch die Leitstelle korrekt bewertet, alarmiert und konnte durch die Rückmeldungen unserer ehrenamtlichen Einsatzkräfte des DRK schnell an die Situation angepasst werden.
So funktioniert das (komplexe) Hilfeleistungssystem.