02/08/2026
Jahresausflug nach Übersee am Chiemsee
Weil es uns da so gefällt, ging unser Jahresausflug wieder nach Übersee am Chiemsee. Tage vor dem Ausflug sah es so aus, als würden wir Regen bekommen, am Ende aber hat es dann super gepasst!
Am Freitagnachmittag machten wir uns mit 33 Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf den Weg nach Übersee am Chiemsee – Ziel Almdorado!
Nach ca. zweieinhalbstündiger Fahrt (Erntezeit – Mähdrescher – Fuhrwerke mit Getreide und Stroh – waren unsere Begleiter) waren wir dann am Ziel angelangt. Nach dem Check In ging es als erstes daran, die zugeteilten Hütten zu beziehen. Dann hieß es erst mal warten, bis das Essen kommt.
Nach reichlich leckerem Essen, ging es Richtung Lagerfeuerplatz, wo dann in gemütlicher Runde, die obligatorischen Marshmallows gegrillt und verspeist wurden.
Unsere Jungs hatten auf der Veranda vor ihrer Hütte zwischenzeitlich ein Spiel gestartet, was man von Kindergeburtstagen kennt. - Das Schokoladenwettessen!
- Alle Spieler sitzen im Kreis um einen Tisch und würfeln reihum.
- Sobald ein Spieler eine Sechs würfelt, geht der Stress los.
- Dieser Spieler muss sich so schnell wie möglich Mütze, Schal und Handschuhe anziehen.
- Erst wenn alles sitzt, darf er mit Messer und Gabel versuchen, die Schokolade auszupacken und Stücke abzuschneiden, um sie zu essen.
- Die Hände dürfen dabei nicht benutzt werden!
- Der Haken: Währenddessen würfeln die anderen Spieler im Kreis rasant weiter.
- Würfelt der Nächste eine Sechs, muss der aktuelle "Esser" sofort stoppen, alles ausziehen und an den neuen Gewinner übergeben.
+ Das Spiel endet, sobald die Schokolade komplett verputzt ist.
Irgendwann waren dann alle zu Bett gegangen, ein paar Herren machten dann noch ein wenig Feuerwache, bis man sich entschied, das Feuer mit zwei Gießkannen Wasser zu löschen. Ob die Kinder und Jugendlichen in dieser Nacht viel geschlafen haben, man weiß es nicht! Aber aufgrund des immer wieder hörbaren Gekichers eher wenig!
Es wurde wieder hell draußen! Langsam erfüllte sich der Platz wieder mit Leben, die ersten „Frühaufsteher“ waren unterwegs, der Samstagmorgen war angebrochen!
Als dann so gegen acht alle wieder einigermaßen ansprechbar waren, ließen wir uns das Frühstück schmecken.
Kurz nach zehn machten wir uns dann auf den Weg zum Stützpunkt der Wasserwacht Übersee, wo wir schon von Martin Stöger (1. Vorsitzender) erwartet wurden. Dort durften wieder deren Strandabschnitt „belagern“.
Auch dieses mal hatten wir wieder vier große Kanus, ein Zehnmann-SUP und zwei SUBs mit im „Gepäck“! Diese waren fast die ganze Zeit im Einsatz, egal ob groß oder klein, alle hatten ihren Spaß damit.
Wir wurden wieder so toll von unseren Kameradinnen und Kameraden aus Übersee aufgenommen, wofür wir ihnen sehr dankbar sind. So waren am Ende des Tages alle ein wenig traurig, dass wir uns aufgrund der Wetterprognose für Sonntag dafür entschieden haben, die Heimreise über Wasserburg zu machen um dort mit unserer Gruppe ins Badria zu gehen.
Zurück im Almdorado galt es als erste wieder, dafür zu sorgen, dass keiner Hungern muss.
So machte sich drei Herren auf den Weg zu einer nahe gelegenen Pizzeria um die vorbestellten Pizzen und Pasta zu holen, was da so schiefgehen kann, man glaubt es nicht, nur soviel dazu, es sind alle satt geworden!
Eigentlich war es in der Vergangenheit immer so, dass die „Jugend“ am zweiten Abend etwas schwächelten, das was dieses Jahr anders! Es mag wohl daran gelegen haben, dass sich anfangs eine kleine Gruppe fand, welche das Spiel „Wahrheit oder Pflicht“ zu spielen begann. Mit jeder Minute gesellten sich mehr und mehr dazu, bis fast alle in das Spiel integriert waren. So verging die Zeit wie im Flug, bis dann gegen 23:00 die erste die „Segel“ strichen.
Am Sonntag nach dem Frühstück haben wir dann gepackt, die Hütten geräumt und haben uns auf dem Weg nach Wasserburg gemacht. Dort angekommen, ging es auch gleich ins Badria, wo es einen Teil gleich in Richtung Black-Hole-Rutsche (106 m) und Crazy-River-Reifenrutsche (69 m) verschlug.
Leider verging der Tag viel zu schnell und da wir noch gut zwei Stunden Heimweg hatten, haben wir uns kurz nach 16:00 auf den Weg nach Hause gemacht. Die letzten zwei Tage voller Action haben ihre Wirkung gezeigt! Auf der Heimfahrt zeigten sich bei einigen dann starke Ermüdungserscheinungen und sind dann ins Land der Träume gereist.