Amnesty International Papenburg

Amnesty International Papenburg Auf Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wendet sich Amnesty gegen schwer wiegende Menschenrechtsverletzungen.

Informationen über Aktionen der ai-Gruppe Papenburg Amnesty International ist eine weltweite, von Regierungen, politischen Parteien, Ideologien, Wirtschaftsinteressen und Religionen unabhängige Mitgliederorganisation. Amnesty ist Teil einer Bewegung, in der Menschen zusammenkommen, um sich gemeinsam gegen Menschenrechtsverletzungen einzusetzen - und zwar nicht abstrakt, sondern ganz konkret und fü

r Tausende, die in Gefahr sind. 1977 erhielt Amnesty International den Friedensnobelpreis

Und: In Papenburg setzen sich seit dem 10.12.2007 Menschen wie Du und Ich für die Einhaltung der Menschenrechte weltweit ein. Wenn Du willst, komme einfach vorbei: Weitere Infos dazu unter: www.amnesty-papenburg.de

02/09/2026

Hier ein kurzer Clip wie die Büchersammlung vom letzten Wochenende war - viel Spaß beim Anschauen:

28/08/2026

Am 30. August ist der Internationale Tag der Verschwundenen!

Der 30. August ist der Internationale Tag der Verschwundenen und erinnert weltweit an Menschen, die durch staatliche Stellen oder mit deren Billigung verschleppt wurden und deren Aufenthaltsort verschwiegen wird. Amnesty International betrachtet das Verschwindenlassen als eine besonders schwere Menschenrechtsverletzung, die häufig mit Folter, willkürlicher Haft und sogar Tötung verbunden ist.
Für die Angehörigen bedeutet das Verschwinden ihrer Liebsten eine quälende Ungewissheit, die oft über viele Jahre anhält.

Wir von Amnesty Papenburg waren daher bereits am heutigen 28. August auf dem Wochenmarkt und haben zwei Fälle von Verschwindenlassen, für die wir uns mit einer Petition einsetzen, zur Unterschrift am Infostand dabei gehabt.

Beide Männer sind in China verschwunden. Da ist der Religionsführer Chokrul Dorje Ten Rinpoche, ein Mönch. Er wurde um den 04.12.2025 von Behörden "in Gewahrsam" genommen. Sein Verbleib und der rechtliche Status ist unbekannt.
Auch der Menschenrechtsaktivist Yin Xu´an ist bereits seit dem 11.08.2025 verschwunden. Auch er wurde von Behörden "in Gewahrsam" genommen. Auch sein Aufenthaltsort und sein Schicksal sind unbekannt.

Amnesty fordert deshalb, dass die Schicksale der Verschwundenen aufgeklärt, die Verantwortlichen strafrechtlich verfolgt und die Familien über das Schicksal ihrer Angehörigen informiert werden.
Verschwundene dürfen nicht vergessen werden – Amnesty International setzt sich weltweit dafür ein, dass ihr Schicksal aufgeklärt wird und Menschen nicht einfach spurlos aus unserer Gesellschaft verschwinden.

Wir hoffen mit den vielen Unterschriften den Verbleib der beiden zu klären und dass die Behörden ihre Aufenthaltsorte veröffentichen.

28/08/2026

Am Augustmarkt-Wochenende für Demokratie auf die Straße gegangen.

Gemeinsam mit den Omas+Opas gegen Rechts, den Parteien "Die Linken", "Bündnis90/Die Grünen", der "UWG und "Volt" haben wir von Amnesty International Papenburg für Demokratie eingestanden, als wir am Samstag, 22.08.26 vor dem Rathaus die Infostände aufgebaut hatten.

Wir hatten Demokratie-Bierdeckel dabei auf denen verschiedene Fragen standen, um zu reflecktieren was Demoktratie ist:
"Bei welchem politischen Thema möchtest Du gern stärker mitbestimmen?" oder "Welche Veränderung würde Dich in Deinem Alltag spürbar entlasten? oder "Was können wir heute tun, damit junge Menschen eine gute Zukunft haben?" oder "Welche Begegnung mit einem anderen Menschen hat Dir zuletzt Hoffnung gegeben?"
Interessante Fragestellungen -

Klar haben wir uns auch für den inhaftierten Oppositionsführer Xavier Chungu in Sambia sowie dem in Ägypten inhaftierten Said Abdelrazek eingesetzt. Said Abdelrazek ist zum Christentum konvertiert, das ist sein "Verbrechen"!!

Danke für die zahlreichen Unterschriften für die beiden.

28/08/2026

Anfang August, am 08.08.26, waren wir wieder aktiv und auf der Papenburger Meile mit einem Infostand vertreten.

Es ging diesmal um Xavier Chungu: Er ist ein Oppositionsführer in Sambia der bis vor Kurzem für das Präsidentenamt kandidierte. Am 28. Mai wurde er festgenommen, nachdem er für einen Podcast ein Interview gegeben hatte. Ihm werden unbegründet Verstöße gegen das Staatssicherheitsgesetz und das Geheimdienstgesetz vorgeworfen. Außerdem ist er wegen Aufwiegelung angeklagt. Am 10. Juli wurde ihm die Freilassung gegen Kaution verweigert. Die gegen Xavier Chungu erhobenen Vorwürfe basieren lediglich auf der friedlichen Wahrnehmung seiner Menschenrechte.

Klar, dass wir mit Nachdruck seine sofortige Freilassung fordern. Mit uns forderten über 55 Menschen - gut so. Die unterschriebenen Petitionen gehen an den Generalstaatsanwalt Gilbert Phiri.

23/08/2026

Kuba - totales Versagen der Staatengemeinschaft - keine Hilfe für die Bevölkerung!

Am 10. Juli waren wir auf der Straße und haben in einer nachgestellten Gefängniszelle den 73. Geburtstag von Felix Navarrow "gefeiert" - Er und seine Tochter, Sayli Navarro, sind 2021 zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden, weil sie die desaströse Lage der Bevölkerung, wie viele zuvor auch, kritisiert hatten. Auch Roberto Péreu Fpmseca wurde aufgrund der Demonstrationen 2021 inhaftiert. Für alle drei setzen wir uns seit einigen Jahren ein. Wir forder ihre sofortige Freilassung.

Wenn es der Bevölkerung seit den Emgargoverschärfungen der USA noch schlechter ergeht - wie sieht es dann erst in den Gefängnissen aus?

Wir fordern:
- das alle Menschen, die wegen ihres friedlichen Protests festgenommen und inhaftiert wurden, umgehend und bedingungslos freizulassen.
- Zugang zu medizinischer Versorgung
- regelmäßig Besuche von Familie und Freund*innen empfangen dürfen
- Zugang zu Rechtsbeiständen erhalten

Das sich angesichts der Wirtschaftskrise, dem Mangel an Lebensmitteln und Medikamenten, dem teilweise Zusammenbruch des Gesundheitssystems und den seit Langem geäußerten Forderungen nach Achtung der Rechte auf freie Meinungsäußerung und friedliche Versammlung den Anliegen der Protestierenden anzunehmen.

Der Albtraum Folter ist Realität für unzählige Menschen weltweit. Trotz des absoluten Verbots ist Folter auf allen Konti...
16/08/2026

Der Albtraum Folter ist Realität für unzählige Menschen weltweit.

Trotz des absoluten Verbots ist Folter auf allen Kontinenten weit verbreitet. Regierungen quälen im Verborgenen oder liefern Menschen in Länder aus, in denen ihnen Folter droht. Dieser Skandal muss gestoppt werden.
Prügel, Elektroschocks, Schlafentzug: In vielen Ländern ist Folter alltäglich. Amnesty International startete 2014 die globale Kampagne "Stop Folter", um dagegen anzukämpfen.

Wir haben uns aus diesem Anlass auf den Wochenmarkt gestellt und exemplarisch zwei Fälle ausgewählt. Auch hier wurde Folter angewandt!!!

RUSSLAND
Azat Miftakhov ist seit 2019 inhaftiert. Die Vorwürfe gegen ihn werden als politisch motiviert betrachtet. Im April 2026 wurde er in eine Strafkolonie verlegt und dort offenbar gefoltert. Unter anderem wurde er geschlagen, durch Elektroschocks gefoltert und mit Vergewaltigung bedroht. Diese Foltervorwürfe müssen unabhängig und wirksam untersucht und die mutmaßlich Verantwortlichen in fairen Verfahren zur Rechenschaft gezogen werden.

ÄGYPTEN
Im Juli 2024 wurde Said Abdelrazek, ein Moslem, der zum Christentum konvertierte, von Russland nach Ägypten abgeschoben, wo er unmittelbar nach der Ankunft am Flughafen von Angehörigen des Geheimdienstes (National Security Agency - NSA) festgenommen wurde. Sie brachten ihn an einen unbekannten Ort in Alexandria, wo er zehn Tage lang Opfer des Verschwindenlassens war. Gut informierten Quellen zufolge wurde Said Abdelrazek in diesem Zeitraum von NSA-Kräften gefoltert und anderweitig misshandelt:

Folter gehört zu den schlimmsten Schrecken, die sich der Mensch für den Menschen ausgedacht hat. Wer einen anderen foltert, fügt ihm nicht nur Schmerzen zu, sondern verwandelt ihn in ein Ding, in ein bloßes Stück Fleisch. Es mag erstaunen, dass Folter erst seit 1984 international geächtet ist. Damals hatten sich die Vereinten Nationen auf ein historisches Vertragswerk geeinigt um der Menschheitsgeißel Folter ein juristisches Ende zu bereiten: 174 Staaten haben die Antifolterkonvention ratifiziert.

Danke an alle, die uns im Kampf gegen die Folter unterstützt haben und die beiden Petionen unterzeichneten.

Am 20. Juni wird in jedem Jahr am Weltflüchtlingstag daran erinnert, dass weltweit Millionen von Menschen dazu gezwungen...
27/07/2026

Am 20. Juni wird in jedem Jahr am Weltflüchtlingstag daran erinnert, dass weltweit Millionen von Menschen dazu gezwungen sind, ihre Heimat aufgrund von Krieg, der politischen Haltung, den Folgen des Klimawandels, patriarchaler Gewalt, Rassismus, Armut und vielen weiteren Gründen zu verlassen. Amnesty International solidarisiert sich mit den Betroffenen und fordert die Einhaltung der Menschen- und der Flüchtlingsrechte.

Deswegen fand bereits am Vortag des Weltflüchtlingstags eine Aktion der Amnesty Gruppe Papenburg auf dem Wochenmarkt statt.

Kein Mensch ist illegal

Danke für die vielen unterschriebenen Briefe für Javed Aslam, um den Flüchtlingsstatus in Griechenland von ihm wiederherzustellen. Seit 20 Jahren ist Javed Aslam dafür bekannt, sich als Vorsitzender der Organisation Pakistani Unity Organization der pakistanischen Gemeinschaft in Griechenland für die Rechte von Migrant*innen und Arbeitnehmer*innen einzusetzen. Die griechischen Behörden haben wiederholt versucht, ihm seinen Status und sein Aufenthaltsrecht in Griechenland abzuerkennen. Im März 2026 wurde ihm dann der Flüchtlingsstatus entzogen.

Sinnloser Vandalismus!Mit großer Empörung müssen wir feststellen, dass die Amnesty-Büchertausch-Telefonzelle am Obenende...
10/05/2026

Sinnloser Vandalismus!

Mit großer Empörung müssen wir feststellen, dass die Amnesty-Büchertausch-Telefonzelle am Obenende in Papenburg mutwillig zerstört wurde. Das gesamte Bücherregalsystem wurde herausgerissen und die Spendenklappe gewaltsam geöffnet. Dieser sinnlose Vandalismus macht uns wütend – wir haben Anzeige gegen unbekannt erstattet.

Falls jemand etwas beobachtet hat, bitten wir um Hinweise an die Polizei Papenburg oder per E-Mail an uns (Kontaktdaten auf unserer Internetseite).

Wer das gelbe Regelsystem finden sollte, kann sich auch bei uns oder der Polizei melden!

Auf den Bildern seht ihr wie das Regal ausgesehen hat. Wer hat in den letzten Tagen etwas gesehen? Oder weiß wo das Regal „entsorgt“ wurde oder sich befindet – bitte melden!

Bilder vorher und nachher haben wir beigefügt.

Bitte vorerst KEINE Bücher mehr in die Telefonzelle stellen! Herausnehmen könnt ihr gerne welche - Spenden nehmen wir auch entgegen - vielleicht findet sich ja auch eine Tischlerei, die uns unterstützt. Gerne melden.

10/05/2026

Am 09. Mai hat die Amnesty Gruppe Papenburg im Rahmen der Papenburger „Blaulicht-Meile“ den Platz vor dem Rathaus für eine Mahnwache mit Aktion genutzt. Wie bereits beim Augustmarkt im vergangenen Jahr waren wir damit sichtbar für die Menschenrechte unterwegs.

Den Platz hatten wir rechtzeitig im Vorfeld ordnungsgemäß beantragt und für die MahnwachenAktion erhalten. Er stand somit ausschließlich für unsere angemeldete menschenrechtliche Veranstaltung zur Verfügung.

Im Mittelpunkt stand erneut die Pressefreiheit als zentrales Fundament einer demokratischen Gesellschaft. Mit unserer Aktion wollten wir daran erinnern, wie wichtig unabhängige Medien, freie Berichterstattung und der Schutz von Journalist*innen weltweit und auch vor Ort sind.

Der Platz wurde an diesem Tag für diese Aktion genutzt und stand daher nicht für andere parallele politische Aktivitäten, die nicht an einer so exponierten Platz stattfinden konnte, zur Verfügung.

Wir bedanken uns bei allen, die stehen geblieben sind, mit uns ins Gespräch gekommen sind oder unsere Aktion unterstützt haben.

10/05/2026

Am 8. Mai hat Amnesty Papenburg mit einer Aktion zum Internationalen Tag der Pressefreiheit auf dem Wochenmarkt ein deutliches Zeichen für unabhängigen Journalismus und das Recht auf freie Meinungsäußerung gesetzt. Dabei wurde darauf aufmerksam gemacht, dass Pressefreiheit ein zentraler Pfeiler der Demokratie ist – weltweit und auch bei uns. Am Infostand konnten sich die Besucher des Wochenmarktes für Journalisten in Aserbaidschan und im Iran, für die bekannte Journalistin und Menschenrechtsaktivistin, Nasrin Sotoudeh einsetzen.

Mit Informationen und Gesprächen haben wir daran erinnert, wie wichtig unabhängige Berichterstattung für eine offene und demokratische Gesellschaft ist. Gleichzeitig wurde Solidarität mit Journalist*innen gezeigt, die in vielen Ländern unter Druck stehen, bedroht oder eingeschränkt werden. Journalismus ist kein Verbrechen!

Vielen Dank an alle, die dabei waren und unsere Aktion unterstützt haben.

;

Adresse

Papenburg
26871

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Amnesty International Papenburg erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen