Amnesty International Papenburg

Amnesty International Papenburg Auf Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wendet sich Amnesty gegen schwer wiegende Menschenrechtsverletzungen.

Informationen über Aktionen der ai-Gruppe Papenburg Amnesty International ist eine weltweite, von Regierungen, politischen Parteien, Ideologien, Wirtschaftsinteressen und Religionen unabhängige Mitgliederorganisation. Amnesty ist Teil einer Bewegung, in der Menschen zusammenkommen, um sich gemeinsam gegen Menschenrechtsverletzungen einzusetzen - und zwar nicht abstrakt, sondern ganz konkret und fü

r Tausende, die in Gefahr sind. 1977 erhielt Amnesty International den Friedensnobelpreis

Und: In Papenburg setzen sich seit dem 10.12.2007 Menschen wie Du und Ich für die Einhaltung der Menschenrechte weltweit ein. Wenn Du willst, komme einfach vorbei: Weitere Infos dazu unter: www.amnesty-papenburg.de

08/03/2026

In Papenburg waren wir bereits am 06. März aus Anlass des Weltfrauentags auf dem Wochenmarkt, um die Menschen auf ein Thema zu lenken, das derzeit leider nicht im Fokus der Medien steht: Kinderehen

Laut Schätzungen von UNICEF leben 650 Millionen Mädchen und Frauen auf der Welt, die vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet wurden. Von 2017 bis 2022 wurden allein im Iran 184.000 Mädchen unter 15 Jahren verheiratet. Da nicht alle Ehen eingetragen werden, dürfte die Dunkelziffer noch viel höher liegen. Die Islamische Republik Iran hat die UN-Kinderrechtskonvention nur mit Einschränkungen ratifiziert. Eine Kinderehe beeinträchtigt häufig die Entwicklung eines Mädchens: Sie kann zu früher Schwangerschaft und damit zu einem Gesundheitsrisiko führen. Teenager-Mütter sterben häufiger an Komplikationen während der Schwangerschaft oder Geburt als ältere Frauen. Eine frühe Heirat bedeutet oft auch das abrupte Ende der Kindheit, denn die junge Ehefrau geht nicht mehr zur Schule und trägt stattdessen die Verantwortung für einen Haushalt. Damit sind auch ihre späteren Arbeits- und Erwerbsmöglichkeiten eingeschränkt. Verheiratete Mädchen werden außerdem oft aus ihrem bisherigen sozialen Umfeld herausgerissen, sind zu Hause isoliert und damit auch einem höheren Risiko von häuslicher Gewalt ausgesetzt. Ein weiterer Fokus der Aktion liegt damit auf der systematischen Diskriminierung der Frauen im iranischen Rechtssystem und in der iranischen Gesellschaft. Durch diese sind von der Kinderehe betroffene Frauen ohne Rechte häuslicher Gewalt und Vergewaltigung in der Ehe ausgesetzt; im Extremfall der Notwehr durch die Frau droht ihr trotz zum Tatzeitpunkt Minderjährigkeit die Todesstrafe.

Wir haben viel Solidarität mit der Aktion erfahren. Die Petitionslisten waren schnell voll. Auch haben wir uns für die Freilasung von Sayli Navarro in Kuba eingesetzte


08/03/2026

Am 21. und 22. Februar trafen sich aus ganz Deutschland Mitglieder von Amnesty International in Bremen zur Mitgliederkonferenz. Am Samstagabend fand in diesem Rahmen die öffentliche Aktion von Amnesty International auf dem Marktplatz in Bremen statt. Inhaltlich stand das Recht auf freie Meinungs- und Versammlungsfreiheit im Mittelpunkt der Aktion. Dabei wurde insbesondere auf die weltweite Einschränkung des Rechts auf friedliche Demonstrationen aufmerksam gemacht. Mitglieder von Amnesty International informierten darüber, wie Regierungen in vielen Ländern Proteste zunehmend durch Gesetze, Polizeigewalt oder Repressionen einschränken. Ziel der Aktion war es, für den Schutz der Versammlungsfreiheit zu sensibilisieren und deutlich zu machen, dass das Recht zu protestieren ein grundlegender Bestandteil demokratischer Gesellschaften ist. Bei der Aktion wurden Beispiele aus verschiedenen Ländern vorgestellt, um auf die weltweite Einschränkung des Rechts auf friedlichen Protest aufmerksam zu machen.
Im Iran werden Demonstrationen gegen Unterdrückung und wirtschaftliche Not brutal unterdrückt. Menschen werden willkürlich verhaftet, gefoltert oder getötet.
Auch in China werden kritische Stimmen verfolgt. Menschen wurden zu Haftstrafen verurteilt, weil sie Proteste dokumentiert oder ihre Meinung öffentlich geäußert haben.
In den USA gerieten Studierende ins Visier der Behörden, nachdem sie an Protesten gegen den Krieg in Gaza teilgenommen hatten. Teilweise wurden Visa entzogen oder Aufenthaltsstatus aberkannt.
Aber auch in Deutschland erleben engagierte Menschen Anfeindungen oder unverhältnismäßige Polizeimaßnahmen bei Demonstrationen.
In Ungarn droht einem Aktivisten eine Haftstrafe, weil er eine Pride-Parade organisiert hat. In Eswatini wurde ein Studierendenaktivist unter einem Anti-Terror-Gesetz angeklagt, offenbar wegen seines friedlichen Engagements.
Diese Beispiele zeigen: Das Recht auf Protest steht weltweit unter Druck. Umso wichtiger ist es, Solidarität zu zeigen und sich für die Meinungs- und Versammlungsfreiheit einzusetzen.

🇨🇳

14/02/2026

Die iranischen Behörden setzen ihr brutales Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung unvermindert fort. Amnesty International hat willkürliche Massenfestnahmen, das Verschwindenlassen von Personen sowie die systematische Einschüchterung von Angehörigen dokumentiert.

Seit Wochen wird die iranische Zivilgesellschaft mit beispielloser Härte unterdrückt. Auch nach den Massakern an Demonstrierenden vom 8. und 9. Januar 2026 reißt die Gewaltwelle nicht ab.

Die iranischen Behörden haben das Internet abgeschaltet, nächtliche Ausgangssperren verhängt und jegliche Versammlungen untersagt. Zehntausende Menschen – darunter auch Kinder – wurden willkürlich festgenommen, gefoltert oder sind spurlos verschwunden. Sicherheitskräfte hinderten Verletzte mehrfach daran, ärztliche Hilfe zu erhalten, oder verhafteten sie direkt in den Krankenhäusern.
Deshalb: Jetzt handeln gegen die Massaker im Iran! Die Bundesregierung muss den Druck auf den Iran sofort erhöhen.

Wir fordern mit einer Petition den Bundeskanzler Friedrich Merz auf den Druck auf iranische Behörden, den Staat, deutlich zu erhöhen. Das Morden, Foltern und verschleppen muss beendet werden im Iran. Sofort!

Unsere Forderungen:
• Das Töten und die Unterdrückung müssen beendet werden.
• Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden.
• Iraner*innen dürfen nicht aus Deutschland in den Iran abgeschoben werden.
• Bedrohte Iraner*innen müssen weiterhin in Deutschland Schutz bekommen.
• Deutschland muss eigene Ermittlungen nach dem Weltrechtsprinzip aufnehmen, um einen entscheidenden Beitrag zur Strafverfolgung der schweren Verstöße gegen das Völkerrecht zu leisten.
̇ran

07/12/2025

Wir gehen heute, am 2. Adventssonntag in den Endspurt des Briefmarathons in Papenburg .... kommt noch schnell vorbei

DENN, gestern wurden noch mehr Briefe als am Freitag unterzeichnet - es waren MEGA - 721 Briefe! Ein Wahnsinn!

Wir haben schon nachdrucken müssen, weil fast alle Briefsätze weg waren... jetzt ist der Briefmarathon schon wieder auf Hochtouren!

Kommt also auch am heutigen Sonntag noch schnell vorbei -
von 12 - 20 Uhr vor der großen Weihnachtspyramide auf dem Papenburger Weihnachtsbudenzauber

06/12/2025

Amnesty Papenburg beim Budenzauber am Hauptkanal:

Und weiter geht der Briefmarathon 2025

Bereits am 1. Tag wurden 432 Briefe unterzeichnet - unterzeichnet für die Freiheit und die Rechte von Menschen

Kommt also auch am Nikolaustag schnell vorbei - oder am Sonntag, 07.12.25 - von 12 - 20 Uhr

05/12/2025

Rund um den 30. November wurde weltweit auf die Abschaffung der Todesstrafe durch ein breites Aktionsbündnis, dem auch die Stadt Papenburg angehört, hingewiesen.

In diesem Jahr hatte die Stadt Papenburg (Papenburg Kultur) in Kooperation mit Amnesty International Papenburg zu einer Lesung eingeladen, die vor der Brigg Friederike, am 28. November stattfand.

Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Middendorf Oberschule versetzten sich dabei in drei im Iran zum Tode verurteilte Frauen und berichten in einer Lesung über ihr Schicksal.

Es ging um Sharifeh Mohammadi, Varisheh Moradi und um Pakhshan Azizi – drei Frauen ein Urteil: Todesstrafe

Bereits in der Eingangsrede von Eike Hinrichs als Vertreter der Stadt Papenburg wurde betont, wie wichtig es ist die Stimme für Menschenrechte zu erheben. Hinter jedem Todesurteil steht ein Mensch, ein Leben mit einer Geschichte, einer Familie, einer Hoffnung. Er rief die Anwesenden auf innezuhalten und sich bewußt zu machen, was es heißt wenn ein Staat ein Leben durch hinrichten beendet.

Was dies für einen Menschen bedeutet, darauf gingen die Schülerinnen und Schüler in ihre Texten ein. Ein Fenster auf der Brigg wurde von innen beleuchtet. Nur eine Silhouette eines Kopfes war zu sehen. Eine Stimme schallte über Lautsprecher zu den Zuhörenden draußen vor dem Rathaus. Sie erzählt ihre Geschichte. Wie war es dazu gekommen, dass sie zum Tode verurteilt wurden. Was hat der iranische Staat mit ihnen gemacht, was wirft man ihnen vor, welche Ängste, welche Hoffnungen haben sie. Was passierte nach dem menschenunwürdigen Urteil.

Am Ende der bewegenden Veranstaltung berichtet der Sprecher der Amnesty Gruppe Papenburg, Gerold Siemer, dass Sharifeh Mohammadis Urteil zur Hinrichtung einige Tage vor der Veranstaltung aufgehoben wurde. Sie soll nun allerdings eine 30jährige Haftstrafe antreten. Dazu haben die Papenburger Menschenrechtler eine Petition vorbereit, die nun ihre sofortige Freilassung fordert. „Drei Schicksale, drei Geschichten, geben wir ihnen Mut und Hoffnung!“, schloß Siemer die Veranstaltung und lud dazu ein Postkarten und Briefe für die drei Frauen zu unterzeichnen.

Amnesty International Papenburg

28/11/2025

Für die Menschen im Sudan gibt es keinen sicheren Ort.

Der interne Konflikt hat Zehntausende Menschenleben gekostet und über 14 Millionen Menschen vertrieben. Die Menschen im Sudan sind mit massiven Verletzungen der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts konfrontiert, die zu massiven zivilen Opfern, geschlechtsspezifischer Gewalt und einer humanitären Katastrophe führen, da die Konfliktparteien Millionen von Zivilisten, die ohne Nahrung und Wasser ums Überleben kämpfen, die Hilfe verweigern. Wir müssen jetzt handeln und vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verlangen, das bestehende Waffenembargo auf das gesamte Land und nicht nur auf die Region Darfur auszuweiten und seine vollständige Umsetzung sicherzustellen. Dies wird den Waffenfluss unterbrechen und dazu beitragen, dass Zivilisten geschützt werden und nicht weiterhin die Hauptlast dieses Konflikts tragen müssen.
Dies forderten wir heute mit einer Petition auf dem Wochenmarkt in Papenburg und viele haben unserer Forderung an den UN-Sicherheitsrat unterstütz und unterzeichnet.

22/11/2025

Städte für das Leben - Städte gegen die Todesstrafe - heute waren wir von Amnesty Papenburg live auf der Couch von Sandra Steenbergen auf der Ems-Vechte-Welle zu hören.

Hier der Mitschnitt des kurzen Interviews:

Kommt am 28.11.25 um 19 Uhr zur Brigg Friederike von Papenburg am Rathaus.

17/11/2025

Auftakt in Papenburg für den Briefmarathon 2025 von Amnesty International -

Los ging es auf dem Martinsmarkt der Erlöserkirche, wo die ersten 216 Briefe unterzeichnet wurden.
Die Möglichkeit sich für die 8 Fälle - wie im Video aufgezeigt - einzusetzen wurde rege in Anspruch genommen. So kann es also weitergehen.
Am 30.11. sind wir beim "Advent im Quartier" der St. Josefsgemeinde in Papenburg und vom 05.12 - 07.12. auf dem Weihnachtsmarkt "Budenzauber" in Papenburg.

Kommt also zahlreich vorbei und unterschreibt die 8 Briefe fleißig.

24/10/2025

Kommt zum größten Bücherbasar!

Wir haben am Freitag alles für euch aufgebaut, schaut selbst wie viele Kisten voller Bücher auf den Tischen und Bänken stehen. Wir konnten gar nicht alle unterbringen... und das Beste ist: Am Sonntag füllen wir alle leeren Kisten wieder auf, weil wir 3 Paletten mit vorsortierten Büchern mitgenommen haben!
Es sind wirklich Bücher dabei, die gar keine Lesespuren haben - fast neu sind. Wir haben soooooo viele Romane, Literatur und Krimis wie noch nie. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Für Kinder und Jugend ist auch über Harry Potter bis zu den Drei??? alles dabei. Ob Hobby, Sport, Heimatliches, Gesundheit, Kochen, Kunst, Geschichte und Sachbücher ... alles was das Herz begehrt.

Wir freuen uns auf EUCH - ab 9:30 Uhr geht es am Samstag, 25.10.25 los bis 17 Uhr und am Sonntag öffenen wir von 9:30 Uhr bis 16 Uhr.

Wo: PCV Halle - Burenweg 17 in Papenburg

09/10/2025

Du willst Menschen wie Elham und Vahid Afkari helfen - DANN KOMM ZU UNS

Amnesty International Papenburg
Wir treffen uns jeden 1. und 3. Donnerstag um 20 Uhr in St. Josef im Vosseberg, Grader Weg 66 in Papenburg


05/10/2025

Weltkindertag am Hauptkanal in Papenburg

Bei blendendem Wetter wurde am 20. September rund um den Hauptkanal in Papenburg wieder der Weltkindertag gefeiert. Viele Gruppen und Institutionen boten Mitmachaktionen für Kinder ihre Eltern an. Klar, dass wir als Amnesty Gruppe Papenburg nicht fehlen durften. Von Anfang an herrschte nicht nur bei uns am Stand ein dichtes Gedränge bei den vielfältigen Mitmachaktionen.
Ob es nun der Kickertisch, das Puzzle, die Dosenwand (wo sich in den Dosen ein „Menschenrecht und ein kleiner Gewinn versteckten,) oder beim Tattoo kleben – alles war heißbegehrt.

Und die Erwachsenen konnten sich für zwei aktuelle Fälle einsetzen. Zum einen fordern wir die Deutsche Bundesregierung auf, dauerhaft Druck auf die israelische Regierung auszuüben, damit sie Hilfslieferungen in ausreichendem Umfang in den Gazastreifen zulässt und so dem unvorstellbaren Elend der Zivilbevölkerung – insbesondere dem Leiden der Kinder – ein Ende setzt.
Auch setzen wir uns für Abdullah al-Derazi, der 2018 in einem grob unfairen Verfahren, in dem es an Verfahrensgarantien mangelte, zum Tode verurteilt wurde. Abdullah al-Derazi war zum Zeitpunkt der ihm vorgeworfenen Straftat noch nicht volljährig. Daher ist sein Todesurteil nach internationalen Menschenrechtsnormen und dem Völkergewohnheitsrecht absolut verboten. Auch ging das Gericht seinen Behauptungen über Folter und andere Misshandlungen nicht nach. Mit der Weigerung, das Todesurteil gegen Abdullah al-Derazi aufzuheben, haben die saudischen Behörden auch ihre eigenen Versprechen gebrochen, die Anwendung der Todesstrafe für Ta'zir-Verbrechen von Personen unter 18 Jahren zu beenden.
Wir hoffen die Petitionen zeigen Wirkung - Danke an alle, die die zwei Petitionen unterzeichnet haben.

Adresse

Papenburg
26871

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