25/03/2026
Der Fastenmonat Ramadan ist zu Ende gegangen – ein Rückblick 🕊
Der Verein WiKult blickt mit großer Dankbarkeit und Stolz auf den vergangenen Fastenmonat Ramadan zurück. Während des Ramadan konnten die Mitglieder und Ehrenamtlichen in den Kreisen Paderborn, Soest, Höxter und im Hochsauerlandkreis knapp 20 interreligiöse Fastenbrechen-Abende organisieren.
Diese besonderen Begegnungen haben Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Kulturen zusammengebracht und ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Respekt und Dialog gesetzt. Viele dieser Abende fand in Pfarrheimen statt – ein gelebtes Zeichen für interreligiösen Dialog und gegenseitige Offenheit.
Zudem war WiKult auch in diesem Jahr Kooperationspartner des Friedensprojekts „Ramadan-NRW“. Der Verein freut sich darüber, dass erneut viele Menschen im privaten Rahmen zum Fastenbrechen zusammengefunden haben.
Die Abschlussveranstaltung fand am 14.03.2026 in Bad Lippspringe statt. Rund 120 Gäste folgten der Einladung zum interreligiösen Iftar im Pfarrheim St. Martin.
Unter den Gästen waren Vertreter aus Politik, Kirche und Gesellschaft sowie zahlreiche Freunde und Nachbarn.
Den Abend eröffnete der Vorsitzende des Vereins, Dr. Resul Karaca, mit folgenden Worten: „Ein von Muslimen gegründeter Verein lädt ins katholische Pfarrheim ein. Was kann es noch schöneres geben“. Anschließend hielten der Bürgermeister der Stadt Ulrich Lange und Pfarrer Georg Kersting ein Grußwort.
Ein besonderer Moment war die Live-Rezitation aus dem Koran, begleitet von der traditionellen Ney-Flöte. Mit dem Sonnenuntergang wurde gemeinsam das Fasten gebrochen. Beim anschließenden Essen entstand ein intensiver Austausch, unterstützt durch „Iftar-Talks“ – Karten, die zum Nachdenken und Dialog anregten.
Ein interreligiöses Quiz rundete den Abend ab und bot die Möglichkeit, mehr über christliche und muslimische Traditionen zu erfahren.
Den Abschluss bildete eine Rede des ehemaligen Bürgermeisters der Gemeinde Schlangen, Ulrich Knorr. Er rief dazu auf, dass jede und jeder dazu beitragen müsse, dass das Wort „Frieden“ nicht zu einem Fremdwort werde.