NABU Osterholz-Scharmbeck

NABU Osterholz-Scharmbeck Die Liebe zur Natur ist unsere Stärke! Es ist nicht mehr 5 vor Zwölf! Wir engagieren uns ehrenamtlich für die Natur in unserer Kreisstadt und rundherum.

Artenschwund, Wasser- und Luftverschmutzung, Zersiedlung der Landschaft, das Verschwinden von Hecken und die Trockenlegung von Feuchtgebieten sind keine Erscheinungen unserer Zeit Aktiv unterstützen wir Tiere und Pflanzen - vom Weißstorch bis zum Sonnentau. Dabei haben wir einige Erfolge in den vergangenen Jahrzehnten erreicht. Ohne den NABU und seine Mitglieder gäbe es weit weniger Natur im Kreis

Osterholz. Und ohne unsere jahrelange Vorarbeit würde es kein "Gesamtstaatlich Repräsentatives Gebiet" in der Teufelsmoor-Hamme-Niederung geben.

18/06/2026

🌿 Brennnesseln stehen lassen – Schmetterlingen helfen 🦋

Was viele als lästiges Unkraut betrachten, ist für zahlreiche Schmetterlinge überlebenswichtig: Die Brennnessel bietet Nahrung, Schutz und einen Entwicklungsraum für viele heimische Falterarten. Mehr als 30 Schmetterlingsarten sind auf diese Pflanze angewiesen, darunter Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs, Admiral und Landkärtchen.

Mit der Aktion „Raupen an Brennnesseln“ möchten NABU und NABU|naturgucker mehr über die Verbreitung dieser Arten erfahren. Bis zum 8. Juli sind Naturfreundinnen und Naturfreunde eingeladen, Raupen an Brennnesseln zu entdecken, zu fotografieren und ihre Beobachtungen zu melden.

Gerade jetzt zeigen sich die Vorteile naturnaher Gärten: Schon kleine ungemähte Bereiche und eine stehen gelassene Brennnesselecke können wertvolle Lebensräume für Raupen, Schmetterlinge und viele weitere Insekten schaffen. Damit leisten Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.

🦋 Wer genauer hinschaut, entdeckt an Brennnesseln oft mehr Leben als erwartet. Vielleicht wird die vermeintliche Problempflanze schon bald zum Lieblingsplatz für die nächste Schmetterlingsgeneration.

Ausführliche Infos zur Aktion gibt es hier ⬇
https://niedersachsen.nabu.de/modules/presseservice/index.php?popup=true&db=presseservice_niedersachsen&show=13822

17/06/2026

🌿 Über 500.000 Menschen setzen ein Zeichen für den Naturschutz 🌿

Mehr als eine halbe Million Bürgerinnen und Bürger haben die Petition „Hands Off Nature“ unterzeichnet und damit deutlich gemacht: Der Schutz unserer Natur darf nicht dem Bürokratieabbau geopfert werden.

Die große Unterstützung zeigt, dass viele Menschen den Wert intakter Ökosysteme erkennen. Moore, Wälder, Flüsse, Auen und Küsten sind nicht nur Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, sondern auch unverzichtbar für Klimaschutz, sauberes Wasser, fruchtbare Böden und eine hohe Lebensqualität.

Besonders im Fokus steht die Umsetzung der europäischen Wiederherstellungsverordnung, die darauf abzielt, geschädigte Ökosysteme wieder in einen besseren Zustand zu versetzen. Gerade Niedersachsen trägt mit seinen vielfältigen Naturräumen eine besondere Verantwortung für den Erhalt und die Wiederherstellung wertvoller Lebensräume.

Die Petition macht deutlich, dass viele Menschen keine Abschwächung bestehender Umweltstandards wünschen. Stattdessen werden konsequente Maßnahmen für den Schutz und die Wiederherstellung der Natur gefordert – als Investition in eine lebenswerte Zukunft für kommende Generationen.

🌍 Naturschutz ist kein Luxus, sondern eine Grundlage für unsere Zukunft. Die Stimmen von über 500.000 Menschen senden eine klare Botschaft: Unsere Natur braucht Schutz, nicht weniger Schutz.

Hier kannst Du die Peition unterzeichnen ⬇
https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/naturschutz/europa/haendeweg.html

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22/05/2026

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Seit Jahren werden in unseren Gärten weniger Vögel gemeldet: 2018 waren es noch 33,79 pro Garten – letztes Jahr 28,45. Aktuell liegen wir bei 28,31.

Besonders deutlich zeigt sich das beim Spatz: Haussperling (Platz 1) und Feldsperling (Platz 8) halten ihre Plätze zwar, doch die Verluste bleiben sichtbar. Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Meldungen um 8 bzw. 9 Prozent zurück. Bei beiden Arten zeigt der Trend seit mehreren Jahren nach unten.

Warum das alarmiert: Weniger Insekten = weniger Nahrung. Dazu kommen fehlende Nistplätze sowie Hitze & Trockenheit durch die Klimakrise.

Trotzdem können wir etwas tun – indem wir naturnah gärtnern, mit Nisthilfen unterstützen und uns für den Schutz und die Wiederherstellung unserer Natur einsetzen.

✋ Wer hier aktiv werden möchte, kann unsere „Hands off Nature“-Petition unterstützen: https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/naturschutz/europa/haendeweg.html

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22/05/2026

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+++ 🌍 Heute ist "Tag der biologischen Vielfalt" – Natur in der Krise! 🌾🦋🌳+++

Heute, am 22. Mai machen wir auf etwas aufmerksam, das uns alle betrifft: den dramatischen Verlust unserer biologischen Vielfalt. In diesem Jahr fällt der Tag in eine Zeit beispielloser ökologischer Herausforderungen. Die anhaltende Dürre in vielen Teilen Deutschlands zeigt deutlich: Klimakrise und Artensterben sind untrennbar miteinander verbunden.

🌱 Trockene Böden
🌾 Ausfallende Ernten
🦗 Nahrungsknappheit für Insekten
🪶 Brutprobleme bei Vö**ln

Unsere Ökosysteme geraten aus dem Gleichgewicht – auch hier in Niedersachsen! Arten wie Feldlerche, Rebhuhn oder Kiebitz verschwinden zunehmend aus der Landschaft. Ein Drittel aller heimischen Tier-, Pflanzen- und Pilzarten ist gefährdet oder bereits ausgestorben. Unser NABU-Landesvorsitzender Dr. Holger Buschmann bringt es auf den Punkt: „Der Schutz der biologischen Vielfalt ist keine Frage des guten Willens! Er ist eine Frage des Überlebens.“ Der NABU Niedersachsen fordert endlich entschlossenes Handeln – auf allen politischen Ebenen und vor Ort!

Ausführliche Infos zum Thema gibt es hier ⬇
https://niedersachsen.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/umweltpolitik/36244.html

12/05/2026

+++🌱🐛 Bodenleben – das unsichtbare Wunder unter uns 🌿+++

Im Boden passiert mehr, auch wenn er auf den ersten Blick nur „Erde“ ist. Regenwürmer graben kleine Tunnel und lockern den Boden. Sie sorgen so dafür, dass Wasser und Luft besser in die Erde kommen. Pilze und unzählige Mikroorganismen bauen abgestorbenes Material ab und machen daraus wieder neue Nährstoffe für Pflanzen. Ein echtes Kreislaufsystem direkt unter unseren Füßen. ♻️

🌿 Besonders wichtig ist dabei auch das torffreie Gärtnern:
Torf stammt aus Mooren und diese speichern riesige Mengen CO₂ und sind wertvolle Lebensräume für seltene Arten. Wird Torf abgebaut, werden diese Moore zerstört und klimaschädliches CO₂ freigesetzt. Wer torffreie Erde nutzt, schützt also gleich doppelt: das Klima 🌍 und die besonderen Lebensräume der Moore. 🪶 Achtet daher beim Kauf von Blumenerde auf die Beschriftung "torffrei".

Ausführliche Infos zum Thema gibt es hier ⬇
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/sonstige-arten/02265.html

28/04/2026

+++ Löwenzahn - ein echtes Multitalent! 🌼+++

Der Löwenzahn gilt oft als „Unkraut“, dabei ist er für unsere Natur ausgesprochen wertvoll. Seine leuchtend gelben Blüten gehören zu den wichtigsten Nahrungsquellen im Frühjahr, vor allem für Wildbienen und andere Insekten, die nach dem Winter dringend Energie brauchen.

Auch darüber hinaus hat Löwenzahn einiges zu bieten: Seine tiefen Wurzeln lockern den Boden und holen Nährstoffe aus tieferen Schichten nach oben. So profitieren auch andere Pflanzen in seiner Umgebung. Später im Jahr dienen die Samen zudem vielen Tieren als Nahrung.

Was oft als „Unkraut“ abgetan wird, erfüllt also wichtige ökologische Funktionen. Statt jeden Löwenzahn sofort zu entfernen, kann es sich lohnen, ihm (zumindest an einigen Stellen) Platz zu lassen – für mehr Artenvielfalt direkt vor der Haustür.

Wie gehst Du mit Löwenzahn im Garten um? 😊

Ausführliche Infos zum Thema gibt es hier ⬇
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/pflanzenportraets/wildpflanzen/22949.html

24/04/2026

Streuobstwiesen erinnern an eine Zeit, in der Kühe auf Weiden grasten, Wiesen von Hand gesenst und Obst zu Most verarbeitet wurde. 💚 Streuobstwiesen sind kein „schöner Rest der Natur“, sondern ein unverzichtbarer Lebensraum für unzählige Arten:

🐤 Der Wendehals ist stark gefährdet. Er überlebt nur noch dort, wo diese Landschaft erhalten bleibt.
🦋 Das Kleine Nachtpfauenauge findet hier mit dem Mosaik aus alten Obstbäumen, Sträuchern und Wiesen die perfekten Bedingungen zum Leben.
🐭 Die Haselmaus ist auf genau solche strukturreichen Streuobstwiesen angewiesen. Ohne sie verliert sie ihren Lebensraum.
🐦 Der Grünspecht braucht alte Bäume und Totholz, wie sie nur extensiv gepflegte Streuobstwiesen bieten.

💚 Heute ist Tag der Streuobstwiese und ihr Erhalt entscheidet über Artenvielfalt vor unserer Haustür.

19/04/2026

+++🌱 Torffrei gärtnern – gut für Klima und Natur! +++

Wusstet ihr, dass viele herkömmliche Blumenerden Torf enthalten? 😱 Der Abbau von Torf zerstört wertvolle Moorlandschaften, in denen seltene Tier- und Pflanzenarten leben. Gleichzeitig wird dabei viel CO₂ freigesetzt – Moore sind nämlich echte Klimaschützer! Schon eine etwa 15 cm dicke Torfschicht speichert so viel Kohlenstoff wie ein 100-jähriger Wald auf derselben Fläche.

Die gute Nachricht: Es geht auch anders! 💚 Torffreie Erden sind mittlerweile eine umweltfreundliche Alternative und stehen herkömmlicher Blumenerde in nichts nach.

❗Wichtig beim Kauf: Achtet genau auf die Kennzeichnung
„Torfreduziert“ bedeutet nicht torffrei – auch hier kann noch ein großer Anteil Torf enthalten sein. Nur die Aufschrift „torffrei“ garantiert, dass die Erde vollständig aus schnell nachwachsenden Rohstoffen besteht und wirklich zum Moorschutz beiträgt.

Ausführliche Infos zum Thema gibt es hier ⬇
https://niedersachsen.nabu.de/natur-und-landschaft/aktionen-und-projekte/torffrei-gaertnern/

17/04/2026

+++ Der Regenwurm - Klein, aber fein! 🪱+++

Regenwürmer sind blind, taub, stumm, können nur kriechen und haben noch nicht einmal einen irgendwie besonders geformten Körper. Genau genommen sind sie nur ein Strich in der Landschaft. Aber was für einer! Einen besseren Untermieter im Garten als den Regenwurm kann man sich fast nicht wünschen: Er gräbt freiwillig um, kompostiert altes Laub und düngt mit seinem nährstoffreichen Kot den Garten. Durch sein stetiges Graben belüftet der Regenwurm außerdem den Boden und schichtet Nährstoffe von unten nach oben. Auf einem Boden mit vielen Regenwurm-Gängen staut sich keine Nässe, sondern die Erde saugt den Regen auf wie ein Schwamm. Ein Regenwurm gräbt und frisst praktisch ununterbrochen. Er frisst pro Tag ungefähr die Hälfte seines Eigengewichts. In einer Nacht zieht der Regenwurm bis zu 20 Blätter in seine Wohnröhre und klebt sie mit seinem Schleim fest. Räumt daher euer Laub nicht weg, sondern legt Laubhaufen im Garten an. Es gibt übrigens gar nicht „den“ Regenwurm. Allein in Deutschland kommen 46 Arten vor, weltweit sogar über 3.000.

Du willst mehr über Regenwürmer erfahren? Dann schau hier vorbei ⬇️
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/sonstige-arten/02265.html

Heute sind wir  im Kindergarten Buschhausen zu Gast und bauen mit den Kindern Insektennisthilfen. Dabei werden unter and...
15/04/2026

Heute sind wir im Kindergarten Buschhausen zu Gast und bauen mit den Kindern Insektennisthilfen. Dabei werden unter anderem Kindgerechte Informationen über die Situation der Wildbienen weitergegeben.
Die Nisthilfen werden demnächst auf unserer Streuobstwiese ihren Platz finden.

Foto: copyright NABU Osterholz-Scharmbeck

Adresse

Am Rodelande 99
Osterholz-Scharmbeck
27711

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