Stachelkugel e.V.

Stachelkugel e.V. Wir sind eine Igel-Pflegestelle des
Gnadenhofs und die Wildtierrettung Notkleintiere e.V.

Today...um 19 Uhr. 🫶📚🦔
27/08/2026

Today...um 19 Uhr. 🫶📚🦔

26/08/2026

„Sag mal, kleine Myrte, die Follower wollen gerne wissen, wie es dir geht. Magst du mal kurz was sagen?“ 🎤🦔

......🤷🏻‍♀️

Sie bleibt ihrem Image treu. 🫣😂😅

Wir haben in noch keinem Jahr so viele Seelen verloren...​Das ist die Wahrheit über die letzten Monate. Der Tierschutz i...
25/08/2026

Wir haben in noch keinem Jahr so viele Seelen verloren...
​Das ist die Wahrheit über die letzten Monate.
Der Tierschutz ist grausam geworden. Und viele verlorene Tiere brennen sich in unsere Herzen.

Noch nie mussten wir so viele Tiere euthanasieren lassen. Noch nie kamen so viele Igel nur für einen kurzen, schrecklichen Moment zu uns. Nur um in unseren Händen einzuschlafen.

​Zertrümmerte Schädel.
Völlig zerfetzte Gliedmaßen.
Grauenhafte Skalpierungen.
Verhungert bis auf die Knochen.

Es sind Verletzungen und Zustände, die durch menschliches Handeln entstehen. Durch Unachtsamkeit. Durch Respektlosigkeit. Und wir sagen euch ganz ehrlich, es wird jedes Jahr schwerer, weiterzumachen.

Wir ehrenamtlichen Pflegestellen geben diesen vielen Opfern eine Stimme. Wir kämpfen. Wir klären auf. Wir investieren Tage, Nächte, Tränen und unsere gesamte Kraft. Und dennoch... sterben von Jahr zu Jahr so unfassbar viele Tiere in unseren Armen. Tendenz unaufhörlich steigend.

Manchmal fragen wir uns, wie viel ein Herz ertragen kann.
​Dann schauen wir in die Augen derer, die noch eine Chance haben. Wir sehen die kleinen Pfötchen, die um ihr Leben kämpfen. Und wir wissen, wenn wir nicht für sie da sind, ist es keiner.

​Also machen wir weiter. Für jedes einzelne Tier, das sonst niemand hört. Für jede Seele, die Respekt und Leben verdient. Bis zum allerletzten Atemzug.

Bitte schaut hin. Helft uns aufzuklären.
Helft uns zu helfen! Helft ihnen!

24/08/2026

❤️Update zum Team Eggersdorf (bei Müncheberg)❤️

​Was die Rasselbande eigentlich den ganzen Tag macht? Ganz einfach:

🤯​Uns in den Wahnsinn treiben.
🍼​Uns die Haare vom Kopf fressen.
🙉​Uns von früh bis spät die Ohren vollzwitschern.

Kurz gesagt, alle machen sich absolut prima und entwickeln sich prächtig!

Allerdings mussten wir gestern bei den fünf Damen ein wenig für Ordnung in der Mädels-WG sorgen. Die drei königlichen Hoheiten, Bernadette, Antoinette und Claudette, haben ihren Adelstiteln nämlich alle Ehre gemacht und ordentlich auf dicke Hose gemacht.
Die drei propperen Ladys haben die kleine, zarte Alice und die schüchterne Betty beim Futtern leider immer wieder beherzt beiseite geschubst.

Damit Alice und Betty in Ruhe schlemmen können, haben wir die Truppe jetzt aufgeteilt. Die drei Majestäten sind zu Maxi gezogen und halten dort ab sofort den Hofstaat auf Trab.

​Nun herrscht wieder friedliche Schlemmerstimmung auf allen Seiten und wir freuen uns über fünf rundum zufriedene Igelmädels.

Wir danken euch von Herzen für eure vielen Namenvorschläge. Wir haben am Ende die Namen gewählt, die zum Charakter bestens passen. 🫠

Es gibt Verletzungen, bei denen wir schon aus der Entfernung wissen, was passiert sein könnte.​Nicht immer. Aber oft. Ti...
23/08/2026

Es gibt Verletzungen, bei denen wir schon aus der Entfernung wissen, was passiert sein könnte.
​Nicht immer. Aber oft. Tiefe, glatte Schnitte. Abgetrennte Ohren. Zerschundene Gesichter. Fehlende Pfoten. Manchmal fehlen ganze Körperteile.

Das ist Schmusel. Auch sie kam gestern in einem furchtbaren Zustand zu uns. Schwer gezeichnet von einer scharfen Klinge, einer tiefen und großen Wunden. Und tragend. In ihrem kleinen, geschundenen Körper trägt auch sie neues Leben. Auch für sie kämpfen wir jetzt gleich doppelt.

Wenn ein Igel wie Schmusel bei uns ankommt, beginnt das große Hoffen. Nicht darauf, dass alles wieder wird wie früher. Sondern darauf, dass dieses Tier überhaupt noch eine Chance bekommt.

Wir werden oft gefragt, ob uns solche Verletzungen noch schockieren.
Die Wahrheit ist, nein. Und genau das erschreckt uns. Nicht, weil sie uns egal geworden sind.
Sondern weil sie so unfassbar häufig geworden sind.

Jeder einzelne dieser Igel hatte einen Weg. Er war unterwegs auf Nahrungssuche. Auf Partnersuche. Auf dem Heimweg in sein Versteck. Er wusste nicht, dass eine Maschine auf ihn wartete.

Maschinen kennen keinen Schmerz.
Sie kennen keine Brutzeit. Keine Setzzeit. Sie kennen nicht die unterschiedlichen Schlafenszeiten unserer Wildtiere.
Sie erkennen keinen Igel im hohen Gras. Keinen Igel in der Hecke. Kein Nest mit Babys unter Blättern.

Sie treffen keine Entscheidungen!
Aber WIR tun es.

​Jedes Mal, wenn wir vor dem Mähen noch einmal unter den Strauch schauen. Jedes Mal, wenn wir hohes Gras vorher gewissenhaft absuchen. Jedes Mal, wenn wir hinterfragen, ob der Rasen wirklich bis auf den letzten Millimeter gestutzt werden muss.

Zwischen einem gesunden Wildtier und einem Leben voller Narben, oder dem schnellen Tod, liegen oft nur wenige Sekunden.


Schmusel, unsere 298/26
Fundort Bernau



‼️TRIGGERWARNUNG ‼️
Ein Bild von Schmusels Schnittverletzung haben wir in den Kommentaren hochgeladen.

Es reicht!​Stachelkugel e.V. ist nicht nur eine Station und ein Zufluchtsort für Igel und Eichhörnchen. Wir sind ein Ver...
22/08/2026

Es reicht!

​Stachelkugel e.V. ist nicht nur eine Station und ein Zufluchtsort für Igel und Eichhörnchen. Wir sind ein Verein aus mittlerweile 120 Menschen. Aus empathischen Tierschützerinnen und Tierschützern, für die Mitgefühl kein flüchtiger Trend ist, sondern eine fundamentale Lebenseinstellung.

Wir lieben diese Community. Wir lieben die tausenden Menschen da draußen, die nicht nur mitlesen, sondern bei jedem Einzelschicksal mitfühlen, mitweinen und mitkämpfen.

Und genau deshalb ist es zum Kotzen, was sich seit Wochen unter unseren Beiträgen abspielt.
​Wir lesen Kommentare voller Pöbeleien, fremdenfeindlicher Hetze, Beleidigungen und ideologischer Arroganz. Menschen, die uns und den Kommentaren mit Verachtung begegnen, die spalten und hetzen. Wir zeigen hier nur Beispiele der letzten Tage. Es gibt Hunderte solcher Kommentare.
​Es ist für uns schlichtweg unfassbar.

Wer glaubt, Tiere schützen zu können, während er gleichzeitig Hass gegen Mitmenschen sät, hat das Prinzip von Empathie nicht im Ansatz verstanden. Echte Tierliebe trennt nicht. Sie schließt ein. Sie schützt das Leben.
Jedes Leben!
Wer so mit Menschen umgeht, die er nicht einmal kennt, hat kein mitfühlendes Herz.

Wir stellen uns schützend vor unser Team, vor unsere Tiere und vor die wundervolle Community, die diesen Verein trägt.

​Unsere Spielregeln ab heute glasklar:

​‼️Hass, Rassismus und Pöbeleien fliegen sofort raus.

​‼️Wer beleidigt, wird blockiert. Ohne Diskussion.

​❤️Wer Respekt, Anstand und echtes Mitgefühl mitbringt, ist bei uns für immer willkommen.

Wir lassen uns unsere Arbeit, unsere Werte und unsere Herzensgemeinschaft nicht von einer lauten, verrohten Minderheit kaputtmachen.

Danke an alle über 12.000 Follower, die das Herz am richtigen Fleck haben und diesen Weg in Anstand mit uns gehen.

Freya. Eine Adultigelin mit nur noch 523g. Vollkommen abgemagert, stark unterkühlt, mit eitrigem Schnupfen und einem gro...
21/08/2026

Freya. Eine Adultigelin mit nur noch 523g. Vollkommen abgemagert, stark unterkühlt, mit eitrigem Schnupfen und einem großen Abszess am Hals, der massiv auf Luftröhre, Speiseröhre und Halsvenen drückte. Sie war seit Wochen in diesem furchtbaren Zustand unterwegs. Da sind wir uns sicher. Wir konnten ihren Leidensweg sehen und fühlen.

​Wir haben gestern noch bis tief in die Nacht um dieses kleine Leben gekämpft. Wir konnten und wollten nicht einfach aufhören, weil es uns so unendlich unfair erschien, sie einfach aufzugeben. Jetzt, wo sie endlich Hilfe bekam.

Und dennoch haben wir verloren.

Wir waren irgendwo darauf vorbereitet, dass wir diesen Kampf nicht mehr gewinnen können. Und dennoch tut es so verdammt weh.

Wir gehen davon aus, dass sie letztendlich an einer Sepsis verstorben ist und ihr kleines Herz einfach keine Kraft mehr hatte.

​Es tut uns so leid, kleine Freya, dass wir dich nicht retten konnten. Wir hätten dich so gerne zurück ins Leben begleitet.

Aber wir sind auch dankbar. Dankbar, dass wir die Chance hatten, dir diese letzte Möglichkeit zu geben. Dass du nicht alleine da draußen gehen musstest, sondern bei uns. Gesehen, geliebt, ohne Schmerzen und in Würde.

Gute Reise, kleine Freya. 🌈🦔

Wir haben euch heute Abend natürlich nicht vergessen. ​Aber diese Igelin kämpft derzeit immer noch auf unserem Behandlun...
20/08/2026

Wir haben euch heute Abend natürlich nicht vergessen.

​Aber diese Igelin kämpft derzeit immer noch auf unserem Behandlungstisch um ihr Leben. Und sie braucht uns jetzt ganz allein...

​Freya, unsere 297/26
Fundort Bernau

Es gibt Patienten, die kommen leise. Und dann gibt es Igel, die uns völlig aus der Bahn werfen und unsere Station im All...
19/08/2026

Es gibt Patienten, die kommen leise. Und dann gibt es Igel, die uns völlig aus der Bahn werfen und unsere Station im Alleingang neu organisieren. Myrte.

​Adult, mickrige 562 Gramm auf der Waage, mehrere Abszesse und bereits die ersten Fliegeneier im Gepäck. Ein Bild, bei dem uns normalerweise das Herz stehen bleibt, weil diese Tiere meist mehr tot als lebendig bei uns ankommen. Aber nicht Myrte.

Myrte hatte absolut null Interesse an einer tragischen Opferrolle. Schon beim ersten Check-up durfte unsere Maxi Bekanntschaft mit Myrtes ausnahmslos intakten, rasiermesserscharfen Zähnen machen.
Die komplette Untersuchung hatte gelinde gesagt ein bisschen was von einem Treffen mit der maulenden Myrte aus der Kammer des Schreckens. Nur eben mit scharfen Zähnen und Maxis Hand als Hauptgang. Daher hat die Dame auch ganz offiziell ihren Namen weg. Die maulende Myrte. Ja, sie ist wirklich so schlecht gelaunt, wie sie aussieht.

​Das Ultraschallbild verriet uns dann auch prompt, woher diese leicht explosive Grundstimmung rührt. Madame hat mindestens vier kleine Mini-Gangster im Bauch.
​Vermutlich sind es also keine Aggressionen. Menschenhände sind schwangerschaftsbedingte Gelüste.

​Wir lernen jetzt also im Eiltempo, mit den royalen Launen einer hochschwangeren Igel-Diva umzugehen. Unsere tägliche Dienstanweisung für den Stationsdienst:
„Fragt nicht, untersucht nicht, werft ihr einfach ein ganzes Steak rein und rennt um euer Leben!“

​Myrte, unsere 288/26
Fundort Müncheberg

Es gibt Tiere, die haben es leicht.Ein kleines Igelbaby genügt und die Herzen schmelzen. Ein Eichhörnchen auf der Fenste...
18/08/2026

Es gibt Tiere, die haben es leicht.
Ein kleines Igelbaby genügt und die Herzen schmelzen. Ein Eichhörnchen auf der Fensterbank sorgt für Begeisterung. Ein Rehkitz im hohen Gras wird fotografiert, geteilt und bewundert.

Und dann gibt es die anderen.

Die Ratte im Schuppen. Die Taube am Bahnhof. Die Krähe auf dem Dach. Die Spinne in der Zimmerecke. Tiere, die kaum jemand schön findet.

Manche lösen Ekel aus. Manche Angst. Manche einfach Gleichgültigkeit.
Dabei stelle ich mir oft eine Frage:
Wer hat eigentlich entschieden, welches Leben liebenswert ist und welches nicht?
Die Natur jedenfalls nicht.

Für die Natur ist die Krähe nicht weniger wert als das Rotkehlchen. Die Ratte nicht weniger wichtig als das Eichhörnchen. Die Spinne nicht weniger notwendig als der Schmetterling.

Nur wir Menschen verteilen Sympathiepunkte.
Wir sortieren die Welt in niedlich und hässlich. In wertvoll und wertlos. In schützenswert und verzichtbar.

Vielleicht, weil es einfacher ist.

Es ist leicht, Mitgefühl für etwas zu empfinden, das uns gefällt. Die eigentliche Herausforderung beginnt dort, wo es uns schwerfällt.
Echter Tierschutz zeigt sich nicht darin, wie sehr wir die Tiere lieben, die wir schön finden.
Er zeigt sich darin, wie wir mit denen umgehen, die wir nicht mögen.
Ob wir trotzdem respektvoll bleiben. Ob wir trotzdem anerkennen, dass sie ein Recht auf ihr Leben haben. Ob wir akzeptieren können, dass die Welt nicht für uns geschaffen wurde.

Ich habe in den letzten Jahren unzählige Igel in meinen Händen gehalten.
Schwer verletzte. Verhungerte. Sterbende.
Und jedes einzelne Mal wurde mir bewusst, wie sehr jedes Lebewesen an seinem Leben hängt.

Kein Tier möchte sterben. Kein Tier gibt sein Leben freiwillig auf. Sie kämpfen. Bis zuletzt.
Nicht weil sie besonders mutig sind. Sondern weil Leben leben will. Immer.

Vielleicht ist das die wichtigste Lektion, die Tiere uns beibringen können.
Dass der Wert eines Lebens nicht davon abhängt, ob wir es schön finden. Nicht davon, ob es nützlich ist. Nicht davon, ob es uns gefällt.
Sondern einfach davon, dass es existiert.

Und vielleicht beginnt Mitgefühl genau dort.
In dem Moment, in dem wir aufhören zu fragen, ob ein Leben unsere Liebe verdient.
Und anfangen zu erkennen, dass es sie nie verdienen musste.

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15370

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