27/08/2026
Dürre klingt weit weg. Ist sie nicht.
Sie beginnt im Boden und endet auf deinem Teller. Dazwischen liegt eine Kette, die nur so stabil ist wie ihr schwächstes Glied – und das war in diesem Jahr das Wasser.
Auch die Bio-Ernte 2026 zeigt, wie stark Hitze und Trockenheit die Landwirtschaft treffen: Laut Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) fällt die Bio-Getreideernte bei Winterweizen, Roggen und Gerste durchschnittlich aus. Sommergetreide liegt dagegen unter dem Durchschnitt. Besonders Hafer bereitet Sorgen: Hitze und Trockenheit haben die Körner auf manchen Standorten verkümmern lassen.
Auch Kartoffeln, Körnermais, Soja und Gemüse leiden unter der Witterung. Beim Gemüse bringen Hitze, Trockenheit und Unwetter viele Betriebe an ihre Belastungsgrenze. 🌾🥔🥕
Für viele Höfe heißt das: weniger Ernte, knappes Futter, ein Jahr, das man nachher irgendwie ausgleichen muss.
Was hilft? Böden, die Wasser halten können. Humus statt Verdichtung, Vielfalt statt Monokultur, Kreisläufe statt Zukauf. Nichts davon macht ein Dürrejahr zu einem guten Jahr. Aber es entscheidet darüber, wie viel von einem Dürrejahr übrig bleibt.
Ihr entscheidet das mit – an der Kasse, jeden Tag.
Auf Bio setzen. Damit Landwirtschaft in Krisen stark bleibt. 💚